Teknofest Istanbul
Fünffacher Motorrad-Weltmeister Kenan Sofuoglu gewinnt Rennen gegen Kampfflugzeug

Istanbul (nex) – Das Technologie-Event Teknofest in Istanbul begann am Donnerstag mit einem ungewöhnlichen Rennen zwischen einem Motorradfahrer und einem Jagdflugzeug. Das Publikum beobachtete voller Staunen, wie Kenan Sofuoglu das Rennen gewann. Auf seiner Kawasaki H2R-fuhr der fünfmalige  Supersport-Weltmeister und türkische AKP-Politiker gegen den F16-Jet und den Spezialjet Challenger 605 von Solo Turk. Er fuhr auch gegen Rennwagen wie Red Bull Racing Formula 1, Tesla P100DL, Lotus Evora 430 GT und Aston Martin New Vantage. In einem weiteren Rennen trat er gegen eine andere Kawasaki H2R an. Die Kunstflugstaffeln Solo Turk und die Turkish Stars der türkischen Luftstreitkräfte, führten beim Festival eine 30-minütige Show durch. Fast 80.000 Zuschauer haben sich für das Festival angemeldet. Das Teknofest Istanbul, organisiert von der Turkey Technology Team Foundation (T3) und der Stadt Istanbul, hat zum Ziel, den schnellen technologischen Fortschritt der Türkei zu fördern und zu präsentieren. Erfolgreichster Supersportpilot aller Zeiten 2007 gewann Sofuoglu die Supersport Motorrad-Weltmeisterschaft. Nach seinem Sieg 2007 wurde er 2013 Kawasaki-Fahrer und gewann im selben Jahr seinen dritten Titel. In den Jahren 2015 und 2016 gewann er zwei weitere Titel. Im Mai, nach der Teilnahme an den Qualifikationsrunden der 5. Supersport-Weltmeisterschaft in der italienischen Stadt Imola gab Sofuoglu das Ende seiner aktiven Sportkarriere bekannt. Er trat darauffolgend der von dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegründeten Partei AKP bei.  

Türkisch-amerikanische Beziehungen
Erdogan: Zusammenarbeit zwischen Türkei und USA wird gestärkt

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Ankara (nex) – Präsident Recep Tayyip Erdogan empfing am Mittwoch türkische Vertreter amerikanischer Unternehmen in der Hauptstadt. „Die strategische Zusammenarbeit der Türkei mit den USA wird trotz aller Höhen und Tiefen durch Investitionen und Handel weiter gestärkt“, sagte Erdogan und betonte die Bedeutung des Treffens. „Sie wissen sehr gut, was die Türkei trotz der Instabilität, des Konflikts und den Schwierigkeiten in der Region geleistet hat. Die Probleme, mit denen wir derzeit konfrontiert werden, sind für uns nie unüberwindbar. Die Zukunft der Türkei wird viel besser werden“, so Erdogan.  Das Treffen hinter verschlossenen Türen im Präsidialpalast dauerte etwa zweieinhalb Stunden. An der Sitzung nahmen auch der türkische Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank, Handelsminister Ruhsar Pekcan und der stellvertretende AK-Parteivorsitzende Lutfi Elvan teil. Es ist freilich zu bedenken, dass schon seit Monaten das Verhältnis zwischen Washington und Ankara aus mancherlei Gründen angespannt ist. Die USA verlangen von der Türkei die Freilassung des Pastors Andrew Brunson, der in der Türkei wegen Unterstützung von Terrorismus im Gefängnis sitzt. Ankara auf der anderen Seite verlangt schon lange die Auslieferung des in den USA lebenden türkischen Geistlichen Fethullah Gülens, der maßgeblich an dem gescheiterten Putschversuch im Sommer 2016 mitgewirkt haben soll. Dazu kommen noch gegenseitige Strafzölle und Drohungen Ankaras als Antwort auf die amerikanischen Sanktionen.     

Teknofest Istanbul
Türkei: Tausende treten bei Technologiewettbewerben gegeneinander an

Istanbul – Am Donnerstag begann am neuen Flughafen Istanbul das erste Luftfahrt- und Technologieevent der Türkei. Das Teknofest Istanbul, organisiert von der Turkey Technology Team Foundation (T3) und der Stadt Istanbul, hat zum Ziel, den schnellen technologischen Fortschritt der Türkei zu fördern und zu präsentieren. Bei dem viertägigen Event werden Flugvorführungen, Luftfahrtvorführungen, Technologiewettbewerbe, Seminare über Spitzentechnologie, ein internationaler Unternehmergipfel und andere Aktivitäten stattfinden, so die Website von Teknofest. Im Rahmen des Festivals werden die führenden türkischen Verteidigungs- und Technologieinstitutionen und Unternehmen wie Aselsan, Baykar, IGA, Isbak, Roketsan, TAI, Turkish Airlines, TUBITAK und TURKSAT an Wettbewerben in 12 verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Darüber hinaus finden am Rande des Festivals ein internationaler Start-up-Gipfel „Take-Off Istanbul“, der Wettbewerb „HackIstanbul 2018 Capture the Flag“ – um Tausende von Hackern aus 132 Ländern weltweit zu versammeln – und das Turnier „World Drone Cup“ statt. Zu den Technologiewettbewerben werden rund 750 Teams und über 2.000 Teilnehmer erwartet. Die Veranstaltung wird auch von der Türkischen Radio- und Fernsehgesellschaft (TRT) sowie von Regierungsstellen, privaten Unternehmen und akademischen Einrichtungen unterstützt. Die Nachrichtenagentur Anadolu ist der globale Kommunikationspartner der Veranstaltung.

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Wachsende politische Spannungen und terroristische Gefahren in der Türkei und der Welt offerieren der aufsteigenden türkischen Rüstungsindustrie eine einzigartige Wachstumsmöglichkeit.

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Flüchtlingskrise
Griechenland: Immer mehr Kinder versuchen sich im Lager in Moria das Leben zu nehmen

Athen/Berlin – Alle Kinder und andere besonders verletzliche Menschen müssen umgehend aus dem Flüchtlingslager in Moria auf Lesbos in Sicherheit gebracht werden. Sie müssen in Unterkünfte auf dem griechischen Festland und in andere Staaten der Europäischen Union verlegt werden, fordert Ärzte ohne Grenzen. Das völlig überfüllte Lager in Moria bietet den meist durch Krieg und Gewalt Traumatisierten keinerlei Schutz und belastet diese im Gegenteil psychisch und physisch noch mehr. Fast ein Viertel der Kinder und Jugendlichen, mit denen Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation in diesem Frühjahr Therapiegespräche führten, hatten daran gedacht oder versucht, sich umzubringen oder verletzten sich selbst. „Diese Kinder kommen aus Ländern, in denen Krieg herrscht, und wo sie extreme Gewalt und Traumatisches erlebt haben. Anstatt dass sie in Europa Schutz und Hilfe bekommen, werden sie Angstsituationen, Stress und weiterer, auch sexueller Gewalt ausgesetzt“, beschreibt Declan Barry, medizinischer Koordinator von Ärzte ohne Grenzen in Griechenland. „Darüber hinaus ist die Umgebung gesundheitsschädlich. Als Folge erleben wir viele Fälle von wiederkehrendem Durchfall und Hautinfektionen bei Kindern aller Altersgruppen. Angesichts der Überfüllung und der unhygienischen Zustände im Camp ist das Risiko von Krankheitsausbrüchen sehr hoch.“ In einer Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren beobachteten die Teams von Ärzte ohne Grenzen zwischen Februar und Juni dieses Jahres, dass 18 der 74 jungen Patienten sich selbst verletzten, versucht hatten, sich umzubringen, oder daran gedacht haben, Suizid zu begehen. Andere der Kinder und Jugendlichen litten unter starker Beeinträchtigung der Sprachfähigkeit, Panikattacken, Angstzuständen, aggressiven Gewaltausbrüchen und ständigen Albträumen. Die Strategie, Flüchtlinge und Migranten auf den griechischen Inseln zu sammeln, hat dazu geführt, dass mehr als 9.000 Menschen auf unbestimmte Zeit im Camp in Moria feststecken, das nur für 3.100 Menschen ausgelegt ist. Ein Drittel von ihnen sind Kinder. Allein in den ersten beiden Septemberwochen kamen mehr als 1.500 neue Menschen auf Lesbos an. Da es keinen Platz mehr für sie gab, leben sie nun ohne Unterkunft, ohne ausreichend Essen und mit einem extrem eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen haben viele Kinder behandelt, die eigentlich dringend in Athen medizinisch versorgt werden müssten. Weil es für sie aber auf dem Festland keine Unterbringung gibt, müssen sie in einem Umfeld weiterleben, in dem ihre körperliche und psychische Verfassung sich noch verschlechtern. „Seit drei Jahren fordert Ärzte ohne Grenzen von der griechischen Regierung und der Europäischen Union, dass sie Verantwortung übernehmen für ihr kollektives Versagen und nachhaltige Lösungen schaffen, um diese katastrophale Situation zu beenden“, sagt Louise Roland-Gosselin, Landeskoordinatorin von Ärzte ohne Grenzen in Griechenland. „Es ist Zeit, die verletzlichsten Menschen unverzüglich in Sicherheit zu bringen und diesen endlosen Kreislauf aus Notfall, Entspannung und schrecklichen Bedingungen in Moria zu beenden. Es ist Zeit, den EU-Türkei-Deal zu beenden.“ Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 2017 in Moria mit den Schwerpunkten Pädiatrie, psychologische Unterstützung für Kinder sowie Beratung zur Familienplanung. Außerdem betreibt die Organisation seit Oktober 2016 eine Klinik für psychische Gesundheit in Mytilini.  

CDU
Brinkhaus will Unionsfraktion unabhängiger von Merkel machen

Düsseldorf – Der CDU-Politiker Ralph Brinkhaus will die Unionsfraktion im Falle seiner Wahl zum Vorsitzenden unabhängiger von Regierungschefin Angela Merkel machen – für einen Wechsel an der CDU-Spitze misst er Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer eine zentrale Rolle zu. „Die Aufgabe des Fraktionsvorsitzenden ist es, die Fraktion zusammenzuhalten“, sagte Brinkhaus der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir müssen immer wieder Brücken bauen. Wir dürfen uns als Fraktion aber auch einmal die Freiheit nehmen, an der einen oder anderen Stelle eine andere Position als die Regierung zu beziehen.“ Er könne gut verstehen, dass Merkel aus langjähriger Verbundenheit wieder Volker Kauder für die Wahl des Fraktionsvorsitzenden am 25. September bevorzuge. „Ich hätte es mir anders gewünscht, aber ich bin nicht enttäuscht darüber.“ Eine Spaltung der Fraktion durch die Kampfkandidatur schloss er aus. „Weder Volker Kauder noch ich wollen die Fraktion in zwei Lager spalten.“ Es sei jetzt die große Herausforderung, bis 2021 einen Prozess in Gang zu bringen, der der Union langfristige Erfolge sichere. „Das ist die spannende Frage, ob uns das gelingt. In der Partei hat das jetzt Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer angestoßen. Es gibt neue Gesichter in der Bundesregierung. Jetzt geht es darum, wie sich die Fraktion aufstellt.“ Auf die Frage, ob jetzt der perfekte Zeitpunkt für Merkel gekommen sei, allmählich einen Wechsel an der Parteispitze einzuleiten, sagte Brinkhaus, das liege in den Händen der Vorsitzenden, der Generalsekretärin und insbesondere der CDU-Mitglieder.  

Startup Istanbul
500 Start-Ups, 500 Investoren: Istanbul setzt innovative Trends

Von Klaus Jurgens Die erste Million ist immer die schwerste – so lautet ein oft zitiertes Sprichwort, wenn es um das Thema “vom Tellerwäscher zum Millionär” geht. Schon lange ist jedoch aus dem einst amerikanischen Traum ein globaler Traum geworden. Wenn man zu Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit vielleicht eine Null vor dem Komma streicht, auch oftmals Realität, denn die Anzahl von Firmenneugründungen geht weltweit nach oben. Und das Besondere hieran ist, dass es vermehrt jüngere Personen sind, die den Sprung in die Unabhängigkeit wagen. Und um ein Vorurteil gleich vom Vorstandszimmer-Tisch zu wischen: auch immer mehr und mehr junge Frauen. Generell gesagt, Menschen die sich selbstständig machen wollen, mangelt es nicht an Ideen, selten am Ehrgeiz und sie wissen, dass für sie das Thema “35-Stundenwoche” keinerlei Relevanz hat. Das, was ihnen jedoch fehlt, ist meistens das nötige Startkapital, denn wenige Banken sind bereit, substanziell in etwas ganz neues zu investieren, vor allem, wenn der Antragsteller die 30-Jahres-Hürde noch nicht überschritten hat. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren hat sich jedoch vieles geändert, inklusive in der Türkei – traditionelle Banken haben von einer höchst interessanten Seite Konkurrenz bekommen: Personen, die entweder selber erfolgreiche Einzelunternehmer sind, oder die zusammen mit anderen größere Beträge in einem Fond angelegt haben um natürlich daraus Gewinn zu erzielen, sind bereit, Teile ihres Vermögens nicht nur in ihre eigenen Firmen zurück zu investieren, sondern stellen oftmals beträchtliche Summen zur Verfügung, um zukünftigen Unternehmern (oder auch jenen die bereits losgelegt haben aber jetzt an Expansionsgrenzen stoßen) unter die Arme zu greifen. Es gibt Fernsehshows wo Kandidatinnen und Kandidaten um die Zustimmung der potenziellen Investoren antreten. Aber die erfolgversprechendste Form, sich auf breiter Ebene zumindest bekannt zu machen – auch wenn die erhoffte Finanzierung eventuell erst im nächsten Anlauf klappt – sind Veranstaltungen, wo möglichst viele Interessenten auf möglichst ebenso viele Investoren treffen – ein Start-up Event! Im ersten Absatz sprach ich an, dass der Trend sein eigener Boss zu werden schon immer eine globale Dimension hatte. Deshalb verwundert es auch niemanden mehr, dass sich auch die Türkei um einen Spitzenplatz in dieser Kategorie bemüht. Vorhang auf für das 6. Start-up Istanbul. Dieses Jahr geht es in der sechsten Auflage unter anderem um Start-ups, die sich im Stande sehen, etwas völlig Neues auf die Beine zu stellen und die sich in der neuen Ökonomie zu Hause fühlen, also um sogenannte “game changers”. Die Zahlen die im Vorfeld des Kongresses zirkulieren, sind in der Tat beeindruckend: 94.416 Bewerbungen aus 140 Ländern gingen beim Veranstalter Etohum ein, der sich als Marktführer für die Türkei etabliert hat und bereits zwei Veranstaltungsarten anbietet: Start-up Türkei (die jüngste Runde fand in Antalya statt), und jetzt Start-up Istanbul. Wie es heute aussieht, werden 500 ausgewählte Start-ups aus 80 Ländern mit 500 Investoren zusammentreffen; es werden 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Man muss dieses Treffen als eine Art Marktplatz verstehen, wo nicht nur solche Personen anreisen, die entweder Geld haben oder es benötigen, sondern auch Menschen, die noch mit dem Gedanken spielen: Soll ich, oder soll ich lieber nicht selbstständig werden. Garantien gibt es natürlich keinerlei – die Teilnahme berechtigt zur Vorstellung seiner Geschäftsmodelle, nicht mehr und nicht weniger. Und die Besten werden gewinnen und es wird erwartet, dass rund 100 Neugründer oder Weiterentwickler davon direkt profitieren. Die Veranstaltung findet vom 19. bis 22. Oktober diesen Jahres statt und es ist noch Zeit genug sich als Besucher anzumelden. Einfach “Start up Istanbul”‘ eintippen und man wird umgehend auf die richtige Seite geführt. Was mich zum anschließenden Punkt für diesen Artikel bringt: Natürlich leben wir in einer Welt, in der ohne das weltweite Netz, einfach gesagt, nichts mehr möglich ist. Sie, verehrte Leser, konsultieren unsere Publikation ja auch online! Das heißt aber nicht, dass ein Start-Up nicht auch “traditionelle” Güter, Waren oder Dienstleistungen anbieten kann. Was sich jedoch für immer geändert hat, ist die Methode, wie ein Unternehmer an seine Kunden herankommt – und da ist das Internet unverzichtbar geworden. Mit anderen Worten: Nicht alle jungen Unternehmer müssen Hi-Tech Anbieter werden – er oder sie muss aber bestens darüber Bescheid wissen, wie man das Internet nutzen kann um langfristig erfolgreich am Markt bleiben zu können.    

"Deutscher Gezi-Park"
Person stürzt im Hambacher Forst vom Baum

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Hamburg (nex) – Im Hambacher Forst kam es heute zu einem schrecklichen Unfall: Eine Person fiel aus großer Höhe von einem Baum und verletzte sich schwer. Wie „Welt Online“ berichtet, handelt es sich bei der Person um einen Journalisten.  Der Mann sei nach ersten Erkenntnissen über eine Hängebrücke zwischen zwei Baumhäusern gelaufen und dabei durch die Brücke gebrochen, zitiert „Welt“ den Polizeisprecher. Der Wald zwischen Köln und Aachen wird seit vergangenen Donnerstag mit einem Großaufgebot der Polizei geräumt.  Der Energiekonzern RWE will die verbliebenen 200 ha Wald bis auf weniger als 100 ha abholzen um weiter Braunkohle abbauen zu können. Dagegen gibt es immensen Widerstand von Umweltschützern.

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Kommentar: Ein Vergleich des G20-Gipfels mit den Gezi-Protesten

Nach den gewalttätigen G20-Demonstrationen in Deutschland entbrannte in Deutschland eine kontroverse Diskussion über Linksextremismus, Gewalt und das Gewaltmonopol des Staates. Die Unruhestifter wurden von manchen als „Chaoten“, „Horden“, „Kriminelle“, „Krawallmacher“ oder „Randalierer“ bezeichnet. Ein Kommentar.

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Türkei
Immobilienverkäufe an Ausländer um fast 130 Prozent gestiegen

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Ankara (nex) – Der Verkauf von Wohnimmobilien in der Türkei an Ausländer hat sich im August gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als verdoppelt, berichtete das Türkische Statistische Institut (TurkStat) am Mittwoch. Hausverkäufe an Ausländer stiegen demnach um 129,6 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres auf 3.866, so TurkStat in einer Erklärung. Mehr als ein Drittel der Verkäufe entfiel mit 1.141 Verkäufen im Monat auf die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei, Istanbul, gefolgt von der Touristenmetropole Antalya mit 675 Verkäufen und der nordwestlichen Provinz Bursa mit 305 Verkäufen. Laut der veröffentlichten Statistik, führten Iraker die Liste der Kunden mit 944 Verkäufen an, gefolgt von Iranern (394), Saudis (275), Kuwaitis (271) und Russen (192). Im vergangenen Monat wechselten insgesamt 105.154 Häuser den Besitzer durch Verkäufe aus zweiter Hand, was einem Rückgang von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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– Türkei – Ankara senkt Mindestanforderungen für Einbürgerung

Die Türkei hat die erforderlichen Mindestvorgaben für den Erwerb der türkischen Staatsbürgerschaft durch Ausländer gesenkt, um Investitionen zu fördern.

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Maßen-Rücktritt
FDP: Bundespräsident soll Maaßen nicht ernennen

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Düsseldorf – Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Michael Theurer, hat an den Bundespräsidenten appelliert, den umstrittenen bisherigen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen nicht als Staatssekretär zu ernennen. „Ich appelliere an den Bundespräsidenten, Herrn Maaßen nicht zum Staatssekretär zu ernennen. Dabei geht es weniger um Herrn Maaßen als Person. Es geht um die politische Kultur im Land. Es besteht die Gefahr, dass die Politikverdrossenheit weiter zunimmt“, sagte Theurer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Durch die Entscheidungen der Groko ist schon viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen. Der Bundespräsident hätte die Chance, mit einer klugen Entscheidung weiteren Schaden von der Republik abzuwenden.“ Maaßen musste zurücktreten, nachdem herauskam, dass er Informationen aus dem Verfassungsschutzberichtes 2017 bereits Wochen vor dessen Veröffentlichung der AfD zur Verfügung gestellt hat.

Türkei
Ankara senkt Mindestanforderungen für Einbürgerung

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Ankara (nex) – Die Türkei hat die erforderlichen Mindestvorgaben für den Erwerb der türkischen Staatsbürgerschaft durch Ausländer gesenkt, um Investitionen zu fördern, wie aus neuen Vorschriften hervorgeht, die am Mittwoch im Amtsblatt des Landes veröffentlicht wurden. Die untere Grenze der Sachinvestitionen zum Erwerb der türkischen Staatsbürgerschaft für Ausländer wurde gesenkt. Ausländer, die in der Türkei Immobilien im Wert von mindestens 250.000 $ statt 1 Million $ besitzen, können die türkische Staatsbürgerschaft erwerben. Die Einlagenpflicht von mindestens drei Millionen Dollar bei türkischen Banken wird ebenfalls auf 500.000 Dollar gesenkt. Die Verordnung gilt auch für Ausländer, die mindestens drei Millionen Dollar bei türkischen Banken einzahlen. Eine ähnliche Regelung gilt für ausländische Investoren, die über Staatsanleihen im Wert von mindestens 500 Millionen US-Dollar verfügen, die drei Jahre lang nicht diversifiziert sind. Ausländer, die Arbeitsplätze für mindestens 50 Personen schaffen, – die frühere Anforderung war 100 Personen – werden auch die türkische Staatsbürgerschaft annehmen können, heißt es im Amtsblatt.

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Der weltberühmte französische Schauspieler Gerard Depardieu (69) möchte nach eigenen Aussagen die türkische Staatsbürgerschaft erwerben.

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