G20-Treffen
USA-China: Handelskrieg vorerst abgewendet

Trump stimmte zu von weiteren Handelszöllen abzusehen. China verspricht im Gegenzug mehr Güter aus dem USA zu importieren.

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Buenos Aires (nex) –  Trump und XiJi Ping konnten im Zuge von Verhandlungen während des G20 Treffens in Buenos Aires im Handelsstreit zwischen den beiden Staaten eine vorläufige Einigung erzielen.

Beide Seiten einigten sich unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen um innerhalb von 90 Tagen die Handelsstreitigkeiten beizulegen.

Der Pressesprecherin des Weißen Hauses zufolge werden die Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. Dollar zunächst weiterhin auf 10 Prozent beschränkt bleiben. Somit wird die Anhebung der Zölle auf 25 Prozent, die für den 1.Januar 2019 geplant war, nicht stattfinden, falls eine Einigung erzielt werde.

Im Gegenzug stimmte China zu mehr Waren aus den USA zu importieren. China sei bereit eine „beträchtliche“ Menge an Agrargütern, Energieprodukten und anderen Waren aus den USA zu erwerben um das Handelsungleichgewicht zu minimieren.

Der chinesische Außenminister Wang Yi sprach von einem „freundlichen und offenen“ Meeting zwischen den beiden Staatschefs, die ebenfalls Verhandlungen bezüglich der Abschaffung aller Zölle beschleunigen wollen würden.

Auf der Rückreise von Buenos Aires erklärte Trump Medienvertretern: „Falls es klappt, wird es einer der größten Abkommen, die jemals getroffen wurde. Es wird eine unglaublich Positive Auswirkung auf die Agrarwirtschaft haben, auf industrielle Produkte, Computer und jegliche andere Arten von Produkten.“

Das Weiße Haus verkündete ebenfalls, dass wenn die nun beginnenden Verhandlungen keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefern, die Zölle in 90 Tagen auf 25% angehoben würden.

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