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Anadolu (AA) und ihr russischer Pendant TASS haben am Freitag in Moskau einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Unterzeichnende des Vertrags waren einer Meldung der Anadolu zufolge der AA-Vorsitzende und Generaldirektor Senol Kazanci und der TASS-Generaldirektor Sergei Mihailow. Die Zeremonie fand in Anwesenheit des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin nach deren Vieraugengespräch statt.
Der Vertrag beinhaltet unter anderem den Austausch von Meldungen und Fotos.
Des Weiteren soll durch den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden alteingesessenen Nachrichtenagenturen ein zuverlässiger und schneller Informationsflusses zwischen der Türkei und Russland gewährleistet werden.
TASS wird im Rahmen des Vertrags auch von der Kriegsberichterstattung der Anadolu profitieren.
Anadolu, das älteste Nachrichtenunternehmen der Türkei, bietet News in den Sprachen Türkisch, Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch, Kurdisch (zwei Dialekte), Russisch, Mazedonisch, Bosnisch (drei Dialekte) sowie Albanisch und erreicht somit weltweit Millionen Menschen.
Anadolu ist in 81 Ländern mit Korrespondenten vertreten.
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„Wir sind dorthin gegangen, um mit unseren Mitbürgern zusammenzukommen und über die Änderungen, die das neue Regierungssystem bringt, zu sprechen. Die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, all das wurde mit Füßen getreten. Gestern wurden in den Niederlanden alle Freiheiten außer Kraft gesetzt. Unsere Mitbürger, die gekommen waren, um sich dort mit uns zu treffen, waren einer sehr unmenschlichen Behandlung ausgesetzt, sie wurden mit Pferden und Hunden angegriffen.“Die Niederlande hatten dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu am gestrigen Samstagnachmittag die Einreise wegen „Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit“ verweigert. Dem Flugzeug des Ministers sei die Landeerlaubnis entzogen worden, hatte die Regierung in Den Haag mitgeteilt. Am Abend wurde nun auch das Fahrzeug, in dem sich die türkische Familienministerin Fatma Betül Kaya befand, vor dem türkischen Konsulat in Rotterdam gestoppt. Medienberichten zufolge war Kaya von Düsseldorf aus über den Landweg in Richtung Niederlande aufgebrochen, nachdem dem türkischen Außenminister die Einreise in das Land verweigert worden war. In einer Livesendung des türkischen Nachrichtensenders ntv hatte Kaya erklärt, dass sie bereits seit Stunden ausharrten und nicht einmal Wasser zu trinken bekommen hätten und fügte hinzu: „Aber wir brauchen auch nichts. Ich war am 15. Juli im Parlament.“ Kaya spielt damit auf die Nacht des vereitelten Putschversuchs im vergangenen Jahr in der Türkei an, in der das Gebäude der Großen Nationalversammlung der Türkei in Ankara insgesamt siebenmal bombardiert worden war. Dabei waren mehrere Sicherheitskräfte und Parlamentsbeamte verletzt worden. Spät in der Nacht hatte die Familienministerin getwittert, dass sie und ihr Team von einer Polizeieskorte nach Nijmegen, einer Stadt an der deutschen Grenze, gebracht würden.
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