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Türkei: Neue Eisenbahnstrecke soll Peking mit London verbinden
Ankara (nex) – Die Baku-Tiflis-Kars-Eisenbahnstrecke (BTK) würde nun schon bereits Mitte 2017 in Betrieb genommen, so der türkische Verkehrsminister Ahmet Arslan in einer Rede in Ankara.
„Wir werden das Baku-Tiflis-Kars-Projekt bereits Mitte 2017 fertigstellen und in Betrieb nehmen“, so Arslan.
Die Baku-Tiflis-Kars-Eisenbahnstrecke soll nach Fertigstellung Peking mit London verbinden und wird in Übereinstimmung mit einem internationalen Abkommen zwischen Aserbaidschan, Georgien und Türkei gebaut.
Die Baku-Tiflis-Kars-Eisenbahnstrecke wird Güter aus Asien in nur 15 Tagen nach Europa transportieren. Das Projekt werde die historische Seidenstraße wiederbeleben, so der türkische Staatspräsident Tayyip Erdogan in einer Rede im November.
Das Büro des türkischen Premierministers verlautbarte , dass die Baku-Tiflis-Kars-Eisenbahnlinie nach Bauende „die Reisedauer zwischen Asien und Europa via Eisenbahn auf 15 Tage reduzieren” werde. Die BTK-Strecke werde zu einer Hauptverbindung zwischen Europa und der türkisch geprägten Region Zentralasiens.
„Die BTK-Eisenbahnlinie wird auch zum Export türkischer Produkte beitragen. Mit dieser Linie ist der fehlende Teil vervollständigt. China wird seine Waren über die BTK-Eisenbahnlinie nach Europa und andere Länder transportieren. Nach der Inbetriebnahme dieser Linie werden die Waren Europa nicht in zwei Monaten, sondern in rund zwei Wochen erreichen“, Gouverneur der osttürkischen Provinz Kars, Rahmi Dogan.
Zuvor sagte der türkische Minister für Transport, Schifffahrt und Kommunikation, Ahmet Arslan, gegenüber der Nachrichtenagentur Trend, dass die BTK-Eisenbahnlinie zusammen mit anderen Projekten der Türkei und dem nationalen Logistiksektor jährlich Einnahmen in Milliardenhöhe bescheren werde. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kommentierte, mit der neuen Eisenbahnstrecke wiederbelebte die Türkei die historische „Seidenstraße“, mit der Güterstrome von China nach Europa organisiert wurden.
Die BTK-Strecke wird auf Basis eines Abkommens zwischen Georgien, Aserbaidschan und der Türkei gebaut. Schon bald könnte über die neue Eisenbahnstrecke jährlich 17 Millionen Tonnen Fracht transportiert werden, erwarten Experten. Beginnen wollen die Verantwortlichen mit dem Transport von einer Million Passagieren und 6,5 Millionen Tonnen Fracht.
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Ankara (nex) – Die US-amerikanische Botschaft in der Türkei hat am gestrigen Sonntag Medienberichte, wonach sie früher Kenntnis über den tödlichen Terroranschlag auf den Nachtclub Reina gehabt habe, zurückgewiesen.
„Entgegen den Gerüchten in den sozialen Medien hatte die US-Regierung keine Informationen über die Bedrohung bestimmter Vergnügungsstätten, so auch des Reina Clubs, und die US-Regierung hat die Amerikaner nicht gewarnt, von bestimmten Orten oder Vierteln fernzubleiben“, teilte die Botschaft in einer Erklärung mit. Mindestens 39 Menschen starben, nachdem der Terrorschütze in den frühen Morgenstunden des Neujahrs das Feuer auf die Partygäste in der Open-Air-Disco Reina im Stadtviertel Ortaköy eröffnete. 69 weitere Personen wurden verletzt. Unter den Opfern befanden sich sowohl Einheimische als auch Ausländer. „Wie das Weiße Haus und unsere Botschaft es bereits mitgeteilt haben, verurteilen wir den Terroranschlag aufs Schärfste“, heißt es weiter in der Erklärung. Auslöser des Statements der US-Amerikaner war die Behauptung des Reinabesitzers Mehmet Kocarslan, US-Kreise hätten Kenntnis vom Anschlag gehabt. Kocarslan stellte später klar, dass er gemeint habe, die US-Regierung hätte seine Staatsbürger vor derartigen Anschlägen gewarnt. Die Botschaft in Ankara stellte klar, dass am 22. Dezember eine allgemeine Warnung für die Türkei und weitere verschiedene Regionen Europas herausgebracht worden sei, „so wie wir es immer tun, wenn es Hinweise darauf gibt, dass amerikanische Staatsbürger Ziel von Gewalt sein könnten. Der türkische und der US-amerikanische Geheimdienst beraten sich eng im Kampf gegen den Terror, indem sie zum Beispiel Informationen über mutmaßliche terroristische Bedrohungen austauschen. Diese Zusammenarbeit wird fortgesetzt, da wir gemeinsam durch den Terror bedroht sind“, ist weiter in dem Statement zu lesen.

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