Cybercrime
Litauer betrügt Facebook und Google um 100 Millionen US-Dollar

Google und Facebook haben am vergangenen Freitag bestätigt, dass zwischen 2013 und 2015 ein Litauer sie um insgesamt 100 Millionen US-Dollar betrogen habe.

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Menlo Park (nex) – Google und Facebook haben am vergangenen Freitag bestätigt, dass zwischen 2013 und 2015 ein Litauer sie um insgesamt 100 Millionen US-Dollar betrogen habe.

Das Justizministerium habe erst im vergangenen Monat Anklage gegen Evaldas Rimasauskas erhoben, die Identität seiner beiden Opfer war jedoch erst am Donnerstag in dem Magazin „Fortune“ bekannt gegeben und später von den beiden Internetgiganten bestätigt worden.

„Wir stellten den Betrug an unserem Vertriebsteam fest und verständigten sofort die zuständigen Behörden“, erklärte eine Google-Sprecherin in einer Erklärung mit. Die Betroffenen seien entschädigt worden und es freue Google, dass „die Angelegenheit erledigt ist“.

Beide Unternehmen machten keine näheren Angaben über die Summe, um die sie betrogen worden sind.

„Facebook hat kurz nach dem Vorfall einen großen Teil der Summe retten können und arbeitet mit der Strafverfolgungsbehörde bei deren Ermittlungen zusammen“, so Facebook in seinem Statement.

Der Fall zeigt, dass selbst Silicon Valley-Riesen Betrügern auf den Leim gehen können. Rimasauskas hatte sich Medienberichten zufolge als Repräsentant von Quanta Computer, einem asiatischen Hersteller von Computerzubehör, präsentiert, und durch Fälschung von Rechnungen und anderen Formularen Millionen von Dollar ergaunert.

Der 48-Jährige wurde im vergangenem Monat in Litauen festgenommen. Er soll an die USA ausgeliefert werden, wo ihn ein Prozess wegen Betrugs, Identitätsdiebstahls und Geldwäsche erwartet. Die erwartete Haftstrafe beläuft sich Medienberichten zufolge auf 82 Jahre.

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