#meinmoscheereport
Gegenreaktion: #meinmoscheereport als Zeichen gegen einseitige Berichterstattung

Als Gegenreaktion auf die undifferenzierte Berichterstattung des ARD-Moscheereports von Constantin Schreiber rief das Fachmagazin „IslamiQ“ gestern zur crossmedialen Hashtag-Aktion unter dem Hashtag #meinmoscheereport auf. Nun beherrscht der Hashtag alle sozialen Netzwerke und ist bei Twitter sogar zum Trend-Hashtag der letzten 24 h gekürt worden.

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Von Caglar S. EfeAls Gegenreaktion auf die undifferenzierte Berichterstattung des ARD-Moscheereports von Constantin Schreiber rief das Fachmagazin „IslamiQ“ gestern zur crossmedialen Hashtag-Aktion unter dem Hashtag #meinmoscheereport auf. Nun beherrscht der Hashtag alle sozialen Netzwerke und ist bei Twitter sogar zum Trend-Hashtag der letzten 24 h gekürt worden.

Gerade einmal 13 der rund 2500 Moscheen in Deutschland hatte der Journalist Constantin Schreiber für seinen besagten „Moscheereport“, dessen zweite Folge gestern in der ARD zu sehen war, besucht und dabei die Freitagspredigten simultan ins Deutsche übersetzt. Seine Erkenntnis? Nichts als Entsetzen: fehlende Kritikfähigkeit, Parallelgesellschaften und eine Abschottung seitens der muslimischen Community.

Dieses Ergebnis ließ die muslimische Community nicht unkommentiert. Viele bemängelten Schreibers unfundierte Recherche(-methode) sowie Übersetzungsfehler und die daraus folgenden Pauschalurteile. Dafür kritisierte ihn ebenfalls die renommierte Islamwissenschaftlern und Professorin für Islamwissenschaft an der Uni-Freiburg, Johanna Pink, in einem offenen Brief an die ARD-Chefredaktion, den der Tagesspiegel publizierte. Zudem hagelte es auch Kritik für das zeitgleich von ihm veröffentlichte Buch mit dem Titel „Inside Islam – was in Deutschlands Moscheen gepredigt werden“.

Und um genau dieser negativen Grundstimmung und dem kreierten negativen (Feind-)Bild des Islam entgegenzuwirken, forderte die Fachzeitschrift „IslamiQ“ deutschlandweit alle Muslime zu einer crossmedialen Protestbewegung in Form einer Hashtag-Aktion auf. Muslime wurden dazu aufgerufen, all ihre Posts und Anekdoten, auf Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat, rundum den Moscheealltag, mit dem Hashtag #meinmoscheereport zu versehen. Es folgte großer Zuspruch in Form sehr reger Teilnahme.

Hier einige Eindrücke:

(Foto: Screenshot/Facebook)

(Foto: Screenshot/Facebook)
(Foto: Screenshot/Facebook)
(Foto: Screenshot/Facebook)
(Foto: Screenshot/Facebook)

https://twitter.com/taxifahrer_bot/status/856771973241765888

https://twitter.com/aykutme/status/856568780322983936

 

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