Iran-Krieg
Iran meldet Angriffe auf Siemens- und AT&T-Zentren

Die iranischen Streitkräfte stellten die vermeintlichen Schläge gegen Standorte nahe dem Flughafen Ben Gurion und in Haifa als direkte Antwort auf Angriffe gegen die eigene Infrastruktur dar.

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Teheran – Die Spannungen zwischen dem Iran und internationalen Technologiekonzernen eskalieren weiter. Nachdem Teheran bereits 18 globalen Tech-Riesen wie Google, Meta und Apple offen mit Vergeltung gedroht hat, meldete die Armee der Islamischen Republik Iran nun den angeblichen Vollzug erster Militäroperationen.

Laut der offiziellen Pressemitteilung seien strategische Industrie- und Kommunikationszentren der Unternehmen Siemens und AT&T in Israel mit „Vernichtungsdrohnen“ angegriffen worden. Eine unabhängige Bestätigung für diese Einschläge liegt derzeit jedoch nicht vor.

Die iranischen Streitkräfte stellten die vermeintlichen Schläge gegen Standorte nahe dem Flughafen Ben Gurion und in Haifa als direkte Antwort auf Angriffe gegen die eigene Infrastruktur dar. Insbesondere das industrielle Softwarezentrum von Siemens stehe im Fokus: Teheran behauptet, das Unternehmen stelle Technologien für Künstliche Intelligenz und industrielle Automatisierung bereit, um die Waffenproduktionslinien der israelischen Armee zu optimieren.

AT&T Forschungszentrum in Haifa

Parallel dazu soll laut Armeeangaben ein Forschungszentrum von AT&T in Haifa getroffen worden sein. Der Standort agiere angeblich als technologisches Rückgrat für Cloud-Computing-Anwendungen des israelischen Militärs. Während die Drohungen gegen die 18 US-Konzerne aufgrund der offiziellen Verlautbarungen als verifiziert gelten, bleibt der Erfolg der nun gemeldeten Drohnenangriffe unklar. Die Führung in Teheran betonte jedoch, man werde nicht zögern, weitere „Aggressoren“ zu bestrafen.

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– Iran-Krieg –
Iran droht US-Konzernen mit Vergeltungsmaßnahmen

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat eine weitreichende Drohung gegen die globale Technologiebranche ausgesprochen.

In der offiziellen Erklärung , die über den Telegram-Kanal der staatlichen iribnews verbreitet wurde, definiert die Eliteeinheit führende US-amerikanische und internationale Unternehmen als militärische Ziele. Grund für diese Eskalation ist der Vorwurf, dass diese Konzerne durch Informationstechnologie (IKT) und Künstliche Intelligenz (KI) aktiv an der Planung und Durchführung von Attentaten gegen iranische Staatsbürger beteiligt seien.
Die Revolutionsgarden betonen in ihrem Schreiben, dass wiederholte Warnungen bezüglich der Unterstützung „terroristischer Operationen“ von den „aggressiven amerikanischen Machthabern“ und den mit ihnen verbundenen „Spionageunternehmen“ ignoriert worden seien.
Die Warnung ist mit einer konkreten Handlungsaufforderung verbunden: Mitarbeiter der genannten Institutionen sollen ihre Arbeitsplätze unverzüglich verlassen, um ihr Leben zu retten. Zudem richtet sich das Korps an die Zivilbevölkerung in der gesamten Region.
Anwohner, die sich im Umkreis von einem Kilometer zu Niederlassungen dieser Unternehmen befinden, werden aufgefordert, diese Gebiete zu evakuieren und sich an sichere Orte zu begeben. Als Stichtag für den Beginn möglicher Vergeltungsmaßnahmen wurde Mittwoch, der 1. April, um 20:00 Uhr Teheraner Zeit festgesetzt.

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