Krieg gegen den Terror
    Erdogan: „Wir können plötzlich über Nacht einmarschieren“

    Die Türkei werde tun, was notwendig sei, um die PKK und ihre Ableger zu bekämpfen, erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am gestrigen Samstag.

    (Symbolfoto: AA)
    Teilen

    Ankara (nex) – Die Türkei werde tun, was notwendig sei, um die PKK und ihre Ableger zu bekämpfen, erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am gestrigen Samstag.

    „Der Kampf gegen den Terror ist für uns keine Option, sondern eine Pflicht“, stellte er klar. „Wir werden keine Terrororganisationen dulden.“

    (Foto: AA)

    Die Türkei wisse, was zu welchem Zeitpunkt zu tun sei. „Wir können plötzlich über Nacht einmarschieren“, fügte er in Anspielung auf grenzüberschreitende Anti-Terror-Einsätze an der südtürkischen Grenze hinzu.

    Die Türkei hat zu Beginn der Woche Luftschläge gegen die PKK und ihre syrischen Ableger PYD und YPG in der irakischen Bergregion Sindschar sowie dem syrischen Berggebiet Karachok durchgeführt. Beide Gebiete sind etwa 90 Kilometer von der türkischen Südgrenze entfernt.

    Erdogan verurteilte auch den Einsatz von Terrorgruppen wie die YPG-dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) im Kampf gegen den IS (Daesh).

    „Die Terroristen, die heute uns angreifen, werden eines Tages sich umdrehen und auch sie angreifen“, warnte er.

    Der türkische Präsident wies darauf hin, dass die USA und die Türkei bei einer Zusammenarbeit Rakka in einen „Friedhof für den IS (Daesh)“ verwandeln könnten.

    Er werde die Partnerschaft zwischen der Türkei und den USA im Kampf gegen den IS  (Daesh) bei seinem für den 16. Mai geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump erörtern.

    Auch interessant

    Erdogan: Türkische Armee steht kurz vor Eroberung von al-Bab