Israel
PUMA beendet Zusammenarbeit mit Israel

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma beendet im kommenden Jahr sein Sponsoring der israelischen Fußballnationalmannschaft.

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Herzogenaurach – Der deutsche Sportartikelhersteller PUMA beendet im kommenden Jahr sein Sponsoring der israelischen Fußballnationalmannschaft. PUMA hatte Adidas als Sponsor und Hersteller der Trikots der israelischen Nationalmannschaft im Jahr 2018 abgelöst.

Die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) hatte bereits vor dem Anschlag vom 7. Oktober zum Boykott des Sportbekleidungsunternehmens aufgerufen und feiert die Entscheidung als ihren Erfolg. PUMA sieht sich schon seit langem mit Boykottaufrufen wegen seiner Markenallianz mit dem israelischen Fußballverband (IFA) konfrontiert, aber solche Aufrufe haben sich während der zweimonatigen israelischen Offensive im Gazastreifen, bei der mehr als 18.000 Palästinenser getötet wurden, noch verstärkt.

BDS:

PUMA ist seit 2018 Ziel einer weltweiten BDS-Kampagne wegen seiner Unterstützung der israelischen Apartheid, die Millionen von Palästinensern unterdrückt. Durchgesickerte interne Nachrichten enthüllten, dass PUMA unter enormem Druck stand, den Vertrag fallen zu lassen. Dieser Boykottsieg ist ein bittersüßer Sieg, da die ethnische Säuberung der Palästinenser durch Israel weitergeht. Aber er gibt uns Hoffnung und die Entschlossenheit, alle Unterstützer des Völkermords und der Apartheid zur Rechenschaft zu ziehen, bis alle Palästinenser in Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit leben können.

PUMA hat in einer Erklärung jedoch darauf hingewiesen, dass die Entscheidung bereits 2022 im Rahmen der neuen „Weniger-größer-besser“-Strategie von Puma getroffen worden sei und entspreche den regulären Zeitplänen für das Design und die Entwicklung von Mannschaftstrikots.

„Während zwei neu unterzeichnete Nationalmannschaften – einschließlich einer neuen Erklärungsmannschaft – später in diesem Jahr und 2024 bekannt gegeben werden, laufen die Verträge einiger Verbände wie Serbien und Israel 2024 aus“, so der Sprecher des Unternehmens in einer per E-Mail übermittelten Erklärung an die Financial Times.

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