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dpa bringt mit „Creator x News“ Medienhäuser und News-Creator zusammen

Deutschlands führende Nachrichtenagentur stellte das von der Google News Initiative unterstützte Projekt am Freitag in Berlin auf der Konferenz "Navigating the Future of News" vor.

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Berlin – Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) startet ein neues Programm zur Zusammenarbeit von Redaktionen und digitalen News-Creator. Unter dem Titel „dpa Creator x News, supported by Google“ sollen Medienhäuser und Creator mit journalistischem Fokus sich enger vernetzen, Wissen austauschen und gemeinsame Projekte umsetzen.

Deutschlands führende Nachrichtenagentur stellte das von der Google News Initiative unterstützte Projekt am Freitag in Berlin auf der Konferenz „Navigating the Future of News“ vor.

„Viele Menschen stoßen heute auf Nachrichten zuerst auf Social Media – häufig vermittelt von Menschen, die nicht aus klassischen Redaktionen kommen. Dieser Wandel verändert das Nachrichtenökosystem. Mit dem Programm Creator x News wollen wir diesen Wandel aktiv mitgestalten und Zusammenarbeit ermöglichen, die faktenbasierte Information auch in digitalen Öffentlichkeiten stärkt“, sagt Teresa Dapp, Geschäftsführerin der dpa-infocom.

„Emerging News Voices sind zu wichtigen Stimmen im digitalen Nachrichtenumfeld geworden. Creator x News eröffnet Raum für neue Formen journalistischer Zusammenarbeit. Wir sind stolz darauf, unsere langjährige Partnerschaft mit der dpa fortzusetzen und diese Initiative zu unterstützen, die eine Brücke baut zwischen traditionellen Redaktionen und neuen Stimmen“, sagt Gerrit Rabenstein, Head of News Partnerships, Central Europe bei Google.

Start mit gemeinsamer Arbeitsphase

Den Auftakt bildet eine mehrmonatige Arbeitsphase mit News-Influencern und digitalen Journalistinnen und Journalisten. Sie beschäftigen sich unter anderem mit journalistischen Standards, Geschäftsmodellen im digitalen Journalismus sowie mit dem Einsatz von KI-Tools im redaktionellen Alltag. Die Google News Initiative bringt Trainings zu KI-Anwendungen und digitalen Werkzeugen ein. Trainerinnen und Trainer der dpa ergänzen das Programm mit Workshops zur journalistischen Praxis.

Kooperationen zwischen Creator und Medienhäusern

Kern des Projekts sind praxisnahe Kooperationen zwischen Creator und Medienhäusern. In Projektpartnerschaften arbeiten beide Seiten direkt zusammen und testen neue Formate und Arbeitsweisen. So können beispielsweise klassische journalistische Recherchen in Social-Media-Formate übersetzt werden.

Auch ein Austausch von Kompetenzen ist vorgesehen – etwa, wenn Creator Redaktionen beim Community-Management unterstützen oder Medienhäuser ihre Erfahrung zu Medienrecht, journalistischer Ethik und redaktionellen Prozessen einbringen.

Erkenntnisse für die Branche

Die Erfahrungen aus dem Programm sollen systematisch ausgewertet werden. Geplant ist unter anderem die Veröffentlichung eines Branchen-Whitepapers mit Best Practices für Kooperationen zwischen Redaktionen und Creator.

Zum Abschluss des Programms Ende November richten die Partner ein Event in Hamburg aus. Dort sollen die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden, um praktische Ableitungen für das Nachrichtenökosystem zu ermöglichen.

Über dpa:

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen.

Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten weltweit an etwa 140 Standorten. Gesellschafter der dpa sind rund 170 deutsche Medienunternehmen. Die Zentralredaktion der dpa unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Daniel Schöningh (CEO Ippen-Mediengruppe, München).

Im In- und Ausland vertrauen Medien unterschiedlicher redaktioneller Ausrichtung der überparteilichen, neutralen und verifizierten Berichterstattung der dpa. Die dpa arbeitet nach den in ihrem Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Finanzielle Zuwendungen von staatlichen Stellen, Unternehmen und Privatpersonen lehnt die dpa ab. Projektgebundene Förderungen nimmt die dpa lediglich in einigen wenigen ausgesuchten Fällen und nach sorgfältiger Prüfung an.

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