Prozess in den USA
Reza Zarrab zahlte im US-Gefängnis 45000 Dollar Schmiergeld

Der türkisch-iranische Geschäftsmann Reza Zarrab, der in New York wegen des Bruchs von Sanktionen gegen den Iran angeklagt ist, habe im US-Gefängnis für diverse Dinge wie Telefonate etwa 45000 Dollar Schmiergeld zahlen müssen.

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New York (nex) – Der türkisch-iranische Geschäftsmann Reza Zarrab, der in New York wegen des Bruchs von Sanktionen gegen den Iran angeklagt ist, habe im US-Gefängnis für diverse Dinge wie Telefonate etwa 45000 Dollar Schmiergeld zahlen müssen. Das berichtet der US-amerikanische Gerichtsreporter Adam Glasfeld.

Das Geld habe den Wächtern Zarrabs damaliger türkischer Anwalt übergeben, so Klasfeld weiter. Mit dem Mobiltelefon des Wächters habe Zarrab über Skype mit seiner Tochter und Anwälten gesprochen.

Zudem habe er auch andere Insassen bezahlt um telefonieren zu können. Neben telefonischen Anrufen, habe er die Wächter auch für Alkohol und Medikamente bezahlt.

Des Weiteren bestätigte Zarrab auch, in einem Telefonat im September 2016, gesagt zu haben, in den USA müsse man lügen, “um frei zu kommen oder eine reduzierte Strafe zu bekommen” und “etwas zugeben, was man nicht begangen hat”, um aus dem Gefängnis herauszukommen

Wie NEX24 am Montag berichtete habe Zarrab schon vor Monaten seine Bereitschaft angekündigt, für eine Strafmilderung zu lügen.

Dies ginge aus einem Schreiben hervor, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla gestern vor Gericht eingereicht hatten. Atilla wird vorgeworfen, US-Sanktionen gegen den Iran verletzt zu haben. Die Frage Atilla jemals bestochen zu haben verneinte Zarrab am Dienstag.

Die Anwälte Atillas beschuldigten am Montag US-Staatsanwälte, Beweismittel zurückzuhalten, die ihnen helfen könnten, die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, zu denen auch die genannten Telefonaufzeichnungen gehörten.

https://twitter.com/katiezavadski/status/937720786961485824

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Der türkische-iranische Unternehmer Reza Zarrab habe schon vor Monaten seine Bereitschaft verkündet, für eine Strafmilderung zu lügen, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla vor Gericht eingereicht haben.

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