„Keine Sprache ohne Koran“
Libanon: Hohe Nachfrage nach Koran auf Armenisch

Wie der türkische Publizist Murat Rumevleklioglu in einem Interview sagte, stoße die Koranübersetzung ins Armenische im Libanon, wo etwa 240.000 Armenier leben, auf großes Interesse. Er plane, in den kommenden Tagen 1.000 Exemplare in den Libanon zu senden.

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Istanbul (nex) – Wie der türkische Publizist Murat Rumevleklioglu in einem Interview sagte, stoße die Koranübersetzung ins Armenische im Libanon, wo etwa 240.000 Armenier leben, auf großes Interesse. Er plane, in den kommenden Tagen 1.000 Exemplare in den Libanon zu senden.

Rumevleklioglu, der Leiter von BM-AR Verlag und Forschung, erklärt, dass zwei verschiedene Türkischübersetzungen die Grundlage für die Übersetzungen ins Ost- und Westarmenische bildeten. Es seien dem stellvertretenden armenischen Patriarchen von Konstantinopel, Aram Atesyan, 1.400 Koranexemplare in armenischer Sprache übergeben worden:

„Es war eine Schenkung. Wir wollten damit erreichen, dass unsere armenischen Mitbürger etwas über den Islam lernen und schätzen es sehr, dass der Patriarch damit einverstanden war, die Bücher in seiner Gemeinde zu verteilen.“

Die Mundpropaganda habe die Kampagne, Koranexemplare auf Armenisch zu verteilen, in anderen Ländern bekannt gemacht, was zu dem angestiegenen Interesse im Libanon geführt habe, so Rumevleklioglu weiter. Derzeit arbeitet der Verlag an Übersetzungen ins Hebräische und Syrisch-Aramäische:

„Es gibt keine verständlichen Koranübersetzungen in diesen Sprachen. Wir geben uns die allergrößte Mühe, gute Übersetzungen zu liefern.“

Unterdessen plant das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten (DIB), Koranübersetzungen in zehn weiteren Sprachen herauszubringen. Bislang existieren Übersetzungen des DIB in 15 Sprachen mit dem Ziel, muslimische Gemeinden auf der ganzen Welt zu erreichen. Das DIB hat ein Übersetzungsprojekt unter dem Motto

„Keine Sprache ohne Koran“ ins Leben gerufen, in dessen Rahmen Übersetzungen ins Französische, Kurdische, Armenische, Rumänische, Russische, Georgische, Spanische, Aserbaidschanische, Chinesische, Italienische, Kasachische, Dänische, Albanische und Tatarische veröffentlicht worden sind.

Neue Übersetzungen in die englische, bulgarische, ukrainische, kirgisische, portugiesische, koreanische, persische, litauische und bosnische Sprache sollen folgen und auch online verfügbar sein.

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