US-Wahlen
USA: Trump würde Assad nicht bekämpfen

„Ich würde gegen den IS härter durchgreifen“, verspricht Trump in einer TV-Show und fügt hinzu, dass er den US-Generälen befehlen würde, dem IS „die Hölle heißzumachen“.

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„Amerika hat größere Probleme als Assad“, so der Präsidentschaftskandidat

New York (nex) – Der de facto designierte republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump versprach am vergangenen Freitag, im Falle seines Sieges bei den Wahlen im November härter gegen den IS (Daesh) durchzugreifen. Er werde jedoch davon absehen, so Trump weiter, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad anzugreifen.

„Ich hätte mich aus Syrien rausgehalten, und ich hätte nicht so sehr für oder gegen Assad gekämpft, weil ich denke, dass das keine gute Idee ist“, meint er in der Show ‚Morning Joe‘ im US-amerikanischen Fernsehsender MSNBC. „Wir haben den Iran und Russland, die voll hinter Assad stehen, was zwar kein zwingender Grund für mich wäre, mich rauszuhalten – aber es macht die Dinge sicherlich komplizierter.“ Die USA hätten „größere Probleme als Assad“, fährt er fort.

Als der Co-Moderator Joe Scarborough Trump zu vergangenen militärischen Operationen befragt, betont dieser, dass er gegen die Einsätze im Irak und in Libyen sei, aber nicht zögern würde, den IS zu bekämpfen.

„Ich würde gegen den IS härter durchgreifen“, verspricht er und fügt hinzu, dass er den US-Generälen befehlen würde, dem IS „die Hölle heißzumachen“

Trump übt scharfe Kritik an den diplomatischen Bemühungen der Obama-Regierung, ein Nuklearabkommen mit dem Iran auszuhandeln, da dies der Islamischen Republik zu einer stärkeren Präsenz auf der internationalen Bühne verholfen habe.

„Wir haben den Iran, den wir zu einer Macht gemacht haben. Der Iran ist nun eine Macht – und das wegen uns, wegen einem der dümmsten Deals, die ich jemals gesehen habe. Also haben wir jetzt den Iran und Russland an Assads Seite. Und wir sollen jetzt zwei von denen bekämpfen. Gleichzeitig sollen wir auch den IS bekämpfen, der gegen Assad kämpft“, so Trump.

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