Soziale Medien
Der ultimative Leitfaden zum Erreichen der ersten 10.000 TikTok-Follower

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Willkommen im pulsierenden Universum von TikTok, einem Ort, an dem Kreativität, Trends und Gemeinschaft zusammentreffen, um einzigartige Erfahrungen zu schaffen. Viele Aspiranten träumen davon, auf dieser Plattform schnell zu wachsen, und streben die beeindruckende Marke von 10.000 Followern an.

Dieser Meilenstein ist nicht nur ein Beweis für die Beliebtheit, sondern öffnet auch Türen zu weiteren Möglichkeiten, wie Markenkooperationen und erhöhte Sichtbarkeit. Hier ist ein detaillierter Plan, der dir hilft, dieses Ziel zu erreichen, einschließlich der Überlegung, Follower zu kaufen, um deinen Start zu beschleunigen.

1. Finde deine Stimme

Der erste Schritt in deiner TikTok-Reise ist die Entdeckung deiner einzigartigen Stimme und Nische. TikTok beherbergt eine breite Palette von Inhalten, von Comedy und Tanz bis hin zu Bildungs- und Lifestyle-Videos. 

Indem du eine Nische wählst, die deine Leidenschaften widerspiegelt und in der du echtes Wissen oder Talent hast, kannst du eine authentische Verbindung zu deinem Publikum aufbauen. Deine Inhalte sollten deine Persönlichkeit widerspiegeln und einen Mehrwert bieten, der die Zuschauer immer wieder zurückkommen lässt.

2. Inhaltsstrategie und -planung

Nachdem du deine Nische definiert hast, ist es wichtig, eine konsistente Inhaltsstrategie zu entwickeln. Dies beinhaltet die Planung, wann und was du postest. Analysiere, welche Art von Inhalten in deiner Nische gut ankommt, und experimentiere mit verschiedenen Videoformaten, um zu sehen, was bei deinem Publikum resoniert. Die Verwendung von Trending-Sounds und die Teilnahme an Challenges kann ebenfalls dazu beitragen, deine Reichweite zu erhöhen und neue Follower anzuziehen.

3. Engagement und Community-Aufbau

Echtes Engagement ist entscheidend für den Aufbau einer treuen Anhängerschaft auf TikTok. Dies bedeutet, regelmäßig mit deinen Followern zu interagieren, auf Kommentare zu antworten und Inhalte zu erstellen, die zur Interaktion einladen, wie z.B. Fragen am Ende deiner Videos. Indem du eine starke Gemeinschaft um deine Inhalte herum aufbaust, förderst du nicht nur das Engagement, sondern ermutigst deine Follower auch, deine Inhalte mit anderen zu teilen.

4. Hashtags und Trends nutzen

Die richtige Nutzung von Hashtags kann deine Sichtbarkeit auf TikTok erheblich erhöhen. Verwende eine Kombination aus trendigen, nischenspezifischen und allgemeinen Hashtags, um die Chancen zu maximieren, von einem breiteren Publikum entdeckt zu werden. Achte darauf, Trends im Auge zu behalten und sie in deine Inhalte einzubinden, wenn sie zu deiner Marke passen. Dies kann deine Videos in den Fokus der TikTok-Community rücken und zu viralen Erfolgen führen.

5. Kollaborationen und Cross-Promotion

Eine weitere effektive Strategie, um deine Follower-Zahl zu erhöhen, ist die Zusammenarbeit mit anderen TikTokern in deiner Nische. Kollaborationen ermöglichen es dir, deine Reichweite zu erweitern, indem du Zugang zu den Followern des anderen erhältst. Zusätzlich kann die Cross-Promotion deiner TikTok-Inhalte auf anderen Social-Media-Plattformen neue Zuschauer auf deine Seite bringen.

6. Analyse und Anpassung

Nutze TikTok’s Analytics, um Einblicke in die Performance deiner Videos zu gewinnen. Analysiere, welche Inhalte die höchste Engagement-Rate haben, zu welchen Zeiten deine Follower am aktivsten sind und passe deine Strategie entsprechend an. Das kontinuierliche Experimentieren und Anpassen deiner Inhalte basierend auf diesen Daten kann dazu beitragen, dein Wachstum zu beschleunigen.

7. Der Kauf von Followern: Ein umstrittener, aber strategischer Schritt

Obwohl der organische Aufbau von Followern ideal ist, kann der gezielte Kauf von Followern als Initialzündung für deinen Account dienen. Diese Option sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden. Wähle seriöse Anbieter und betrachte dies als Ergänzung zu deiner Hauptstrategie des organischen Wachstums. Der Schlüssel liegt in der Balance der Fokus sollte immer auf dem Aufbau einer engagierten und aktiven Follower-Basis durch qualitativ hochwertige Inhalte liegen.

8. Geduld und Beständigkeit

Der Aufbau einer bedeutenden Anhängerschaft auf TikTok erfordert Zeit, Geduld und Beständigkeit. Erfolg kommt selten über Nacht, und es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis deine Bemühungen Früchte tragen. Bleibe deinem Stil treu, sei authentisch und poste regelmäßig, um deine Follower-Zahlen kontinuierlich zu erhöhen.

Fazit

Das Erreichen von 10.000 Followern auf TikTok ist eine erreichbare Herausforderung, die Engagement, Kreativität und Strategie erfordert. Indem du dich auf die Schaffung einzigartiger, ansprechender Inhalte konzentrierst, eine starke Gemeinschaft aufbaust und strategisch mit Trends und Hashtags arbeitest, kannst du deine Präsenz auf der Plattform ausbauen.

Der Kauf von Followern kann als zusätzlicher Schub betrachtet werden, sollte aber mit Bedacht und als Teil einer umfassenderen Wachstumsstrategie eingesetzt werden. Mit Geduld und Ausdauer wirst du feststellen, dass das Erreichen und Übertreffen der 10.000-Follower-Marke ein durchaus realistisches Ziel ist.

Immobilien
Wie lässt sich die Baubranche nachhaltiger gestalten?

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Ein sensibles Thema: Baustellen

Wenn man auf Baustellen zu sprechen kommt, trifft man damit bei vielen Menschen einen wunden Punkt. Manche sind genervt von den Einschränkungen im Verkehr, andere kritisieren die hohen Kosten. Außerdem ist die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, wenn es um Baustellen geht. Man kann nicht auf sie verzichten – sie sind notwendig, um die Infrastruktur zu erhalten und für Sicherheit zu sorgen. Trotzdem sollte langsam ein Umdenken stattfinden und die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Moderne und energiesparende Fahrzeuge einsetzen

Auf jeder Baustelle werden große Fahrzeuge wie Radlader eingesetzt. Häufig werden diese Fahrzeuge mit Benzin betrieben, es gibt aber mittlerweile auch moderne E-Modelle. Diese stoßen deutlich weniger Schadstoffe aus, was dem Klimawandel entgegenwirken kann. Die Voraussetzung dafür ist, dass alte Fahrzeuge in großen Mengen ersetzt werden – an ihre Stelle müssen moderne, effiziente Baumaschinen treten. Diese sorgen nicht nur für weniger Abgase, sondern können durch neuste Techniken dafür sorgen, dass ein Bauprojekt schneller abgeschlossen wird.

Erneuerungen statt Neubauten

Wohl der wichtigste Punkt bei der Umstellung auf eine nachhaltige Baubranche ist: Sanieren statt neu bauen. Es gibt zahlreiche Gebäude und Bauwerke, die abgerissen werden, um Platz für Neues zu schaffen. Allerdings nimmt das in der Regel deutlich mehr Zeit in Anspruch und viel wichtiger: Es werden mehr Rohstoffe benötigt. Viele Gebäude lassen sich mit einigen Renovierungsmaßnahmen erhalten und weiterhin nutzen. Das Problem ist, dass häufig der Wunsch nach Neuem und Modernem da ist. Dabei bringen ältere Gebäude einen gewissen Charme mit sich und lassen sich ebenfalls mit modernen Techniken und Funktionen ausstatten.

Auf Großbauprojekte möglichst verzichten

Auf einige Sanierungen und den Bau neuer Wohnungen kann nicht verzichtet werden – immerhin gibt es immer mehr Menschen und der Wohnraum wird knapper. Allerdings werden zahlreiche Bauprojekte umgesetzt, die nicht zwingend notwendig sind. Dazu zählen zum Beispiel neue Shopping Malls, Freizeitparks oder Konzerthäuser wie die Elbphilharmonie in Hamburg. Für sie wurde sogar deutlich mehr Geld benötigt, als am Anfang angekündigt wurde. Natürlich sollte die Kultur unter der nachhaltigeren Baubranche so wenig wie möglich leiden, trotzdem muss in der Regierung und Verwaltung ein Umdenken stattfinden. Welche Bauprojekte sind wirklich sinnvoll? Sollte in den Bau einer Shopping Mall viel Geld investieret werden, dass man vielleicht eher für nachhaltige Projekte einsetzen könnte?

Die Wahl der Ressourcen ist wichtig

Als letztes spielt die Wahl der Ressourcen auf einer Baustelle eine wichtige Rolle. Auch hier sollte eher auf das Recycling gesetzt werden, als immer neue Rohstoffe zu verbrauchen. Zum Beispiel kann eine große Menge an Sand und Kies gespart werden, wenn man auf recycelten Beton zurückgreift. Daneben darf man die Wichtigkeit von Holz nicht außer Acht lassen. Werden viele Bäume gepflanzt, die speziell für den Hausbau verwendet werden, kann das einen Vorteil für die Umwelt mit sich bringen. Bäume speichern nämlich CO2 aus der Luft. Verbaut man das Holz dauerhaft in Gebäuden, wird auch das CO2 langfristig aus der Luft entfernt. Als letztes wollen wir das Dämmmaterial erwähnen. Auch hier sollten in Zukunft nachhaltige und natürliche Rohstoffe wie Altpapier und Seegras gewählt werden.

Bildung International
Türkei: Erstmals mehr Studentinnen als männliche Studenten

Istanbul – Der Anteil der weiblichen Studierenden an türkischen Universitäten ist auf 51,7 Prozent gestiegen und somit liegt er nun höher als der Anteil der männlichen Studenten. Der Anteil der weiblichen Studierenden an den Universitäten erreichte bereits im vergangenen Jahr 50,8 Prozent und übertraf damit zum ersten Mal die männlichen Studierenden. Auch der Anteil der weiblichen Akademiker ist gestiegen und liegt laut einem Bericht des Rates für Hochschulbildung (YÖK) nun bei 46,6 Prozent. Diese Quote liegt über dem Durchschnitt von 43 Prozent der Akademikerinnen in Europa und den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Rund 34,3 Prozent der Professoren, 41,8 Prozent der außerordentlichen Professoren und 47,4 Prozent des promovierten akademischen Personals sind Frauen. Der Bereich mit dem höchsten Anteil an weiblichen Akademikern sind die Gesundheitswissenschaften, aber auch das Interesse an naturwissenschaftlichen, mathematischen und statistischen Studiengängen hat zugenommen. Der Anteil der Akademikerinnen in den ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen ist in diesem Jahr ebenfalls gestiegen und zwar auf 30 Prozent. Der Anteil der Studentinnen, die im Studienjahr 2023-2024 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften eingeschrieben sind, hat sich im Vergleich zu den Vorjahren um etwa vier Prozent erhöht und erreicht 31 Prozent, berichtet CNN Türk.

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– Türkei – Erdogans Justizreform: Zahl weiblicher Richter und Staatsanwälte erreicht Höchststand

Nach Angaben des türkischen Justizministeriums hat die Zahl der weiblichen Richter und Staatsanwälte in den letzten Jahren den höchsten Stand erreicht.

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Chodschali-Massaker
Zum 32. Jahrestag des Massenmords von Chodschali

ein Gastbeitrag von Adil Shamiyev Heute jährt sich das Massaker von Chodschali, das als das größte Einzelmassaker des Krieges zwischen Armeniern und Aserbaidschanern gilt. Seit 30 Jahren warten die Opfer auf den Tag, an dem die Gerechtigkeit siegt, ihr Leid juristisch gewürdigt wird und die Wunden der „Vergangenheit“ heilen. Chodschali war eine Siedlung, die die historischen und kulturellen Traditionen Aserbaidschans von der Antike bis zur Neuzeit widerspiegelte und repräsentierte. Seit jeher war Chodschali ein Ort von historischer Bedeutung und Bewohnung. Zahlreiche alte Denkmäler zeugen noch heute von seiner Vergangenheit. In unmittelbarer Umgebung von Chodschali finden sich Monumente der Chodschali-Gadabaj-Kultur, die zwischen dem XIV. und dem VII. Jahrhundert entstanden sind. Eine der Fragen, die die Armenier beschäftigte, war die genaue Lage von Chodschali. Diese Siedlung befindet sich etwa 10 Kilometer südöstlich von Chankendi, auf dem Karabach-Gebirgszug und entlang der Straßen Aghdam-Schuscha sowie Askeran-Chankendi. Chodschali beherbergte den einzigen Flughafen in Karabach, was seine strategische Bedeutung für die armenischen Chauvinisten unterstreicht. Eine zentrale Aufgabe der armenischen Streitkräfte bestand darin, die Askeran-Chankendi-Straße zu sichern und den Flughafen in Chodschali zu erobern. Nach einem starken Artilleriebeschuss in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992 nahmen die armenischen Streitkräfte und paramilitärischen Einheiten die Stadt mit Hilfe des 366. motorisierten Schützenregiments der ehemaligen UdSSR ein. Massaker in Chodschali: Über 613 Menschen getötet In der Nacht des 26. Februar 1992 verübten die armenischen Streitkräfte ein vorsätzliches Massaker in Chodschali, einer kleinen Stadt in Garabagh, Aserbaidschan. In dieser Nacht wurden 613 Menschen getötet, darunter 106 Frauen, 63 Kinder und 70 ältere Menschen. Weitere 1.275 Menschen wurden in Gefangenschaft genommen, wobei einige von ihnen erschossen wurden. Die Überlebenden flohen in die Stadt Aghdam und suchten in der Moschee, die als Leichenhalle diente, verzweifelt nach ihren vermissten Angehörigen. Tag für Tag durchstreiften sie die Reihen von Leichen, die in Leichensäcke gewickelt und vom Roten Kreuz nach Aghdam gebracht worden waren. Beim Untersuchen der Gesichter der Toten wurden die Grausamkeiten offenbart, die von den armenischen Soldaten begangen worden waren. Am 28. Februar gelang es einer Gruppe von Journalisten in zwei Hubschraubern den Ort zu erreichen, an dem die Aserbaidschaner getötet wurden. Die schreckliche Szene erschreckte alle – das Gebiet war voller Leichen und Toter. Die Hubschrauberpiloten hatten den Auftrag, in den Bergen zu landen und die Leichen der Toten zu bergen. Trotz der Eskorte des zweiten Hubschraubers gelang es ihnen nur, vier Leichen zu bergen, da die Armenier das Feuer eröffneten. Als am 1. März eine Gruppe einheimischer und ausländischer Journalisten in dem Gebiet eintraf, war die Situation noch schlimmer: Die Leichen waren verstümmelt und Skalpelle wurden entfernt. Gemäß den Berichten des Journalisten Tschingis Mustafajew, der zu den Ersten an der Tatortuntersuchung gehörte, wurden unter den Opfern „Dutzende von Kindern im Alter von 2 bis 15 Jahren, Frauen und ältere Menschen“ entdeckt. Die meisten von ihnen wiesen Kopfschüsse aus nächster Nähe auf. Die Anordnung der Leichen legte nahe, dass die Menschen ohne Vorwarnung oder Chance zur Flucht kaltblütig ermordet wurden. Es gab keine Hinweise auf Widerstand oder Fluchtversuche. In einigen Fällen wurden Individuen isoliert und exekutiert, während ganze Familien Opfer wurden. Viele Leichen trugen mehrere Verletzungen, wobei eine davon stets den Kopf betraf, was darauf hindeutet, dass einige Opfer nachträglich getötet wurden, obwohl sie bereits verwundet waren. Die Ereignisse von Chodschali ereigneten sich während der Amtszeit des ehemaligen armenischen Präsidenten Sersch Sarkissjan, der zu dieser Zeit das „Komitee der Selbstverteidigungskräfte“ des illegalen Separatistenregimes leitete. Daher sind seine Aussagen eine der bedeutendsten Quellen in diesem Zusammenhang. Sarkissjans Äußerungen lassen keinen Zweifel daran, wer für die Verbrechen in Chodschali verantwortlich ist. Er sagte: „Vor Chodschali dachten die Aserbaidschaner, sie könnten sich einen Scherz mit uns erlauben, sie glaubten, dass Armenier ihre Hand nicht gegen die Zivilbevölkerung erheben könnten. Es ist uns gelungen, diesen Stereotyp zu brechen. Und so ist es geschehen. Und wir müssen auch berücksichtigen, dass unter diesen Kindern auch solche waren, die aus Baku und Sumgayit geflohen sind.“ Als er gefragt wurde, ob er den Tod Tausender Menschen bedauere, antwortete Herr Sargsyan schamlos: „Ich bedaure nichts Das Massaker von Chodschali und andere von Armenien im Zuge seiner Aggression gegen die Republik Aserbaidschan begangene Verbrechen, einschließlich Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord, stellen schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte dar. Dazu gehören Verstöße gegen das Übereinkommen zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes, das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung und andere. Bislang haben 17 Länder, einschließlich der Vereinigten Staaten, sowie die Organisation für Islamische Zusammenarbeit und die Organisation der Türkischen Staaten, eine Reihe von Resolutionen und Beschlüssen verabschiedet. In diesen Dokumenten verurteilen sie das Massaker an der Zivilbevölkerung in Chodschali als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und bezeichnen es als Völkermord. Am 22. April 2010 kam der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zu einem bedeutsamen Urteil bezüglich der Verbrechen, die in Chodschali begangen wurden. Dabei verurteilte er die Handlungen derjenigen, die für die Gräueltaten verantwortlich waren, als „außerordentlich schwerwiegend und möglicherweise Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Nach den Präsidentschaftswahlen, die zum ersten Mal im ganzen Land abgehalten wurden, begeht das aserbaidschanische Volk den 32. Jahrestag des Völkermords von Chodschali auf andere Weise als in den Vorjahren. Nun gedenkt ganz Aserbaidschan des Völkermordes von Chodschali. Es liegt im moralischen Interesse der Republik Armenien, nicht nur die Beteiligung ihrer Streitkräfte an den Ereignissen in Chodschali, sondern auch an einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen während des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts anzuerkennen, um den geschundenen Seelen Genugtuung zu verschaffen. Die Anerkennung sollte nicht erfolgen, um eine Partei weiter zu dämonisieren, sondern um die Schuldigen für das begangene Unrecht zu sühnen. In der Tat können keine Worte und keine Entschuldigung den Verlust geliebter Menschen wiedergutmachen. Aber was zählt, ist das Prinzip, nicht die Verabschiedung von wortreichen Dokumenten voller Jargon. Die Leugnung von Chodschali hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Opfer und ihre zerstörten Gemeinschaften, sondern birgt auch die Gefahr einer zukünftigen armenischen Realität, die auf Unwahrheiten aufgebaut ist. Sie legt den Grundstein für potenzielle zukünftige Konflikte, verstärkte Unterdrückung und zunehmendes Leid.

Rassistische Morde in Deutschland
Der NSU-Mord an Mehmet Turgut

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von Kemal Bölge

Mehmet Turgut galt als guter Junge, der sich für nichts zu schade war, um der Familie oder auch Freunden zu helfen. An jenem Tag am 25. Februar 2004, sprang er für einen Freund in einem Döner-Imbiss im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel ein.

Es war noch am Vormittag, als er den Dönerspieß einschaltet, Kaffee kocht und andere Dinge für den Tag vorbereitet. Kurz nach 10:00 Uhr treten durch den Seiteneingang zwei bewaffnete männliche Personen in den Imbiss ein und fordern ihn auf, sich auf den Boden zu legen. Wenige Minuten später schießen die Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Mehmet Turgut in den Kopf, Hals und Nacken.

Nach der Tat wird das Opfer blutüberströmt in dem Imbisswagen gefunden und ein herbeigerufener Rettungswagen soll ihn in ein Krankenhaus bringen, doch Mehmet Turgut stirbt noch im Krankenwagen. Eine Woche nach dem Mordanschlag an Mehmet Turgut veröffentlichte die Polizei in Rostock eine Mitteilung, wonach ausländerfeindliche Motive für die Tat ausgeschlossen werden könnten.

Familien der getöteten Opfer wurden jahrelang beschuldigt und kriminalisiert

Jahrelang haben die Ermittlungsbehörden versucht den Mord an Mehmet Turgut, der nur 25 Jahre alt wurde, und anderen Morden an türkischen Kleinunternehmern sowie einem Griechen und einer Polizistin die Familien der getöteten Opfer beschuldigt, kriminalisiert und die Tat im Zusammenhang mit Organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht.

Der bayerische Kriminalbeamte und Profiler Alexander Horn ging in einer operativen Fallanalyse bereits 2006 von Ausländerhass als Tatmotiv aus. Das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden glaubte der Fallanalyse nicht und ließ weiter in Richtung Organisierte Kriminalität ermitteln.

Jahrzehntelange Verharmlosung von Rassismus, Hass und Antisemitismus

Erst als das NSU-Trio 2011 auffliegt, kommt das wahre Ausmaß der jahrelangen Neonazi-Terrorserie zum Vorschein, aber noch immer sind weder alle Mord- und Sprengstoffanschläge noch die Banküberfälle und das deutschlandweite NSU-Netzwerk, das existiert haben muss, aufgeklärt.

Die jahrzehntelange Verharmlosung von Rassismus, Hass und Antisemitismus führte zum Erstarken des rechtsextremistischen Terrors. Die milden Urteile im NSU-Prozess in München sind eine Schande für den deutschen Rechtsstaat, weil mit dieser Entscheidung eine deutschlandweite Mordserie mit zehn Todesopfern auf drei Personen reduziert wurde, aber die Unterstützer dieses Terrornetzwerks ungeschoren davonkommen können.

Für die Familien der Opfer ist das ein Schlag ins Gesicht, weil damit staatliche Stellen die NSU-Terrorgruppe nicht entschieden bekämpft haben und damit auch den rassistischen Wahn und Antisemitismus der Neonazis.

Berlinale
Berlinale-Gewinner Basel Adra an Deutschland: Keine Waffen für Israel

Berlin – Ein Film über den Kampf des palästinensischen Aktivisten und Filmemacher Basel Adra um den Erhalt seines Dorfes im Westjordanland, das von israelischen Siedlern umstellt ist, hat bei den Berliner Filmfestspielen den wichtigsten Dokumentarfilmpreis gewonnen. Der Film handelt von der Gewalt der Siedler im Westjordanland und einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem palästinensischen Aktivisten und einem israelischen Journalisten. No Other Land ist eine israelisch-palästinensische Produktion, bei der sich Adra und der israelische Journalist Yuval Abraham die Regiearbeit teilen. Adra forderte in seiner Rede Deutschland auf, keine Waffen mehr an Israel zu liefern und wurde dafür gefeiert. Schon während der Filmpremiere bei der Berlinale hatte das israelisch-palästinensische Kollektiv einen Waffenstillstand in Gaza gefordert. „Da ich hier in Berlin bin, möchte ich Deutschland um eines bitten: die UN-Aufrufe zu respektieren und damit aufhören, Waffen nach Israel zu schicken.“ Die Berlinale-Premiere von No Other Land fand keine vier Monate nach Beginn des aktuellen Krieges zwischen Israel und Gaza statt und könnte daher als zeitgemäß bezeichnet werden. Aber durch seine jahrelange Darstellung der tödlichen Gefahr und der psychischen Belastung, die ein Leben unter Besatzung mit sich bringt, unterstreicht der Film, dass sich die Situation seit langem in einer Krise befindet, unabhängig davon, ob sie internationale Schlagzeilen gemacht hat oder nicht. Das Projekt begann 2019, als Adra Yuval Abraham und Rachel Szor, Jerusalemer Journalisten, die über die israelischen Zwangsräumungen von Anwohnern berichten, traf und ihnen seine Sicht der Dinge aus erster Hand mitteilte.

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– Gazakrieg – Baerbock: Der Gazastreifen und das Westjordanland gehören den Palästinensern

Im Westjordanland zeige sich, wie nötig, aber auch gefährdet die zwei-Staaten-Lösung sei. Der illegale Siedlungsbau untergrabe dauerhaften Frieden und die Siedlergewalt mache das Leben der Menschen oft unmöglich

Baerbock: Der Gazastreifen und das Westjordanland gehören den Palästinensern

Gastkommentar
Bayraktar: Vom Heizkörper zur Stealth-Drohne

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Kennen Sie die TV-Dokumentationsserie des ZDF „Von der Keule zur Rakete – Die Geschichte der Gewalt“? Was die Menschheit in ihrer Geschichte der Gewalt für Entwicklungen hingelegt hat, gerät angesichts des ersten Fluges der türkischen Stealth-Drohne ANKA-3 in den Schatten. Hier die Tragikomödie über den Heizkörper zur türkischen Stealth-Drohne. Glaubt man ehemaligen hochrangigen Offizieren der türkischen Armee bzw. Gendarmerie, so war bis weit in das Jahr 2014 hinein der türkische Grenzschutz mit Gedeih und Verderb der israelischen Drohne „Heron“ ausgeliefert. Entweder kamen die Aufklärungs-Informationen verspätet oder gar nicht erst an. Und wenn, waren die Informationen mit den örtlichen Verhältnissen nicht deckungsgleich. Das Ergebnis? Der Terrorismus konnte im Grenzgebiet nicht effektiv bekämpft werden, ganze Bataillone türkischer Sicherheitskräfte wurden dabei aufgerieben, ohne dass ihnen dabei ein Entsatz zu Hilfe eilen konnte. Zu dieser Zeit lag die Eigenentwicklung an Waffen gerade einmal bei 20 Prozent. Nicht einmal einen eigenen Infanterie-Sturmgewehr konnte man entwickeln, weil das manchen wohl nicht in den Kram passte. Man muss das nun nicht als Verschwörung von Mächten abtun, zumal das vor allem aus dem Inneren kam und von Innen zu verantworten ist. Wenn die israelischen Vermarkter der Heron oder andere Rüstungsanbieter aus dem Ausland, Gelder unter der Hand fließen ließen, um an die lukrativen Aufträge der türkischen Streitkräfte zu kommen, dann liegt es vor allem an jedem Einzelnen, der diesen Einkauf absegnen ließ und sich damit abhängig machte. Diese ehemaligen hochrangigen Offiziere, die die ungeheuerlichsten Storys erzählten, sind derzeit bei Baykar angestellt oder beratend tätig und waren einst Weggefährten einer ungewollten Entwicklung, die heute ihresgleichen sucht: Autonome Drohnen wie der TB2. Wie die Gebrüder Bayraktar, CEOs der Baykar, diese Zeit erlebten, dass muss man in der TV-Dokumentation „Kızılelma“ selbst erfahren haben. Man kann das nicht mit Worten beschreiben. Ich bin sicher, manchen läuft es eiskalt über den Rücken. Jedenfalls ließen sich die Gebrüder Bayraktar mit dem Vater nicht unterkriegen und bauten eine Aufklärungsdrohne, dann eine bewaffnete Drohne und gegenwärtig ist man dabei in Konkurrenz zur Tarnkappendrohne Anka-3 von der TAI (Turkish Aerospace Industries) die Kızılelma noch in diesem Jahrzehnt einsatzbereit der türkischen Armee zu übergeben. Beide, vor kurzem der Nurflügler Anka-3 sowie die Kızılelma, absolvierten ihren ersten Jungfernflug erfolgreich, weil Hunderte Ingenieure sowie Ingenieurinnen mehrere Jahre rund um die Uhr schufteten und dabei vollumfängliche Unterstützung erfuhren. Diese Burschen und Mädels opferten ihre Freizeit, vernachlässigten die Familie, konnten teils das Aufwachsen der eigenen Kinder nicht miterleben. Denn, sie beschäftigte nur die Frage, wie man den Soldaten, Gendarmen und Polizisten unter die Arme greifen kann, die ihrerseits keine Freizeit haben, ihre Familie vernachlässigen oder die Entwicklung der eigenen Kinder nicht miterleben können, damit alle Bürger ihrer Freizeit nachgehen, ihre Familie umarmen und ihre Kinder wohlbehütet aufwachsen sehen können. Bis vor rund 10 Jahren war das eben nicht möglich, weil manche dieser Bürger meinten, für nichts und niemanden Rücksicht nehmen oder aufopfern zu müssen; auch dann nicht, wenn dabei Sicherheitskräfte oder Soldaten ums Leben kommen. Heute ist das anders und die Entwicklung schreitet unweigerlich und mit großen Schritten voran.
(Screenshot/Cumhuriyet)
Wenn man die Entwicklung vom Heizkörper zur Stealth-Drohne aus dieser Warte aus betrachtet, kann man den zynischen Vergleich manch eines Pappenheimers, der 2021 eine Komponente der ANKA-3 als Heizkörper (häuslicher Natur) bezeichnete – was wiederum die Tageszeitung „Cumhuriyet“ aufgriff und tief wie breit darüber sinnierte – nicht wirklich verstehen. Offensichtlich gibt es bei diesem Typus von Mensch noch immer die Grundhaltung, dass die Sicherheit des Landes in den Händen jener liegen sollte, die oben schalten und walten, wie es ihnen beliebt; und dabei kräftig absahnen dürfen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– ANKA-3 – Türkische Tarnkappendrohne absolviert erfolgreich Testflug

Die türkische Rüstungsindustrie boomt. Nach der erfolgreichen Bayraktar TB2 hat auch die Tarnkappendrohne ANKA-3 ihren Jungfernflug erfolgreich absolviert.

Türkische Tarnkappendrohne absolviert erfolgreich Testflug

Türkei
Istanbul: Galata-Turm wegen Restaurierung geschlossen

Istanbul – Das Markenzeichen der türkischen Millionenmetropole Istanbul, der Galata Turm, ist seit gestern für einen Monat aufgrund von Erdbebenschutzmaßnahmen und Reparaturarbeiten an der Außenfassade für Besucher geschlossen. Der Galata-Turm (Galata Kulesi) gilt als einer der ältesten Türme der Welt und ist eines der Symbole von Istanbul. 2013 wurde er in die vorläufige Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Der Galata-Turm, eines der wichtigsten Bauwerke, die die Silhouette von Istanbul prägen, wurde lange Zeit als Feuerwachturm genutzt und erhielt den Namen Galata-Feuerturm. Der Galata-Turm wurde erstmals vom byzantinischen Kaiser Justinianos in den Jahren 507-508 n. Chr. errichtet. Der antike Turm von Galata „Megalos Pyrgos“, was so viel wie Großer Turm bedeutet, stand auf der Nordseite des Goldenen Horns in İstanbul, in der Zitadelle von Galata. Der Turm markierte damals das nördliche Ende der großen Kette, die über die Mündung des Goldenen Horns gespannt war, um feindliche Schiffe an der Einfahrt in den Hafen zu hindern. Der Turm enthielt einen Mechanismus zum Heben und Senken der Kette. Dieser Turm ist nicht mit dem heutigen Galata-Turm zu verwechseln, der immer noch steht und sich am nördlichsten und höchsten Punkt der Zitadelle von Galata befindet. Die Genueser bauten den heutigen Turm 1348-49 wieder auf. Als die Genueser um 1300 Galata eroberten, mussten sie feststellen, dass die meisten Mauern und der erste Turm von den Byzantinern zerstört worden waren. Schließlich setzten sie alle Mauern und Bastionen wieder instand. Sie bauten auch den Galata-Turm wieder auf, der sich an der Spitze der Mauern befand, und legten das Fundament für den heutigen Turm. Der Turm, der nach einem Kreuz auf seiner Spitze „Christea Turris“ (Christus-Turm) genannt wurde, wurde allmählich zum Symbol dieser kleinen lateinischen Gesellschaft. Nach der Eroberung İstanbuls wurde der Galata-Turm den Osmanen überlassen und am Morgen des 29. Mai 1453 der Schlüssel dem Osmanenherrscher Fatih Sultan Mehmet übergeben. Die Marmorinschrift am Eingang weist darauf hin: „Am Dienstagmorgen, dem 29. Mai 1453, übergaben die Genueser die Schlüssel der Kolonie Galata an Fatih Sultan Mehmed, und die Übergabe von Galata wurde am Freitag, dem 1. Juni, vollzogen.“. In den 1500er Jahren wurde der Turm durch ein Erdbeben beschädigt und vom Architekten Murad bin Hayreddin wieder in Stand gesetzt. Nach dem Wiederaufbau wurde im oberen Stockwerk des Turms ein Erkerfenster hinzugefügt. Im Jahr 1831 wurde der Turm bedauerlicherweise von einem Brand heimgesucht. II. Mahmut erhöht den Turm um zwei weitere Stockwerke, und die Spitze des Turms wird mit dem berühmten kegelförmigen Dach bedeckt. Das Gebäude wurde zuletzt 1967 restauriert.

Architektur des Galata-Turms

Der Galata-Turm wurde in Bruchsteinmauerwerk errichtet. Das Äußere besteht aus Steingitter. Die 16-zeilige poetische Inschrift, die sich über dem Eingang befindet, erzählt, dass der Turm bei einem Brand zerstört wurde und Sultan Mahmud II. ihn wiederaufbauen ließ.

Ahmed der Weise und sein erster unmotorisierter Flug

Hezârfen Ahmed Çelebi (geb. 1609, İstanbul – gest. 1640, Algerien) ist einer der ersten Menschen auf der Welt, dem es gelang, mit vogelähnlichen Flügeln zu fliegen, die er selbst entworfen und entwickelt hatte. Ahmed „Hezarfen“ (der Mann, der alles weiß) sprang 1632 vom Galata-Turm, überquerte den Bosporus und landete auf der asiatischen Seite im Stadtteil Üsküdar Dogancılar. Es wird behauptet, dass er von Leonardo Da Vinci und İsmail Cevherî, einem muslimisch-türkischen Gelehrten, inspiriert wurde, der lange vor ihm an diesen Themen arbeitete. Vor seinem historischen Flug führte er in Okmeydanı, İstanbul, Experimente durch, um die Haltbarkeit seiner vogelähnlichen Flügel zu messen, die er durch das Studium des Vogelflugs entwickelt hatte. Dieses Flugereignis von Ahmed Çelebi hatte große Auswirkungen im Osmanischen Reich und in Europa, und es wurde auch von Sultan IV. Murad. Als Sultan IV. Murad diesen Flug von der Sinan-Pascha-Villa in Sarayburnu aus beobachtete, war er sehr an Ahmed Çelebi interessiert. Murad war anfangs sehr an Ahmed Çelebi interessiert und beglückte ihn laut Evliya Çelebi sogar mit „einem Sack voll Gold“.  

Gaza-Krieg
Brasilen-Präsident Lula wirft Israel erneut Völkemord vor

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Rio de Janeiro – Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva hat erneut bekräftigt, dass das israelische Militär im Gazastreifen einen Völkermord begehe, und erklärt, dass es sich bei der aktuellen Krise nicht um einen Krieg handele. Lula äußerte sich am Freitag auf einer Veranstaltung des staatlichen Ölkonzerns Petrobras in Rio, auf der er sagte, er unterstütze die Gründung eines palästinensischen Staates. Bereits in der vergangenen Woche hatte Lula das Vorgehen Israels in Gaza mit Hitler-Deutschland verglichen. Israel reagierte  mit Empörung auf Lulas Äußerungen, nannte sie „beschämend“ und erklärte den altgedienten Linken zur Persona non grata. Jerusalem bestellte auch den brasilianischen Botschafter zu einer Rüge ein und verlangte eine Entschuldigung. Daraufhin rief Brasilien seinen Botschafter zu Gesprächen zurück, und der israelische Botschafter Daniel Zonshine wurde selbst zu einer Rüge vorgeladen. Lula schrieb am Samstag auf X, dass er seine „Würde nicht für Unwahrheiten“ aufgeben werde, eine offensichtliche Anspielung auf die Forderung, er solle seine früheren Äußerungen zurücknehmen. „Was Israel dem palästinensischen Volk antut, ist kein Krieg. Es ist Völkermord. Tausende von Kindern sind tot, Tausende werden vermisst. Frauen und Kinder sterben in den Krankenhäusern. Wenn das kein Völkermord ist, weiß ich nicht, was es ist“, so Lula. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen wurden bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus in Rafah, in dem mehr als die Hälfte der 2,3 Millionen Einwohner des Gebiets Zuflucht gefunden haben, acht Palästinenser getötet und mehrere weitere verwundet. „Sie sagen, es sei ein sicheres Gebiet, aber jeden Tag werden Menschen getötet, wir werden täglich beschossen, wo ist das sichere Gebiet, das sind nur Worte, das ist alles Unsinn, es gibt keinen sicheren Ort im gesamten Gazastreifen“, sagte der Bewohner von Rafah, Khaled Ghareez, und fügte hinzu, dass es sich bei den gefundenen Leichen meist um Frauen und Kinder handele. Das Gesundheitsministerium des Gazastreifens gab vor diesem Angriff bekannt, dass in den letzten 24 Stunden 92 Menschen getötet und 123 verletzt wurden.

Glücksspiel
Alles zu Optionen, Sicherheit und Co.: Wie funktioniert die Registrierung bei einem Sportwettenanbieter?

Letztlich spielt es (fast) keine Rolle, bei welchem Online Buchmacher die Registrierung durchgeführt wird. Fast alle Online Wettanbieter haben denselben Anmeldevorgang. Unterschiede finden sich eigentlich nur im Detail. Aus diesem Grund kann die nachfolgende Schritt für Schritt-Anleitung wohl für fast alle Online Wettanbieter herangezogen werden.

Die Registrierung: Ein selbsterklärender Prozess

Vorweg: Es gibt die Möglichkeit, online Wetten ohne Anmeldung abgeben zu können. In diesem Fall wird die Verifizierung des Kunden über die im Hintergrund agierende Bank durchgeführt. Anbieter ohne Anmeldung sind aktuell noch in der Minderheit, sodass es doch die Regel ist, bevor eine Wette abgegeben werden kann, muss zuerst der Registrierungsprozess, in einigen Fällen auch die Verifizierung abgeschlossen sein. Auf der Startseite des Online Wettanbieters findet sich – eigentlich nicht zu übersehen – der Button mit „Anmeldung“. Auf dem Button kann auch „Konto erstellen“ oder „Registrierung“ stehen. Klickt man auf den Button, wird man zur Anmeldeseite weitergeleitet. Hier sind nun die ersten Daten persönlicher Natur anzugeben. Wie lautet der Name des neuen Kunden? Zudem muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden, die auch gültig ist. Denn an die angegebene E-Mail-Adresse wird in der Regel der Aktivierungslink gesendet. Zudem muss der Kunde bestätigen, dass er volljährig ist und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen. Die E-Mail mit dem Bestätigungslink wird innerhalb weniger Augenblicke an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Erst nachdem der Link angeklickt wurde, ist das Konto eröffnet. Nun müssen die aktuellen Benutzerdaten angegeben werden. Wurden alle Felder befüllt, kann die erste Einzahlung vorgenommen werden. Wichtig ist, dass man sich hier im Vorfeld mit den Einzahlungsmethoden und den verschiedenen Bonusangeboten entscheidet.

Einzahlung und Bonus

Bietet der Online Buchmacher mehr als nur eine Ein- oder Auszahlungsmethode an, sollte man sich mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen befassen. Fallen Gebühren an? Gibt es die Möglichkeit, kostenlos Geld zu transferieren? Wie lange dauert die Transaktion? Gibt es eine Mindesteinzahlungssumme und ab welchem Betrag kann die Auszahlung beantragt werden? In der Regel kann das Konto per Banküberweisung oder mit der Kreditkarte kapitalisiert werden. Immer mehr Online Buchmacher bieten auch die Zahlungsmethode PayPal an; einige akzeptieren auch Paysafecards, Skrill, Neteller sowie Kryptowährungen. In weiterer Folge geht es um den Bonus. Der Neu- bzw. Willkommensbonus ist nichts anderes als ein 100%iger Einzahlungsbonus. Das heißt, der erste Betrag wird verdoppelt. Wichtig ist, sich aber nicht nur mit dem Bonusbetrag zu beschäftigen. Der Kunde sollte wissen, welche Bedingungen er erfüllen muss. Schließlich muss der Bonusbetrag mehrfach umgesetzt werden – dafür bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster. Stellt der Kunde im Vorfeld fest, dass er die Bedingungen nicht erfüllen kann, sollte er sich gegen das Bonusangebot entscheiden.

Die Verifizierung

Der Online Buchmacher muss derart agieren, dass er sich vor Betrug und Geldwäsche schützt. Das schreibt der Gesetzgeber vor. Aus diesem Grund muss festgestellt werden, dass die Daten, die der Kunde angegeben hat, auch der Wahrheit entsprechen. Erst nachdem die Verifizierung stattgefunden hat, kann der Kunde den Betrag zur Auszahlung bringen. In einigen Fällen kann auch erst die Einzahlung nach erfolgreicher Verifizierung durchgeführt werden. Aber auch der Kunde sollte sich im Vorfeld darüber informieren, ob der Online Buchmacher seriös ist. Denn sehr wohl gibt es im Internet das eine oder andere schwarze Schaf, dem keinesfalls das Vertrauen geschenkt werden sollte. Doch wie findet man heraus, ob es sich um einen seriösen oder fragwürdigen Anbieter handelt? Hat der Online Buchmacher eine Lizenz, dann ist er seriös. Eine Lizenz von einer Behörde gibt es nur, nachdem der Anbieter verschiedene Auflagen erfüllen konnte. Ist man dennoch unsicher, können im Internet zu findende Test- und Erfahrungsberichte sowie Bewertungen weiterhelfen. Des Weiteren sollte man sich auch mit dem Wettprogramm und den Quoten auseinandersetzen. Wer nur über bestimmte Wege Transaktionen durchführen will, etwa ausschließlich über PayPal, ist gut beraten, sich im Vorfeld zu informieren, ob diese Zahlungsmethode überhaupt angeboten wird.

Im Zweifel gegen den Anbieter entscheiden

Wer Zweifel hat, sollte sich gegen den Anbieter entscheiden. Es gibt viele Online Buchmacher, sodass man heutzutage als Kunde keinen Kompromiss eingehen muss. Wichtig ist, dass der Wettanbieter die eigenen Vorstellungen erfüllt.