Sky Sport HD 1
Patrick Owomoyela moderiert mit Britta Hofmann die UEFA Europa League
Unterföhring (ots) – Sky Experte Patrick Owomoyela wird in der neuen Saison erstmals als Moderator für Sky im Einsatz sein. Gemeinsam mit Britta Hofmann wird er die Live-Sendungen der UEFA Europa League auf Sky moderieren. An allen Spieltagen des Wettbewerbs wird das neue Moderatoren-Duo die Zuschauer um 18.30 Uhr aus dem Studio in Ismaning begrüßen.
Sky Experte Patrick Owomoyela: „Die Moderatoren-Rolle ist für mich eine vollkommen neue Erfahrung und ein kleines Abenteuer. Ich werde erstmals wirklich auf der anderen Seite stehen, denn als Experte ist die Rolle der eines Spielers noch sehr ähnlich. Jetzt führe ich gemeinsam mit Britta Hofmann durch die Sendung und stelle auch Fragen – eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“
Über seine neue Rolle als Moderator hinaus wird Patrick Owomoyela auch seine Erfahrungen als ehemaliger Bundesliga-Profi einbringen und unter anderem am Touchscreen die Gegner der deutschen Teams mit ihren Stärken und Schwächen vorstellen sowie nach Schlusspfiff einzelne Spielszenen analysieren. Neben der UEFA Europa League wird der Ex-Nationalspieler weiterhin als Sky Experte in den Live-Übertragungen der Bundesliga, der UEFA Champions League und bei Sky90 zum Einsatz kommen.
Britta Hofmann gehört seit dem Start von Sky Sport News HD im Dezember 2011 zum Moderatoren-Stamm des einzigen 24-Stunden-Nachrichtensenders in Deutschland. In dieser Rolle sowie in der als Field-Reporterin in der Bundesliga wird sie auch in Zukunft tätig sein.
Den ersten gemeinsamen Auftritt haben Patrick Owomoyela und Britta Hofmann am ersten Spieltag der UEFA Europa League 2015/16 am Donnerstag, 17, September um 18.30 Uhr auf Sky Sport HD 1.
neues deutschland
Rechtsextreme Musikszene in Berlin wieder aktiver
Berlin (ots) – Berlin. Die rechtsextreme Musikszene in Berlin wird nach Jahren, in denen es um sie ruhig blieb, wieder aktiver. Allein in den vergangenen acht Wochen fanden laut Verfassungsschutz mindestens zwei rechtsextreme Musikveranstaltungen in der Bundeshauptstadt statt. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf einer Anfrage von der Abgeordneten Clara Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) hervor, die der Tageszeitung „neues deutschland“ vorliegt. Beide Veranstaltungen standen demnach in Verbindung mit Aktionen gegen Flüchtlinge. Am 29. Mai veranstaltete die NPD ein Konzert zweier extrem rechter Liedermacher in ihrer Bundeszentrale. Aufgerufen hatte die Initiative „Zukunft statt Überfremdung“. Drei Tage später trat ein extrem rechter Liedermacher in Marzahn-Hellersdorf auf. Angemeldet hatte das Konzert eine Einzelperson, die Veranstaltung erfolgte im Rahmen der flüchtlingsfeindlichen Demonstration „Nein zum Container hier und überall“.
Weitere Auskünfte wollte die Verwaltung nicht bekanntgeben, da sie „als Verschlusssache des Grades VS-geheim“ gelten. Der Verfassungsschutz beobachte die Szene jedoch intensiv in ihrer „Vielfältigkeit“. Claudia Herrmann, die auch Mitglied im Ausschuss für Verfassungsschutz ist, reagierte alarmiert: „Die Stellungnahme zeigt, dass die rechtsextreme Musikszene in Berlin nicht harmlos ist.“ Sie werde sich dafür einsetzen, dass mehr Informationen über rechtsextreme Musikveranstaltungen in Berlin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In den letzten Jahren, sagte Herrmann, hatte die rechtsextreme Musikszene ihren Schwerpunkt nicht in Berlin. Vielmehr wurde aus Berlin für entsprechende Konzerte in anderen Bundesländern mobilisiert. Die beiden nun bekannt gewordenen Veranstaltungen böten einen Hinweis auf das Erstarken der rechtsextremen Musikszene gerade vor dem Hintergrund der breit debattierten Flüchtlingspolitik.
Motorradunfall
Haßfurt: Motorradfahrer stirbt bei Unfall
Haßfurt (dts) – Bei einem Verkehrsunfall im bayerischen Landkreis Haßberge ist am Mittwoch ein 64-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der Mann war gegen 12:45 Uhr auf der A70 unterwegs, als er auf der linken Fahrspur fahrend an der Mittelschutzplanke ins Bankett geriet, teilte die örtliche Polizei mit. Beim Gegenlenken kam der 64-Jährige demnach ins Schleudern und stürzte auf die Fahrbahn.
Der Mann und sein Motorrad schlitterten über die Fahrspuren und prallten im weiteren Verlauf gegen die rechte Schutzplanke. Verkehrsteilnehmer verständigten kurz darauf den Notruf. Ein Polizist leitete Reanimationsmaßnahmen ein, ehe kurz darauf der Notarzt eintraf. Alle Bemühungen waren jedoch vergebens: Der 64-Jährige starb noch am Unfallort.
Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz
Merkel unterstützt Entlassung von Generalbundesanwalt
Berlin (dts) – Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt nach Angaben einer Sprecherin die Entlassung von Generalbundesanwalt Harald Range durch Justizminister Heiko Maas (SPD). Der Minister genieße die „volle Unterstützung der Kanzlerin in dieser Frage“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Mittwoch in Berlin. Die Geschäftsordnung der Bundesregierung sehe vor, dass für derartige Personalentscheidungen die Kanzlerin gefragt werde, so Wirtz.
Merkel habe keine Einwände geäußert. Maas hatte Range am Dienstagabend in den Ruhestand versetzt. Kurz zuvor hatte dieser dem Minister noch einen „unerträglichen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz“ vorgeworfen. Maas sprach daraufhin von einem „nachhaltig gestörten“ Vertrauen.
Krieg gegen den Terror
Katar distanziert sich von Arabischer Liga: „Wir stehen uneingeschränkt hinter der Türkei“
Katar distanziert sich von Arabischer Liga: „Wir stehen uneingeschränkt hinter der Türkei“
Doha (nex) – Einer offiziellen Erklärung des Außenministeriums in Doha zufolge wird sich das Emirat Katar nicht der Resolution der Arabischen Liga vom Dienstag anschließen, in der die grenzüberschreitende Luftoffensive der Türkei gegen die terroristische PKK verurteilt wurde und man Ankara aufforderte, die territoriale Souveränität des Iraks zu respektieren. Katar, das als enger Verbündeter der Türkei am Golf gilt, hat Ankara in der Erklärung seine volle Unterstützung mit Blick auf die Luftschläge im Rahmen der seit mehr als einer Woche laufenden Antiterrorkampagne versichert.
Die Arabische Liga, der Katar seit 1971 angehört, hatte in ihrer offiziellen Erklärung zudem die Türkei und den Irak zu einer engeren Zusammenarbeit mit dem Ziel aufgerufen, den Frieden wiederherzustellen und zu bewahren. Katar ging jedoch in einer eigenen Erklärung, die am Dienstagabend von der offiziellen Nachrichtenagentur des Landes veröffentlicht worden war, auf Distanz zur Verlautbarung der Arabischen Liga. „Die Erklärung, die […] im Namen der Arabischen Liga abgegeben wurde, war nicht mit den Mitgliedern der Liga abgesprochen worden“, hieß es aus Doha.
„Katar unterstreicht seine volle Solidarität mit der türkischen Republik hinsichtlich ihrer Handlungen und Maßnahmen zum Zwecke des Schutzes ihrer Grenzen und der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Stabilität“, hieß es weiter. Im Laufe der letzten Jahre sind die Beziehungen zwischen dem Golfemirat und der Türkei kontinuierlich enger geworden, unter anderem auch auf militärischem Gebiet. 2015 wurde gar als das „Katarisch-Türkische Jahr der Kultur“ ausgerufen.
Oberhausen
Polizei erschießt 39-Jährigen nach Messer-Attacke
Oberhausen (dts) – In der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen ist am frühen Mittwochmorgen ein 39-Jähriger von der Polizei erschossen worden, nachdem der Mann einen 21-Jährigen mit einem Messer attackiert hatte. Im Vorraum des Polizeipräsidiums in Oberhausen sei es gegen 03:10 Uhr zunächst zu einem Streit zwischen dem jungen Mann, der in Begleitung seiner 19 Jahre alten Freundin auf dem Polizeipräsidium war, und dem 39-Jährigen gekommen, in dessen Verlauf der Mann unvermittelt ein Messer zog und mehrfach auf den 21-Jährigen einstach, wie die örtliche Polizei mitteilte. Aus dem Wachbereich hinzukommende Polizisten forderten den Angreifer demnach auf, das Messer niederzulegen.
Als der 39-Jährige auch nach lautstarkem Zurufen der Polizeibeamten nicht reagiert habe, sondern stattdessen auf die Beamten zugekommen sei und diese mit dem Messer bedroht habe, habe ein Polizist mehrere Schüsse abgegeben, um den Angriff abzuwehren, hieß es seitens der Polizei weiter. Ein anwesender Arzt habe zwar noch versucht, den 39-Jährigen zu reanimieren. Der Mann erlag seinen Verletzungen jedoch wenig später. Über die Schwere der Verletzungen des 21-Jährigen, der von dem 39-Jährigen niedergestochen wurde, wollten die Ordnungshüter keine genauen Angaben machen. Ein Sprecher der örtlichen Polizei sagte, dass bei dem jungen Mann keine Lebensgefahr bestehe. Weitere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.
China
Al-Weiwei darf jederzeit wieder nach China zurück
München (dts) – Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei darf nach seiner Europareise jederzeit wieder in China einreisen. Das sei ihm von den Behörden ausdrücklich versprochen worden. Auch sonst sei seine wiedererlangte Freiheit an keine nennenswerten Bedingungen geknüpft.
Das sagte der 57-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“ in dem ersten Interview nachdem er überraschend seinen Reisepass zurückbekommen hat und China verlassen konnte. Ai hält sich seit vergangenen Donnerstag in München auf, wo er sich wegen einer Kopfverletzung untersuchen lässt, die ihm 2009 von der Polizei zugefügt wurde. Anschließend plane er, nach Berlin weiterzureisen, um dort über die Einzelheiten der dreijährigen Gastprofessur zu sprechen, die ihm von der Universität der Künste angeboten wurde. In dem Gespräch berichtet Ai von den zurückliegenden vier Jahren, die er – ohne je verurteilt worden zu sein – in Haft, unter Hausarrest und schließlich unter Reiseverbot verbrachte. In letzter Zeit sei er aber weniger repressiv behandelt worden, meint er. Die Behörden hätten sogar Ausstellungen mit seinen Werken zugelassen. Auch sonst verhalte sich das Regime weniger willkürlich als noch vor wenigen Jahren.

