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McDonald’s Deutschland verpflichtet Jérôme Boateng
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CDU-Wirtschaftsrat fordert Tablet-Computer für jeden Schüler
Ratgeber
Mit dem Rauchen aufhören und die Kosten von der Steuer absetzen
– Die Kosten werden von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse nicht übernommen. – Der Raucher kann ein ärztliches bzw. amtsärztliches Attest über seine Nikotinsucht vorweisen.
Gut zu wissen: Für verschriebene Arzneimittel, die nicht von der Krankenkasse ersetzt bzw. bezahlt werden, reicht ein Attest vom Haus- bzw. Facharzt. Für therapeutische Behandlungen, die Teilnahme an Selbsthilfegruppen oder Heilkuren muss der Amtsarzt oder der Medizinische Dienst die Notwendigkeit bestätigen. Diese Kosten lassen sich absetzen Bereits 1966 entschied der Bundesfinanzhof, dass Ausgaben zur Heilung gesundheitlicher und seelischer Schäden infolge des Missbrauches von Suchtmitteln als außergewöhnliche Belastung gelten (BFH, VI R 108/66). Seither können auch therapeutische Maßnahmen, die zur Heilung einer Sucht nötig sind, als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden – so auch zur Bekämpfung der Nikotinsucht. Dazu zählen zum Beispiel:– Arzt-, Heilpraktiker- und Krankenhauskosten – Psychotherapeutische Behandlungen – Verschriebene Arzneimittel – Nicht rezeptpflichtige Mittel wie Nikotinpflaster – Fahrtkosten zum Arzt mit 30 Cent pro gefahrenem Kilometer – Kosten für den Besuch einer Selbsthilfegruppe, wenn die Teilnahme aus ärztlicher Sicht erforderlich ist (BFH, III R 208/81). – Ausgaben für Heilkuren – allerdings nur dann, wenn es sich um unmittelbare Krankheitskosten handelt, die Kur also zur Heilung und Linderung der Sucht notwendig ist und eine andere Behandlung nicht oder kaum Erfolg verspricht.
Falls ein Raucher Kosten absetzen will, wofür ein Attest nötig ist, sollte er zunächst das Attest einholen, erst dann Geld für die entsprechende Maßnahme ausgeben und schließlich beides – Attest und Rechnung – der Steuererklärung beilegen. Über die VLH Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist mit mehr als 900.000 Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Die VLH stellt außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH. Gegründet im Jahr 1972, erstellt die VLH für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärungen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.
"Rechtsstaatlichen Mittel"
Ulbig (CDU) fordert „rechtliche Basis“ für Abschiebehaft von Gefährdern
Forschung
Fettleibigkeit, Fettsucht, Adipositas – drei Bezeichnungen für eine moderne Plage
Warum fettleibige Mäuse sich nicht bewegen
Fettleibigkeit, Fettsucht, Adipositas – drei Bezeichnungen für eine moderne Plage der Menschheit. Laut Nationaler Verzehrstudie sind über 35 % der Menschen in Deutschland übergewichtig und circa 20 % sogar adipös (BMI ≥ 30), sprich diese Menschen leiden an einer „Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist“. Gleichzeitig geht eine Adipositas mit Bewegungsarmut einher, was wiederum den Teufelskreis aus Gewichtszunahme bzw. -abnahme schließt. Nun wurden interessante Forschungsergebisse zu dieser Volkskrankheit veröffentlicht. Zwar in Mäusen, aber dennoch mit einem Nutzen für die Grundlagenforschung am Menschen. Forscher des National Institute of Health in Bethesda (Maryland, USA) um Alexxai Kravitz konnten eine Gewichtszunahme mit einer verminderten Bewegungsneigung in Verbindung bringen. Fütterten die Forscher zwei Gruppen von Mäusen (gesunde vs. Mäuse mit einer Mutation in einem bestimmten Dopamin-Rezeptor) mit einer fettreichen Diät, so nahm die Aktivität des DR2-Typ Dopamin-Rezeptors ab, wodurch sich die Mäuse weniger bewegten. Genauso wie die DR2-mutierte Kontrollgruppe an Mäusen. Natürlich ist dies ein im Labor unter kontrollierten Bedingungen beobachtetes Ergebnis und man sollte diese Studie jetzt nicht als DEN Therapieansatz der Adipositas ansehen, da man auch nicht den Schluß ziehen sollte, dass nur das falsche Essen zur Adipositas führt. Dennoch ermöglicht diese Studie sehr interessante Einblicke in das Zusammenspiel von Ernährung und der Chemie des Gehirns, zusammengefasst in der nachfolgenden Grafik aus der Originalpublikation.
Die Nährstoffe aus unserer Nahrung und seine Verstoffwechselung durch unsere Darmbakterien (unser intestinales Mikrobiom) spielt eine eminente Rolle, bei so ziemlich allem, was die korrekte Funktion unseres Organismus und somit unsere Gesundheit angeht. Zwar lehne ich mich mit dieser Aussage etwas weit aus dem Fenster, dennoch spricht eine stetig ansteigende Zahl an Studien dafür.
Hoffentlich führen diese Studien bald zu einer besseren Therapie und somit zu einer Entlastung des Gesundheitssystems.
DR. DOĞAN DORUK DEMIRCIOĞLU
Mit freundlicher Genehmigung von www.scietopia.de
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