Iran-Krieg
Trump-Ex-Berater Steve Bannon will Netanjahu-Sohn in den Krieg schicken

Washington D.C. – Der ehemalige Berater des Weißen Hauses und einflussreiche Stratege der MAGA-Bewegung, Steve Bannon, hat eine sofortige und drastische Maßnahme gegen Yair Netanjahu gefordert: Der Sohn des israelischen Premierministers soll umgehend aus den USA ausgewiesen und direkt an die Front des Iran-Konflikts geschickt werden. In der Sendung „Real America’s Voice“ attackierte Bannon den Aufenthalt des 34-Jährigen in Miami scharf, während die USA und Israel gemeinsame Militäroperationen durchführen. „Netanjahus Kind unten in Miami, werft ihn morgen raus“, forderte Bannon das US-Heimatschutzministerium (DHS) auf. Er verlangte explizit, Yair Netanjahu in eine Uniform zu stecken, damit er in der „ersten Welle“ an den Kämpfen teilnehmen könne. Hintergrund dieser massiven Kritik ist, dass weder Yair noch sein Bruder Avner den obligatorischen Militärdienst in Israel geleistet haben, obwohl beide das wehrfähige Alter erreicht haben. Während Avner ein sehr zurückhaltendes Leben führt, steht Yair wegen seines luxuriösen Lebensstils in Florida und seiner provokanten öffentlichen Äußerungen unter ständiger Beobachtung. Bannons Forderungen folgen auf Berichte des israelischen Senders Channel 12, wonach Israel keine Bodentruppen in den Iran entsenden will – selbst im Falle einer US-Bodeninvasion. Dies sorgt für Spannungen, da Israel die USA zuvor massiv zu Schlägen gegen Teheran gedrängt haben soll.

„DraftBarronTrump.com“

Die Debatte um den Militärdienst privilegierter Söhne weitete sich zeitgleich auf die USA aus, wo am 28. Februar die satirische Webseite „DraftBarronTrump.com“ erschien. Diese fordert mit gefälschten Familienzitaten den Einsatz des 19-jährigen Barron Trump. Bannon weitete seine Angriffe zudem auf arabische Verbündete aus: Er forderte, dass Prinzen aus Katar, Saudi-Arabien und den VAE ihre „Casinos und Bordelle in London“ verlassen und ebenfalls an die Front ziehen sollten. Insbesondere forderte er den Präsidenten der VAE, Mohamed bin Zayed, auf, strategische Ziele wie die Insel Kharg anzugreifen. „Ich will Araber an der Front, die erste Welle auf der Insel Kharg, schickt die VAE“, sagte Bannon. Seit dem 28. Februar haben US- und israelische Angriffe über 1.340 Menschen im Iran getötet, darunter Ali Khamenei, woraufhin der Iran mit massiven Schlägen gegen Israel und US-Stützpunkte in der Golfregion reagierte.

Iran-Krieg
Kommentar: Der Iran steht im Zentrum des Systems

Ein Gastkommentar von Özgür Çelik

Wer versucht, den Nahen Osten zu verstehen, stößt unweigerlich auf die tiefe Kluft zwischen Schein und Sein. In dieser Geografie lässt sich kein Konflikt allein durch Grenzen, Konfessionen oder Energieressourcen erklären; denn das Spiel auf der Bühne ist meist nur das Spiegelbild eines Drehbuchs, das hinter den Kulissen geschrieben wurde.

Staaten, Organisationen, Ideologien und Anführer agieren lediglich als Variablen einer größeren Gleichung. Im Zentrum dieser Gleichung steht nicht die Macht an sich, sondern die Frage, wie Macht erzeugt, gelenkt und wahrgenommen wird.

Die heutige Spannung zwischen dem Iran und Israel ist keine rein militärische Abrechnung zweier Akteure. Sie ist der Schnittpunkt jahrzehntelanger strategischer Planungen, Energierouten, ideologischer Konflikte und globaler Machtrivalitäten. Insbesondere die US-Außenpolitik der Post-Cold-War-Ära behandelt den Nahen Osten nicht als einen „Raum der Instabilität“, sondern als eine Zone des steuerbaren Chaos.

Dieser Ansatz begünstigt kontrollierte Spannungen statt eines dauerhaften Friedens, da manipulierbare Krisen den Weltmächten sowohl militärische als auch wirtschaftliche und politische Hebelwirkungen verschaffen.

In diesem Kontext ist die Position des Irans weit mehr als die eines gewöhnlichen regionalen Akteurs. Der Iran steht im Zentrum des Systems – nicht nur wegen seiner Ressourcen oder geografischen Lage, sondern aufgrund seines ideologischen und strategischen Widerstands.

Ältere Berichte aus US-Think-Tanks argumentierten, dass der Iran nicht durch direkte militärische Intervention, sondern durch Druck, Isolation und kontrolliertes Engagement transformiert werden sollte. Dies verdeutlicht, dass der Iran weniger als ein „umzustürzender Staat“, sondern vielmehr als ein „zu verwaltendes Problem“ betrachtet wird.

Die Realität vor Ort folgt jedoch selten den Plänen am Schreibtisch. Die Beispiele Irak, Afghanistan und Libyen haben die chaotischen Folgen direkter Interventionen aufgezeigt. Daher wurde im Falle des Irans eine komplexere Strategie gewählt: Eindämmung (Containment), Stellvertreterkriege, wirtschaftlicher Druck und Informationskriegführung. Diese Strategie hat sich zu einem Modell des hybriden Krieges entwickelt, in dem Medien, Finanzen und Wahrnehmungsmanagement ebenso entscheidend sind wie Panzer und Raketen.

Hierbei ist das Konzept des „konstruierten Feindes“ von zentraler Bedeutung. Um die eigene Öffentlichkeit zu mobilisieren und Interventionen zu legitimieren, bedarf es oft einer Bedrohung. Diese kann real, übertrieben oder gänzlich konstruiert sein. Viele bewaffnete Gruppierungen im Nahen Osten fungieren in diesem Rahmen als Bauern auf dem Schachbrett der Großmächte – sie werden nach strategischem Bedarf eingesetzt oder geopfert.

Dies stellt auch die Unabhängigkeit der regionalen Akteure infrage. Die Situation der kurdischen Gruppen ist hierfür beispielhaft: Ihre historischen Beziehungen zu Großmächten brachten oft kurzfristige Gewinne, aber langfristig hohe Kosten mit sich. Sie bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen nationalen Zielen und globalen Interessen, was sie in eine dauerhafte Abhängigkeit führt und sie als unzuverlässige Partner erscheinen lässt.

Die Rolle der Türkei in dieser Gleichung ist ebenfalls komplex. Während der offizielle Diskurs die Türkei als starken, bestimmenden Akteur darstellt, ist der Handlungsspielraum in der Praxis durch die Präsenz von Weltmächten und vielschichtige Konfliktdynamiken stark begrenzt. Es entsteht eine Spannung zwischen der innenpolitischen Machtrhetorik und der geopolitischen Realität.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Ökonomie. Moderne Kriege werden durch finanzielle Nachhaltigkeit definiert. Schwankungen im globalen Finanzsystem, Rentenmärkte und Energiepreise können den Verlauf von Konflikten direkt beeinflussen. Auch Europa ist in diese Gleichung eingebunden; aufgrund seiner Energieabhängigkeit und seiner demografischen Struktur wirken sich Erschütterungen im Nahen Osten unmittelbar auf die europäische Innenpolitik aus.

Ideologisch gesehen konkurrieren heute Liberalismus, religiöser Messianismus und nationalistische Visionen auf demselben Schlachtfeld. Es geht nicht mehr nur um die Frage „Wer gewinnt?“, sondern darum, welche Weltordnung dominieren wird. Der Iran nimmt hier eine hybride Stellung ein: ein System basierend auf religiösen Referenzen, das gleichzeitig eine pragmatische Außenpolitik betreibt und durch strategische Partnerschaften mit Russland und China Teil eines alternativen globalen Blocks wird.

Was wir im Nahen Osten sehen, ist weit mehr als das, was an der Oberfläche erscheint. Diese Geografie ist zum Schauplatz eines indirekten Kampfes der Weltmächte geworden. Die Werkzeuge ändern sich, doch die Logik bleibt gleich: Kontrolle und Einfluss.

Die entscheidende Frage lautet: Wohin führt dieses Spiel? Solange sich die Regeln des Systems nicht ändern, werden die Konflikte anhalten, da sie Teil eines globalen Neugestaltungsprozesses sind. Wahre Macht liegt nicht in der Anzahl der Panzer, sondern in der Fähigkeit, die Regeln des Spiels zu bestimmen. Um im Nahen Osten kein Opfer eines fremden Drehbuchs zu werden, bedarf es eines „tiefen Verstandes“, der in der Lage ist, die Fäden der Puppenspieler zu demaskieren.

 
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

 Zum Autor

Özgür Çelik studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Fachgebiete sind die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie zwischen der EU und der Türkei, türkische Politik, die türkische Migration und Diaspora in Deutschland.
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Ratgeber
Von der Filterkraft zur Pflege: Wie man Aktivkohle clever im Alltag einsetzt

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Aktivkohle wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Sie ist schwarz, schlicht und oft in Produkten versteckt, die man im Alltag ganz selbstverständlich nutzt. Gerade das macht sie so interessant. Denn hinter dem dunklen Material steckt eine erstaunlich vielseitige Wirkung, die in vielen Bereichen nützlich sein kann. Man begegnet Aktivkohle in der Luftreinigung, in Wasserfiltern, in Pflegeprodukten und sogar in kleinen Lösungen für Zuhause, wenn es um Gerüche oder ein frischeres Raumgefühl geht. Was dabei überzeugt, ist nicht nur die Vielseitigkeit, sondern auch die einfache Integration in den Alltag. Man muss das eigene Leben nicht komplett umstellen, um Aktivkohle sinnvoll zu nutzen. Oft reichen schon ein paar bewusste Entscheidungen bei Produkten und Gewohnheiten. Wer Aktivkohle clever einsetzt, verfolgt meist ein klares Ziel: mehr Frische, mehr Sauberkeit, mehr Kontrolle über kleine Alltagsprobleme. Genau deshalb ist das Thema nicht nur für Menschen spannend, die sich für Technik oder Haushalt interessieren, sondern auch für alle, die praktische Lösungen mögen. Aktivkohle kann dabei helfen, unangenehme Gerüche zu reduzieren, Luft und Wasser angenehmer wirken zu lassen und Pflegeprodukte gezielter auszuwählen. Entscheidend ist, dass man versteht, wo Aktivkohle wirklich sinnvoll ist und wo sie eher als trendiges Extra auftaucht. Sobald man diesen Unterschied erkennt, wird aus einem scheinbar speziellen Material ein nützlicher Begleiter im täglichen Leben.

Im Haushalt und in der Luft: Wie man Aktivkohle dort nutzt, wo sie den größten Unterschied macht

Im Alltag zeigt Aktivkohle ihre Stärke besonders dort, wo man Frische spüren möchte. Das beginnt oft bei der Luft. In Küchen, in kleinen Wohnungen, in Badezimmern oder in Räumen ohne viel Durchzug sammeln sich schnell Gerüche, die man nicht dauerhaft im Zuhause haben möchte. Genau hier kommen Produkte mit Aktivkohle ins Spiel. Ein Aktivkohlefilter kann in Dunstabzugshauben, Luftreinigern oder kleineren Geruchslösungen eine praktische Rolle spielen, weil er dazu beiträgt, belastete Luft angenehmer wirken zu lassen. Für viele Menschen ist das ein unkomplizierter Weg, das Zuhause frischer zu halten, ohne ständig zu lüften oder starke Duftprodukte zu verwenden. Auch im Wasserbereich begegnet man Aktivkohle häufig. In Filtern für Trinkwasser wird sie genutzt, um das Wasser geschmacklich angenehmer erscheinen zu lassen. Das ist besonders praktisch, wenn man sensibel auf Gerüche oder einen ungewohnten Geschmack reagiert. Im Haushalt zeigt sich schnell: Aktivkohle ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie eine konkrete Aufgabe erfüllt und regelmäßig gepflegt oder ausgetauscht wird. Denn selbst das beste Produkt bringt wenig, wenn es zu lange genutzt wird und seine Wirkung nachlässt. Hilfreich ist es, die Einsatzbereiche klar zu sortieren:
  • in Luftfiltern für Küche, Büro oder Wohnräume
  • in Wasserfiltern für einen angenehmeren Geschmack
  • in Schuhen, Schränken oder kleinen Räumen gegen Gerüche
  • in Kühlschränken zur Unterstützung eines frischeren Raumgefühls
  • in mobilen Lösungen für unterwegs, etwa in kleinen Geruchsentfernern
Wer so vorgeht, nutzt Aktivkohle nicht wahllos, sondern gezielt. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Trendprodukt und einer wirklich praktischen Alltagshilfe.

In Pflege und Routine: Wie man Aktivkohle bewusst auswählt und sinnvoll einbindet

Neben Haushalt und Filtern ist Aktivkohle auch im Pflegebereich präsent. Man findet sie in Gesichtsmasken, Reinigungsprodukten, Seifen oder Zahnpflegeartikeln. Die Anziehungskraft ist leicht zu verstehen: Aktivkohle steht für Reinigung, Frische und ein klares Hautgefühl. Trotzdem lohnt es sich, hier etwas genauer hinzusehen. Nicht jedes Produkt mit Aktivkohle ist automatisch besser. Viel wichtiger ist, ob es zur eigenen Haut, zu den eigenen Gewohnheiten und zum tatsächlichen Bedarf passt. Gerade bei Pflegeprodukten gilt: Aktivkohle kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn man Produkte gezielt und nicht übertrieben nutzt. Wer zum Beispiel zu einem fettigen Hautgefühl neigt, empfindet eine Aktivkohlemaske vielleicht als angenehm. Wer eher empfindliche oder trockene Haut hat, sollte vorsichtiger testen und beobachten, wie die Haut reagiert. Das gilt auch für Zahnpflege. Ein schwarzes Produkt wirkt auffällig und modern, doch entscheidend ist nicht die Farbe, sondern wie gut es in die persönliche Routine passt. Eine praktische Orientierung bietet diese Übersicht:
Bereich Typischer Einsatz Woran man den Nutzen erkennt
Raumluft Luftreiniger, Dunstabzug, Geruchsfilter Räume wirken frischer und angenehmer
Wasser Filterkannen, Filtersysteme Geschmack und Geruch wirken neutraler
Haushalt Kühlschrank, Schuhe, Schränke weniger störende Gerüche
Pflege Masken, Seifen, Reinigungsprodukte sauberes, frisches Hautgefühl
Zahnpflege spezielle Produkte mit Aktivkohle passt nur dann, wenn die Routine gut vertragen wird
Wer Aktivkohle so betrachtet, entdeckt schnell ihren eigentlichen Wert: nicht als Wundermittel, sondern als kluge Unterstützung für einen Alltag, in dem Frische, Pflege und praktische Lösungen eine wichtige Rolle spielen.  
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Ein strahlendes, makelloses Hautbild ist der Traum vieler Menschen. Wir alle sehnen uns nach einer Haut, die so frisch und strahlend aussieht wie die der Stars auf dem roten Teppich.

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Haus & Garten
Update für den Garten: Wenn dein Außenbereich smarter ist als dein Wohnzimmer

Der Garten ist längst nicht mehr nur eine grüne Kulisse rund ums Haus, sondern entwickelt sich zum technologischen Highlight moderner Wohnkonzepte – und genau hier setzt Wellis mit innovativen Lösungen an, die Design, Komfort und digitale Steuerung miteinander verbinden. Während im Wohnzimmer oft noch klassische Beleuchtung und ein Fernseher dominieren, hält draußen längst das Smart Living Einzug: automatisierte Bewässerung, appgesteuerte Lichtsysteme und intelligente Wellnessbereiche machen den Außenraum zum neuen Lieblingsort.

Smart Garden: Mehr als nur schöne Pflanzen

Moderne Gärten sind heute vernetzte Erlebnisräume. Sensoren messen Bodenfeuchtigkeit, Wetterdaten werden in Echtzeit ausgewertet, und automatische Systeme sorgen dafür, dass Rasen, Beete und Hecken optimal versorgt sind. Per Smartphone lassen sich Beleuchtungsszenarien einstellen oder Heizstrahler aktivieren, noch bevor man nach Hause kommt. Der Außenbereich wird damit zu einer Erweiterung des digitalen Zuhauses – nur entspannter, natürlicher und vielseitiger. Besonders beliebt sind smarte LED-Lichtkonzepte, die Wege sichern, Bäume in Szene setzen oder Terrassen in stimmungsvolles Licht tauchen. Kombiniert mit intelligenten Lautsprechern entsteht eine Atmosphäre, die dem Wohnzimmer technisch in nichts nachsteht – es aber emotional oft übertrifft.
(Foto: 123.rf)

Wellness unter freiem Himmel

Ein echtes Upgrade für jeden Garten ist ein moderner Whirlpool, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch technologisch überzeugt. Hochwertige Modelle verfügen über integrierte Steuerungssysteme, mit denen Temperatur, Massagedüsen und Beleuchtung per App reguliert werden können. Einige Systeme analysieren sogar Wasserqualität und Energieverbrauch automatisch. Wellness wird dadurch planbar, effizient und maximal komfortabel – ganz ohne komplizierte technische Vorkenntnisse. Nach einem langen Arbeitstag genügt es, das gewünschte Programm auf dem Smartphone zu starten, und nur wenige Minuten später kann man bereits im perfekt temperierten Wasser entspannen. Genau solche durchdachten Lösungen bietet Wellis, die sich harmonisch in moderne Gartenarchitektur-Konzepte einfügen.

Energieeffizienz trifft Design

Smart bedeutet nicht nur komfortabel, sondern auch nachhaltig. Intelligente Abdecksysteme, isolierte Wannen und energieoptimierte Pumpen reduzieren den Stromverbrauch deutlich. Photovoltaik-Module auf dem Dach oder im Gartenhaus können zusätzlich zur Versorgung beitragen. Ein durchdachtes Energiekonzept macht den Hightech-Garten nicht nur luxuriös, sondern auch zukunftssicher. Besonders bei Wellnesslösungen spielt die Wärmedämmung eine zentrale Rolle, um Betriebskosten niedrig zu halten. Moderne Materialien sorgen dafür, dass Wärme im System bleibt und die Umwelt geschont wird.

Outdoor Living 2.0: Arbeiten, Kochen, Entspannen

Der Trend geht klar zum multifunktionalen Außenraum. Outdoor-Küchen mit smarten Thermometern, überdachte Arbeitsplätze mit WLAN-Verstärkung und wetterfeste Displays verwandeln Terrasse oder Gartenhaus in flexible Lebensbereiche. Selbst Meetings im Grünen sind heute keine Seltenheit mehr. Wenn Technik diskret integriert wird, entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus Natur und Innovation. Der Garten wird zum Ort, an dem man morgens arbeitet, nachmittags entspannt und abends mit Freunden feiert – alles unterstützt durch digitale Lösungen, die im Hintergrund zuverlässig funktionieren.

Luxus neu definiert: Der Garten als Rückzugsort

Während das Wohnzimmer oft durch Möbel und Technik begrenzt ist, bietet der Garten Raum für Individualität. Großzügige Sitzlandschaften, Feuerstellen mit automatischer Zündung und ein stilvoll integrierter whirlpool schaffen eine private Spa-Atmosphäre. Hier verschmelzen Komfort und Natur zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Der wahre Luxus liegt heute nicht im Besitz, sondern im Erlebnis – und genau das liefert ein smarter Außenbereich. Durch gezielte Planung und hochwertige Ausstattung entsteht ein Ort, der Erholung auf Knopfdruck ermöglicht und gleichzeitig architektonisch überzeugt.

Wenn draußen das neue Drinnen ist

Der moderne Garten hat sich vom Nebenschauplatz zum technologischen Herzstück des Hauses entwickelt. Smarte Steuerungen, nachhaltige Energiekonzepte und hochwertige Wellnesslösungen machen ihn zu einem Lebensraum, der Komfort und Innovation vereint. Wer seinen Außenbereich intelligent gestaltet, investiert nicht nur in Technik, sondern in Lebensqualität. Mit durchdachten Konzepten und Premiumlösungen von Wellis wird der Garten zu einem Ort, der dem Wohnzimmer nicht nur ebenbürtig ist – sondern es mühelos übertrifft.  
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– Ausstellung in Frankfurt – Traditionelle Kunstform: Die türkische Keramikmalerei

NEX24-Interview mit der Kunstpädagogin Ayşe Kurt.

Traditionelle Kunstform: Die türkische Keramikmalerei

Iran-Krieg
Tschetschenen-Kämpfer wollen Iran unterstützen

Teheran – Tschetschenische Sondereinheiten, die dem tschetschenischen Führer Ramsan Kadyrow unterstehen, haben ihre Bereitschaft erklärt, im Falle einer US-Bodeninvasion im Iran zu intervenieren. Diese Truppen, die heute als loyale Paramilitärs des Kremls gelten, waren über Jahre hinweg als der „Schrecken der russischen Armee“ bekannt. In zwei blutigen Kriegen im Nordkaukasus nach dem Zerfall der Sowjetunion leisteten tschetschenische Kämpfer der russischen Zentralmacht erbitterten Widerstand, bevor Moskau die Region unter Kontrolle brachte und die Familie Kadyrow als pro-russische Führung einsetzte Heute agieren diese Einheiten, oft als „Kadyrowzy“ bezeichnet, als hochspezialisierte Kräfte für asymmetrische Kriegsführung und Aufstandsbekämpfung. Laut dem staatlichen iranischen Sender Press TV haben diese Verbände nun offiziell ihre Bereitschaft erklärt, die iranischen Streitkräfte zu unterstützen, sollte Washington seine Militärkampagne über Luftschläge hinaus auf eine Bodenoperation ausweiten. Die tschetschenischen Einheiten ordnen diesen potenziellen Konflikt religiös ein und bezeichnen eine Beteiligung als „Dschihad“ in einem Kampf zwischen „Gut und Böse“. Die Spannungen in der Region sind nach wochenlangen Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele massiv eskaliert. Während US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge aggressivere militärische Optionen prüft, warnen US-Senatoren wie Chris Murphy vor den Folgen einer Bodeninvasion. Murphy betonte, dass ein solcher Schritt in einer Katastrophe enden könnte, bei der Dutzende oder gar Hunderte amerikanische Soldaten getötet würden. Parallel dazu verschärft der Iran seine Rhetorik und wirft der Ukraine eine direkte Verwicklung vor. In einem Schreiben an die Vereinten Nationen behauptete der iranische Botschafter Amir Saeid Iravani, Kiew habe „Hunderte Experten“ entsandt, um die von den USA und Israel geführten Operationen zu unterstützen. Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des Khatam al-Anbiya-Hauptquartiers der IRGC, erklärte zudem, dass die iranischen Streitkräfte bereit seien, jeder Macht, die iranisches Territorium betrete, „die Beine abzuschlagen“. Die militärische Kooperation zwischen Russland und dem Iran hat sich zuletzt intensiviert. Berichte deuten darauf hin, dass Russland den Iran mit Geheimdienstinformationen unterstützt, um US-Schiffe oder Flugzeuge in der Region zu verfolgen – Behauptungen, die von Moskau jedoch strikt zurückgewiesen werden. Die Kadyrow-Einheiten, die bereits in Konflikten wie in der Ukraine eingesetzt wurden, gelten als Symbol dieser engen militärischen Achse zwischen Moskau und Teheran.

Gastkommentar
Heß: China möchte die europäische Wirtschaft ruinieren

Ein Gastkommentar von Dr. Michael Reinhard Heß Seit ich für einen Freund Sendungen von Temu angenommen habe, schickt mir die Verkaufsplattform immer wieder alle möglichen Pakete. Unaufgefordert, gratis und ungefähr zweimal pro Woche. Gratis bedeutet dabei: ALLES an den Sendungen ist für mich gratis. Das Produkt, das ich bekomme (obwohl ich es nicht bestellt habe), ebenso wie der Versand. Aus dem ökonomischen Teil des Sozialkundeunterrichts ist mir in Erinnerung geblieben, dass es nur einen vernünftigen Grund gibt, für längere Zeit mit einer größeren Zahl kostenloser Produkte um sich zu werfen. Nämlich die Absicht, den ökonomischen Gegner durch Dumping in die Knie zu zwingen.

Strategisches Dumping und globale Auswirkungen

Wenn ich mir das sonstige Handlungsprofil der VR China ansehe, liegt für mich daher die Vermutung nahe, dass der stalinistische Einheitsstaat mit diesen Aktionen die europäische Wirtschaft ruinieren möchte. Ich kann nur hoffen, dass Deutschland, die EU und andere Institutionen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um dieses Projekt zu durchkreuzen. Eines der trojanischen Geschenke von Temu war der Parfumflakon, der auf den Photos zu sehen ist. Der VR China nahestehende Kritiker meiner Positionierung für die Uiguren haben sich wiederholt über den Umstand lustig gemacht, dass ich noch nie in Xinjiang war. Nun bin ich weder ein deutscher Sinologieprofessor, der sich von den Sklavenhaltern einladen lässt, um hinterher deren Herrschaft mit „akademischen“ Weihen schönzuschreiben, noch schlage ich die Warnungen anderer, darunter Professoren aus den USA und der VR China, in den Wind, die vor den unwägbaren Gefahren solcher Reisen warnen, wenn man NICHT die offizielle Sichtweise der Kommunistischen Partei Chinas teilt.

Einblicke frei Haus

Aber mit Verlaub: Ich muss ja gar nicht dorthin reisen, denn Temu liefert mir viele Informationen über die Lage dort frei Haus. Mit Sicherheit mehr, als Sinologiekoryphäen auf Potemkin-Reisen jemals sehen werden. Der Name des Parfums steht in großen Buchstaben auf Uigurisch vorne auf den Fläschchen, „Ätiri“. Das Wort kommt offensichtlich von dem uigurischen Wort für Parfum, ätir. Die Form ätiri selber habe ich in keinem Wörterbuch oder sonst wo belegt gefunden, theoretisch könnte sie „sein Duft“ oder „duftig“ bedeuten, aber sehr wahrscheinlich ist es ein einzigartiger Markenname. Das Wort „Ätiri“, abgesehen von vielleicht ein paar ornamentalen Schnörkeln, ist aber auch schon das Einzige, was an dem Parfumbehältnis uigurisch ist. Der gesamte erklärende Text auf der Rückseite ist chinesisch, ebenso wie ein Parallelname des Parfums auf der Vorderseite, der so viel wie „Goldenes Duftwasser“ bedeutet. Interessanterweise gibt es inmitten des Kleingedruckten auf der Rückseite aber auch einen Schriftzug in arabischer Sprache, in dem was ich für den arabischen Eigenname des Parfums halte, Yakin, zusammen mit dem arabischen Wort für „Parfum“ steht. Das Parfum ist also offensichtlich auch für den Vertrieb in der arabischen Welt bestimmt.

Kulturelle Folklore als Marketinginstrument

Ich fasse zusammen: Obwohl das Produkt mit einer Bezeichnung aus der uigurischen Sprache für sich wirbt, ist diese Sprache ansonsten vollkommen unsichtbar. Das Uigurische ist nur noch eine Art exotisches Label, eine Art folkloristischer Rest, ähnlich dem Namen einer Disneylandfigur, die irgendwie an irgendetwas erinnert, was es in der Wirklichkeit irgendwann einmal gegeben haben mag, was aber komplett egal geworden ist. Die überwiegend muslimische Prägung der Uiguren wird instrumentalisiert, um sie als exotischen Faktor bei den gleichfalls überwiegend mehrheitlichen Arabern zu vermarkten. Für einen Araber sieht die uigurische Schreibweise Ätiri tatsächlich lustig, vielleicht sogar lächerlich aus (mir ist in Erinnerung, wie sich ein Araber mir gegenüber einmal vor Lachen ausschüttete, als er das türkische, aber aus dem Arabischen stammende, Wort hürriyet hörte, allein die Existenz eines „ü“ in einem arabischen Wort klang für ihn amüsant). Denn die Schreibweise „Ätiri“ verwendet Elemente derselben Schrift, die auch die Araber verwenden, aber in einer für Araber ungewohnten Weise. Der Effekt läuft ungefähr auf das hinaus, was man als Deutscher empfindet, wenn man Russischsprechende die Wörter parikmacherskaja, absac oder šlagbaum sagen hört.

Die Anatomie des zynischen Imperialismus

Dieses winzige Fläschchen – das Parum ist übrigens exzellent für seinen Preis – lehrt also in nuce, wie man zynischen Imperialismus richtig macht. Nämlich durch die Beachtung folgender Regeln:
  1. Versklave diejenigen, die sich nicht freiwillig deiner gottgegebenen Herrschaft unterwerfen;
  2. Verwende ihre Arbeitskraft, um dein Reich wirtschaftlich wachsen zu lassen;
  3. Nutze die disneylandartigen, folkloristischen kümmerlichen Reste, die du von ihrer Kultur (aus welchen Gründen auch immer) übriggelassen hast, um einen Effekt des Exotismus zu kreieren, den du dann zum Vertrieb der Kolonialwaren verwendest, die dein Sklavenhaltersystem ja in rauen Mengen produzieren kann;
  4. Nutze die Produktflut, die du durch Eroberung, Besetzung, Unterdrückung und Versklavung der Bevölkerung in deinem Machtbereich erzeugst, um die Wirtschaften der Länder zu schwächen, die deine Konkurrenten sind;
  5. Setze darauf, dass die Öffentlichkeit in den westlichen Ländern wie immer dumm genug bleibt, um all dem tatenlos zuzusehen.
 
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
ZUM AUTOR
PD Dr. Michael Reinhard Heß, geboren in Offenbach am Main, ist ein renommierter Turkologe, der an der Universität Frankfurt am Main Geschichte, Turkologie, Islamkunde und Griechische Philologie studierte. Nach seiner Promotion und Habilitation wirkt er seit 2005 als Privatdozent für Turkologie an der Freien Universität Berlin und hat über 130 wissenschaftliche Arbeiten verfasst, darunter Beiträge zur türkischen Literatur und Kulturgeschichte. Als Übersetzer und Gründer des Verlags Gulandot widmet er sich der Förderung türkischer Literatur in deutscher Sprache, etwa durch Werke zu Imadeddin Nasimi oder der kulturellen Bedeutung von Schuscha.

Baren-Aufstand
Berlin: Uiguren-Demo vor chinesischer Botschaft

Berlin – Der Weltkongress der Uiguren (WUC) hat für den 5. April zu einer großangelegten Demonstration vor der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin aufgerufen. Der Protest steht im Zeichen des Gedenkens an den 36. Jahrestag des Aufstands in der Gemeinde Baren. Die Aktivisten fordern Gerechtigkeit für das uigurische Volk und ein Ende der massiven Repressionen in der autonomen Region Xinjiang, die von Menschenrechtsorganisationen zunehmend als kultureller Genozid eingestuft werden. Der World Uyghur Congress (WUC, deutsch: Weltkongress der Uiguren) ist eine internationale Dachorganisation mit Sitz in München, die sich für die Menschenrechte, Demokratie und Freiheit der Uiguren einsetzt. Als in München ansässiger Verein vertritt er die Interessen der turksprachigen Minderheit in China (Ostturkestan) und im Exil.

Baren-Aufstand

Der Aufstand von Baren im April 1990 markiert einen der blutigsten Wendepunkte in der jüngeren Geschichte Ostturkestans. Was als friedlicher Protest gegen die erzwungene Geburtenkontrolle und die systematische Ansiedlung von Han-Chinesen begann, endete in einer brutalen militärischen Niederschlagung durch die chinesische Volksbefreiungsarmee. Für die uigurische Diaspora symbolisiert dieses Datum bis heute den ungebrochenen Widerstand gegen die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (KPC), während Peking das Ereignis als Akt des Terrorismus instrumentalisiert, um seine harte Linie in der Region zu rechtfertigen.

Turksprachige Uiguren

Die Uiguren, eine turksprachige und überwiegend muslimische Minderheit, sehen sich laut UN-Berichten einem beispiellosen Unterdrückungssystem ausgesetzt. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu eine Million Menschen in sogenannten „politischen Umerziehungslagern“ inhaftiert sind. Ehemalige Häftlinge berichten von systematischer Folter, politischer Indoktrination und katastrophalen hygienischen Bedingungen. Über die Lager hinaus hat China in Xinjiang das weltweit umfassendste elektronische Überwachungssystem errichtet. Mittels Gesichtserkennung, DNA-Datenbanken und engmaschiger Polizeipräsenz wird nahezu jede Bewegung der Bevölkerung kontrolliert. Religiöse Praktiken wie das Tragen von Bärten oder Kopftüchern sind streng untersagt und werden als Anzeichen für „Extremismus“ gewertet.

Anwar: Furcht vor China

Trotz dieser dokumentierten Menschenrechtsverletzungen bleibt eine geschlossene Reaktion der islamischen Welt aus. Der heutige malaysische Premierminister Anwar Ibrahim lieferte hierfür bereits 2018 eine prägnante Analyse: Viele muslimische Regierungen „fürchten sich vor China“. Diese Furcht ist tief in wirtschaftlichen Abhängigkeiten verwurzelt. China fungiert für zahlreiche Staaten im Nahen Osten und Südostasien als wichtigster Handelspartner und Investor. Im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ fließen Milliarden in Infrastrukturprojekte, was Kritik an der Behandlung der Uiguren politisch kostspielig macht. Malaysia selbst warnte in der Vergangenheit vor einer „neuen Version des Kolonialismus“, sah sich jedoch gezwungen, zwischen moralischer Verpflichtung und wirtschaftlicher Realität zu lavieren.

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Menschenrechtsverletzungen in China Malaysischer Politiker Anwar Ibrahim: Muslimische Regierungen fürchten China

Anwars Äußerungen gehören zu den bisher schärfsten eines führenden Politikers in der islamischen Welt, der die Misshandlungen der muslimischen Minderheiten in China verurteilt.

Malaysischer Politiker Anwar Ibrahim: Muslimische Regierungen fürchten China

Iran-Krieg
Iran meldet Angriffe auf Siemens- und AT&T-Zentren

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Teheran – Die Spannungen zwischen dem Iran und internationalen Technologiekonzernen eskalieren weiter. Nachdem Teheran bereits 18 globalen Tech-Riesen wie Google, Meta und Apple offen mit Vergeltung gedroht hat, meldete die Armee der Islamischen Republik Iran nun den angeblichen Vollzug erster Militäroperationen. Laut der offiziellen Pressemitteilung seien strategische Industrie- und Kommunikationszentren der Unternehmen Siemens und AT&T in Israel mit „Vernichtungsdrohnen“ angegriffen worden. Eine unabhängige Bestätigung für diese Einschläge liegt derzeit jedoch nicht vor. Die iranischen Streitkräfte stellten die vermeintlichen Schläge gegen Standorte nahe dem Flughafen Ben Gurion und in Haifa als direkte Antwort auf Angriffe gegen die eigene Infrastruktur dar. Insbesondere das industrielle Softwarezentrum von Siemens stehe im Fokus: Teheran behauptet, das Unternehmen stelle Technologien für Künstliche Intelligenz und industrielle Automatisierung bereit, um die Waffenproduktionslinien der israelischen Armee zu optimieren.

AT&T Forschungszentrum in Haifa

Parallel dazu soll laut Armeeangaben ein Forschungszentrum von AT&T in Haifa getroffen worden sein. Der Standort agiere angeblich als technologisches Rückgrat für Cloud-Computing-Anwendungen des israelischen Militärs. Während die Drohungen gegen die 18 US-Konzerne aufgrund der offiziellen Verlautbarungen als verifiziert gelten, bleibt der Erfolg der nun gemeldeten Drohnenangriffe unklar. Die Führung in Teheran betonte jedoch, man werde nicht zögern, weitere „Aggressoren“ zu bestrafen.
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– Iran-Krieg – Iran droht US-Konzernen mit Vergeltungsmaßnahmen

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat eine weitreichende Drohung gegen die globale Technologiebranche ausgesprochen.

In der offiziellen Erklärung , die über den Telegram-Kanal der staatlichen iribnews verbreitet wurde, definiert die Eliteeinheit führende US-amerikanische und internationale Unternehmen als militärische Ziele. Grund für diese Eskalation ist der Vorwurf, dass diese Konzerne durch Informationstechnologie (IKT) und Künstliche Intelligenz (KI) aktiv an der Planung und Durchführung von Attentaten gegen iranische Staatsbürger beteiligt seien.
Die Revolutionsgarden betonen in ihrem Schreiben, dass wiederholte Warnungen bezüglich der Unterstützung „terroristischer Operationen“ von den „aggressiven amerikanischen Machthabern“ und den mit ihnen verbundenen „Spionageunternehmen“ ignoriert worden seien.
Die Warnung ist mit einer konkreten Handlungsaufforderung verbunden: Mitarbeiter der genannten Institutionen sollen ihre Arbeitsplätze unverzüglich verlassen, um ihr Leben zu retten. Zudem richtet sich das Korps an die Zivilbevölkerung in der gesamten Region.
Anwohner, die sich im Umkreis von einem Kilometer zu Niederlassungen dieser Unternehmen befinden, werden aufgefordert, diese Gebiete zu evakuieren und sich an sichere Orte zu begeben. Als Stichtag für den Beginn möglicher Vergeltungsmaßnahmen wurde Mittwoch, der 1. April, um 20:00 Uhr Teheraner Zeit festgesetzt.
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Iran droht US-Konzernen mit Vergeltungsmaßnahmen

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Teheran – Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat eine weitreichende Drohung gegen die globale Technologiebranche ausgesprochen.

In der offiziellen Erklärung , die über den Telegram-Kanal der staatlichen iribnews verbreitet wurde, definiert die Eliteeinheit führende US-amerikanische und internationale Unternehmen als militärische Ziele. Grund für diese Eskalation ist der Vorwurf, dass diese Konzerne durch Informationstechnologie (IKT) und Künstliche Intelligenz (KI) aktiv an der Planung und Durchführung von Attentaten gegen iranische Staatsbürger beteiligt seien.

Die Revolutionsgarden betonen in ihrem Schreiben, dass wiederholte Warnungen bezüglich der Unterstützung „terroristischer Operationen“ von den „aggressiven amerikanischen Machthabern“ und den mit ihnen verbundenen „Spionageunternehmen“ ignoriert worden seien.

Laut der Erklärung seien zuletzt erneut iranische Bürger durch Angriffe, die unter Beteiligung israelischer Verbündeter stattfanden, zu „Märtyrern“ geworden. Das IRGC sieht in der Bereitstellung von Daten und Zielerfassungssystemen durch die Tech-Branche eine direkte Kriegsbeteiligung.

Die Warnung ist mit einer konkreten Handlungsaufforderung verbunden: Mitarbeiter der genannten Institutionen sollen ihre Arbeitsplätze unverzüglich verlassen, um ihr Leben zu retten. Zudem richtet sich das Korps an die Zivilbevölkerung in der gesamten Region.

Anwohner, die sich im Umkreis von einem Kilometer zu Niederlassungen dieser Unternehmen befinden, werden aufgefordert, diese Gebiete zu evakuieren und sich an sichere Orte zu begeben. Als Stichtag für den Beginn möglicher Vergeltungsmaßnahmen wurde Mittwoch, der 1. April, um 20:00 Uhr Teheraner Zeit festgesetzt.

Die Liste der betroffenen Unternehmen umfasst 18 Schwergewichte der Weltwirtschaft:

1.Cisco, 2. HP, 3. Intel, 4. Oracle, 5. Microsoft, 6. Apple, 7. Google, 8. Meta, 9. IBM, 10. DELL, 11. Palantir (in der Quelle als Plantier gelistet), 12. Nvidia, 13. J.P. Morgan, 14. Tesla, 15. GE, 16. Spire Solution, 17. G42 und 18. Boeing.

Abschließend stellt das IRGC klar, dass jedes weitere Attentat mit der Zerstörung der jeweiligen Niederlassungen dieser Firmen vergolten werde. Die Erklärung schließt mit religiösen Formeln, die den Anspruch auf einen „Sieg durch Allah“ unterstreichen.

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Ausland
Türkei : Hobbygarten auf landwirtschaftlichen Flächen – Strafen 2026

Ein Gastkommentar von Marina Bütün Aktuell gibt es große Aufregung – die Strafen für illegales Bauen (Hütten, Container, Häuser) und Hobbygärten auf landwirtschaftlichen Flächen werden wohl weiter verschärft. Reißerische Überschriften in Sozialen Medien und Zeitungen hetzen gegen die Regierung, dabei ist das Verbot schon immer da und wird jetzt wohl nicht mehr toleriert, weil immer mehr landwirtschaftliche Fläche dadurch fehlt. Natürlich ist echtes Bauland teurer als landwirtschaftliche Fläche, doch darin liegt der Unterschied schon im Wort – das eine ist zum Bauen, das andere für Landwirtschaft und nicht zum Wohnen gedacht. Seit wir unsere Baufirma 2006 eröffnet hatten, gelten diese Gesetze, aber es liegt irgendwie an der Luft oder in der Natur der Menschen, dass sie Gesetze solange nicht ernst nehmen, bis das Kind in den berühmten Brunnen fällt und der Staat eben nicht mehr alle Hühneraugen zudrückt und dann wird das Geschrei immer groß. Es ist immer dasselbe in der Türkei – bekanntlich interessiert ein Thema immer erst, wenn es richtig Strafen hagelt – das Thema hier betrifft meistens Türken, die landwirtschaftliche Flächen besitzen – ob Wohnsitz im Ausland oder Inland egal oder Ausländer, die aufgrund eines Erwerbs von landwirtschaftlichen Flächen eine Ltd. , sprich türkische Limited Gesellschaft gegründet haben.

Strafen bei „Hobbygärten“ in der Türkei

Viele Menschen kaufen sogenannte „Hobbygarten“-Grundstücke. Diese liegen aber oft auf landwirtschaftlich ausgewiesenem Land. Das bedeutet: Diese Flächen sind eigentlich nur für Landwirtschaft erlaubt – nicht zum Wohnen oder Bebauen. Grundsätzlich gilt schon immer: Wenn in der Tapu die Bezeichnung „Zeytinlik“ steht oder „Bahce“ , dar es nie bebaut werden, egal welches Material, es muss leer bleiben und muss landwirtschaftlich genutzt werden. Bauen ist nur mit offizieller Genehmigung erlaubt (auch auf Acker – in der Tapu als „Tarla“ ausgewiesen)

Warum es problematisch ist, auf extra ausgewiesene landwirtschaftliche Flächen Hobbygärten mit Hütten, Containern oder Tiny Häusern zu bebauen

In der Praxis passiert oft Folgendes:
  • Grundstücke werden in kleine Parzellen aufgeteilt
  • Es werden kleine Häuser, Container oder Hütten gebaut
  • Menschen nutzen diese als Wochenendhaus oder sogar zum Wohnen
Das ist in den meisten Fällen illegal, weil:
  • keine Baugenehmigung vorliegt
  • die Nutzung nicht dem Zweck der Fläche entspricht

Darf man dort überhaupt etwas bauen?

Grundsätzlich:
  • Auf landwirtschaftlichen Flächen wird diese Genehmigung von Behörden fast nie erteilt.
Erlaubt sind höchstens:
  • sehr kleine Gebäude, die direkt der Landwirtschaft dienen

Welche Strafen drohen?

Wenn ihr so ein Grundstück habt oder dort gebaut wurde, können folgende Konsequenzen kommen: 1. Geldstrafen Es werden hohe Bußgelder verhängt Die Höhe kann je nach Fall stark variieren 2. Abriss Die Behörden können anordnen: Das Gebäude wird komplett abgerissen 3. Strafverfahren In manchen Fällen kann es auch strafrechtliche Folgen geben

Wasser, Strom & Infrastruktur

Ein großes Problem ist auch die Versorgung. Oft gibt es keine offiziellen Strom- oder Wasseranschlüsse.
  • Illegale Anschlüsse können entdeckt werden und zu zusätzlichen Strafen führen
  • Behörden können Anschlüsse sperren oder entfernen
  • „Bau-Amnestie“ hilft meistens nicht
Viele glauben, dass man solche Gebäude später legalisieren kann. Diese Hoffnung ist meist falsch, auch wenn man gewisse Dokumente bekommt, bleibt das Gebäude rechtlich problematisch und ein Abriss ist weiterhin möglich

Was tun, wenn man betroffen ist?

Wenn bereits eine Strafe oder Abrissentscheidung da ist. Gegen eine Geldstrafe:
  •  Einspruch innerhalb von 15 Tagen
Gegen Abriss:
  • Klage innerhalb von 60 Tagen
Diese Fristen sind sehr wichtig – sonst verliert man seine Rechte. Wichtige Warnung für Betroffene: Viele dieser „Hobbygärten“ wirken harmlos, sind aber rechtlich riskant.

Deshalb sollte man vor dem Kauf genau prüfen:

  • Ist das Land als Bauland zugelassen?
  • Nicht einfach bauen und sich im Zweifel rechtlich beraten lassen
Wenn ein Hobbygarten auf Landwirtschaftsland liegt:
  • ist Bebauung meist illegal
  • drohen Geldstrafen
  • Abriss ist möglich
  • Versorgung (Strom/Wasser) kann problematisch sein
 
ZUR AUTORIN
Die Autorin Marina Bütün lebt seit Anfang der 2000er Jahre an der türkischen Westküste gegenüber der griechischen Insel Rhodos. Seit 2020 veröffentlichte sie viele Bücher mit Türkeibezug , u.a. Ratgeber Auswandern Türkei oder den wahren Familienroman „Die Braut aus dem Osmanischen Reich“    
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