Hausbau
Türen aus Polen – Qualität, Flexibilität und Vorteile zum Greifen nah

+WERBUNG+ Türen aus Polen, die sich durch Qualität, Flexibilität und Vorteile auszeichnen, sind ein ideales Angebot für deutsche Händler. Als etablierter Hersteller bietet Domel Lösungen, die den Erwartungen der anspruchsvollsten Kunden entsprechen. Entdecken Sie, warum es sich lohnt, polnische Türen in Ihr Angebot aufzunehmen. Der deutsche Türenmarkt verlangt nach Lösungen, die modernes Design, Funktionalität und hohe Qualitätsstandards harmonisch miteinander verbinden. Die Kunden suchen nach Produkten, die ihre Erwartungen an Langlebigkeit, Sicherheit und Energieeffizienz erfüllen. Domel, ein polnischer Hersteller mit langjähriger Erfahrung, bietet Türen, die diese Anforderungen erfüllen und robuste und ästhetische Lösungen für jeden Raum bieten. Schauen Sie, ob Sie hier etwas Passendes für Ihre Kunden finden können.

Domel – Ihr zuverlässiger Partner

Domel verfügt über mehr als 27 Jahre Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Türen. Ihr Ziel ist es, Türen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen des deutschen Marktes entsprechen – sowohl in Bezug auf Stil als auch auf Funktionalität. Die Zusammenarbeit mit Domel garantiert Zuverlässigkeit und höchste Qualität. Ihre Produkte werden in einer hochmodernen Fabrik hergestellt, die einen geradlinigen Produktionsprozess ermöglicht, der den Normen ISO 9001 und ISO 14001 entspricht. So können Sie Ihnen Türen anbieten, die auch die Erwartungen der anspruchsvollsten Kunden erfüllen. Wenn Sie sich für Domel entscheiden, wählen Sie einen Partner, der auf die Bedürfnisse des Marktes eingeht und flexible Lösungen für Ihr Unternehmen bietet.

Polnische Türen von Domel – entdecken Sie ihre Hauptmerkmale

Domel Türen sind eine Kombination aus Ästhetik und Funktionalität, ideal für den deutschen Markt. Sie bieten:
  • Modernes Design – eine breite Palette von Farben und eine Auswahl an Glastüren.
  • Wirksamen Einbruchschutz – die Türen sind mit verstellbaren Scharnieren und massiven Stahlverstärkungen ausgestattet.
  • Hervorragende Isolierung – sowohl thermisch als auch akustisch, was für Komfort und Energieeinsparung sorgt.

Warum sollten Sie moderne Türen von Domel in Ihr Sortiment aufnehmen?

Wenn Sie moderne Türen in Ihr Sortiment aufnehmen, investieren Sie in Produkte, die den Erwartungen anspruchsvoller deutscher Kunden entsprechen. Mit einer Kombination aus Spitzenqualität, attraktiven Preisen und flexiblen Lösungen sind Domel Türen eine wertvolle Wahl für jeden Händler. Top-Qualität, die deutsche Kunden erwarten – Türen aus Polen zeichnen sich durch Langlebigkeit und präzise Verarbeitung aus. Jedes Produkt durchläuft eine strenge Qualitätskontrolle, um Zuverlässigkeit und Gebrauchssicherheit zu gewährleisten. Konkurrenzfähiger Preis – Domel bietet einen attraktiven Preis ohne Kompromisse bei der Qualität. Ihre Türen bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden anspricht. Flexibilität und Produktvielfalt – Domel passt uns den Wünschen ihrer Kunden an Tür aus Polen kann in einer Vielzahl von Farben, mit Verglasung und nach innen oder außen öffnend hergestellt werden. Die verwendeten Technologien, wie die perfekte UltraLink-Schweißnaht und Stahlverstärkungen, sorgen für die Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit jedes Modells.

Polnische Türen – Unterstützung und Vorteile für Partner

Domel bietet seinen Partnern umfangreiche Unterstützung. Sie erhalten professionelle technische Beratung, eine große Auswahl an Marketingmaterialien und Unterstützung bei der Logistik. Das Team von Domel steht Ihnen von der Produktauswahl bis zu After-Sales-Fragen zur Verfügung. Das Unternehmen setzt auf Transparenz und eine langfristige Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren.

Zusammenfassung

Türen aus Polen von Domel ist eine Investition in Qualität, Flexibilität und Unterstützung, die Händler auf dem deutschen Markt benötigen. Schließen Sie sich den Domel-Partnern an, die die Zuverlässigkeit und Innovation des polnischen Türenherstellers schätzen.

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– Immobilien – Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Wer möchte nicht glücklich und ohne Kopfschmerzen in das neue Heim in der Türkei einziehen? Marina Bütün, die seit 2003 in der Türkei an der Westküste in der Provinz Muğla mit ihrem türkischen Mann lebt und dort 2005 eine Immobilien-Firma mit Schwerpunkt Bau von Einfamilienhäusern gründete, hat ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst.

Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren
 

"Parolen mit NS-Bezug"
Bayern: Hausdurchsuchung bei 14-Jährigem wegen TikTok-Hashtag

Am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2024, erlebte eine Familie in Bayern einen unerwarteten Besuch: Mehrere Beamte der Kriminalpolizei standen vor der Tür und führten eine Hausdurchsuchung durch. Der Grund: Der 14-jährige Sohn der Familie hatte auf TikTok den Hashtag „Alles Für Deutschland“ gepostet – ein Ausdruck, der in Deutschland als verfassungswidrig eingestuft werden kann. Jugendlicher im Fokus der Behörden Laut Durchsuchungsbeschluss soll der Jugendliche hinter dem TikTok-Profil „deutscher.patriot1161“ stehen. Der Vorwurf: Er habe möglicherweise Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet. Grundlage der Ermittlungen ist § 86a des Strafgesetzbuchs, der die Verwendung von Symbolen und Parolen mit NS-Bezug unter Strafe stellt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Bestandsdaten des Jugendlichen bei TikTok, Google und Telefonica Germany angefordert. Die Polizei beschlagnahmte unter anderem das Handy des 14-Jährigen und befragte ihn sowie seinen Bruder zu ihren Internetaktivitäten. Beide Zimmer wurden durchsucht, ebenso die Bücherregale der Familie. Rechtliche Einordnung und öffentliche Diskussion Die Staatsanwaltschaft begründet die Maßnahme mit der „Verhältnismäßigkeit“ und der „Schwere der Tat“. Kritiker stellen jedoch infrage, ob ein solcher Einsatz bei einem Jugendlichen angemessen ist. Die Familie des Jungen erwägt rechtliche Schritte gegen das Vorgehen der Behörden. Besonders brisant ist der Vorwurf, da die Parole „Alles für Deutschland“ in einem Urteil gegen den AfD-Politiker Björn Höcke im Juli 2024 erneut als verfassungswidrig bestätigt wurde. Damit könnte der Fall des Jugendlichen auch einen politischen Hintergrund haben, da in den Ermittlungsakten weitere kritische Beiträge gegen die Grünen und das Heizungsgesetz erwähnt werden. Gesellschaftliche Debatte: Meinungsfreiheit oder Straftat? Der Fall wirft grundlegende Fragen auf: Wie weit dürfen Behörden in der Überwachung und Strafverfolgung von Äußerungen in sozialen Medien gehen? Inwiefern kann ein 14-Jähriger für die Tragweite seiner Online-Aktivitäten verantwortlich gemacht werden? Und welche Rolle spielen politische Vorurteile in solchen Ermittlungen? Während Befürworter der Ermittlungen betonen, dass der Rechtsstaat konsequent gegen verfassungswidrige Inhalte vorgehen muss, warnen Kritiker vor einer „Überwachungskultur“, die Jugendliche und deren Meinungsfreiheit unverhältnismäßig einschränkt. Die kommenden juristischen Schritte der Familie könnten nicht nur den konkreten Fall klären, sondern auch einen Präzedenzfall für den Umgang mit Jugendlichen in sozialen Medien schaffen. (mtu)

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– Löhne – „PKK-Nähe“: Verfassungsschutz beobachtet Jesiden-Verein

Der Jesidenverein in der Ulenburg in Löhne wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

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Istanbul
STRATCOM-Summit: Türkei will gegen Desinformation vorgehen

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Istanbul – Der 4th International Strategic Communications Summit 2024 (STRATCOM), der am 13. und 14. Dezember in Istanbul stattfindet, ist eine der führenden Veranstaltungen im Bereich globaler Kommunikation. Der diesjährige Gipfel widmet sich dem aktuellen und kontrovers diskutierten Thema „KI in der Kommunikation: Trends, Fallen und Übergang“. Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in der Kommunikationsbranche steht dabei im Mittelpunkt, wobei sowohl ihre Potenziale als auch mögliche Risiken und Herausforderungen beleuchtet werden. Fahrettin Altun, Leiter des Präsidialamts für Kommunikation in Türkei, hat auf die wachsenden Herausforderungen der „Wahrheitskrise“ im digitalen Zeitalter hingewiesen und die Bedeutung ethisch geführter strategischer Kommunikation hervorgehoben. Von Fahrettin Altun

Das gegenwärtige Zeitalter bietet der Menschheit nicht nur neue Chancen, sondern bringt auch erhebliche Herausforderungen mit sich. In einer Zeit, in dem es immer schwieriger wird, mit der Geschwindigkeit der Informationsproduktion und Informationsverbreitung Schritt zu halten, durchläuft das Kommunikationsökosystem einen tiefgreifenden Wandel.

Dieser Transformationsprozess umfasst nicht nur positive Fortschritte, sondern bringt auch moralische, kulturelle und menschliche Prüfungen mit sich. In dieser rasch fortschreitenden und herausfordernden Ära, in der Künstliche Intelligenz und Algorithmen zu einem Bestandteil des täglichen Lebens geworden sind, sind diese Technologien nicht mehr nur Instrumente, sondern auch Akteure, die die Machtverhältnisse neu definieren.

In unserer heutigen Zeit, in der die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge zunehmend verschwimmt und die Menschheit mit einem Netz von Unsicherheiten kämpft, das als ‚Wahrheitskrise‘ bezeichnet werden könnte, stehen wir vor großen Herausforderungen. Wir wissen, dass der einzige Weg, diese Problematik zu überwinden, darin besteht, effektive Kommunikationsstrategien zu entwickeln.

Es sollte unsere Priorität sein, die Chancen und Risiken des sich durch Technologie wandelnden Kommunikationsökosystems zum Wohle der Gesellschaft effektiv zu analysieren und zu steuern. Die Entwicklungen verändern die Kommunikationsgewohnheiten der Gesellschaften und digitale Medien treten als wichtiger Bestandteil unseres Lebens in den Vordergrund. Der auffälligste Aspekt dieser Veränderung zeigt sich im Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf Kommunikationsprozesse.

Künstliche Intelligenz Instrumente veränderten unsere Welt und auch alle Branchen rasant. Heute steht KI als eine bahnbrechende Kraft im Bereich der strategischen Kommunikation im Mittelpunkt. Die Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz in den Bereichen Datenanalyse, Inhaltserstellung und Krisenmanagement bietet, liefern eine Geschwindigkeit und Effizienz, die vor einigen Jahren noch unvorstellbar waren.

Vor nicht allzu langer Zeit konnten bestimmte Ideen nur in Science-Fiction-Filmen vorgestellt werden, aber heute sind sie für jedermann leicht zugänglich geworden. Leider birgt dieser positive Fortschritt der Technologie das Potenzial, sich in eine digitale Waffe zu verwandeln, wenn er nicht für die richtigen Zwecke genutzt wird.

Künstliche Intelligenz, die Deepfakes erzeugen kann, macht es schwierig, Originalinhalte von gefälschten Inhalten zu unterscheiden, was das Vertrauen der Gesellschaft untergräbt und die Wahrheitskrise verschärft. Dies steigert die verheerenden Folgen von Desinformation, Manipulation und ethischen Verstößen erheblich.

In einer Welt, die von Algorithmen kontrolliert wird, führt die Gefangenschaft der Individuen in Echokammern zu einer Verstärkung der gesellschaftlichen Polarisierung, und Manipulation ersetzt die Wahrheit. Diese Situation verdeutlicht erneut die Notwendigkeit, dass Künstliche Intelligenz durch ethische Prinzipien gelenkt werden muss. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im digitalen Bereich bringt auch Themen wie Rechenschaftspflicht, Transparenz und Ethik in den Vordergrund.

Wir haben kürzlich miterlebt, wie während der Tragödien in Gaza KI-gestützte Desinformation genutzt wurde, um die internationale Öffentlichkeit zu täuschen. Die Desinformation in den sozialen Medien verbreitete sich schnell durch Algorithmen, während der Zugang zu verlässlichen Informationen blockiert wurde. Infolgedessen wurde es schwierig, der Öffentlichkeit echte Informationen über die Entwicklungen und Menschenrechtsverletzungen zugänglich zu machen.

Die großen Vorteile, die technologische und digitale Möglichkeiten der Menschheit bieten, sind zweifellos nicht zu leugnen. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass die Existenz von Personen, die diese Möglichkeiten für böswillige Zwecke nutzen, eine Bedrohung für die globale Sicherheit und Stabilität darstellt. Angesichts solcher zerstörerischen Auswirkungen bemüht sich die Türkei mit ihrer strategischen Kommunikationsmechanismen intensiv darum, Fehlinformationen zu verhindern, die Wahrheit zu verteidigen und der internationalen Öffentlichkeit den Zugang zu verlässlichen Informationen zu ermöglichen.

Die Sensibilisierung für digitale Bedrohungen und die Förderung der Medienkompetenz gehören zu unseren Prioritäten im Kampf gegen die vielfältigen Risiken der heutigen Zeit. Die Bedeutung globaler Zusammenarbeit zur Bewältigung des umfassenden Wandels im digitalen Bereich wird täglich deutlicher. Als Türkiye setzen wir unsere Aktivitäten fort, die internationale Zusammenarbeit im Kampf um die Wahrheit zu unterstützen.

Im Rahmen der Vision des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan für das Jahrhundert der Türkei, nehmen wir in dieser Ära des Wandels eine strategische Haltung ein. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Technologie in den Dienst der Menschheit zu stellen, das gesellschaftliche Wohl in den Vordergrund zu rücken und eine Kommunikation zu fördern, die auf der Wahrheit basiert. In dieser neuen Ära betrachten wir strategische Kommunikation als den Schlüssel zur Bewältigung von Unsicherheiten und zur Schaffung von Vertrauen.

Die Türkei übernimmt sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eine aktive Rolle in diesem Bereich. Unsere Bemühungen im Bereich der Bekämpfung von Desinformation, die wir als präsidiale Kommunikationsamt durchführen, arbeiten seit langem mit Entschlossenheit gegen die Wahrheitskrise und entwickeln in diesem Rahmen effektive Lösungen.

Wir betrachten die Krisenkommunikation als einen der wichtigsten Anwendungsbereiche KI-gestützter strategischer Kommunikationsprozesse. Der schnelle Zugang zu verlässlichen Informationen und die effektive Information der Öffentlichkeit spielen in Krisenzeiten eine lebensrettende Rolle.

In dieser Zeit, in der wir den Wandel des digitalen Zeitalters hautnah erleben, wird das von uns am 13. und 14. Dezember 2024 veranstaltete STRATCOM: Internationales Forum für strategische Kommunikation‘ eine wegweisende Plattform sein, auf der all diese Chancen und Risiken auf globaler Ebene eingehend diskutiert werden.

Das Forum, das Vertreter des öffentlichen Diensts, der Medien, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors aus der ganzen Welt zusammenbringt, ist ein Zentrum, in dem Ideen, die die Zukunft des strategischen Kommunikationsökosystems gestalten, miteinander verschmolzen werden.

Es wäre jedoch nicht richtig, STRATCOM nur als ein Forum zu betrachten. Das ‚STRATCOM: Internationales Forum für strategische Kommunikation‘ ist zugleich ein globaler Aufruf, der die Möglichkeit bietet, einen gemeinsamen Willen im Kampf gegen die Herausforderungen des digitalen Zeitalters und die Wahrheitskrise zu schaffen.

Wir sehen die Bedeutung dieses globalen Aufrufs in der Tatsache, dass die Revolutionen in den Bereichen KI und strategische Kommunikation auch große Verantwortungen mit sich bringen. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass wir für die gemeinsame Zukunft der Menschheit auf der Grundlage der Prinzipien der Wahrheit, des Gewissens und der Gerechtigkeit handeln müssen Unter der Führung dieses Verständnisses wird Türkiye nicht nur in ihrer eigenen Region, sondern auch auf globaler Ebene weiterhin ein Modell sein.

Bildung
Geldmanagement im Studium – Tipps für ein sorgenfreies Studentenleben

Viele Menschen in Deutschland wünschen sich die Möglichkeit zu studieren. Aber ob nach dem Abi, einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder berufsbegleitend als Weiterbildung ein Studium ist keine günstige Angelegenheit.

Um erfolgreich zu studieren, ist es kaum möglich, nebenher einer Vollzeittätigkeit nachzugehen, denn das Lernen bedarf, neben dem Besuch der Vorlesungen, viel Mühe und Zeit. Um finanziellen Sorgen und Engpässen während der Studienzeit vorzubeugen, gibt es einige Tipps zu befolgen.

Ausgaben im Studium: ein Überblick

Um zu verstehen, wo es an Geld fehlen könnte, hilft es, einen Überblick über die laufenden Ausgaben zu haben. Die durchschnittlichen Gesamtausgaben während des Studiums liegen laut der Verbraucherzentrale bei rund 900 Euro im Monat. Darin enthalten sind Miete, Fahrtkosten, Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Lernmittel, Krankenversicherung, Telefon, Internet, Rundfunk- und Fernsehgebühren sowie für die Freizeitgestaltung.

Vor allem im Bereich der Mietkosten können die Ausgaben extrem schwanken, je nach Wohnort. In Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt sind die Mietpreise auch für Studentenwohnheime und WG-Zimmer sehr hoch, in ländlicheren Gegenden und im Norden Deutschlands sind sie je nach Region eher etwas niedriger.

Auch die Semesterbeiträge sind abhängig von der Universität oder Hochschule, an der man studiert. Den günstigsten Semesterbeitrag in Deutschland gibt es mit 72 Euro bei der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. Am teuersten ist das Studium an der Leibniz-Universität in Hannover, hier kostet ein Semester circa 430 Euro.

Wenn man sich dazu entscheidet, privat zu studieren, sind die Kosten im Vergleich zum Studium an einer öffentlichen Einrichtung deutlich höher. Während des Bachelorstudiums muss man mit durchschnittlich 520 Euro im Monat rechnen.

Sparen bei den Fixkosten – Wie kann man seine Ausgaben verringern

Man kann einige Maßnahmen treffen, um bei den anfallenden Kosten zu sparen. Einige Tipps für ausgewählte Bereiche sind:

  • Die Krankenversicherung als Student ist in der Regel kostengünstiger als die eines Vollzeitarbeitenden Gesellschaftsmitglied. Bevor man eine Versicherung abschließt, lohnt es sich, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um das günstigste und am besten passende zu finden.
  • Um bei der Miete zu sparen, sollte man sich entweder für ein Wohnheim oder ein WG-Zimmer entscheiden. Die monatlichen Mietkosten sind dort in der Regel niedriger und man spart Geld, was man für andere Dinge gut gebrauchen kann.
  • Auch Lebensmittel sind ein Kostenfaktor, bei dem man sehr effektiv sparen kann. Zunächst sollte man, wenn das Geld knapp ist, nicht jede Woche ins Restaurant gehen. So schön das auch ist, es geht auf Dauer sehr auf den Geldbeutel und stellt einen unnötigen Kostenaufwand dar.

Auch das Einkaufen in Bioläden und High-End Supermärkten ist ein Luxus, den man während des Studiums nicht dringend braucht. Wenn man seine Wocheneinkäufe im Discounter erledigt und zusätzlich noch nach Angeboten kauft, kann man sehr viel Geld sparen.

Arbeiten neben dem Studium

Wie bereits erwähnt, ist es nicht leicht, neben dem Studium einer zeitintensiven Arbeit nachzugehen. Auch außerhalb der Vorlesungen benötigt man Zeit, um den Stoff zu vertiefen und für die Prüfungen zu lernen. Trotz alledem kommen viele Studenten ohne einen Nebenjob nicht aus. Die Kosten neben dem Studium zwingen sie praktisch dazu, noch etwas Geld dazuzuverdienen.

Es gibt mehrere Optionen, um neben dem Studium einer Arbeit nachzugehen:

  1. Bei einem Minijob können Studierende bis zu 538 Euro im Monat dazuverdienen. Es gibt Minijobs in den verschiedensten Bereichen, von Gastronomie über Einzelhandel, Promotion oder an der Universität oder Hochschule als Hilfskraft.
  2. Bei einem Werkstudentenjob können Studierende deutlich mehr verdienen, da sie während der Studienzeit 20 Stunden die Woche und in den Semesterferien Vollzeit arbeiten können. Auch bei Werkstudentenstellen gibt es viel Auswahl, sodass man die perfekt passende finden kann.

Wenn man wertvolle Erfahrungen für den späteren Beruf machen möchte, kann man sich auch einen Job in dem Bereich suchen, in dem man mal arbeiten möchte. Vor allem bei interdisziplinären Studiengängen gibt es viel Auswahl, da die Themen breit gefächert sind.

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– Medizinforschung – Türkische Koç-Universität und BioNTech wollen kooperieren

Die renommierte türkische Koç-Universität und das deutsche Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Mainz, BioNTech, haben eine Kooperation angekündigt.

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Kartenspiele
Die besten Pokerturniere zum Zuschauen und Mitzocken

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Vom Online-Zocker zum Multimillionär: Obwohl es nur wenigen Pokerspielern gelingt, diesen Traum zu verwirklichen, findet das Kartenspiel, das eiserne Nerven und ein kühles Köpfchen erfordert, immer mehr Anhänger.

Streaming macht es möglich, die spannendsten Ereignisse in der Pokerwelt am Bildschirm zu verfolgen oder sich von Profis unterrichten zu lassen, ehe es selbst an den Kartentisch geht.

Das weltweit größte und wichtigste Turnier ist der Main Event der World Series of Poker in Las Vegas. Seit 1970 wird die WSOP in der US-amerikanischen Wüstenstadt ausgetragen. Zocker aus aller Welt reisen an, um in der inoffiziellen Weltmeisterschaft sowie den verschiedenen anderen Kategorien und Pokervarianten um Ruhm, Reichtum und Bracelets zu spielen.

Obwohl die meisten Sieger bereits vorher Profistatus und Renommee besitzen, kommt es immer wieder zu Überraschungen. Der damals 22 Jahre alte Deutsche Pius Heinz, der sein Können beim Online Poker trainiert hatte, war 2011 als relativ Unbekannter angereist. Sein Sieg im Main Event machte ihn über Nacht zum Star und zum reichen Mann. Der Buy-In betrug damals wie heute 10.000 US-Dollar. Heinz‘ Gewinntopf war mit mehr als 8,7 Millionen Dollar gefüllt.

Online-Turniere ermöglichen es aber nicht nur, an seinem Spiel zu feilen, manche dienen zudem als Qualifikation für die WSOP. Dass mit sehr viel Talent und etwas Glück sogar ein Amateur es zum Champion bringen kann, bewies Chris Moneymaker im Jahr 2003, als er das Bracelet und den Topf holte. Drei Jahre später gewann mit Jamie Gold erneut ein Amateur. Er wurde auf einen Schlag um 12 Millionen Dollar reicher.

Die WSOP ist entsprechend das Traumziel vieler Pokerfans. Wer sich die Reise nach Las Vegas nicht leisten kann, muss dennoch nicht auf den Nervenkitzel beim Zuschauen verzichten. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 350 Stunden der Weltmeisterschaftsserie im deutschen Streaming übertragen. Sport1 hat dem auf Mathematik und Psychologie basierenden Pokerspiel sogar eine eigene Mediathek eingeräumt.

Die Popularität der WSOP hat unter anderem zu einem rein europäischen Ableger geführt. Die European Poker Tour wird alljährlich in diversen Städten ausgetragen. In diesem Jahr waren es Paris, Monte Carlo, Barcelona, Zypern und Prag. Der Main Event wird dabei regelmäßig auf Twitch und YouTube übertragen.

Wie in Amerika gibt es auch bei der European Poker Tour immer wieder Sensationserfolge. Gleich 2007, im ersten Jahre der EPT, schrieb die damals erst 19 Jahre alte Norwegerin Annette Oberstadt Pokergeschichte. Sie triumphierte über alle Gegner und kassierte zum Schluss als jüngste Gewinnerin eines WSOP-Events das Bracelet und einen Topf von 1 Million Dollar.

Twitch und YouTube sind auch die beliebtesten Plattformen, wenn es um lehrreiche Pokerstreams von Profizockern geht. Obwohl die meisten davon auf Englisch sind, gibt es inzwischen diverse deutschsprachige Kanäle, auf denen herausragende Zocker Tipps und Tricks demonstrieren und mit Pokermythen aufräumen.

Wem das reine Zugucken am Bildschirm nicht reicht, der findet sogar ohne prall gefüllte Reisebudgets und dicke Portemonnaies für Buy-Ins eine große Auswahl an Turnieren in der Nähe.

Die German Poker Days werden regelmäßig in der gesamten Bundesrepublik ausgetragen. Dabei darf auch die Hauptstadt Berlin nicht fehlen. Obwohl sie derzeit nicht mehr Gastgeber der EPT ist, treffen sich hier immer noch regelmäßig etablierte Pokerspieler und aufstrebende Talente.

Berlin ist zudem Gastgeber der Triple A Serie. Gleich der erste Spieltag des diesjährigen Events fand am 2. Dezember vor vollem Haus statt. 312 Zocker hatten sich angemeldet.

Dank der Popularität von Poker können Turniere aber nicht nur bei großen Events in den deutschen Casinos erlebt werden. In fast allen renommierten Häusern werden regelmäßig Events mit geringen Buy-Ins angeboten, die für Zocker aller Levels offenstehen.

Außer der Hoffnung auf den Topf oder zumindest eine Platzierung können Pokerfans so zudem testen, ob sie die notwendige Nervenstärke und Konzentration für Kartenturniere am Live-Tisch besitzen. So mancher erfolgreiche Zocker zieht es aus gutem Grund vor, ohne jegliche Ablenkung bei Online-Turnierten anzutreten.

Hinzu kommt, dass Online-Games meist viel schneller absolviert werden als Live-Turniere, bei denen sich gerade hochkarätige Spiele durchaus über etliche Stunden hinziehen können. Online lässt sich selbst auch besser lernen, weil nicht nur Störungen wegfallen, sondern auch die Körpersprache keine Rolle spielt.

Die Psychologie bleibt allerdings auch online wichtig. Noch sehr viel aussagekräftiger als das Pokerface sind nämlich Verhaltensmuster, die meist ungewollt über diverse Hände verraten werden. Wer sich jeden Zug notiert und diese Daten hinterher gründlich studiert, kann wichtige Einsichten in die Psyche der Gegner und vor allem in die eigene Entscheidungsmuster gewinnen und diese je nach Bedarf ändern.

Das ist zwar nicht leicht, macht Poker aber auch besonders spannend und immer wieder für Sensationen gut, selbst wenn es nicht vom Online-Zocker zum Multimillionär reicht.

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– NBA – USA: Türkischer Basketballer Alperen Şengün unterzeichnet 180 Mio.-Dollar-Deal

Der Vertrag, der auch eine Spieleroption für die letzte Saison beinhaltet, macht Şengün zum bestverdienenden türkischen Sportler der Geschichte.

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Flugrecht
Türkei: Passagiere sollen für verspätete Flüge entschädigt werden

Istanbul – Nach einer neuen Gesetzesregelung in der Türkei sollen Fluggesellschaften den Fluggästen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden eine Entschädigung zahlen. Wie der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte, sollen bei Inlandsflügen 100 Euro und bei internationalen Flügen je nach Entfernung 250 bis 600 Euro erstattet werden. Uraloğlu sagte, dass Passagiere früher im Falle der Annullierung von Flügen eine Entschädigung erhielten, diese Praxis aber nicht zur Verfügung stand, wenn die Flüge verspätet waren. „Türkische Fluggesellschaften zahlten im Rahmen der EU-Fluggastrechteverordnung Ausgleichszahlungen an ausländische Passagiere auf Flügen, die in der EU starten oder landen, aber nicht an türkische Bürger in der gleichen Situation. Mit der neuen Verordnung wurde dieser Unterschied beseitigt und mit internationalen Standards harmonisiert“, so Uraloğlu. Uraloğlu: „100 Euro Entschädigung werden bei Verspätungen von 3 Stunden oder mehr auf Inlandsflügen gezahlt. Bei internationalen Flügen werden 250 Euro für alle Flüge mit einer Länge von 1500 Kilometern oder weniger, 400 Euro für Flüge zwischen 1500 und 3500 Kilometern und 600 Euro für Flüge mit einer Länge von mehr als 3500 Kilometern gezahlt.“ Bei der Berechnung des Gegenwerts der Entschädigungsforderungen in Türkischer Lira soll der Devisenverkaufskurs der Zentralbank der Republik Türkei am Tag der Auszahlung der Entschädigung zugrunde gelegt werden.

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Der nächste Sommer rückt immer stärker in den Fokus. Viele Gäste aus Deutschland planen bereits ihren Urlaub für 2025 oder haben schon gebucht.

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Assad-Sturz
Islamischer Gelehrter: Erdogan ist ein Segen Gottes

Doha – Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad hat der Generalsekretär der Internationalen Union der Muslimischen Gelehrten (IUMS) den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für seine Bemühungen gelobt und für ihn gebetet. „Präsident Recep Tayyip Erdogan von der Türkei ist ein Segen Allahs für das türkische Volk und die wehrlose Bevölkerung. Oh Allah, erhebe seinen Namen unter denen, die Reformen bringen“, so Ali Mohammad Al-Sallabi am Sonntag auf seinem Social-Media-Konto. „Die Sonne der Freiheit scheint in Syrien, und wir beten zu Allah, dass er ihnen Sicherheit, Stabilität, Gerechtigkeit und Frieden gewährt“, sagte er weiter und wies darauf hin, dass das syrische Volk das Land mit Einigkeit und Disziplin befreit hat. „Die Schuldigen sind geflohen und das Regime ist gestürzt. Die freien Syrer ziehen in Damaskus ein und verkünden den Sieg“, fügte er hinzu. Der syrische Präsident Bashar Al-Assad floh gestern nach Moskau, als Rebellen die Kontrolle über die syrische Hauptstadt Damaskus übernahmen. Heute wachten die Menschen in dem Land zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf, ohne vom Assad-Regime regiert zu werden. Nach der Nachricht vom Sturz des Regimes brachen die Syrer in heftige Jubelfeiern aus. Der Sturz des Assad-Regimes kommt nach 54 Jahren Diktatur und 13 Jahren Bürgerkrieg. Die Familie Assad kam 1970 an die Macht. Der Krieg in Syrien begann 2011, als ein pro-demokratischer Aufstand, der das Ende der langen Herrschaft von Assad forderte, schnell zu einem brutalen Bürgerkrieg eskalierte. Seitdem hat der Konflikt mehr als 500.000 Menschenleben gefordert und rund 12 Millionen Menschen aus ihren Häusern im ganzen Land vertrieben. Nach einem Jahrzehnt brutaler Auseinandersetzungen kam der Krieg weitgehend zum Stillstand, nachdem das Assad-Regime die Kontrolle über viele Großstädte zurückgewonnen hatte – mit maßgeblicher Unterstützung Russlands und des Irans sowie der mächtigen iranischen Stellvertretergruppe Hisbollah im Libanon. Einige Gebiete im Norden und Osten des Landes blieben unter der Kontrolle von kurdisch geführten und von den USA unterstützten Rebellengruppen. Doch Ende November starteten die Rebellen im Nordwesten eine Schockoffensive, die hauptsächlich von der HTS angeführt wurde. Die HTS versucht seit einigen Jahren, sich öffentlich von ihren dschihadistischen Wurzeln als regionaler Zweig der Al-Qaida zu distanzieren. Da Assads Hintermänner Iran, Russland und Hisbollah derzeit mit anderen Konflikten beschäftigt sind, haben die Rebellen vermutlich eine Gelegenheit gesehen, ihren Kampf gegen Assads Armee zu erneuern. Viele glauben, dass diese Offensive ohne den Segen der Türkei nicht hätte stattfinden können. Die Türkei, die einige der Rebellen in Syrien unterstützt, hat bestritten, HTS zu unterstützen. Seit einiger Zeit hatte Erdogan Assad gedrängt, sich auf Verhandlungen einzulassen, um eine diplomatische Lösung des Konflikts zu finden, die eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge ermöglichen würde. Mindestens drei Millionen von ihnen befinden sich in der Türkei. Aber Assad hatte sich geweigert, dies zu tun.

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– Assad-Sturz – Syrien: PKK-Ableger schießt auf feiernde Syrer

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Baschar al-Assad wird samt seiner Familie in Russland leben, während sich Mazlum Abdi als Revoluzzer ausgibt.

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Assad-Sturz
Syrien – der „Feuerscheißer“ und die französische Revolution

Ein Gastbeitrag von Michael Thomas Zu Beginn des 16. Jahrhunderts machte sich mein englischer Lieblingspirat Francis Drake mit seinem vielleicht kleinen, aber schnellen Schiff „Golden Hind“ auf die Jagd nach spanischem Gold. Eher zufällig sichtete er an einem Abend an der amerikanischen Küste das mit Schätzen schwer beladene Kriegsschiff, die „Caca Fuego“, auf deutsch „Feuerscheißer“. Über Nacht ließ er Schleppanker setzen, um den Abstand nicht zu verkleinern und möglichst spät entdeckt zu werden. Morgens holte er den Spanier ein, ließ mit seiner Kanone zur Warnung einen Mast des weitaus größeren Kriegsschiffs herunterschießen – und prompt ergab sich dessen Mannschaft kampflos. Die Beute war gewaltig. Drakes Geheimnis war ein recht einfaches: nicht aus Menschlichkeit, sondern aus reiner Berechnung hatte er niemals die Mannschaften gegnerischer und geenterter Schiffe getötet oder gefoltert. Im Gegenteil überließ er ihnen sogar einen kleinen Teil der Beute und entließ sie in die Freiheit. Das hatte zur Folge, dass nicht wenige Schiffe sofort, wenn sie seine „Golden Hind“ entdeckten, die Segel strichen und aufgaben. Oft genug kam es überhaupt nicht zu Seegefechten und Drake nahm die Beute ohne Verluste, ohne Risiko in Empfang. Längst hatten die Geschichten von Seeleuten die Runde gemacht, dass ihr Leben nach der Kapitulation auf See frei und sicher war. Der Franzose Maximilien de Robespierre kam 1758 als Sohn eines angesehenen Anwalts in Frankreich zu Welt und absolvierte ein Jurastudium. Schnell galt er als Anwalt der Armen und gewann zahlreiche schwierige und aufsehenerregende Prozesse. Zu diesem Zeitpunkt war er entschiedener Gegner der Todesstrafe. Als Vertreter des „dritten Standes“ war er Delegierter des Nationalkonvents, in den er sehr fortschrittliche, freiheitliche Ideen einbrachte. Durch sein Charisma und seine ausgefeilte Rhetorik errang er dort schnell eine führende Position – und wurde Wortführer infolge der französischen Revolution. Die Ereignisse nach dem Sieg der Revolutionäre entwickelten eine ungeheure Eigendynamik und Robespierre sah sich mehr und mehr genötigt, zu immer schärferen Maßnahmen zu greifen, um das ersehnte Fernziel eines freiheitlichen Frankreichs zu erreichen, das sich vollständig vom Adel befreit hatte. Schnell sah er sich aufgrund der unerwarteten Probleme und der sich steigernden Radikalität zur Aufgabe seiner einstmals entschiedenen Ablehnung der Todesstrafe gezwungen. Die Guillotine tötete u.a. auf seinen Befehl Tausende. Schließlich betrieb er im Hintergrund auch federführend den Prozess gegen Marie Antoinette, der Ehefrau des bereits hingerichteten Königs Ludwig XVI und spickte diese groteske Gerichtsverhandlung mit bezahlten Zeugen, falschen Aussagen und an den Haaren herbeigezogen Vorwürfen, um sie ebenfalls hinrichten lassen zu können. Letztlich fiel Robespierre selbst der Guillotine zum Opfer. Was das alles mit Syrien unserer Tage zu tun hat? Die siegreichen Truppen der Hajat Tahrir al-Scham (HTS) um Abu Muhammad al-Jolani haben sich den strategischen Vorteil zunutze gemacht, den Francis Drake damals entwickelt hatte: die HTS verzichtete darauf, kapitulierende Einheiten der syrischen Armee hinzurichten oder zu misshandeln. Ihnen wurde einfach erlaubt, ihre Waffen niederzulegen – und zu gehen. Al-Jolani setzte damit auf den ohnehin geschwundenen Rückhalt des Assad-Regimes bei den Truppen und auf die Hoffnung, entgegen jeder Erwartung ungeschoren davon kommen zu können. Offenbar hatten sich ganze Einheiten den Rebellen kampflos ergeben. Tausende von Soldaten sind in den Irak geflüchtet und haben sich von den Kämpfen entfernt. Völlig von den Ereignissen überrascht, waren offenbar auch weder Iran noch Russland in der Lage dazu, schnell und umfassend, geschweige denn erfolgreich zu intervenieren. Gerade der Umstand, dass zahlreiche Schlachten gar nicht geschlagen werden mussten, haben den Erfolg von HTS ganz sicher maßgeblich beschleunigt und überwältigend ausfallen lassen. Flankiert von Ansprachen der HTS, die Zivilbevölkerung maximal zu beschützen, in die Freiheit führen zu wollen und keinen Unterschied in Ethnie und Religion zu machen, hat offenbar zu großer Unterstützung im syrischen Volk geführt. Die Geschichte der Rebellengruppe HTS dagegen ist schwieriger. Ihr Anführer, Al-Jolani, war Teil einer Bewegung, die sich Al-Qaida angeschlossen hatte und später mit Abu Bakr al-Baghdadi zusammenarbeitete, der später bekanntlich den „Islamischen Staat“ gründete und sich „Kalif“ nannte. Das erklärte Ziel Al-Jolanis und seiner Gruppe war immer die Errichtung eines islamischen Staates Syrien sunnitischen Zuschnitts und die Vertreibung der iranischen Shiiten aus dem Land, die direkt mit dem Iran kooperieren. Zu dieser Zeit betonte Al-Jolani, Christen und Alewiten würde keine Beachtung geschenkt. HTS betont, dass die Errichtung eines Staates nach „islamischem Recht“ das erklärte Ziel sei. Noch in jüngerer Vergangenheit versuchte Al-Jolani, mit den bewaffneten Gruppen Harakat Nour al-Din al-Zinki, Liwa al-Haq und Jaysh al-Sunna zusammenzuarbeiten. Alle genannten Gruppen verfolgen größtenteils salafitische, djihadistische Ziele und sehen den Islam im Zentrum jeder Staatsidee für Syrien und haben sich der HTS angeschlossen. Nun muss man sich besorgt die Frage stellen, wie und durch wen der neue, syrische Staat wieder auf Beine gestellt werden kann, die alle im Staat vertretenen Ethnien und Religionen nicht nur auf Dauer toleriert, sondern als gleichberechtigten Bürgern einen Rechtsstaat garantieren kann. Wir alle wissen zweifelsfrei, dass keine salafistische oder sonstige, extreme islamische Idee dies leisten kann. Mir persönlich scheint nur wenig glaubhaft, dass die siegreichen Rebellen zugunsten eines neuen Syrien vollständig zurücktreten und auf die Macht verzichten werden, die sie soeben errungen haben. Ich habe kein Vertrauen in eine Gruppe eines salafistisch-djihadistischen Zuschnitts, ein Land, das inmitten einer kriegsgeschüttelten Nachbarschaft liegt, erfolgreich einem geregelten Neuaufbau zuführen zu können, zumal die Natur der kriegerischen Auseinandersetzung direkt ihre inneren Ziele berührt. Israel ist bereits überaus nervös; es befestigt die Golan-Höhen und fliegt Bombenangriffe auf Ziele in Syrien. Angeblich, um Massenvernichtungswaffen dem Zugriff der Rebellen zu entziehen, die unter Assad hergestellt und gehortet wurden. Tatsächlich könnte ein neues Syrien die Aufforderung an Israel ergehen lassen, den Golan freizugeben und sich zurückzuziehen, da das Gebiet rechtlich immer noch zu Syrien zählt. Wird das der „Robespierre-Moment“ für Al-Jolani? Kann er es unter dem Druck der Ereignisse auch weiterhin sicherstellen, dass die einstigen Ziele seiner Rebellenunion, die aus extremen, ja tatsächlich islamistischen, salafistisch-djihadistischen Ideen bestehen, zugunsten eines für die Welt moderaten, akzeptablen Syrien ausgesetzt bleiben? Kann Al-Jolani zuverlässig verhindern, dass sich der neue Staat Syrien durch trivialen Judenhass und Unterdrückung anderer Religionen und Ethnien kennzeichnet? Wird Syrien das Schicksal Afghanistans erspart bleiben, dessen Taliban ebenfalls zunächst und vorübergehend signalisiert hatten, durch neue Progressivität und bis dato unbekannte Liberalität ihren Platz am Tisch der Welt erarbeiten zu wollen? Wir wissen alle, wohin Afghanistan abgedriftet ist, welche Stimmen dort Macht erhalten haben. Ich bin für vorschnelles Vertrauen und für Blindheit im Moment eines Sieges zu alt. Es muss genau jetzt gelingen, der HTS Ketten anzulegen. Man mag ihnen Denkmäler errichten und gern Plätze nach ihnen benennen, man darf ihnen Orden ans Revers heften und sie Bücher schreiben – aber nicht regieren lassen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.


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– Assad-Sturz – Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung.

Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Assad-Sturz
Syrien: PKK-Ableger schießt auf feiernde Syrer

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Baschar al-Assad wird samt seiner Familie in Russland leben, während sich Mazlum Abdi als Revoluzzer ausgibt.

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Auf der anderen Seite muss die nordsyrische Autonomieregion der Kurden unter der Kontrolle der Partei der Demokratischen Union (PYD), dem syrischen Ableger der in der Türkei entstandenen „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) nun darum zittern, die Macht zu erhalten.

Deren bewaffneter Arm, die Volksverteidigungseinheiten (YPG) sowie die 2015 gegründeten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die auf Anraten der USA ins Leben gerufen wurde, versuchen verzweifelt nicht nur die oppositionelle Syrische Nationale Armee (SNA) am Vormarsch auf Städte wie Manbidsch zu stoppen, sondern die syrische Bevölkerung in Ar-Raqqa, Deir ez-Zor oder Tabka zu unterdrücken, die beginnen gegen sie aufzubegehren.

Das Bild, die Erzählung, dass die YPG im Westen von sich gezeichnet hatte, beginnt langsam, aber stetig zu bröckeln. In Manbidsch wurde von SNA ein Gefängnis befreit, in denen Kinder gefangen gehalten wurden, um die Familien in Zaum zu halten oder Jugendliche zu erpressen, die in die SDF zwangsrekrutiert werden sollen. In Ar-Raqqa eröffneten SDF-Milizen das Feuer auf protestierende Syrer, die den Sturz Assads feiern wollten. In der gesamten künstlich geschaffenen, von den USA finanzierten nordsyrischen Autonomieregion der Kurden, rumort es.

Derweil versucht YPG-Führer Mazlum Abdi sich als wahren Revoluzzer zu gerieren, mit auf den Zug der syrischen Revolution aufzuschwingen. Niemand in Syrien nimmt der YPG jedoch ab, gegen Assad gewesen zu sein. Vielmehr half die YPG dem Assad-Regime tatkräftig, sich an der Macht zu halten.

Vergessen ist nicht zum Beispiel die Einnahme von Aleppo, an der nicht nur die iranisch-schiitischen Milizen beteiligt waren, sondern auch kurdische Kräfte der YPG. Deshalb versuchte vergangene Woche die SDF beim Vormarsch der HTS ja auch vergeblich, sich in nördlichen Bezirken von Aleppo zu halten, wie die Regimesoldaten, die jedoch alsbald die Beine in die Hand nahmen.

Wer war aber immer schuld an der syrischen Katastrophe? Die Türkei. Was haben kurdische Revoluzzer im Westen nicht alles der Türkei attestiert und geflucht. Nach rund einem Jahrzehnt ist Assad weg, Iran hat sich abgeseilt, Russland packt die Koffer, USA gedenken sich zurückzuziehen.

Jetzt stehen nur noch die Syrer, die Türkei, und sie, die PKK im Raum. Was soll die Türkei mit denen jetzt machen?


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– Assad-Sturz – Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung.

Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Assad-Sturz
Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Istanbul – Syrer in der ganzen Türkei haben am Sonntag den Sturz des syrischen Machthabers Baschar Hafiz al-Assad gefeiert. In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung. Bilder der Feiern wurden in den sozialen Medien geteilt. Die Feierlichkeiten, die gestern Abend in Istanbul begannen, weiteten sich auf die gesamte Türkei aus. Mit Anbruch des Tages versammelten sich die Syrer in ihren Vierteln und begannen zu feiern. In der Fatih-Moschee in Istanbul feierten Türken und syrische Einwanderer während des gemeinsamen Morgengebets den Sturz des Assad-Regimes.   Syrische Rebellen erklärten den Sturz von Präsident Baschar al-Assad, nachdem sie am Sonntag die Kontrolle über Damaskus übernommen hatten. Sie zwangen ihn zur Flucht und beendeten die jahrzehntelange Herrschaft seiner Familie nach mehr als 13 Jahren Bürgerkrieg in einem seismischen Moment für den Nahen Osten. Die Rebellen versetzten auch dem Einfluss Russlands und Irans in Syrien im Herzen der Region einen schweren Schlag – Verbündete, die Assad in kritischen Phasen des Konflikts unterstützt hatten. Die Rebellen erklärten, sie seien in die Hauptstadt eingedrungen, ohne dass es Anzeichen für einen Einsatz der Armee gegeben hätte. Tausende von Menschen in Autos und zu Fuß versammelten sich auf einem Hauptplatz, winkten und skandierten „Freiheit“ von einem halben Jahrhundert der Herrschaft der Assad-Familie, wie Zeugen berichteten. Es wurden Menschen gesehen, die in den Al-Rawda-Präsidentenpalast eindrangen. Die Rebellen erklärten, dass Gefangene aus einem großen Gefängnis am Stadtrand von Damaskus befreit worden seien, in dem die syrische Regierung Tausende festgehalten hatte. „Wir feiern mit dem syrischen Volk die Nachricht von der Befreiung unserer Gefangenen und der Befreiung von ihren Ketten“, erklärten die Rebellen. Auch die iranische Botschaft wurde von syrischen Rebellen gestürmt, wie der englischsprachige iranische Sender Press TV berichtete. Die Hisbollah, die Assad jahrelang entscheidend unterstützt hat, zog am Samstag alle ihre Kräfte aus Syrien ab, als sich die Rebellengruppen der Hauptstadt Damaskus näherten. Assad, der sich seit dem plötzlichen Vormarsch der Rebellen vor einer Woche nicht mehr in der Öffentlichkeit geäußert hat, verließ am Sonntag Damaskus mit unbekanntem Ziel, wie zwei ranghohe Armeeoffiziere den Nachrichtenagenturen mitteilten. Sein Aufenthaltsort – und der seiner Frau Asma und der beiden Kinder – ist nach wie vor unbekannt. Das russische Außenministerium erklärte, Assad habe sein Amt niedergelegt und das Land verlassen, nachdem er eine friedliche Machtübergabe angeordnet hatte. Die syrische Rebellenkoalition erklärte, sie arbeite weiter daran, die Übergabe der Macht in Syrien an ein Übergangsregierungsorgan mit vollen Exekutivbefugnissen abzuschließen. „Die große syrische Revolution ist von der Phase des Kampfes für den Sturz des Assad-Regimes zum Kampf für den gemeinsamen Aufbau eines Syriens übergegangen, das den Opfern seines Volkes gerecht wird“, heißt es in einer Erklärung.