NEX24-Interview
Orientalische Traumdeutung und moderne Psychologie

Am 26. November 2024 erschien Marina Bütüns siebtes Buch mit dem Titel „Orientalisches Traumbuch von A -Z“. Wer ganz genau hinsieht – der Untertitel erwähnt nicht nur alte Kulturen oder Religionen, sondern auch die moderne Psychologie. Einige Bücher der Autorin sind bei vielen Lesern deshalb bekannt, weil sie – wie die Autorin selbst – einen Bezug zum Tor des Orients, der Türkei haben. Ihre Lesergemeinschaft wächst stetig. Die Nachfrage ihrer ersten Bücher über das Thema Auswandern in die Türkei, die von 2020 bis 2023 erschienen sind, ist groß.

Wie entstand die Idee, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben und wie passt alte Traumdeutung mit moderner Psychologie zusammen?

Ich habe mich selbst immer schon für Traumdeutung interessiert. Seit 33 Jahren besitze ich ein sehr weit verbreitetes ägyptisch-arabisches Traumbuch, das mich immer begleitet hat. Mir fehlte in diesem Buch jedoch etwas ganz Spezielles, denn Traumdeutung hat bei vielen Menschen heute noch den Ruf, so etwas wie Humbug zu sein.

Deshalb lag der Gedanke nahe, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben, welches nicht nur Deutungen einer einzigen alten Kultur enthält, sondern den ganzen Orient umfasst und vor allem mehr an Informationen zur modernen psychologisch untermauerten Traumdeutung enthält.

Viele belächeln dieses Thema immer noch, ohne zu wissen, dass die moderne Wissenschaft im Bereich der Psychologie und Psychiatrie seit ungefähr 100 Jahren damit erfolgreich arbeitet.

Ihr „Orientalisches Traumbuch von A -Z“ verfügt über 524 Seiten – was wird der Leser im Buch – außer den alphabetisch geordneten Suchbegriffen – noch alles finden?

Mein orientalisches Traumbuch zeigt gleichzeitig die überaus interessante Geschichte der großen Bedeutung von Träumen im alten Orient bis in die moderne Zeit auf. Es bietet im ersten Drittel eine spannende Lektüre, die tausende von Jahren in die alten orientalischen Kulturen zurückblickt. Träume bestimmten mitunter historische Schlachten und lenkten die Geschicke der Menschen schon in der Antike.

Mein Buch erklärt eingehend die Ursprünge und Praktiken der Traumdeutung im alten Mesopotamien – dem heutigen Irak -, sowie die Deutung im alten Ägypten, in Indien. Zudem findet der Leser auch die Bedeutung der Träume in verschiedenen Religionen erklärt. Dazu gehört der Buddhismus, Hinduismus, Islam und der „Volksislam“, der Sufismus.

Im Vergleich zu diesen Themen zeigt es die immense Bedeutung von Träumen in der modernen Psychologie und in der Therapie bis heute auf. Ich finde es immens wichtig, dass jeder Leser im Vorfeld die Hintergründe der Traumdeutung kennt.

Traumdeutung ist also – nach Ihrer Meinung – nicht einfach nur „Hokuspokus“ ?

Nein! Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die der Wissenschaft! Das beweist seit ungefähr 100 Jahren auch die moderne Psychologie und Psychiatrie.

Nächtliche Träume beschäftigten die Menschen in alten Hochkulturen im Orient, aber auch bekannte Psychologen wie Sigmund Freud oder C.G. Jung. Beide verwendeten schon Traumbilder in der Therapie. Die Auffassung von Freud, die sich hauptsächlich mit Sexualität beschäftigt, ist zwar umstritten, wird jedoch in der Traumdeutung immer wieder herangezogen.

Können Sie dem Leser auch aktuelle Beispiele oder Personen nennen, die sich mit der Traumdeutung in der Psychologie befassen?

Im Jahr 2022 beschäftigte sich Professor Mathias Berger an der Universitätsklinik Freiburg eingehend mit Patienten und deren Träume in Bezug auf Depressionen, Essstörungen im Vergleich zu gesunden Menschen. Seine interessanten Auswertungen des Vortrags findet man auch in einem anschaulichen PDF (Titel:Träume, Deutung und Bedeutung für die Psychotherapie) im Internet.

Schon vor Jahrhunderten widmeten sich islamische Gelehrte großen wissenschaftlichen und medizinischen Rätseln, auch den Träumen. Ihre auf Beweise gestützten Methoden fanden im 17. Jahrhundert große Anerkennung bei den westlichen Gelehrten.

Es fällt auf, dass Sie sich – mit Ausnahme Ihres letzten Buches, das eher der Esoterik zuzuordnen ist – immer mit dem Orient beschäftigen, woran liegt das?

Ich schreibe ausschließlich über Themen, die mich selbst brennend interessieren. Mein letztes Buch „Human Design“ war ein kleiner, wahrscheinlich einmaliger Ausflug in die Esoterik, aber auch in die Quantenphysik und Genetik, es enthält jedoch auch traditionelle orientalische „Werkzeuge“.

Meine Liebe zum Orient fing schon sehr früh an. Bereits als Schulkind in der 1. Klasse versteckte ich auf meinen Zeichnungen immer irgendwo Häuser mit Kuppeln, an deren Spitze ein Halbmond prangte. Warum, weiß ich selbst nicht. Meine kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich auch sonst niemand erklären, weder meine Lehrer noch meine Familie.

Nach meiner Berufsausbildung reiste ich endlich nach Nordafrika, Tunesien. Seit dem 8. Lebensjahr war es mein großer Traum, einmal die alten Stätten von Ägypten zu bereisen. Ich bekam damals von meiner Großtante ein Buch über das alte Ägypten in Romanform geschenkt und es ließ mich damals schon nicht mehr los. Eine längere Reise nach Ägypten im Alter von 21 Jahren war die absolute Erfüllung meiner Kindheitsträume.

Sie sind lange Jahre in sozialen Medien, durch Ihre Türkei-Beiträge bekannt, hat das Ihre Buchthemen beeinflusst?

Die Liebe zur Türkei habe ich erst Jahre nach Ägypten, durch eine Reise nach Istanbul entdeckt. Viele, die mich nicht so gut kennen, vermuten sicherlich, dass es an meiner sehr langen Ehe mit einem Türken liegt. Das ist aber gar nicht der Fall. Mein intensives Interesse an bestimmten orientalischen Themen war in den Anfängen eher manchmal ein Streitpunkt als eine Gemeinsamkeit.

Ich betreibe seit über 20 Jahren einen kostenlosen Türkei-Blog im Internet und meine ersten drei Jahre nach der Auswanderung in die Türkei waren sehr turbulent. Für den Blog war es zu viel Text. Deshalb wollte ich sie mit den drei Bänden meines Tagebuches „Weißwurst mit türkischem Tee“ Teil 1, 2 und 3, mit Menschen teilen, die vielleicht ähnliche lustige oder auch aufregende Erfahrungen gemacht haben oder diese noch vor sich haben.

Die logische Folge war, dazu den „Ratgeber Auswandern Türkei“ und (durch den beruflichen Hintergrund meines Mannes) einen praktischen Ratgeber mit dem Titel „Türkei-Immobilien“ zu schreiben. Beide waren bereits vielen Auswanderern eine große Hilfe bei der Auswahl des richtigen Wohnsitzes. Diese Bücher entstanden, nachdem ich in den sozialen Medien eine Flut von Fragen zugesandt bekommen hatte, die sich immer wiederholten. Es war deshalb für mich praktischer, alles in ein Buch zu packen.

Werden Ihre Leser zukünftig noch mehr vom Orient lesen können?

In Planung ist vorerst noch nichts. Doch ich halte auch nicht viel davon, einfach irgendein Thema, das mich nicht selbst interessiert oder gar fesselt, zu veröffentlichen. Es muss mir genauso viel Spaß machen wie dem Leser.

Wenn ein Buch ohne persönlichen Bezug zum Thema erscheint, bemerkt das der Leser sofort. Ich plane generell nie voraus, es kommt mir das Thema plötzlich in den Sinn und dann schreibe ich. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich für mein „Orientalisches Traumbuch von A – Z“ interessieren und die wie ich gerne mehr über ihre Träume wissen möchten und das Thema Orient genauso lieben wie ich. Es wird ihnen ein besonderer Begleiter über Jahre sein. Vielen Dank für das Gespräch

Links:


Zum Autor

Marina Bütün wurde als Kind sudetendeutscher Eltern in Deutschland geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Wittelsbacher Land in Alt-Bayern.

Schon als Kind von zwei Jahren begleitete sie ihre Mutter jedes Jahr auf Auslandsreisen in Europa. Ihre kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich niemand erklären. Im frühen Erwachsenenalter liebte sie Reisen nach Nordafrika.

Eine Reise nach Ägypten, in das Traumland ihrer Kindheit stellte 1982 eine Höhepunkt in ihrem Leben dar. Doch nach einer Städtereise nach Istanbul im Jahr 1990 kam sie von der Türkei nicht mehr los.

Marina Bütün lebt mit ihrem türkischen Mann seit Anfang der 2000er Jahre an der türkischen Westküste in der Provinz Mugla, gegenüber der griechischen Insel Rhodos.

       

Unternehmensführung
Businessplan – der erste Schritt ins Unternehmertum

Sie träumen schon lange von einem eigenen Business? Der erste Schritt zur Verwirklichung liegt nach der Entwicklung der Idee, im Erstellen eines Businessplanes. Dieser dient als Leitfaden, um Ihre Idee in die Tat umzusetzen und vielleicht sogar, um potenzielle Investoren für sich zu begeistern. Doch welche Überlegungen gehören hierzu? Wollen Sie beispielsweise ein Café gründen, benötigen Sie zwar einen Gastro-Kühlschrank, der Kauf steht jedoch erst später an. Die ersten Schritte finden nämlich allesamt auf dem Papier statt. Wir beleuchten in diesem Artikel, welche wichtigen Schritte zum Businessplan gehören.

Geschäftsidee und Vision

Ihre Geschäftsidee ist das Herzstück Ihres künftigen Unternehmens. Die erste Idee sollten Sie an dieser Stelle genau durchdenken und ausformulieren. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:
  • Welche Probleme löst mein Produkt oder meine Dienstleistung?
  • Wie unterscheidet sich meine Idee von der Konkurrenz?
  • Was möchte ich damit erreichen?
  • Wo möchten Sie in einigen Jahren mit der Idee stehen?
Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur eine Minute, um jemanden mit Ihrer Idee für sich zu begeistern – was würden Sie sagen? Ein kurzer und prägnanter Elevator-Pitch bringt Ihre Geschäftsidee auf den Punkt.

Finanzierung

Die Finanzierung ist oft der Aspekt, an dem viele Gründer ins Schwitzen geraten. Ist denn genug Eigenkapital vorhanden, um die Geschäftsidee zum Leben zu erwecken? Wenn wir beim Beispiel des Cafés bleiben, muss nämlich nicht nur die Miete bedacht werden, sondern die vollständige Einrichtung, die Küchengeräte von Experten wie Maxima, das Gehalt für Mitarbeiter, Gründungsgebühren, Einkäufe sowie ein Budget für das Marketing. Oft lohnt es sich auch, auf Fremdkapital zu setzen und erstmal einen Kredit aufzunehmen, um den Traum in die Tat umzusetzen. Bedenken Sie jedoch: Potenzielle Investoren und Banken möchten sehen, wie Sie Ihr Geld verwalten und wann Sie Gewinne erzielen werden.

Zielgruppenanalyse

Wer sind Ihre potenziellen Kunden? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Sobald Sie Ihre Zielgruppe identifiziert haben, gehen Sie tiefer ins Detail. Erstellen Sie sogenannte Personas – fiktive, aber repräsentative Darstellungen Ihrer idealen Kunden. Geben Sie ihnen Namen, Berufe, Vorlieben und Bedürfnisse. Dies hilft Ihnen, sich in die Lage Ihrer Kunden zu versetzen und maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln.

Marketing- und Vertriebsstrategien

Hier ist Kreativität gefragt, denn es geht darum, Aufmerksamkeit zu erregen und potenzielle Kunden zu begeistern. Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Markensprache sollte all dies widerspiegeln. Dann sollten Sie überlegen, über welche Marketingkanäle Sie Ihre Kunden erreichen können, um Sichtbarkeit zu gewinnen und über welche Vertriebskanäle Sie ggf. Waren und Produkte an diese Zielgruppe herantragen können.

Chancen- und Risikoanalyse

Jede Geschäftsidee birgt Chancen und Risiken. Im Businessplan geht es nicht darum, etwas zu beschönigen, sondern darum, jedes davon genauestens unter die Lupe zu nehmen. Beispielsweise kann ein zunehmender Trend in Ihrer Branche eine Chance für Wachstum bedeuten, während ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ein Risiko für Ihr Unternehmen birgt. Überlegen Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Risiko eintritt, welche Folgen dieses hätte und wie Sie in einem solchen Fall reagieren können. So sind Sie bestens darauf vorbereitet und können auf das Marktgeschehen reagieren.

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Homeoffice
Produktiv arbeiten im Homeoffice – Tipps zur Einrichtung, Pausen und Routinen

Das Homeoffice ist längst nicht mehr den Selbstständigen und Freelancern vorbehalten. Was mit Corona begann, zieht sich auch heute noch durch viele Firmen und Start-ups.

Immer mehr Unternehmen gewähren ihren Arbeitnehmern nämlich Tage im Homeoffice, und immer Angestellte entdecken die Vorzüge dieser Freiheiten. Doch wie alles andere im Leben hat alles eine Kehrseite.

Während die Flexibilität zunimmt und den Arbeitnehmern eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht, haben viele Menschen Schwierigkeiten, sich zu Hause auf die Arbeit zu konzentrieren. Wir geben Ihnen einige Tipps in diesem Artikel, mit denen Sie ein Fundament für produktiveres Arbeiten legen können. Denn mit der richtigen Arbeitsumgebung, Pausen und guten Routinen steht dem Homeoffice nichts mehr im Weg.

Jeder braucht einen ruhigen Ort zum Arbeiten

Die Spülmaschine läuft, die Waschmaschine erreicht ihre hohen Drehzahlen, und die Kinder, die sich zur Schule fertig machen, laufen schreiend durch die Küche? Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt am Küchentisch sitzen und versuchen, sich zu konzentrieren, müssen Sie wahrlich Nerven aus Stahl haben, um all diese Aspekte auszublenden.

Kaum einer kann sich bei dieser Geräuschkulisse auf die Arbeit fokussieren. Wenn Sie also Ihre Arbeit aus den eigenen vier Wänden heraus verrichten möchten, sollten Sie die perfekten Rahmenbedingungen schaffen.

Ein eigenes Büro, in dem Sie einfach die Tür schließen können oder eine ruhige Ecke im Wohnzimmer, die nur Ihnen gehört? Beides kann funktionieren, wenn Sie es richtig angehen.

Ein eigenes Büro – der Traum vieler Menschen

Viele Menschen wünschen sich einen eigenen kleinen Raum, den sie sich so zurecht machen können, wie sie ihn für die Arbeit benötigen. Wenn Sie einen solchen Raum haben, können Sie sich glücklich schätzen. Hier sind einige Tipps, mit denen Sie das Beste aus dem Raum machen können:
  • Schreibtisch: Dies ist natürlich das Herzstück Ihres Büros, denn hier verbringen Sie wohl die meiste Zeit. Er sollte groß genug und stabil genug sein, damit Sie alle Arbeiten darauf verrichten können. Ist der Tisch höhenverstellbar? Perfekt, dann können Sie abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten, was für den Rücken besonders angenehm ist.
  • Schreibtischstuhl: Auch bei diesem sollten Sie darauf achten, dass er ergonomisch gestaltet ist, sich in der Höhe verstellen lässt und Armlehnen besitzt, welche die Arme entlasten. Eventuell haben Sie auch noch einen zusätzlichen Stehhocker, falls Sie den Tisch verstellen können.
  • Ruhecke: Sie haben noch etwas Platz im Büro? Je nach vorhandener Stellfläche kann ein gemütlicher Sessel oder ein Chesterfield Sofa den Raum nicht nur gemütlicher sowie stilvoller machen, sondern auch einen kleinen Rückzugsort für kleine Pausen bieten.
  • Gemütlich, aber funktional: Ihr Arbeitsbereich sollte natürlich sowohl einladend als auch praktisch sein. Eine angenehme Umgebung motiviert uns schließlich und steigert unsere Produktivität. Vereinen Sie daher beide Aspekte so gut wie möglich, denken Sie an etwas Deko und persönliche Fotos.
  • Raumkonzept: Ein durchgehender Stil im Raum schafft eine harmonische Atmosphäre. Zum Chesterfield Sofa im britischen Stil passt ein massiver Holzschreibtisch, ein Ledersessel, eine Bankerlampe sowie ein Farbkonzept mit grünem oder rotem Teppich und Vorhängen. Besonders futuristisch wirken Glasschreibtische sowie Möbel mit klaren Linien, Hochglanzoptik oder transparente Elemente und indirekte Beleuchtung. Finden Sie einen Stil, der zu Ihnen passt.
  • Luftreinigende Pflanzen: Pflanzen verbessern die Luftqualität und bringen in jeden Raum ein wenig Lebendigkeit. Als luftreinigende Pflanzen gelten unter anderem die Grünlilie, der Zimmerfarn und das Einblatt.
  • Stauraum: Damit Unterlagen und Arbeitszubehör sich nicht im gesamten Raum verteilen, sollte alles seinen festen Platz haben. Genügend Stauraum ist hierfür jedoch die Grundvoraussetzung. Aktenschränke, aber auch Rollcontainer können Ihnen helfen, Ordnung in das Chaos zu bringen.

Auch aus einer Arbeitsecke kann man das Beste herausholen

Nicht jeder hat das Glück, einen ganzen Raum in ein Büro umwandeln zu können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf einen eigenen Arbeitsbereich verzichten müssen. Mit unseren Tipps schaffen Sie auch auf kleinster Fläche einen Platz, an dem Sie produktiv arbeiten können.
  • Schreibtisch optimal nutzen: Der Platz auf einem kleinen Schreibtisch ist sehr wertvoll und sollte klug genutzt werden. Ein verstellbarer Bildschirmhalter nimmt weniger Platz auf dem Tisch ein, als wenn man Laptop, Monitor und Co. auf dem Tisch platzieren müsste. Wo der Laptop bleibt? Eine Haltevorrichtung, die Sie unter den Tisch schrauben, verstaut ihn sicher und lässt ihn vom Tisch verschwinden – Voraussetzung sind eine kleine Bluetooth-Tastatur und eine Maus.
  • Ergonomischer Hocker: Anstelle eines ausladenden Ledersessels sollten Sie einen ergonomischen Hocker mit einer niedrigen oder ohne Lehne verwenden. Denn so verschwindet er nach dem Arbeiten einfach unter dem Tisch.
  • Kleine Schubladen: Für Kleinkram, Stifte und Co. eignen sich kleine, anbringbare Schubladen, die Sie unter den Tisch schrauben können. Sie sind meist nur wenige Zentimeter hoch, bringen aber schon etwas Ordnung auf den Tisch.
  • Organizer: Haben Sie noch ein paar Zentimeter übrig? Dann kann ein kleiner Organizer zusätzlich zur Schublade zum Einsatz kommen.
  • Arbeitsbereich abtrennen: Raumteiler, Schrankwände und Vorhänge können Ihren Arbeitsbereich optisch vom Rest des Raumes abtrennen. So erreichen Sie eine größere Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben und haben so etwas wie ein kleines Büro geschaffen.
Alternativ gibt es heute einige multifunktionale Möbelstücke, welche Ihren Schreibtisch verschwinden lassen. Regale mit einem Klapptisch, stilvolle Sekretäre und andere Schränke kommen dafür infrage und nutzen den vorhandenen Raum bestmöglich aus.

Tipps zu Pausen und Routinen

Im Homeoffice gehen Pausen oft unter. Ohne Kollegen, die uns zu einer Kaffeepause animieren oder uns in ein Gespräch verwickeln, arbeiten wir häufig durch und vergessen die wichtige Erholung. Der Gang zum Drucker im Büro entfällt, der kurze Smalltalk auf dem Flur und all die anderen Kleinigkeiten, die zum Büroalltag gehören.

Doch kein Mensch kann sich durchgängig konzentrieren. Daher sollten Sie sich auch Zuhause immer wieder die Zeit nehmen, kurz aufzustehen, umherzugehen und die Arbeit für einige Minuten bewusst zu unterbrechen.

Planen Sie beispielsweise feste Pausenzeiten ein oder richten Sie einen Pomodoro-Timer ein. Dieser hilft Ihnen, feste Arbeits- und Pausenintervalle einzuhalten. Und denken Sie daran, auch Ihre Augen brauchen hin und wieder eine Pause von stundenlangem Starren auf den Bildschirm. Schauen Sie hin und wieder aus dem Fenster, machen Sie sich einen Kaffee oder einen Tee und sie werden merken, dass Ihre Produktivität deutlich steigt.

Auch das Mittagessen am Schreibtisch ist ein Tabu – es sei denn, Sie haben ein virtuelles Mittagessen mit einem Kollegen oder Ihrem Team.

Einige weitere Aspekte:

  • Kommunizieren Sie Abwesenheiten sowie Pausenzeiten und markieren Sie diese im Kalender
  • Verlassen Sie den Arbeitsbereich, wenn Sie Feierabend machen und arbeiten Sie nur im Arbeitsbereich
  • Trennen Sie strikt private Aktivitäten und Arbeitstätigkeiten
  • Seien Sie nach Feierabend wirklich nicht mehr erreichbar, denn dies ist Ihre Freizeit
  • Planen Sie täglich feste Arbeitszeiten ein und legen Sie fest, welche To-dos Sie abarbeiten wollen
Natürlich kommt hin und wieder etwas dazwischen, im Großen und Ganzen sollten Sie jedoch feste Routinen etablieren, welche nicht nur Ihre Arbeitsproduktivität verbessern, sondern auch zu einer optimalen Work-Life-Balance führen.

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Healthcare-Aktien wie Novo Nordisk und Eli Lilly haben den breiten Aktienmarkt im bisherigen Jahresverlauf deutlich hinter sich gelassen.

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900-Millionen-Dollar
Türkei: Über 1.000 „Cobra“-Panzerfahrzeuge für Rumänien

Bukarest – Das türkische Fahrzeug- und Rüstungsunternehmen Otokar hat mit dem Unternehmen Romtehnica des rumänischen Verteidigungsministeriums eine Vereinbarung über die Lieferung von Militärfahrzeugen im Wert von rund 912,5 Millionen Dollar unterzeichnet. Laut einer Pressemitteilung von Otokar wird das Unternehmen dem rumänischen Verteidigungsministerium im Rahmen der am Mittwoch unterzeichneten Vereinbarung 1.059 Einheiten von leichten taktischen 4×4-Radpanzern mit der Bezeichnung Cobra II liefern. Die Lieferungen sollen im letzten Quartal 2025 beginnen und über 5 Jahre hinweg schrittweise abgeschlossen werden. Die Ausschreibung umfasst auch einige integrierte logistische Unterstützungsleistungen. COBRA II wird in 13 Ländern aktiv eingesetzt. Dank der fast 40-jährigen Erfahrung und Fähigkeiten von Otokar in der Verteidigungsindustrie ist COBRA II als modulare Plattform konzipiert, die für unterschiedliche Missionsanforderungen entwickelt werden kann. COBRA II wurde 2013 in die Otokar-Produktpalette aufgenommen und in mehr als 30 verschiedenen Versionen entwickelt und produziert, die den Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Zusätzlich zu seiner überragenden Mobilität bietet COBRA II einen hohen Schutz gegen ballistische, Minen- und IED-Bedrohungen. Mit seinem hohen Leistungsgewicht bietet COBRA II eine hohe Leistungsfähigkeit. COBRA II eignet sich für die Integration einer breiten Palette von Waffen- und Missionsausrüstungsoptionen. Die rumänische Anwaltskanzlei Schoenherr hat Otokar bei der Unterzeichnung des Auftrags  beraten. Die Leistungen der Kanzlei umfassten die rechtliche Beratung in allen Phasen der Teilnahme von Otokar an dem von Romtehnica organisierten öffentlichen Ausschreibungsverfahren für die Vergabe dieses Auftrags, einschließlich der Unterstützung bei der Unterzeichnung. „Wir sind hocherfreut, mit Schoenherr an diesem monumentalen Projekt, eines der größten Beschaffungen von Landsystemen in Europa, zusammengearbeitet zu haben“, sagte Sedef Vehbi von Otokar. „Die außergewöhnliche Expertise von Schoenherr im rumänischen und internationalen Recht, ihre sorgfältige Herangehensweise an das Projektmanagement und ihr unerschütterliches Engagement für die Geschäftsethik und die Compliance-Standards von Otokar haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir den Zuschlag erhalten haben.“ Er sprach dem gesamten Team, insbesondere dem Partner Iustin Armașu, seinen herzlichen Dank für die „unschätzbaren Beiträge und die beständige Unterstützung“ aus.

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Nicht nur die griechische Lobby, sondern auch die armenische, die kurdische und bis zur letzten Wiederannäherung auch israelische Gruppen, hätten immer wieder Waffendeals mit der Türkei blockiert.

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USA
Trump nominiert US-Türken Mehmet Öz für Gesundheitsbehörde

Washington – Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat Mehmet Oz, einen türkischstämmigen Herz-Thorax-Chirurgen und prominenten Fernseharzt, für die Leitung der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) nominiert, einer großen Bundesbehörde, die für die Gesundheitsversorgung von rund 160 Millionen Amerikanern zuständig ist. „Amerika steht vor einer Gesundheitskrise, und es gibt vielleicht keinen qualifizierteren und fähigeren Arzt als Dr. Oz, um Amerika wieder gesund zu machen“, sagte Trump in einer Erklärung.
„Er ist ein hervorragender Arzt, Herzchirurg, Erfinder und Weltklasse-Kommunikator, der seit Jahrzehnten an der Spitze der gesunden Lebensweise steht.“
Wer ist Dr. Mehmet Oz? Oz ist ein Herzchirurg, der früher das kardiovaskuläre Institut des New York Presbyterian Medical Centers leitete. Oz kandidierte 2022 für den US-Senat in Pennsylvania. Er gewann knapp die Vorwahlen der Republikanischen Partei und wurde von Trump unterstützt. Er wurde an der Harvard University und der University of Pennsylvania School of Medicine ausgebildet und ist laut dem Verzeichnis der Columbia University derzeit emeritierter Professor für Chirurgie.In den USA wurde er in den 2000er Jahren als Gast in der Oprah Winfrey Show“ bekannt. Im Jahr 2009 startete Oz dann seine Fernsehsendung The Dr. Oz Show“, die er 13 Jahre lang moderierte. Für die Sendung wurde er mit neun Daytime Emmy Awards ausgezeichnet. Er ist außerdem Autor von acht Bestsellern über alles Mögliche, von Diäten bis zum Kinderkriegen. Oz hat als Kind türkischer Einwanderer die doppelte Staatsbürgerschaft der USA und der Türkei.

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Die Türkei ist ein Land, „an dessen Verankerung wir in der NATO starkes Interesse haben“, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag in einer Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem NATO-Außenministertreffen in Brüssel.

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Immobilien
Deutschland: Die teuersten Immobilien 2024

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Ein immowelt Ranking der 10 teuersten Häuser und der 10 hochpreisigsten Wohnungen in Deutschland zeigt:
  • Teuerstes Haus auf Sylt: 15,5 Millionen Euro für ein Anwesen am Kampener Watt; Spitzenpreise auch für Häuser in München (14,9 Millionen Euro) und List (14,5 Millionen Euro)
  • Kostspieligste Wohnung: 15,8 Millionen Euro für ein Penthouse in Berlin Mitte; 5 der 10 teuersten Wohnungen in München
Die Preise von Luxusimmobilien in Deutschland haben in diesem Jahr erneut schwindelerregende Höhen erreicht. Ob ein Anwesen auf Sylt für 15,5 Millionen oder ein Penthouse in Berlin für 15,8 Millionen: Ein immowelt Ranking zeigt die jeweils 10 teuersten Häuser und Wohnungen, die 2024 auf immowelt.de zum Kauf angeboten wurden. Während die Rangliste der nobelsten Wohnungen von Penthäusern in Berlin, Hamburg und München beherrscht wird, finden sich unter den teuersten Häusern sowohl großstädtische Villen als auch Luxusdomizile abseits der Metropolen. Sylt: 15,5 Millionen Euro für Haus in Kampen Angeführt wird die Rangliste der hochpreisigsten Häuser von einem 15,5 Millionen Euro teuren Anwesen im illustren Promi-Ort Kampen auf Sylt. Das reetgedeckte Haus mit direkter Lage am Kampener Watt verfügt über 10 Zimmer und eine Wohnfläche von 400 Quadratmetern. Für den achtstelligen Kaufpreis erhält man zudem ein 2.985 Quadratmeter großes Grundstück. Puren Luxus finden zahlungskräftige Käufer auch im benachbarten List: 14,5 Millionen Euro (Platz 3) kostet dort ein Anwesen mit privatem Strandzugang, 10 Zimmern und einer Wohnfläche von 270 Quadratmetern. Das in klassischer friesischer Architektur erbaute Haus steht auf einem Grundstück mit 3.150 Quadratmetern. Ebenfalls für 14,5 Millionen Euro wurde in diesem Jahr eine Villa am Starnberger See angeboten. Die Immobilie mit 472 Quadratmeter Wohnfläche und 15 Zimmern befindet sich in der Gemeinde Münsing, die durch ihre idyllische Lage am Ostufer des Sees besticht. Häuser zu achtstelligen Preisen konnten zahlungskräftige Käufer auch in München erwerben. Eine Villa im Stadtteil Obermenzing belegt mit einem Kaufpreis von 14,98 Millionen Euro den 2. Platz im Ranking. Das Anwesen im Neuengland-Stil mit Heimkino, Spa-Bereich und Weinkeller umfasst 8 Zimmer und eine Wohnfläche von 312 Quadratmetern. Umgeben wird die Villa von einer weitläufigen Gartenanlage, die sich auf einem 2.598 Quadratmeter großen Grundstück erstreckt. Weitere Nobeldomizile in der bayerischen Landeshauptstadt wurden für 13,9 Millionen Euro (Platz 6) und 13,7 Millionen Euro (Platz 8) gehandelt. Zu den kostspieligsten Häusern des Jahres zählen darüber hinaus zwei Villen in Hamburg: Ein 14,5 Millionen Euro teures Anwesen in Blankenese mit 10 Zimmern und 400 Quadratmeter Wohnfläche belegt den geteilten 3. Platz. Eine weitere Hamburger Villa stand für 12,95 Millionen Euro zum Verkauf (Platz 10). Auch zwei Berliner Immobilien sind im Häuser-Ranking vertreten: Ein Townhaus in Mitte, das für 13,9 Millionen Euro (Platz 6) inseriert wurde, sowie eine Villa in Grunewald für 13,1 Millionen Euro (Platz 9). 15,8 Millionen Euro für Penthouse in Berlin An der Spitze des Wohnungs-Rankings steht ein Penthouse in Berlin Mitte, dessen Angebotspreis von 15,825 Millionen Euro sogar das kostspieligste Haus übertrifft. Für die schwindelerregende Summe gibt es eine 9-Zimmer-Wohnung im Berliner Luxuswohnquartier Kronprinzengärten mit 574 Quadratmetern und Blick über die Berliner Skyline.
(Foto: immowelt)
Weitere Berliner Nobel-Wohnungen finden sich auf den Plätzen 3 und 5: Ein Penthouse in Wilmersdorf mit privatem Aufzug und Dachterrasse für 11,99 Millionen Euro sowie ein 9,995 Millionen Euro teures Apartment in Mitte. Spitzenpreise wurden in diesem Jahr auch in München verlangt. Den 2. Platz der Rangliste belegt eine Wohnung in Bogenhausen, die Käufer für 12 Millionen Euro erwerben konnten: Ein Penthouse mit 9 Zimmern, die sich auf einer Wohnfläche von 470 Quadratmetern verteilen. Generell ist die bayerische Landeshauptstadt prominent im Ranking vertreten – 5 der 10 teuersten Wohnungen befinden sich dort. Auf den Plätzen 7 und 9 liegen zwei weitere Penthäuser: Eine Nobelunterkunft in Bogenhausen für 9,8 Millionen Euro und eine im kommenden Jahr bezugsfertige Wohnung in Neuhausen-Nymphenburg für 9,2 Millionen Euro. Maisonettewohnungen in Neuhausen-Nymphenburg für 9,5 Millionen Euro (Platz 8) und 8,95 Millionen Euro (Platz 10) runden den Münchner Teil des Rankings ab. Komplettiert wird die Rangliste von zwei Luxusdomizilen in Hamburg. Die teuerste Wohnung in der Hansestadt wurde für 10,5 Millionen Euro angeboten, was Platz 4 im Ranking entspricht. Für diese Summe konnten zahlungskräftige Interessenten eine Bleibe im vornehmen Stadtteil Harvestehude mit 433 Quadratmeter Wohnfläche erwerben. Dort stand zudem eine 311 Quadratmeter große Wohnung für 9,975 Millionen Euro (Platz 6) zum Verkauf. Bitte beachten Sie, dass die Inserate zum 5. Dezember 2024 verlinkt wurden und jederzeit von den Anbietern entfernt werden können. Für die Nutzung der in den Inseraten verwendeten Bilder ist die ausdrückliche Zustimmung des jeweiligen Anbieters erforderlich. Berechnungsgrundlage: Datenbasis für das Ranking der teuersten Wohnungen und Häuser waren Angebote, die zwischen Januar und November 2024 auf immowelt.de inseriert wurden. Bei den Preisen handelt es sich jeweils um Angebots-, keine Abschlusspreise.

Gastkommentar
Ahmed Mansour – Populist und Publizist für Israel

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Da Mansour selbst in der Öffentlichkeit sehr häufig und gern Teile seiner Lebensgeschichte verbreitet und diese somit als bekannt vorausgesetzt werden kann, sind hier keine Abhandlungen dazu notwendig. Wir begegnen dem bereits als „Schweizer Messer“ bezeichneten Allround-„Experten“ buchstäblich an jeder publizistischen und populistischen Ecke, in der unter Islamophobie gelitten wird. Vorübergehend und völlig erfolglos erschütterte die Behauptung eines Rechercheurs seine Vergangenheitserzählung im Bezug auf sein eigenes Leben, bezeichnete sie als teilweise erfunden, und er konnte sie ebenso elegant wie auch überzeugend durch Vorlage entsprechender Dokumente belegen. Wir können seiner eigenen Darstellung Infolgedessen durchaus Glauben schenken. Allerdings eben auch der Erkenntnis, dass die Firma Mind Prevention GmbH mit Sitz in Berlin, deren Geschäftsführer er zusammen mit seiner Ehefrau ist, ihren eigenen Bedürfnissen folgt und nach Möglichkeit Bedarf deckt und womöglich erzeugt, wo immer er existiert oder geschaffen werden kann (1). Hierfür taucht das Gesicht Ahmed Mansours genau immer dort und dann auf, wo aus einem unguten Gefühl Islamophobie gemacht werden kann. So findet man ihn beispielsweise gar als Preisträger im Kreis der illustren Gesellschaft von Hamed Abdel-Samad und Henryk M. Broder, die beide für ihre Bemühungen bekannt sind, den Islam und Muslime insgesamt unter Generalverdacht zu stellen, weil sich damit gut Kasse machen lässt. Keine nennenswerte TV-Talk-Show, die über Muslime, aber selten mit ihnen spricht, kommt ohne Mansour aus. (2) Das ganze Schaffen und Wirken Ahmed Mansours jedoch bündelt sich für mich persönlich in einem einzigen Artikel von ihm, den ich für überaus bezeichnend und vielsagend halte. Vorausschickend muss ich betonen, dass Mansour ein beachtenswertes Geschick darin besitzt, den eher unbedarften Leser für sich und die Sache Israels einzunehmen. Er fokussiert mit größter Eleganz auf einen scharf ausgerissenen Teil der Realität und arbeitet mit großen Gefühlen, um für die Sache Israels zu werben und Palästinenser zu Opfern einer fehlerhaften Wahrnehmung und einer eindrucksvollen Beschränktheit zu erklären. Ich habe schon viele Manipulationsversuche in dieser Richtung erlebt, dieser aber ist ein Meisterstück. Erschienen ist der Artikel bei der WELT, die als Teil des Springer-Konzerns Islamophobie zum guten Stil und jedwede Israelkritik zu „Antisemitismus!“ erklärt und ist betitelt mit:
„Die Palästinenser warten auf einen Sieg, der niemals kommen wird.“ (3)
Schon der erste Satz macht klar, dass er, Ahmed Mansour, die intellektuellen Überflugrechte hat und somit der Herr der Definitionen ist. Da heißt es:
„Ich bin Palästinenser, israelischer Araber.“
Wir sind also informiert, dass hier Kompetenz wütet, die Wagenburg gegen Kritik schließt sich. Der ganze, weitere Text des Artikels widmet sich den Empfindungen des kleinen Ahmed und des erwachsenen Mansour und beschreibt, wie er sich vom bösen Islamisten in einen lieben Mitbürger mit jüdischen Freunden wandelte. Irgendwann will er eingesehen haben, dass sich die Wut und der Hass der Palästinenser um nichts als die gehabten Landverluste und die verlorenen Kriege drehen. Und darunter will er voller Mitgefühl für „sein Volk“ leiden. „Ich habe beobachtet, wie die Kränkung über den verlorenen Krieg und die bloße Existenz des Staates Israel sie von innen heraus zerfrisst.“ Man möchte erst ihn, und dann all die armen, verblendeten Palästinenser in den Arm nehmen, ihnen sanft auf die Schulter klopfen und flüstern: „Alles wird gut. Habt Israel lieb, und alles wird gut.“ Mansour informiert uns, dass es zweifelsfrei die alleinige Schuld der „Islamisten“ unter den Palästinensern und in der Hamas ist, dass „sein Volk“ sich nicht vertrauensvoll in die geöffneten Arme eines mitfühlenden und friedfertigen Israels sinken lässt, um fürderhin in Frieden und Eintracht zu leben. „Die Wege, die die palästinensische Führung und Gesellschaft in den letzten Jahren gegangen sind, halte ich für falsch und zerstörerisch.“ Für Mansour existiert außer dieser (Wahn-) Idee nichts anderes. Es gibt die illegalen „Siedlungen“ ebensowenig wie die rasenden Banden von „Siedlern“, die seit Jahrzehnten nicht nur Olivenhaine und Autos von Palästinensern verbrennen, sondern mittlerweile sogar ganze Dörfer. Mansour weiß irgendwie auch nichts von systematischer Folter durch Israel, die seit vielen Jahren u.a. auch an Kindern verübt wird. Und wenn doch, dann erklärt er uns eben kurzerhand, dass all dies nur die Schuld der Palästinenser ist. Nein, auch die Militärjustiz, die Israel in dem von ihm vollständig beherrschten Westjordanland wüten lässt, sagt ihm nichts. Es gibt keine Kriegsverbrechen Israels für Mansour. Der Weiße Phosphor, diese unvorstellbar grausame Waffe Israels, die Menschen stundenlang unter furchtbaren Qualen langsam verrecken lässt, die gibt es nicht. Auch nicht die ungezählten, aber absichtsvollen Tötungen und Verstümmelungen von Kindern. Nichts davon. Und da nichts davon existiert, kann die Gewalt, die von Palästinensern ausgeht, auch keinen andern Ursprung haben, als Zorn über irgendwelche Kriege in tiefer Vergangenheit und vor allem Hass auf Israel und Juden. Noch nicht einmal eine zwei- oder dreisilbige, halblaut gemurmelte Erklärung, Israel sei in seinem Vorgehen kritikwürdig, findet sich. Wenn er Folgen israelischen Tuns erwähnt, dann liest es sich, als habe man bloß tragischerweise die Notwendigkeit nicht erkannt, weshalb Israel leider zwingend so vorgehen musste. Mansour erzählt uns eine ganz andere Geschichte und vertraut dabei fest auf die Erkenntnis, dass all die täglichen Quälereien, Zerstörungen, Raubzüge und Massaker, die Israel verübt, den meisten seiner Leser und Zuhörer entweder gar nicht oder nur in unwesentlichen Fragmenten klar ist. Mansour bietet uns eeineüberaus groteske Erklärung für den „Hass auf Juden und Israel“ an, um das Narrativ vom „Antisemitismus“ zu füttern, den die „Islamisten“ angeblich hegen. Natürlich verbiegt er selbst an dieser Stelle die Realität. Was er „Hass“ nennt, ist Verzweiflung. Und wieder pocht er auf seine Kompetenz, weil er das alles selbst erlebt haben und schließlich selbst Palästinenser sein will. Wir kennen dies Muster; „Experten“ wie er benutzen es gern. Er bietet uns eine hübsche Geschichte an, die problemlos an die „deutsche Staatsräson“ andockt und eine gesteigerte Vehemenz in der Verfolgung vorgeblichen „Antisemitismus“ erlaubt oder sogar einfordert. Einen Flickenteppich von Halb- und Unwahrheiten, zusammengenäht von seiner Beschwörung, er sei ja selbst Teil dieses betreffenden Volkes. Es ist unnötig zu erwähnen, dass die muslimische Welt Mansours „Ideen“ und Theorien strikt ablehnt. Letztlich bedient er , wie viele andere auch, nur den unendlich großen, aber überaus lukrativen Markt der Ängste. Wie man hört, erfährt er massive Drohungen gegen sich und seie Familie – aber das erscheint mir neben der Verwerflichkeit nur dumm zu sein, weil es nichts als unbezahlte Werbung für ihn ist, die ihm noch mehr Zulauf aus den bekannten Ecken bringt.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.
   

Flüge
Sieben Tipps zum ergattern günstiger Flüge

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Der nächste Sommer rückt immer stärker in den Fokus. Viele Gäste aus Deutschland planen bereits ihren Urlaub für 2025 oder haben schon gebucht. Dabei zeichnet sich ein überdurchschnittlich starker Trend zum Frühbuchen ab. „Interessanterweise haben sich noch nie so viele Urlauber ihre Wunschreise für den nächsten Sommer bereits unmittelbar nach der Rückkehr gesichert – das Stichwort ist ‚Relax, Return und Rebook’“, so Benjamin Jacobi, Vorsitzender der TUI Deutschland Geschäftsführung, bei der Vorstellung des Sommerprogramms 2025 in Berlin. Hier haben wir 7 Tipps zum ergattern günstiger Tickets 1. Buchen Sie am Dienstag und Mittwoch Dienstag und Mittwoch sind die besten Tage, um Flugtickets zu kaufen. Die meisten Fluggesellschaften richten ihre Buchungssysteme in der Regel am Dienstag um 19.00 Uhr ein. Denn die Fluggesellschaften wissen, dass die meisten Fluggäste nur an Wochentagen Zeit haben, Tickets zu buchen. Statistiken zufolge ist es erwiesen, dass die meisten von uns nur freitags, samstags oder sonntags nach Ticketpreisen suchen. 2. Früh buchen, aber nicht zu früh Die Erfahrung hat gezeigt, dass Sie Ihre Tickets mindestens 21 Tage vor dem Reisedatum buchen sollten. Die meisten Fluggesellschaften haben ihre Systeme so eingerichtet, dass möglichst viele Tickets verkauft werden können. Daher gibt es im System eine bestimmte Quote für sehr günstige Tickets. Beispielsweise ist im System festgelegt, dass für Flüge von Kuala Lumpur nach London nur die ersten 20 Passagiere den niedrigsten Preis erhalten. Die nächsten 200 Passagiere erhalten einen mittleren Preis, und der Rest darf teurer sein. Kurz gesagt, das System der Fluggesellschaft wird die Ticketpreise auf der Grundlage der gewünschten Marge für Flüge von Kuala Lumpur nach London festlegen. 3. Geeignete Flugtage Versuchen Sie, Tickets für einen Flug am Dienstag oder Mittwoch zu buchen. Die meisten Fluggesellschaften legen diese beiden Tage in ihren Buchungssystemen als „weniger ausgelastete Tage“ fest. Auch die Flughäfen sind an diesen beiden Tagen in der Regel weniger ausgelastet als an Freitagen und Sonntagen, an denen die Buchungssysteme und Flughäfen sehr stark frequentiert sind. 4. Suchen Sie nach dem „Best Deal“ für internationale Flüge Die meisten Fluggesellschaften bieten den „Best Deal“ für internationale Flüge etwa 11 bis 12 Wochen im Voraus an. Überprüfen Sie also regelmäßig die Ticketpreise in diesem Zeitraum. 5. Entscheiden Sie sich für die Landung auf kleineren Flughäfen Sie können diese Technik ausprobieren, indem Sie auf einem Flughafen landen, der nicht der „Hauptflughafen“ für dieses Ziel ist. Wenn Sie z. B. nach London fliegen möchten, entscheiden sich viele dafür, in Heathrow zu landen. Beim nächsten Mal landen Sie nicht in Heathrow, sondern auf einem „kleineren“ Flughafen in der Nähe von Heathrow, z. B. dem Flughafen in Manchester. Von Manchester aus können Sie dann einen Zug nach London nehmen. Versuchen Sie diese Methode. Es sollte billiger sein! 6. Cookies“ löschen Viele Menschen wissen das nicht. Löschen Sie die Cookies auf Ihrem Laptop, Smartphone und PC, wenn Sie die Website der Fluggesellschaft 30 Tage zuvor besucht haben. Denn durch diese Cookies geht das Buchungssystem der Fluggesellschaft davon aus, dass Sie deren Website wiederholt besucht haben. Daher setzt das Buchungssystem denselben Preis fest, auch wenn Sie die Website mehrfach besucht haben. Manchmal kann sich der Preis sogar erhöhen! Machen Sie es sich also zur Gewohnheit, die Cookies in Ihrem Internetbrowser zu löschen. Wenn Sie nicht wissen, wie man sie löscht, fragen Sie Mr. Google! 7. Preise vergleichen Seien Sie nicht zu faul zu googeln und vergleichen Sie die Ticketpreise, die Sie auf anderen Websites suchen. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf eine Website. Sie werden überrascht sein, denn manchmal finden Sie bei derselben Fluggesellschaft günstigere Ticketpreise.

Vacation
Summer vacation: Turkey again tops the list for early bookings in 2025

Berlin – The focus is increasingly shifting to next summer. Many guests from Germany are already planning their vacation for 2025 or have already booked. There is an above-average trend towards early booking. “Interestingly, never before have so many holidaymakers secured their dream trip for next summer immediately after their return – the keyword is ‚relax, return and rebook‘,” said Benjamin Jacobi, CEO of TUI Deutschland, at the presentation of the 2025 summer program in Berlin. Turkey, Greece and Majorca are the frontrunners in the medium-haul segment Turkey is in pole position with holidaymakers from Germany and is currently growing by over 30 percent. TUI wants to exceed the success of the strong summer 2024 with over one million guests next summer and is expanding its flight offer to more than 1,600 weekly connections to Antalya, Dalaman, Bodrum and Izmir.
Dalyan bei Fethiye, Türkei (Foto: nex24)T
The Greek islands are also starting the summer season with a high increase in bookings. Here, too, TUI is expecting more than one million holidaymakers from Germany and is expanding its extensive offering, in particular on Rhodes, Corfu and Zakynthos. Mallorca is increasingly developing into a Mecca for sports enthusiasts, with demand growing far beyond the peak travel season. The TUI Palma Marathon Mallorca underlines TUI’s commitment to the Balearic island. Jacobi is confident that the strong market position will be further consolidated in the coming year, in particular through offers in spring and fall. With over 220,000 airline seats and 88 weekly flights, the island is TUI fly’s number one destination. Long-haul travel: USA remains the favorite The USA will remain the undisputed favorite destination for long-haul travel in 2025 with a wide range of offers in all states. TUI is continuing to expand, particularly in Florida, New York, the West Coast and Hawaii, and is adding new round trips and campervans. The 16-day round trip “Sound of the Southern States” from Atlanta is a journey through time to the original American music styles of jazz, blues and country, taking in Nashville, Memphis, New Orleans and Charleston. Chicago is an up-and-coming destination and benefits from the new Riu Plaza Chicago. The four-star city hotel scores with its central location and beautiful rooftop bar. Early booking discounts of up to 40 percent Early bookers currently benefit from savings of up to 40 percent. As a rule, the best offers for summer vacations are available until the end of February – for all destinations, whether near or far. The discounts depend on agreements between tour operators, airlines and hotels. The low prices are agreed jointly and are then included in the offer. The contingents are limited, so if you have special requirements in terms of room, hotel facilities and location, you should carefully check the offers now and not wait until the end of the early bird prices in February. This might interest you    

Urlaub 2025
Frühbuchungen: Auch im Sommer 2025 Türkei auf Platz 1

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Berlin – Der nächste Sommer rückt immer stärker in den Fokus. Viele Gäste aus Deutschland planen bereits ihren Urlaub für 2025 oder haben schon gebucht. Dabei zeichnet sich ein überdurchschnittlich starker Trend zum Frühbuchen ab. „Interessanterweise haben sich noch nie so viele Urlauber ihre Wunschreise für den nächsten Sommer bereits unmittelbar nach der Rückkehr gesichert – das Stichwort ist ‚Relax, Return und Rebook'“, so Benjamin Jacobi, Vorsitzender der TUI Deutschland Geschäftsführung, bei der Vorstellung des Sommerprogramms 2025 in Berlin. Türkei, Griechenland und Mallorca sind Spitzenreiter auf der Mittelstrecke Die Türkei nimmt bei Urlaubern aus Deutschland die Pole-Position ein und wächst aktuell um über 30 Prozent. TUI will den Erfolg des starken Sommers 2024 mit über einer Million Gästen im nächsten Sommer übertreffen und baut das Flugangebot auf mehr als 1.600 wöchentliche Verbindungen nach Antalya, Dalaman, Bodrum und Izmir weiter aus.
Dalyan bei Fethiye, Türkei (Foto: nex24)
Die griechischen Inseln starten ebenfalls mit einem hohen Buchungsplus in die Sommersaison. Auch hier erwartet TUI wieder über eine Million Urlauberinnen und Urlauber aus Deutschland und erweitert das umfangreiche Angebot, insbesondere auf Rhodos, Korfu und Zakynthos. Mallorca entwickelt sich immer mehr zum Mekka für Sportbegeisterte mit einer wachsenden Nachfrage, die weit über die Hauptreisezeit hinausgeht. Der TUI Palma Marathon Mallorca unterstreicht das Engagement der TUI auf der Baleareninsel. Jacobi ist zuversichtlich, die starke Marktposition im kommenden Jahr weiter zu festigen, insbesondere durch Angebote im Frühling und Herbst. Mit über 220.000 Flugsitzplätzen und 88 wöchentlichen Flügen ist die Insel Spitzenreiter bei TUI fly. Fernreisen: USA bleiben Favorit Die USA bleiben auch 2025 das unangefochtene Lieblingsziel für Fernreisen mit einem breiten Angebot in allen Bundesstaaten. TUI baut insbesondere in Florida, New York, an der Westküste und auf Hawaii weiter aus und ergänzt neue Rund- und Camperreisen. Die 16-tägige Rundreise „Sound der Südstaaten“ ab Atlanta ist eine Zeitreise zu den uramerikanischen Musikstilen Jazz, Blues und Country, die durch Nashville, Memphis, New Orleans und Charleston führt. Chicago ist ein Aufsteigerziel und profitiert vom neuen Riu Plaza Chicago. Das Vier-Sterne-Stadthotel punktet mit zentraler Lage und schöner Rooftop-Bar. Frühbucherrabatte bis zu 40 Prozent Frühbucher profitieren aktuell von Ersparnissen von bis zu 40 Prozent. In der Regel gibt es die besten Angebote für den Sommerurlaub bis Ende Februar zu entdecken – für alle Reiseziele, egal ob nah oder fern. Die Rabatte sind abhängig von Vereinbarungen zwischen Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Hotels. Gemeinsam werden die günstigen Preise vereinbart, die dann ins Angebot kommen. Die Kontingente sind begrenzt, daher gilt: wer besondere Wünsche an Zimmer, Hotelausstattung und -lage hat, sollte die Angebote schon jetzt sorgsam prüfen und nicht bis zum Ende der Frühbucherpreise im Februar warten.

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Istanbul, Frankfurt und Paris Charles de Gaulle sind laut Studie Ciriums weltweit die drei Flughäfen mit den meisten Flugverbindungen.

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