Kurden gegen PKK
Barzanis Partei kritisiert PKK: „Ihr fügt allen Kurden Schaden zu“

Die nordirakische Kurdenpartei KDP hat der PKK-nahen KCK vorgeworfen, von Kurden bewohnte Regionen mutwillig zu destabilisieren. Sie sei für die Zerstörung hunderter Dörfer und die Vertreibung von Menschen aus ihren Häusern verantwortlich.

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Erbil (nex) – Die in der kurdischen Autonomieregion im Nordirak regierende Kurdische Demokratische Partei (KDP) hat scharfe Kritik an der Union der kurdischen Gemeinschaften (KCK) geübt, dem Dachverband aller der terroristischen PKK nahestehenden Kräfte.

„Die KDP ist es gewöhnt, dass die KCK Statements mit dem Ziel abgibt, ihren Ruf zu untergraben“, hieß es in einer Erklärung der Partei des kurdischen Präsidenten Masoud Barzani. Die KDP warf der KCK vor, dem kurdischen Volk zu schaden und unlautere Absichten zu verfolgen. „Warum lösen wir unsere Probleme nicht zusammen mit der Türkei, wenn Ihr doch angebliche keine Feindseligkeit ihr gegenüber hegt?“, fragt die KDP in ihrem Statement.

Die nordirakische Kurdenpartei erklärte, die Politik der KCK sei falsch und würde in allen Regionen, in denen Kurden leben, für Instabilität sorgen. Die Terrorgruppe habe Hunderte kurdischer Dörfer zerstört, Menschen aus ihren Häusern vertrieben und die kurdische Regionalregierung (KRG) daran gehindert, ihren Verpflichtungen gegenüber den Menschen in den betroffenen Regionen nachzukommen.

Die in der Türkei, in den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte PKK hat ihren bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat wieder aufgenommen, nachdem bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag der Terrormiliz IS am 20. Juli 33 Menschen ums Leben gekommen waren. Im Gegenzug hat die türkische Regierung ihre Antiterror-Bemühungen durch intensive Luftschläge gegen PKK-Lager im eigenen Land und im Irak, darunter im Kandil-Gebirge, verstärkt. Auch gegen die Terrormiliz IS wurden gleichzeitig Angriffe geführt.

 

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