USA
Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Ein weiterer Tweet des Tesla-Gründers Elon Musk wird in der Türkei gefeiert und geht viral. Auf die Frage, was er in Deutschland am liebsten esse, antwortet der Multimilliardär mit "Döner Kebab".

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Palo Alto – Ein weiterer Tweet des Tesla-Gründers Elon Musk wird in der Türkei gefeiert und geht viral. Auf die Frage, was er in Deutschland am liebsten esse, antwortet der Multimilliardär mit „Döner Kebab“.

Der Tech-Blogger Whole Mars Catalog twitterte am Mittwoch – vermutlich mit einem Wink an die neue Tesla-Fabrik in Berlin Brandenburg -„Ich bin ein Berliner, vor allem, wenn sie die neuen Batterien bekommen“.

Daraufhin antwortete ein Twitteruser auf Englisch, dass es, wenn schon, „ich bin ein Brandenburger“, heißen müsste. Bei „Berliner“ handele es sich um eine Gebäck mit Marmelade.

Auf ein Foto  eines Berliner-Gebäcks (in Berlin auch Berliner Pfannkuchen genannt) twitterte Musk mit „das sieht lecker aus!“.

(Screenshot/Twitter)

„Deutschland hat einige der besten Kuchen und Gebäckstücke. Was ist deine bevorzugte Leckerei, wenn du nach Deutschland kommst?“, fragte ein weiterer Twitteruser ihn daraufhin.

Die Antwort des US-Milliardärs war überraschend für diejenigen, die eine Empfehlung für ein deutsches Gericht erwarteten.

„Döner-Kebab“, antwortete Musk.

(Screenshot/Twitter)

„Gutes, schmackhaftes Gericht“

Die ersten Erwähnungen des beliebten türkischen Gerichts gehen ins 19. Jahrhundert zurück, wie etwa im Tagebuch von Helmuth von Moltke, seinerzeit deutscher Militärberater des Osmanischen Reiches, vom 16. Juni 1836:

„Unser Mittagsmahl nahmen wir ganz türkisch beim Kiebabtschi ein. […] Dann erschien auf einer hölzernen Scheibe der Kiebab oder kleine Stückchen Hammelfleisch, am Spieß gebraten und in Brotteig eingewickelt, ein sehr gutes, schmackhaftes Gericht.“

Auf Wikipedia ist hierzu zu lesen:

In der Bundesrepublik Deutschland wurde in den frühen 1970er Jahren begonnen, das vom Bratenkegel abgeschnittene Fleisch nicht mehr mit Beilagen nur auf einem Teller anzubieten, sondern alternativ in einer Teigtasche und damit auch zum Mitnehmen.

Döner in Gobit-Brot

Wann der erste Döner-Imbiss in Deutschland eröffnete, ist unklar. Einer Legende nach soll es Anfang der 1970er Jahre in Berlin am Kottbusser Damm gewesen sein. Nach einer anderen Darstellung, die durch den Verein türkischer Döner-Hersteller bestätigt wird, soll der Döner – damals als Grillfleisch im Fladenbrot bloß mit Zwiebeln – einschließlich seiner Zubereitung am rotierenden Metallspieß vom türkischen Einwanderer Kadir Nurman erfunden und nie patentiert worden sein; sein erster Döner-Imbiss sei Anfang der 1970er Jahre am Bahnhof Zoo gewesen. Nevzat Salim behauptet, den Döner Kebab bereits 1969 in Reutlingen angeboten zu haben.

Der Döner Kebab verbreitete sich erst in Städten mit einem hohen migrantischen Bevölkerungsanteil, wurde aber schnell zu einem Gericht in den Universitätsstädten und erlebte nach 1990 in Ostdeutschland und schließlich auch in der westdeutschen Provinz einen (neuerlichen) Boom. Zunächst in Berlin, später in ganz Deutschland, wurde Döner zu einem beliebten Imbissgericht. Täglich werden etwa 200 bis 300 Tonnen produziert; der Umsatz betrug 1998 umgerechnet etwa 1,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 gab es in Deutschland über 16.000 Dönerbuden und der Umsatz der Dönerindustrie betrug etwa 3,5 Milliarden Euro.[Seit Mitte der 1990er Jahre ist Döner Kebab auch in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz als Kebab erhältlich.

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