Peking – Der weltberühmte Schauspieler Jackie Chan hat in einem emotionalen Statement ein Video aus Gaza kommentiert und ist dabei in Tränen ausgebrochen.
„Ich musste weinen“, sagte der 71-Jährige bei einer Veranstaltung zur Promotion seines neuen Films „Unexpected Family“ in China. Das Video zeigt ein palästinensisches Kind, das auf die Frage, was es einmal werden wolle, antwortet: „Kinder hier werden nicht groß.“
Chan, sichtlich bewegt, zitierte die Worte des Kindes: „Kinder hier werden nicht groß.“ Er beschrieb, wie die Antwort ihn tief erschütterte: „Als ich das hörte, brach meine Welt zusammen. Das Kind sagte es ohne jede Emotion – es ist an den Tod gewöhnt.“
Chan fügte hinzu:
„Menschen haben Angst vor dem Altern, aber alt werden zu können, ist eigentlich ein Segen des Lebens. Diese Kinder erreichen diesen Segen vielleicht nie.“
Der Hollywood-Star, bekannt für Actionfilme wie „Rush Hour“, betonte die humanitäre Tragödie in Gaza: Tausende Kinder sterben unter Bombardements, viele wachsen inmitten von Angst und Gewalt auf. „Wir fragen Kinder, was sie werden wollen, wenn sie groß sind – aber für sie ist das Großwerden selbst unsicher“, so Chan.
Es handelt sich um ein weit verbreitetes Interview mit einem palästinensischen Kind, das die katastrophalen Bedingungen in Gaza dokumentiert. Chans emotionale Reaktion ging viral und lenkt erneut Aufmerksamkeit auf die Lage in Gaza. Der Schauspieler, der sich selten politisch äußert, rief indirekt zu mehr Bewusstsein für das Leid unschuldiger Kinder auf.
🚨🇵🇸 Jackie Chan raises his voice against the suffering of Palestinian children in Gaza.pic.twitter.com/qL1WhoBPMw
— Jackson Hinkle 🇺🇸 (@jacksonhinklle) December 31, 2025
Jackie Chan – Legende des Actionkinos
Jackie Chan (geboren 1954 in Hongkong als Chan Kong-sang) ist eine der größten Ikonen des Actionfilms. Seine Karriere begann in den 1970er Jahren als Stuntman – unter anderem in Filmen von Bruce Lee wie „Fist of Fury“ (1972) und „Enter the Dragon“ (1973), wo er gefährliche Szenen doubelte.
Seinen Durchbruch hatte Chan Ende der 1970er mit Filmen wie „Snake in the Eagle’s Shadow“ (1978) und „Drunken Master“ (1978), die seinen einzigartigen Stil prägten: Akrobatische Kämpfe, Humor und riskante Stunts ohne Doubles. In den 1980er und 1990er Jahren wurde er mit der „Police Story“-Reihe (ab 1985) und „Rumble in the Bronx“ (1995) weltberühmt.
Internationaler Superstar wurde er durch die „Rush Hour“-Trilogie (1998–2007) mit Chris Tucker, die weltweit über 850 Millionen Dollar einspielte. Weitere Blockbuster: „Shanghai Noon“ (2000), „The Karate Kid“ (2010, als Mentor) und „Kung Fu Yoga“ (2017).
Chan hat über 150 Filme gedreht, oft als Regisseur, Produzent und Stuntkoordinator.Mit über 50 Jahren Karriere gilt er als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Schauspieler Asiens. Er erhielt 2016 einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.
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