Gesundheit
E-Rezept: Apotheken fühlen sich gut vorbereitet

Die Apotheken haben sich gut auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet. Im Vorfeld galt es aber auch, zahlreiche Hindernisse überwinden zu müssen.

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Die Apotheken haben sich gut auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet. Im Vorfeld galt es aber auch, zahlreiche Hindernisse überwinden zu müssen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 500 Apothekenleiterinnen und -leitern, die vom Meinungsforschungsinstitut MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände durchgeführt wurde. In wenigen Tagen am 1. September 2022 beginnt der Start des E-Rezeptes.

„Die Apothekerinnen und Apotheker bereiten sich seit Monaten intensiv und mit größtem Engagement auf das E-Rezept vor. Sie sehen darin die Chance, ihre Patientinnen und Patienten schneller, sicherer und komfortabler versorgen zu können. Rund 11.000 Apotheken haben sich bereits im Apothekenportal als startklar fürs E-Rezept gemeldet“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Die technischen, personellen und organisatorischen Herausforderungen haben viele Apotheken aber auch an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Deshalb kommt es nun darauf an, dass alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten, dass das E-Rezept verläßlich im Versorgungsalltag ankommt.“

Laut der repräsentativen Umfrage von MARPINION sehen sich zwei Drittel (65,2 Prozent) aller Inhaberinnen und Inhaber entweder „sehr gut“, „gut“ oder „eher gut“ auf die Umstellung vorbereitet. Demgegenüber fühlt sich ein Drittel (34,8 Prozent) entweder „sehr schlecht“, „schlecht“ oder „eher schlecht“ vorbereitet. Hintergrund für dieses Meinungsbild dürften die zahlreichen Hindernisse sein, die die Apotheken schon überwunden haben oder noch überwinden müssen. Als größte Hindernisse bei der Einführung des E-Rezeptes in der eigenen Apotheke gelten die Schulung des Personals (45,4 Prozent), die Umstellung der Abläufe in der Apotheke (44,0 Prozent), Probleme mit der technischen Ausstattung für die Telematik-Infrastruktur (35,0 Prozent), die Sorge vor Retaxationen (34,2 Prozent) und Defizite bei den gesetzgeberischen Vorgaben (32,4 Prozent).

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