Ukraine-Krise
Ukraine-Einmarsch: AfD verurteilt Russland

Die AfD hat den Einmarsch Russland in die Ukraine scharf verurteilt und die Einstellung aller Kampfhandlungen russischer Streitkräfte gefordert. 

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Berlin – Die AfD hat den Einmarsch Russland in die Ukraine scharf verurteilt und die Einstellung aller Kampfhandlungen russischer Streitkräfte gefordert.

Das gewaltsame, die territoriale Integrität der Ukraine verletzende Vorgehen Russlands wird vom Bundesvorstand der Alternative für Deutschland uneingeschränkt verurteilt. Krieg kann kein Teil einer dauerhaften Problemlösung sein, weshalb die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen russischer Streitkräfte als Voraussetzung für die Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine gefordert wird.

Eine europäische Sicherheitsarchitektur und tragfähige Friedensordnung könne nur auf den „Grundsätzen der nationalen Souveränität, der territorialen Unverletzbarkeit und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten beruhen“, so die AfD in einer Mitteilung.

Deutschland müsse die Wehrpflicht wieder aktivieren und  deutlich mehr als bisher in seine Verteidigung investieren. Dieser Konflikt zeige, dass die Bundeswehr nicht einmal ansatzweise einsatzbereit sei.

Die Eskalation sei auch Folge einer schrittweisen Entfremdung zwischen NATO und Russland aufgrund strategischer Interessenkonflikte zwischen USA und Russland,

Die AfD schlägt deshalb einen Interessenausgleich zwischen den USA, Europa und Russland durch verbindliche Rüstungskontrollmechanismen vor.

Krieg in der Ukraine

Europa wird von einem der größten militärischen Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg erschüttert. Am gestrigen Donnerstag haben russischen Streitkräfte einen Großangriff auf die Ukraine gestartet und Raketen auf Städte und militärische Ziele abgefeuert.

Die Invasion zu Lande, zu Wasser und in der Luft begann nach einer Fernsehansprache, in der der russische Präsident Wladimir Putin das ukrainische Militär aufforderte, seine Waffen niederzulegen. Medienberichten zufolge waren bereits am Freitag die ersten russischen Einheiten in die Hauptstadt Kiew vorgedrungen. Das ukrainische Verteidigungsministerium rief die Bevölkerung auf, sogenannte Molotow-Cocktails zum Kampf vorzubereiten.

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