Gesellschaft
Online-Spiele ‒ Vereinsamung vs. sozialer Austausch

Alleine im Zimmer und die Konzentration ist voll und ganz auf den erleuchteten Monitor gerichtet. Die Frage, die sich stellt, ist: Führt Online Gaming wirklich zur Vereinsamung?

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Während Außenstehende oft behaupten, Spieler würden sich isolieren, sehen Gamer dies ganz gegensätzlich. Das Internet hat die Möglichkeit geschaffen, Personen zusammenzubringen, die räumlich getrennt sind. Zusammen spielen, chatten oder über das Headset zu plaudern verbindet ‒ und das nicht nur bei WoW.

Die Welt des Glücksspiels

Die Online-Casino-Industrie boomt. Die große Auswahl von Spielen, attraktive Bonusangebote und die einfache Zugänglichkeit bewegen viele Freunde des Glücksspiels dazu, sich bewusst für die virtuelle Variante zu entscheiden. Die anfängliche Kritik lag in der fehlenden Casino-Atmosphäre à la Las Vegas und dem Mangel an sozialem Austausch. Darauf wurde und wird zunehmend reagiert.

In Live-Spielen kann das Spielgeschehen über einen HD-Stream beobachtet werden. Via Chat ist es möglich, mit dem Dealer und Mitspielern in Kontakt zu treten. Eine soziale Interaktion wurde geschaffen. Doch auch bei den Slots gibt es neue Innovationen. So zum Beispiel das Social-Slot-Erlebnis “WeSpin” bei Comeon. Gemeinsam wird die Sitzung eines Streamers verfolgt und die Zuschauer setzen Ihren Beitrag, geben Ratschläge, tauschen sich im Chat miteinander aus und freuen sich gemeinsam über mögliche Gewinne.

Es wird deutlich, dass die Gesellschaft die Einfachheit des Spielens im Internet gerne annimmt, doch auf den sozialen Aspekt nicht verzichten möchte und auch nicht muss. Vermutlich sind Live-Dealer-Spiele und WeSpin nur der Anfang von vielen neuen technischen Entwicklungen.

Massively Multiplayer Online Role Play Games

(Symbolbild/pixabay)

Kommen wir nun zu den populären Massively Multiplayer Online Roleplaying Games (MMORPGs), die den Startschuss für das soziale Miteinander beim Gamen im Netz gesetzt haben. In Spielen wie World of Warcraft, Final Fantasy oder Guild Wars treffen sich Millionen Menschen, um mit Fantasy-Charakteren riesige virtuelle Welten zu erkunden, sich in Gruppen zusammenzuschließen und zu bekämpfen. Strategisches Geschick und Teamplay sind hier gefragt: Der Beginn von sozialem Austausch über das Internet. War eine Gruppe im Kampf besonders erfolgreich, wird sich für zukünftige Schlachten verabredet. Der Austausch wird intensiver, Beziehungen entstehen.

Was ist aus den guten alten Brettspielen geworden?

)Symbolbild/pixabay)

Brettspiele erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, doch auch hier kann der Einzug in die Onlinewelt beobachtet werden. Leben Freunde beispielsweise zu weit auseinander oder sprechen andere Gründe gegen ein persönliches Treffen, werden Online-Plattformen genutzt, um Spiele wie Codenames, Carcassonne oder klassisches Schach auch über eine Distanz hinweg miteinander spielen zu können.

 

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