Balkan
Belgrad: Serbien soll Eurasischer Wirtschaftsunion beitreten

Der Beitritt zur EAWU sei ein Beispiel für die ausbilanzierte Politik Belgrads und für das Herangehen an die internationale Geschäftsführung unter Berücksichtigung eigener nationaler Interessen, so der russische Botschafter in Serbien Alexander Bozan-Chartschenko.

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Ein Abkommen über die Einrichtung einer Freihandelszone zwischen Serbien und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) kann am 25. Oktober unterzeichnet werden.

Der Beitritt zur EAWU sei ein Beispiel für die ausbilanzierte Politik Belgrads und für das Herangehen an die internationale Geschäftsführung unter Berücksichtigung eigener nationaler Interessen, zitiert die Nachrichtenagentur Sputnik den russischen Botschafter in Serbien Alexander Bozan-Chartschenko.

Für Belgrad narkiere die Umsetzung des Dokuments eine ganz neue Etappe der Präsenz im eurasischen Raum und den Eintritt in einen Markt, der 182 Millionen Verbraucher umfasst und dessen gesamtes Bruttoinlandsprodukt mehr als 1,9 Billionen US-Dollar beträgt, zitiert Sputnik den Botschafter weiter.

Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein Zusammenschluss aus fünf Staaten im Nordosten Eurasiens zu einem Binnenmarkt mit Zollunion. Die Wirtschaftsunion ging mit Wirkung zum 1. Januar 2015 aus der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft hervor. Mitgliedsstaaten sind Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland  und Weißrussland.

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