Fall Khashoggi
Saudi-Arabien: Mutmaßlicher „Khashoggi-Killer“ stirbt bei Autounfall

Einer der 15 Saudis, die am selben Tag in der Türkei ankamen, an dem der Kolumnist der US-Tageszeitung Washington Post, Jamal Khashoggi, verschwand, starb bei einem "verdächtigen Verkehrsunfall", und der saudische Konsul in Istanbul könnte das nächste Ziel "einer Hinrichtung sein", berichten türkische Medien.

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Istanbul (nex) – Einer der 15 Saudis, die am selben Tag in der Türkei ankamen, an dem der Kolumnist der US-Tageszeitung Washington Post, Jamal Khashoggi, verschwand, starb bei einem „verdächtigen Verkehrsunfall“, und der saudische Konsul in Istanbul könnte das nächste Ziel „einer Hinrichtung sein“, berichten türkische Medien.

Mashal Saad al-Bostani, 31, Leutnant der saudischen Royal Air Forces, gehörte Berichten zufolge zu dem 15-köpfigen „Killerteam“, das am 2. Oktober mit zwei Privatjets aus Riad in Istanbul landete und zum saudischen Konsulat ging.

Er starb der türkischen Tageszeitung Yeni Safak zufolge bei einem Autounfall in Riad, es seien allerdings nur wenige Details bekannt. Die Zeitung fügte hinzu, dass seine Rolle im „Mord“ nicht klar sei.

Der saudische Konsul Mohammad al-Otaibi, der nach Medienberichten auf einer Video- oder Tonaufzeichnung in der Khashoggi im Konsulat getötet und zerstückelt worden sei, zu hören ist, könnte das „nächste Hinrichtungsopfer“ sein, da der saudische Kronprinz Mohammad bin Salman „alles tun würde, um alle Beweise verschwinden zu lassen“, so das englischsprachige türkische Newsportal Hurriyet Daily News Donnerstag.

In den Aufnahmen bitte al-Otaibi darum das Verhör nicht im Konsulat durchzuführen, da er sonst „Ärger bekomme“. Berichten zufolge seien dem Journalisten Khashoggi beim Verhör die Finger abgeschnitten und der Körper anschließend zerstückelt worden.

Bevor die türkische Polizei seine Wohnung durchsuchte, kehrte der saudische Konsul  am Dienstag nach Saudi-Arabien zurück.

 

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