Kurdischer Aufstand
Beobachter: „PKK legt Häuser der Kurden in Brand und ermordet ihre Kinder“

„Die Kurden möchten ihre Hoffnungen durch die Türkei realisieren. Die PKK versucht jedoch, dies zu sabotieren und zu verhindern. Sie müht sich ab, die Unabhängigkeit der kurdischen Region zu torpedieren. Deshalb weigert sie sich, ihre Männer aus Shingal zurückzuziehen. Das Ziel der PKK ist, die Unruhen in der Region zu verstärken und einen Kanton in Shingal zu gründen. Ich denke, dass die Probleme schwerwiegender werden, wenn die PKK nicht innerhalb kurzer Zeit aus dem Gebiet vertrieben wird", so der kurdische Beobachter Suphi Mohammed.

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Dortmund (nex) – Politische Beobachter, die der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) nahestehen, erklärten, dass sämtliche Aktivitäten der PKK gegen das kurdische Volk gerichtet seien und zum Ziel hätten, durch die zunehmende Gewalt in der Türkei den autonomen kurdischen Gebieten (KRG) zu schaden.

Die politischen Beobachter der KRG, Suphi Mohammed, Ziad Munir und Karim Bapir, kritisieren in ihrer auf der Website der KDP veröffentlichten Erklärung die Terrororganisation PKK. Suphi Mohammed bewertet die Gewaltakte der PKK in Diyarbakir, Hakkari und anderen Regionen, die gegen die Kurden und die KRG gerichtet seien, mit folgenden Worten:

„Die Angriffe der PKK sind suspekt. Denn in den betroffenen Regionen leben Kurden. Die Menschen verlassen wegen der Angriffe der Terrororganisation PKK ihre Häuser und Städte. Dutzende Menschen sind bei den Kampfeshandlungen gestorben. Diese Kampfeshandlungen schaden den Kurden am meisten. Das Resultat der PKK-Aktivitäten ist lediglich, dass sie Häuser der Kurden in Brand legen und ihre Kinder ermorden.“

Mohammed betonte, dass diejenigen, die denken würden, Auseinandersetzungen und Gewaltakte würden die Türkei schwächen, sich irrten und fügte hinzu: „Die PKK hat aus den Gebieten in der Türkei, in denen Kurden leben, Trümmerhaufen gemacht. Es ist sehr schwer zu bewerkstelligen, dass diese Regionen und Städte, die an Fahrt gewonnen hatten, sich wieder erholen und Frieden erreichen.“

Mohammed unterstrich, dass die Türkei die Hoffnung aller Kurden sei:

„Die Kurden möchten ihre Hoffnungen durch die Türkei realisieren. Die PKK versucht jedoch, dies zu sabotieren und zu verhindern. Sie müht sich ab, die Unabhängigkeit der kurdischen Region zu torpedieren. Deshalb weigert sie sich, ihre Männer aus Shingal zurückzuziehen. Das Ziel der PKK ist, die Unruhen in der Region zu verstärken und einen Kanton in Shingal zu gründen. Ich denke, dass die Probleme schwerwiegender werden, wenn die PKK nicht innerhalb kurzer Zeit aus dem Gebiet vertrieben wird.“

Der politische Beobachter Munir wies darauf hin, dass die Kurden im Iran, in Syrien, der Türkei und im Irak endlich ein Bewusstsein erlangen und der Entwicklung der PKK Einhalt gebieten müssten.

„Die Kurden dürfen gegenüber der PKK nicht mehr schweigen. Sie sollten nicht mehr zulassen, dass die Terrororganisation PKK den Kurden schadet. Die kurdischen politischen Parteien sollten zusammenkommen und verhindern, dass die PKK nach Gusto ihrer Anführer und im Sinne des Profits einiger Staaten die kurdischen Gebiete in Ruinen verwandelt.“

Munir erinnerte daran, dass der Präsident der kurdischen autonomen Gebiete, Masud Barzani, keinen Krieg unter den Kurden wolle und fügte hinzu:

„Die PKK hört auf niemanden außer auf die Feinde der Kurden. Die Kurden in der Türkei sollten gegen die schmutzige Politik der PKK ihre Stimme erheben. Die Kurden sollten nicht zulassen, dass die Terrororganisation PKK für ihre eigenen Ziele Unruhen in die Türkei bringt.“

Karim Bapiri, ein weiterer politischer Beobachter, wies darauf hin, dass sie nicht erwartet hatten, dass die Terrororganisation PKK den autonomen kurdischen Gebieten dermaßen schaden würde und erklärte:

„Wir können nicht akzeptieren, dass die PKK dem Frieden, der Ordnung und Sicherheit sowie den Wirtschaftsquellen der autonomen kurdischen Gebiete Steine in den Weg legt. Die Rechnung der dreckigen Taten der PKK zahlt das Volk der kurdischen Gebiete.“


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