Kamerafrau Petra Laszlo
Nach Tritten durch ungarische Kamerafrau: Flüchtling wird Fußballtrainer in Madrid

Während die auf Grund der auf YouTube verbreiteten Aufnahmen berüchtigte, tretfreudige TV-Reporterin aus Ungarn nun ihren Job los ist, könnte eines ihrer Opfer bald einen gut dotierten neuen in Spanien antreten.

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Glückliches Ende einer Flucht: Tritt-Opfer Osama Abdul Mohsen wird Trainer in Spanien

Madrid (nex) – Während die auf Grund der auf YouTube verbreiteten Aufnahmen berüchtigte, tretfreudige TV-Reporterin aus Ungarn nun ihren Job los ist, könnte eines ihrer Opfer bald einen gut dotierten neuen in Spanien antreten. Der syrische Flüchtling Osama Abdul Mohsen, dem die damalige Reporterin ein Bein gestellt hatte, als er gerade mit seinem jüngeren Sohn auf dem Arm vor der Polizei flüchten wollte, soll dem spanischen Nationalen Ausbildungszentrum für Fußballtrainer (Cenafe) zufolge in Spanien als Trainer arbeiten können.
Dies berichtete die dpa. Mohsen, der in seiner Heimat als Trainer des Erstliga-Klubs Fotuwa tätig gewesen war, soll demnach noch am Abend in Spanien eintreffen und bereits in den nächsten Tagen in Getafe – einem Vorort von Madrid mit einem Verein in der Primera División – tätig werden. Cenafe-Präsident Miguel Ángel Galán erklärte gegenüber der Sportzeitung „As“, es sei mithilfe eines in Spanien lebenden Arabers gelungen, Kontakt zu dem in München aufgenommenen Mohsen herzustellen. Auch dessen Ehefrau und die Kinder sollen in Spanien aufgenommen werden, Galán sagte zu, selbst die Kosten zu übernehmen und bei der Gemeindeverwaltung von Getafe erfolgreich um Unterstützung angefragt zu haben.
Der ältere Sohn des Mannes, der 18 Jahre alt ist, lebt bereits seit mehreren Monaten in Deutschland. Seine Frau und zwei weitere Kinder sollen sich der Tageszeitung „Die Welt“ zufolge noch in der Türkei befinden. Über Ungarn sei der syrische Trainer nun mit seinem siebenjährigen Sohn geflüchtet. In einem Interview mit „El Mundo“ sprach Mohsen von einem „harten Tritt“, der ihm versetzt worden wäre. Sein Sohn habe nach der Attacke noch „zwei Stunden lang geheult“. Der Syrer sprach von einer „sehr gefährlichen“ Flucht und dass er und sein Sohn ohne weiteres hätten sterben können. Nun sollen in Spanien bereits Fans im Madrider Bahnhof auf das Eintreffen des neuen syrischen Trainers warten.

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