"Der harte Kern"
Rechte Terrorzelle wollte mit halbautomatischen Waffen viele Muslime töten

Düsseldorf – Die Bundesanwaltschaft ging am Freitag mit einer Razzia gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung vor. Wie die Bild berichtet, plante die Gruppierung nach dem Vorbild des Anschlags im neuseeländischen Christchurch im März 2019 Anschläge auf Moscheen in Deutschland. Ein V-Mann, der in die Gruppe eingeschleust wurde, berichtete den Ermittlern, dass die Gruppe mit halbautomatischen Waffen in Moscheen eindringen und möglichst viele Muslime töten wollten. Am Samstag vor einer Woche habe sich die Gruppe erstmals persönlich in Minden (NRW) getroffen, wo eines der Mitglieder lebt. Er war bei den Ermittlern bereits als Reichbürger in Erscheinung getreten. Am Freitag kam es dann zu einer Razzia, bei der zwölf Deutsche zwischen 31 und 60 Jahren festgenommen wurden. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, agierte die Gruppe unter dem Namen „Der harte Kern“. Die Verdächtigen sollen Verbindungen zur rechtsextremen Gruppierung „Soldiers of Odin“ gehabt haben. Diese rechtsextremistische Bürgerwehr soll demnach 2015 in Finnland gegründeten worden sein. Wie der Spiegel berichtet,  soll der mutmaßliche Anführer der rechtsextremen Truppe, Werner S., 53, an dem Wochenende in Minden seine Pläne skizziert haben: Man solle in kleineren Gemeinden Muslime angreifen, beim Beten in Moscheen. Zwei der Männer wurden nach Erkenntnissen der Ermittler auserkoren, die Waffen zu beschaffen. Alle zusammen sollten das nötige Geld aufbringen: 50.000 Euro. Parallel dazu sollten mögliche Anschlagsziele ausgekundschaftet werden. Zehn Männer sollten in zehn Bundesländern zuschlagen. Durch die Anschläge, so erhofften es sich die Rechtsextremen offenbar, würden Gegenangriffe provoziert – die dann in einer Art Bürgerkrieg enden würden, berichtet der Spiegel weiter. Christchurch-Anschlag Ein 28-jähriger Australier und drei Neuseeländer verübten am 15. März 2019 Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen mindestens 50 Menschen getötet und fast 40 verletzt wurden. Unter den Opfern befinden sich Medienberichten zufolge auch Kinder. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft der Attentäter dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.

Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem er droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so der Australier in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.

„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.  

Ringer-EM
Triumph in Rom: Türkischer Ringer Süleyman Karadeniz ist Europameister

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Der türkische Ringkämpfer Süleyman Karadeniz hat im Freistil der Herren in der Klasse bis 92 Kilogramm seinen Schweizer Kontrahenten Samuel Scherer bezwungen und sich damit die Goldmedaille gesichert.

Klarer Sieg im Finale

Am siebten und letzten Tag der Ringer-EM in der italienischen Hauptstadt Rom fand das Finale der Freistilkämpfer statt. Die begeisterten Zuschauer sahen in der Pellicone-Halle einen souveränen türkischen Ringer, der nichts anbrennen ließ.

Der türkische Nationalringer Süleyman Karadeniz ließ seinem Schweizer Gegner Samuel Scherer keine einzige Chance und bezwang den Eidgenossen klar mit 3:0. Karadeniz sicherte sich und der Türkei damit die Goldmedaille. Es ist die einzige Goldmedaille bei der Ringer-EM 2020 für die Türkei.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu gratulierte dem Sportler über Twitter. Er schrieb:„Dein Rücken soll niemals den Boden berühren Champion“.Und:„Ich beglückwünsche unseren Nationalringer Süleyman Karadeniz, der bei der Ringer-EM die Goldmedaille gewann, aus ganzem Herzen“.

Türkei
TikTok-Star ‚Ares‘ Özdemir ermordet

Eine betrübliche Eilmeldung sorgt für Trauer: Der in kurzer Zeit mit seinen über die sozialen Netzwerke geteilten Videos bekannt gewordene ‚Ares‘ Özdemir ist heute seinen schweren Verletzungen erlegen. Was war geschehen? ‚Ares‘, der mit bürgerlichem Namen Seyhmus Özdemir hieß, wurde vor zwölf Tagen unter dem Vorwand, ein Werbevideo aufnehmen zu wollen, von zwei Personen in ein entlegenes Waldstück bei Antalya gelockt. Dort prügelten die Peiniger Özdemirs so stark auf ihn ein, dass er mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Vater und Sohn sollen ‚Ares‘ nach Antalya gelockt haben Der 20-jährige Seyhmus Özdemir war bei dem Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos TikTok unter seinem Künstlernamen Ares Özdemir eine Berühmtheit geworden. Bis zu dem Tag, wo er seine in der osttürkischen Stadt Diyarbakir lebende Mutter anrief und ihr von einer Einladung einer angeblichen Agentur berichtete, lief alles gut. Die vermeintlichen Agenturmitarbeiter hätten ihn für ein Werbevideo gewinnen und ihn deshalb für eine Vertragsunterzeichnung treffen wollen. ‚Ares‘ habe sich mit diesen Personen zunächst in einem Café getroffen und sei anschließend, so die Behauptungen, in ihr Auto eingestiegen, das in das abgelegene Waldstück gefahren sei. Hier sei er von den mutmaßlichen Tätern niedergeschlagen worden. Özdemir wurde auf die Intensivstation der Uniklinik Akdeniz eingeliefert. Begründung des mutmaßlichen Täters: Mitteilungen an die Tochter geschickt Die Polizei nahm daraufhin die Ermittlungen auf und kam zwei Personen auf die Spur. Die Behörden vermuten, dass die beiden mutmaßlichen Täter, Vater und Sohn, Özdemir totgeprügelt haben. V.E. und K.E. sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Bei den Vernehmungen gab der Vater, der ‚Ares‘ nach Antalya einlud, um ihn mit seinem Sohn zu verprügeln, als Begründung an, dass der TikTok-Star seine Tochter angeblich mit Mitteilungen belästigt habe. https://twitter.com/sncxme/status/1229128583110709248

Türkei
Mütter gegen PKK: Weiteres Mitglied ergibt sich

Diyarbakir – Seit Monaten protestieren kurdische Eltern vor den Büros der oppositionellen „Demokratischen Volkspartei“ (HDP) in der südosttürkischen Stadt Diyarbakır gegen die Verschleppung und Rekrutierung ihrer Kinder durch die Terrororganisation PKK. In der südosttürkischen Stadt Urfa hat sich am Sonntag ein weiteres Mitglied den Behörden gestellt. Die Mutter, Gevriye Ayhan, habe seit fünf Jahren nichts mehr von ihrer Tochter gehört und freue sich darauf, sie so bald wie möglich wiederzusehen. Sie habe damals von den Freunden ihrer Tochter Pelda erfahren, dass sie von Mitgliedern der oppositionellen Partei HDP zur Parteizentrale in Diyarbakir gebracht wurde. Am 13. Januar habe sie sich in großer Hoffnung an dem seit Sommer vergangenen Jahres andauernden Sitzstreik kurdischer Eltern gegen die Oppositionspartei HDP und PKK in der südöstlichen Provinz Diyarbakir angeschlossen und gebetet, dass sie auf diesem Weg ihre Tochter wiedersehen kann. Dieser Wunsch ist ihr nun in Erfüllung gegangen. https://twitter.com/ilkeHaberAjansi/status/1228977074779623424  

Im August hatte die kurdische Mutter Hatice Akar vor dem Provinzbüro der HDP in Diyarbakir einen Sitzstreik begonnen und verbrachte auch die Nächte vor dem Gebäude. Alles was sie wollte, war die Rückkehr ihres Sohnes. Trotz ihrer Erschöpfung hatte sie gesagt, sie werde mit ihrem Protest nicht aufhören. Laut Akar war ihr Sohn in die Berge verschleppt worden. „Mein Sohn betrat das HDP-Provinzbüro und kam nicht mehr heraus“, so Akar gegenüber Medien. Etwa eine Woche später konnte sie ihren 21-jährigen Sohn wieder in die Arme schließen.

Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

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– Türkei – Kommentar: Die deutsche Öffentlichkeit erfährt nichts über die mutigen kurdischen Mütter

Was mit dem mutigen Schritt einer kurdischen Mutter im Sommer begann, entwickelt sich allmählich zu einer Bewegung. Immer mehr Kurden trauen sich, gegen die HDP-Partei und die Terrororganisation PKK auszusprechen.

Kommentar: Die deutsche Öffentlichkeit erfährt nichts über die mutigen kurdischen Mütter

Türkisch-pakistanische Beziehungen
Khan: „Erdogan könnte auch in Pakistan die nächsten Wahlen gewinnen“

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Islamabad (nex) – Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Gallup International, einem in der Schweiz ansässigen globalen Verbund von Meinungsforschungsunternehmen, ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan der weltweit beliebteste muslimische Politiker. Nach Ansicht des pakistanischen Premierministers Imrak Khan könne Erdogan auch im weit entfernten Pakistan Wahlen gewinnen. „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass er [Erdogan] die nächsten Wahlen in Pakistan gewinnen kann“, sagte Khan bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Staatschef im Anschluss an das pakistanisch-türkische Wirtschafts- und Investitionsforum, das am Freitag unter dem gemeinsamen Vorsitz beider Politiker in Islamabad stattfand. Während Erdogans zweitägigem Besuch in Pakistan führte der türkische Präsident zusammen mit einer hochrangigen Delegation Gespräche mit pakistanischen Regierungsvertretern über ein breites Spektrum an Themen, die sowohl bilaterale als auch regionale und internationale Angelegenheiten betrafen.

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– Umfrage – Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens

Eine Umfrage des in Washington D.C ansässigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center ergab, dass den Befragten zufolge die Türkei unter den Ländern mit dem größten Einfluss in der Politik des Nahen Ostens den höchsten Anstieg verzeichne.

Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens

NRW
Politikwissenschaftler: „Im Vergleich zur SPD sind die Grünen die stärkere und jüngere Kraft“

Essen – Der Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann sieht die Grünen in NRW auf dem Weg zur Volkspartei. „Im Vergleich zur SPD sind die Grünen die stärkere und jüngere Kraft. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Grünen die SPD auch in NRW ersetzen. Die SPD hat in NRW derzeit keinen ,Menschenfänger“, um als Alternative wahrgenommen zu werden‘, sagte von Alemann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Die Grünen seien in NRW und bundesweit „schon fast eine Volkspartei der linken Mitte, erfolgreich als Oppositions- und als Regierungspartei“. Zwar seien die NRW-Grünen im Vergleich mit anderen Landesverbänden wie Baden-Württemberg eher „blassgrün“, sagte der Forscher. Die Grünen-Landesvorsitzenden Mona Neubaur und Felix Banaszak seien bei weitem nicht so bekannt wie Winfried Kretschmann, Annalena Baerbock oder Robert Habeck. „Dennoch gelingt es ihnen, auf der bundesweiten Erfolgswelle der Grünen mit zu surfen.“ Kritik übte von Alemann an der Kohleausstiegs-Politik von CDU und SPD: „Diese Parteien kümmern sich überproportional um die Zukunft der Bergleute im Rheinischen Revier. Milliarden Euro fließen in die Bewältigung des Kohleausstiegs. Die Kumpel haben zwar einen hohen Symbolwert, aber Beschäftigte in anderen Branchen, zum Beispiel im Einzelhandel, sind in vergleichbaren Situationen, und um die kümmert sich die Politik kaum.“

Ägäis-Krise
Ägäis: Griechischer Ex-Admiral gibt Türkei recht

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Es war der 25. Januar 1995, als der Bug des Frachtschiffs Figen Akat vor der Felseninsel Kardak im ägäischen Meer auf Grund lief. Der Kapitän sendete einen Notruf aus, um von der türkischen Küstenwache Hilfe zu bekommen. Das herbeigeeilte Schnellboot der griechischen Küstenwache bot dem Kapitän seine Hilfe an und erklärte dem Schiffsführer, er befinde sich gerade in griechischen Hoheitsgewässern. Der Kapitän des Frachtschiffs lehnte das Hilfsangebot der griechischen Küstenwache ab und betonte, dass er sich in türkischen Hoheitsgewässern befinde und ein Hilfsgesuch an die türkische Küstenwache gesendet habe. Die unbewohnte Insel liegt 3,8 Seemeilen (7,03 km) vom türkischen Badeort Bodrum entfernt. Was jedoch danach vonstattenging, wurde in den deutschen Medien als „Kardak/Imia-Krise“ bezeichnet. Allerdings behaupteten damals zahlreiche deutsche Medien die Felseninsel gehöre zu Griechenland, was allerdings nicht richtig ist. In der Ägäis gibt es viele unbewohnte Inseln, wo der rechtliche Status dieser Eilande nicht geklärt ist. Es mag sein, dass die griechische Seite alle diese unbewohnten Inseln in der Ägäis als ihre Inseln ansieht, aber rein juristisch betrachtet steht diese Behauptung auf tönernen Füßen. In Artikel 121 Paragraf 3 der Seerechtskonvention steht „Felsen, die für die menschliche Besiedlung nicht geeignet sind oder ein wirtschaftliches Eigenleben nicht zulassen, haben keine ausschließliche Wirtschaftszone und keinen Festlandsockel.“ Griechenland hat in der Vergangenheit und versucht auch jetzt unbewohnte Inseln zu besiedeln. Der Grund ist nach Artikel 121 Paragraf 3 ganz eindeutig. Damit werden vollendete Tatsachen geschaffen, um für diese Inseln dann eine Ausschließliche Wirtschaftszone und einen Festlandsockel zu deklarieren und somit unter griechische Hoheit übergehen. Diese Vorgehensweise grenzt an modernes Raubrittertum. Exemplarisch ist die Kardak-Krise von 1995, weil Griechenland 1995 mit militärischen Mitteln versucht hat eine unbewohnte Insel zu besetzen, obwohl diese Insel territorial betrachtet gar nicht zu Griechenland gehört. Ich werde jetzt die Äußerungen des ehemaligen griechischen Admirals zur See, Andonis Andonyadis, in verkürzter Form wiedergeben, der mit seinem Statement in Griechenland für Aufsehen gesorgt hatte. Ich persönlich halte die Anmerkungen des pensionierten Admirals für bedeutsam, weil es eine differenzierte Sichtweise zum Thema aufzeigt. Er hat dieses Statement gegenüber dem griechischen Nachrichtenportal für Verteidigungsfragen Militarie gegeben und der Athener Korrespondent der Tageszeitung Hürriyet, Yorgo Kirbaki, hat die Stellungnahme des Admirals niedergeschrieben. Ich habe die Thesen von Admiral Andoyadis zusammengefasst: Der Luftraum über der Ägäis Die offizielle griechische Position: Die griechischen Hoheitsgewässer in der Ägäis betragen 6 Seemeilen. Ein königliches Dekret aus dem Jahre 1931 hat die Grenze des griechischen Luftraums über der Ägäis auf 10 Seemeilen festgelegt. Andonyadis erklärt, es gebe kein anderes Land auf der Welt, in dem die Grenzen des Luftraums von den Grenzen der Hoheitsgewässer abweichen. Die Grenzen des griechischen Luftraums von 10 Seemeilen würde nicht nur die Türkei nicht anerkennen, sondern auch andere Staaten. Die Griechen behaupteten, die Türkei würde internationales Recht und das Seerecht brechen, obwohl die Festlegung von 10 Seemeilen griechischen Luftraums gegen das internationale Seerecht verstoße. Die offizielle griechische Position: Obwohl der zivile Luftverkehr über der Ägäis durch Athen (Flight Information Region) kontrolliert werde, würden türkische Kampfflugzeuge ohne vorherige Ankündigung in den griechischen Luftraum eindringen und verletzen. Die griechischen Kampfflugzeuge würden den türkischen Kampflugzeugen mit dem Abfangen antworten. Nach Admiral Andonyadis handelt es sich beim FIR (Flight Information Region) um kein Hoheitsgebiet bzw. können daraus keine Souveränitätsrechte abgeleitet werden. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO habe militärisch genutzte Flugzeuge nicht dazu verpflichtet ihren Flugplan mitzuteilen, sondern lediglich eine Empfehlung dazu ausgesprochen. Türkische Kampfflugzeuge seien nicht verpflichtet ihren Flugplan mitzuteilen. Tiefflüge Die offizielle griechische Position: Türkische Kampfflugzeuge fliegen im Tiefflug über den Inseln. Damit will die Türkei den Status der griechischen Inseln in Zweifel ziehen. Um von ihrer eigentlichen Route abzuweichen, benötige ein Kampfflugzeug, so Andonyadis, mindestens 6 Meilen (9,66 km). Die Geografie der Ägäis sei bekannt. Es gebe zwar in der Fliegerei keinen derartigen Begriff, aber nach Ansicht von Andonyadis seien aber die Flüge [Anm. der Red. der türkischen Kampfflugzeuge] harmlos. Gemäß dem Fall, ein türkisches Kampflugzeug fliege über Rhodos. Aber daraus zu interpretieren, dass die Türkei die griechische Souveränität über der Insel Rhodos in Zweifel ziehe, sei nicht richtig. Er glaube auch nicht, dass sich die offizielle türkische Verteidigungspolitik zum Ziel gesetzt habe die [griechischen] Inseln zu besetzen.  

Ratgeber
Vorteile von Internetmarketing – was die Branche auszeichnet

Das Unternehmertum ist eine Welt, die sich stetig verändert und ein enormes Potential birgt. Derzeit macht vor allem eine Branche von sich reden – das Internetmarketing. Internetmarketing ist in aller Munde und hat auch in Deutschland seine Kreise gezogen. Die Zahl an Unternehmen, die im Internet tätig sind, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Menschen versuchen sich als Internetmarketer. Da es viele Internet-Geschäftsideen gibt, war diese Entwicklung zu erwarten. Es ist sogar damit zu rechnen, dass die Zahl an Unternehmern noch weiter zunehmen wird. Womöglich spielen auch Sie mit dem Gedanken. Doch bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, sollten Sie wissen, welche Vorteile die Branche überhaupt bietet. Viel Spielraum bei der Targetierung seiner Zielgruppe Ein enormer Vorteil des Internetmarketings ist, dass die Möglichkeit besteht, seine Zielgruppe präzise zu targetieren. Bei Offline-Werbekampagnen ist das nur zu einem bestimmten Maß möglich. Die meisten Offline-Maßnahmen richten sich an eine breite Masse. Die Targetierung einer bestimmten Zielgruppe ist umständlich. Im Internet hingegen ist es etwas ganz anderes. Egal ob Sie Ads über Social Media oder Google schalten – Sie haben zahlreiche Möglichkeiten zur Targetierung. Welche Kriterien Sie letztendlich einstellen können, hängt von der jeweiligen Plattform ab. Grundlegende Dinge wie Alter, Geschlecht und Hobbys können im Grunde immer angegeben werden. In der Regel sind die Individualisierungsmöglichkeiten bei Werbeanzeigen jedoch deutlich umfangreicher. Marketer haben also reichlich Spielraum bei der Targetierung. So laufen Werbekampagnen nicht so leicht ins Leere, was eine Menge Geld spart. Eine riesige Reichweite Es gibt eigentlich keine Branche, wo eine höhere Reichweite vorliegt, als beim Internetmarketing. Es ist theoretisch möglich Millionen von Menschen zu erreichen. Und das nicht nur in einer bestimmten Region, sondern weltweit. Bezüglich der Reichweite gibt es praktisch keine Einschränkungen. Allein die Reichweite einzelner Social-Media-Plattformen liegt bei mehreren Millionen. Wer gar noch Google oder vergleichbare Dienste einbezieht, merkt schnell, was für ein enormes Potential vorliegt. Unternehmer, die sich im Bereich des Internetmarketings durchsetzen können, haben in der Regel eine enorme Reichweite. Dieser Vorteil zeigt sich vor allem bei Werbeanzeigen. Viele Menschen mit Ads zu erreichen, ist überhaupt kein Problem und muss nicht einmal kostenintensiv sein. Wer hingegen über Offline-Werbung wie Fernsehwerbung eine breite Masse erreichen will, wird hohe Summen investieren müssen. Zahlreiche Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen Im Gegensatz zu anderen Branchen gibt es beim Internetmarketing praktisch keine Grenzen, was die Auswahl der Projekte angeht. Es können Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen realisiert werden. Die Welt des Internets ist riesig und dementsprechend eröffnet sich eine enorme Bandbreite an potentiellen Geschäftsideen. Sie können also immer in einem Bereich tätig werden, der Sie persönlich anspricht. Dadurch bringen Sie die erforderliche Leidenschaft mit. Das wiederum kann sich ungemein auf den Erfolg Ihres Unternehmens auswirken. Diese enorme Vielfalt hat aber nicht nur Vorteile. Dadurch, dass so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, können sich einige Internetmarketer nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Erfolge lassen sich analysieren und visualisieren Beim Internetmarketing haben Sie das Glück, verschiedene Tools zur Verfügung zu haben. Vor allem wenn es um die Analyse geht, ist die Bandbreite an Tools enorm. Tools bieten die Möglichkeit, seine Erfolge genau zu messen. So lässt sich unter anderem die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen feststellen. Diese Werkzeuge bieten Internetmarketern viel Spielraum. Sie können beispielsweise die Entwicklung des Unternehmens visualisieren. Das ist für einen persönlich interessant und auch dann von Nutzen, wenn eine Konferenz mit Mitarbeitern oder Partnern ansteht. Aufgrund der DSVGO sollten Sie sich jedoch näher über die Nutzung bestimmter Tools informieren. Gerade solcher, die personenbezogene Daten sammeln. Wenn es um die Analyse geht, ist das aber häufig der Fall. Kaum eine Branche hat mehr Zukunftspotential Nicht alle Branchen haben von der Digitalisierung profitiert. Einige sind sogar kurz vor dem Aussterben. Solche Entwicklungen haben natürlich ihre Kehrseite und als Unternehmer möchte man sich nicht in einer derartigen Lage befinden. Doch beim Internetmarketing ist es im Grunde nicht nötig, sich Gedanken darüber zu machen. Es steht außer Frage, dass die Branche Zukunftspotential hat. Sie wird sich in den kommenden Jahren noch stark weiterentwickeln und damit womöglich an Relevanz gewinnen. Das bedeutet für Internetmarketer allerdings auch, dass sie aufkommende Veränderungen immer im Blick haben sollten. Denn die Konkurrenz schläft nicht und mit zunehmender Modernisierung tun sich neue Wege auf. Noch gibt es wenig umkämpfte Bereiche Die Welt des Internetmarketings ist schon lange nicht mehr mit attraktiven Nischen überlaufen. Inzwischen gibt es einige Unternehmer, die sich in dem Bereich etabliert haben. Manche Nischen sind sogar komplett überlaufen. Dennoch ist die Situation noch weit besser als im Offline-Markt. Es gibt nach wie vor interessante Bereiche, die kaum umkämpft sind. In solchen Bereichen ein Projekt aufzubauen, ist in der Regel um einiges vielversprechender, als im Offline-Markt sein Glück zu versuchen. Das erfordert aber auch eine ordentliche Konkurrenzanalyse. Denn nur mit einer solchen lässt sich ausmachen, wo noch verborgenes Potential steckt.

Islamfeindlichkeit
Bombendrohungen gegen Moscheen: Wo bleibt der Aufschrei?

Ein Gastkommentar von Yasin Baş Wo bleibt der Aufschrei nach den rechtsterroristischen Bombendrohungen und Übergriffen der letzten Tage gegenüber Moscheen in Deutschland? Gehen die rassistisch und menschenfeindlich motivierten Angriffe auf Muslime und deren Gotteshäuser in dem Eiltempo weiter, kann dies zur Spaltung der Gesellschaft führen. Warum? Weil immer mehr Betroffene über eine sogenannte Solidaritätsverweigerung der Mehrheitsgesellschaft und der Politik oder über Verunsicherung und Vertrauensverlust in die Arbeit der Ermittlungsbehörden sprechen. Das zu hören, sollte uns nicht nur beunruhigen, sondern alarmieren. Denn es ist das Vertrauen, die Sicherheit und die Solidarität, die uns zusammenhält. Spaltungspotential ist gestiegen Die permanente Diffamierung, Drohung und Gewalt gegen Muslime richtet sich sowohl gegen unser demokratisches System als auch gegen das friedliche und gemeinsame Zusammenleben aller Menschen in unserem Land. Die Bombendrohungen gegen Moscheen in Aachen, Bielefeld, Essen, Hagen, Pforzheim und Unna sowie ein Übergriff auf eine zukünftige Moschee in Brühl beabsichtigen, Zwietracht zu schüren, unsere offene und tolerante Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Die Taten bezwecken ferner, den Frieden in Deutschland zu schänden und Hass zu säen. Und diese antimuslimischen Taten verfolgen nicht zuletzt, unsere gemeinsamen Werte zu zerstören. Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit etablieren sich im Zentrum Politik, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen sind mehr denn je gefordert, sich entschlossener gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Diskriminierung zu erheben. Die hetzerische Stimmung gegenüber manchen gesellschaftlichen Gruppen nimmt in den letzten Jahren – auch und insbesondere in Europa – weiter zu. Die Etablierung rechtspopulistischer und rassistischer Parteien, islamfeindlicher Mainstream-Akteure sowie sogenannter islamkritischer Journalisten und Experten, die immer mehr Platz in der gesellschaftlichen Mitte finden, weist leider nicht in eine hoffnungsvolle Zukunft. Mehr Sicherheit und Vertrauen schaffen Zugleich sind unsere Behörden mehr denn je gefordert, Sicherheit und Vertrauen herzustellen. Denn nicht zuletzt die rechtsterroristischen Morde des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in Deutschland oder dubiose V-Leute bzw. Kontaktpersonen im Umfeld sogenannter „islamistischer“ Täter zeigen immer wieder, dass auf diesem Feld noch viele Fragen unbeantwortet sind. Moscheen wie Synagogen schützen Überdies ist es beunruhigend, dass trotz steigender Übergriffe auf Moscheen und Muslime immer noch keine ausreichenden Konzepte dagegen existieren. Wie wäre es zum Beispiel, dass es neben dem jetzigen Beauftragten für Antisemitismus auch das Amt eines Beauftragten der Bundesregierung für Islamfeindlichkeit (Islamophobiebeauftragten) zu schaffen? Außerdem muss schließlich die Frage öffentlich erörtert werden, ob Moscheen genauso wie Synagogen besonders durch unsere Polizei geschützt werden müssen. Der Zeitpunkt für einen flächendeckenden Objektschutz von Moscheen scheint sogar überschritten und somit dringend erforderlich. Demokratiefeinde auch in den eigenen Reihen? Jede Art von Drohung und Gewalt muss aufs Schärfste verurteilt und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln ermittelt und geahndet werden. Diese koordinierten Drohungen und deren Hintergründe mit all ihren verzweigten Netzwerkstrukturen müssen dringend lückenlos aufgeklärt werden. Deshalb ist es konsequent, dass bei den bundesweiten Razzien gegen mutmaßliche Rechtsterroristen, die unsere Staats- und Gesellschaftsordnung zerstören wollten, zwölf Verdächtige festgenommen wurden. Betroffenheit löst dabei nur aus, dass es unter den Verdächtigen auch Mitarbeiter gab, die bei Behörden tätig waren. Das zeigt, dass wir die Demokratiefeinde leider auch immer mehr in unseren eigenen Reihen suchen müssen. Regierungssprecher Seibert: „Widerwärtiges Verhalten“ Ein wichtiges Signal der Solidarität kam unterdessen von Regierungssprecher Steffen Seibert. Er verurteilte die Drohungen oder Beschädigungen von islamischen Einrichtungen der letzten Tage und bezeichnete diese als „ein widerwärtiges Verhalten“. Die Bundesregierung fühle sich wie alle staatlichen Kräfte dem Ziel verpflichtet, sagte Seibert, allen Menschen ihre Religionsausübung im Rahmen der deutschen Rechtsordnung zu ermöglichen. 2019 jeden zweiten Tag islamfeindliche Angriffe Unterdessen wurde am Montag bekannt, dass es in Deutschland im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesregierung statistisch jeden zweiten Tag islamfeindliche Angriffe gegeben habe. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz bezifferte die Taten als „rechten Terror“. Demnach wurden 2019 184 Fälle islamfeindlich motivierter Übergriffe gegen Einrichtungen oder Personen polizeilich registriert. Buchholz forderte, die Bundesregierung müsse endlich entschiedene Schritte gegen islamfeindliche Gewalt und Diskriminierung ergreifen. Staatliche und zivile Kräfte bündeln Der islamfeindliche Rechtsterrorismus bedroht uns alle gleichermaßen, weil es sich gegen unsere Staats- und Gesellschaftsordnung richtet. Dem müssen wir uns alle zusammen, mit allen staatlichen und zivilen Institutionen und Kräften entgegenstellen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Yasin Baş
Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?”, „nach-richten: Muslime in den Medien” sowie „Muslime in den Medien 2018″.  

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– Türkei-Beben – Salt Bae-Nusret: Millionen-Spende für Erdbebenopfer in der Türkei

Nach dem schweren Erbeben der Stärke 6,8 im Südosten der Türkei, bei dem nach letzten Informationen 41 Menschen starben, gibt es eine beispielhafte Solidarisierung mit den Notleidenden.

Salt Bae-Nusret: Millionen-Spende für Erdbebenopfer in der Türkei
 

Luftfahrt-News
Türkische Airline Atlas Global meldet Insolvenz an

Istanbul – Die türkische Ferienfluggesellschaft hat am Mittwoch Konkurs angemeldet und den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die zivile Luftfahrtbehörde bestätigte am heutigen Freitag die Meldungen in einem Tweet. Das Unternehmen habe Konkurs angemeldet und ihre Flüge eingestellt, weil sie ihr operatives Geschäft nicht weiterführen konnte. Wie Geschäftsführer Murat Ersoy, Bruder des türkischen Tourismusministers Mehmet Nuri Ersoy, gegenüber Medien in der Türkei bestätigte, wurden alle Beschäftigten der Airline entlassen. Sie hatten bereits seit drei Monaten keine Gehälter mehr bekommen. Wie das Touristikportal Tourexpi berichtet, sitzt die Fluggesellschaft auf einem Schuldenberg von 200 Millionen US-Dollar. Zu den Gläubigern zählten Flughäfen, Treibstofflieferanten und Banken. https://twitter.com/bulentyldrm21/status/1227702432383279104 https://twitter.com/HavArenaMedya/status/1227594535968104448 Bereits am 26. November 2019 hatte Atlasglobal den Flugbetrieb eingestellt, jedoch zeitgleich angekündigt, dass es sich nur um eine rund einmonatige Auszeit handele. Während dieser wollte sich die private Fluggesellschaft nach eigenen Angaben neu strukturieren, um ihren Passagieren anschließend ein einzigartiges Flugerlebnis zu bieten. Wie zugesichert hob die Flotte der Airline am 21. Dezember wieder ab, ein Großteil der bis dahin elf betriebenen Jets wurde allerdings an die Leasinggeber zurücküberstellt. Atlasglobal war 2015 aus der zuvor vom Reiseveranstalter Öger Tours gegründeten Atlasjet hervorgegangen, agierte jedoch bereits seit 2006 unabhängig, berichtet flug.check24. 

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– Luftfahrt-News – Turkish Airlines-Tochter Anadolu Jet startet Flüge nach Deutschland

Der Billigflieger AnadoluJet, eine Tochterfirma von Turkish Airlines, soll erstmalig internationale Verbindungen vom Istanbuler Airport Sabiha Gökcen aufnehmen.

Turkish Airlines-Tochter Anadolu Jet startet Flüge nach Deutschland