Tourismus
TUI-Chef: TUI profitiert von Brexit-Klarheit und Cook-Pleite

Der Vorstandschef der TUI, Fritz Joussen, gibt sich optimistisch zum Reisegeschäft 2020. „Für den aktuellen Winter liegen die Buchungen konzernweit mit vier Prozent im Plus, in Deutschland liegen die Buchungen ebenfalls auf diesem Niveau“, sagte der Chef von Europas größtem Reisekonzern der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Er rechnet nicht damit, dass die Klimadebatte die Zahl der Flüge reduziert. „Die Menschen werden auch in Zukunft reisen. Sie wollen die Welt sehen, daran ändert die Klimadebatte wenig. Wir rechnen mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich im aktuellen Geschäftsjahr.“ Joussen erwartet, dass sich in Großbritannien ein Drittel der Kunden der früheren Thomas Cook nun für TUI entscheidet. Das Ergebnis der britischen Parlamentswahl helfe TUI: „Die Aufwertung des britischen Pfunds bringt uns neues Geschäft in unserem wichtigsten Markt. Die Parlamentswahlen in Großbritannien haben hinsichtlich des Brexit Klarheit gebracht. Das zeigt sich bereits im Konsumverhalten der Engländer.“ Eine Pleite von TUI wie von Thomas Cook sei ausgeschlossen: „Pauschalreisen bei TUI sind für die Urlauber sicher. TUI hat im letzten Jahr einen Gewinn von 893 Millionen Euro gemacht. Unser Unternehmen ist kerngesund, wogegen Thomas Cook schon lange vor dem Konkursantrag in der Krise war.“ Zu den beliebten Zielgebieten 2020 sagt er: „Griechenland ist auf einem hohen Niveau. Die Türkei, Ägypten und Nordafrika haben Zuwächse. Mallorca bleibt ein Renner, sehr stark gefragt sind Kreuzfahrten und Fernreisen in die Karibik und nach Südostasien.“ Als Wachstumssegment sieht er das Vermitteln von Ausflügen und anderen Aktivitäten: „Weil uns 21 Millionen Kunden als Reiseanbieter vertrauen, wächst die Zahl der vermittelten Aktivitäten schnell: 2018 lag sie bei 4,5 Millionen, 2019 bei fast 10 Millionen. Und weil wir mehr Nachfrage als jeder Wettbewerber bündeln, wollen wiederum immer mehr Firmen mit uns zusammenarbeiten: Aktuell haben wir rund 150.000 Angebote für Aktivitäten, auf Dauer sollen es eine Million sein“, so Joussen

Ausland
Kommentar: Das Türkei-Libyen-Abkommen mischt die Karten im Mittelmeer neu

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Ein Gastbeitrag von Murat Hatake Israel, Griechenland, Zypern und Italien können ihre geplante Gaspipeline nach Europa nicht ohne die Zustimmung der Türkei realisieren. Denn das neue Abkommen mit Libyen bestimmt und erweitert die ausschließliche Wirtschaftszone der Türkei zu Ungunsten Griechenlands, wo die geplante „EastMed Pipeline“ unter dem Wasser verlaufen sollte. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan betont mit Nachdruck, dass eine Verletzung der türkischen Souveränität innerhalb der eigenen ausschließlichen Wirtschaftszone durch Drittländer, Konsequenzen nach sich ziehen werde. Die Warnung nehmen alle Beteiligten Ernst, denn erst vor zwei Wochen wurde ein israelisches Bohrschiff, das unmittelbar an der Zyperngrenze Gasarbeiten vornehmen wollte, von der türkischen Marine zurück gedrängt. Große Gasvorkommen mit der Bezeichnung „Leviathan“ liegen unmittelbar an der israelischen Meeresküste und diese wollte Israel über Griechenland nach Europa liefern und somit die Türkei sicherheitspolitisch umgehen. Auch der griechische Teil Zyperns wollte diese Route für sich wählen, da 2011 Forscher Gasvorkommen im Mittelmeer entdeckt haben sollen, die die Türkei 570 Jahre mit Energie versorgen könnte und Europa für 30 Jahre. Jedoch hat das Türkei-Libyen-Abkommen alle Karten im Mittelmeer neu gemischt und Israel sowie Zypern vom europäischen Raum isoliert. Ohne die Zustimmung der Türkei kann also keine Pipeline in die EU verlegt werden. Die Türkei bot Israel an, die Pipeline über die Türkei nach Europa zu verlegen. Dadurch würde die Türkei energiepolitisch noch mehr an Bedeutung gewinnen und somit zu einem Energiehub zwischen Nahost – Asien – Mittelost und Europa werden. Indessen hat Griechenland den libyschen Botschafter ausgewiesen und der Türkei gedroht und Europa um Hilfe gebeten. Zusammenfassend: Die Türkei führt eine nationale geostrategische Interessenspolitik im Nahen Osten und stärkt ihre Militärpräsenz in Syrien, Irak, Libyen und im Mittelmeer. Europa scheint dagegen machtlos zu sein und auch die Anrainerstaaten kommen gegen die Regionalmacht Türkei nicht an. Die USA als Hegemonialmacht droht der Türkei mit Wirtschaftsembargos und Sanktionen auf Rüstungsgüter. Die Türkei gibt sich unbeeindruckt und droht ebenfalls mit der Schließung von Natomilitärbasen wie Incirlik und Kürecik.

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– Energiepolitik – Türkei: Spannungen um Erdöl- und Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer Mit Beginn des IV. Kreuzzuges anno 1202, erwarben die damals mächtigen italienischen Stadtstaaten Venedig und Genua Handelsrechte in den ägäischen Inseln und in der Levante. Damit war der Beginn eines Konkurrenzkampfs zwischen den beiden Handelsstädten eingeläutet und die Venezianer setzten sich als Seemacht um 1380 gegen die Genueser durch.
Türkei: Spannungen um Erdöl- und Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer

Türkei
Kommentar: Wie der Westen Terroristen schützt

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge –  kboelge@web.de Ankara, in den frühen Morgenstunden des 16. Juli 2016: Nach dem Umsturzversuch gegen die gewählte türkische Regierung tags zuvor, fällt der Gendarmerie auf dem hermetisch abgeriegelten Luftwaffenstützpunkt Akıncı auf offenem Gelände ein Mann auf. Er trägt keine Militäruniform, hat eine Glatze und sieht von seiner Statur her aus wie ein harmloser Beamter. Auf die Frage der schwer bewaffneten Soldaten was er in der streng abgeriegelten Militärbasis zu suchen habe, antwortet der Unbekannte mit einer energischen Stimme, er sei wegen eines Grundstückkaufs vor Ort. Die Soldaten nehmen ihm das nicht ab. Er wird festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Der Unbekannte, um den es hier geht, ist kein geringerer als Adil Öksüz. Nach Ansicht der Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul gilt Öksüz als einer der mutmaßlichen Drahtzieher des Putschversuchs von 2016 und wird daher mit internationalem Haftbefehl gesucht. Er war als „Imam“, das ist eine Verbindungsperson des terroristischen Gülen-Netzwerks, für die türkische Luftwaffe zuständig. Öksüz wurde damals einem Haftrichter vorgeführt, der ihn nach 22 Stunden Untersuchungshaft unter Auflagen auf freien Fuß setzte, obwohl der zuständige Staatsanwalt gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt hatte. Später stellte sich heraus, dass während der Querelen um den bewaffneten Umsturzversuch Mitglieder der Gülen-Organisation in der Gendarmerie und an den Gerichten die Beweise für den Haftbefehl unterschlagen haben. Nach seiner nicht nachvollziehbaren Freilassung unter Auflagen, das von einem Gericht in Sincan/Ankara angeordnet wurde, verliert sich seine Spur. Türkische Ermittler konnten seine Flucht dennoch etwas rekonstruieren. Demnach ist Öksüz auf seiner Flucht zunächst nach Istanbul gereist und von dort nach Sakarya. Nach Angaben der türkischen Strafverfolgungsbehörden befanden sich unter seinen Fluchthelfern sein Schwager, Ali Sami Yildirim, der gleichzeitig Verantwortlicher der Gülen-Organisation in Russland war sowie der Journalist Erdal Şen aus Ankara. Gegen diese Personengruppe und weitere Fluchthelfer verhängten türkische Gerichte Haftstrafen wegen der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und der Beihilfe zur Flucht von Öksüz. Seit drei Jahren befindet sich einer der meistgesuchten Gülen-Terroristen auf der Flucht. Es gab Spekulationen über seinen Aufenthaltsort und Öksüz habe sich ins Ausland abgesetzt. Die Zeitungen Die Zeit und die Frankfurter Rundschau berichteten 2018 Adil Öksüz sei nach Bekanntwerden seines Aufenthaltsortes von Personenschützern des Berliner Staatsschutzes an einen sicheren Ort gebracht worden. Wenn diese Presseberichte zutreffen sollten, wäre das ein großer Skandal, weil damit ein mit Haftbefehl gesuchter Verbrecher und Terrorist durch Sicherheitsbehörden in Deutschland geschützt würde. Das verstößt gegen geltende Gesetze und internationale Verträge. Vergleichen wir den Putschversuch von 2016 anhand eines Beispiels mit Deutschland. Wer in Deutschland die verfassungsmäßige Ordnung mit Gewalt oder einer Androhung beseitigen will, wird nach § 81, § 82, § 83 Strafgesetzbuch (StGB) entweder mit einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe oder zu einer Freiheitstrafe zu zehn Jahren verurteilt. Es kann nicht sein, dass Mörder und Terroristen in Deutschland um politisches Asyl bitten und erhalten, obwohl in diesem Fall ganz klar nach strafrechtlichem Aspekt beurteilt werden muss. In Deutschland haben zahlreiche Mitglieder der terroristischen Gülen-Organisation (Militärattachés, Diplomaten, Soldaten, Offiziere etc.) Asyl erhalten oder die Verfahren dauern noch an. Die Türkei verlangt deren Auslieferung, weil diese Terroristen eine Straftat begangen haben. Beim Putschversuch wurden von den Verschwörern 251 türkische Bürger brutal ermordet. Nach Angaben der Strafverfolger flog Adil Öksüz, einer der mutmaßlichen Planer des Putschversuchs vom 15. Juli 2016, mit einem weiteren „Imam“ der fethullahistischen Terrororganisation (Fetö), Kemal Batmaz, drei Tage vor dem Putschversuch, am 12. Juli 2016, in die USA und kam am 14. Juli 2016 wieder zurück. Es existieren Aufnahmen der Überwachungskameras am Flughafen, die Öksüz und Batmaz gemeinsam zeigen. Die Ermittler gehen davon aus, dass beide von Gülen selbst oder durch eine andere Person Anweisungen für den Putsch am 15. Juli 2016 erhalten haben. Wenn das stimmt, hat der amerikanische Nachrichtendienst CIA und auch die US-Regierung darüber Kenntnis gehabt. Nach dem gescheiterten Putschversuch besuchte der damalige US-Vizepräsident Joe Biden am 24. August 2016 Ankara und erklärte vielsagend: „Als der Putschversuch begann, konnten wir nicht einschätzen ob dieser echt war oder nicht.“ Terroristenchef Gülen selbst lebt seit seiner Flucht 1999 in seinem Anwesen in Pennsylvania/USA. Mehrfache Auslieferungsanträge der Türkei an die US-Behörden wurden von diesen entweder gar nicht beantwortet oder abgelehnt. Zu einer Auslieferung des Terrorchefs wird es wohl nicht kommen, denn dann würde das ganze Ausmaß der US-Verwicklung publik werden.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– China – Uiguren-Verfolgung: Mesut Özil verurteilt muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil hat in einem Tweet muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen zur Unterdrückung und Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China scharf verurteilt.

Uiguren-Verfolgung: Mesut Özil verurteilt muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen

Geschichte
Nach der Machtübernahme der Nazis: Albert Einsteins Brief an die Türkei

Von Kemal Bölge  Durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, am 30. Januar 1933, wurde den Nazis der Weg zur Macht geebnet. Die Weltwirtschaftskrise war ein Faktor von einigen, die die Machtübernahme der NSDAP in Deutschland erst ermöglichte. Viele deutsche Wissenschaftler jüdischen Glaubens, aber auch andere Akademiker, mussten wegen der Nazi-Diktatur Deutschland daraufhin verlassen. Zu ihnen gehörte auch der berühmte deutsche Physiker Albert Einstein, der für die Union der Gesellschaft am 17. September 1933 einen Brief an den damaligen Präsidenten der Türkei, Mustafa Kemal Atatürk bzw. den Ministerpräsidenten Ismet Inönü, schrieb, mit der Bitte um Aufnahme dieser Wissenschaftler in der Türkei, damit diese an den türkischen Hochschulen lehren und forschen könnten.
Union der Gesellschaft „OSE“ Für den Schutz und der Gesundheit der jüdischen Bevölkerungen Seine Exzellenz Der Präsident des Ministerkabinetts der türkischen Republik 17 September, 1933 Ihre Exzellenz Als Ehrenpräsident der Weltvereinigung „OSE“ wende ich mich bittend an Ihre Exzellenz, um 40 Professoren und Ärzten aus Deutschland zu erlauben, ihre wissenschaftlichen und medizinischen Arbeiten in der Türkei fortsetzen zu können. Die oben erwähnten Personen können sich nicht weiter in Deutschland betätigen, da die dort derzeit herrschenden Gesetze es nicht zulassen. Die Mehrheit dieser Männer besitzen große Erfahrungen, Kenntnisse sowie wissenschaftliche Verdienste und könnten, wenn man sie in ein neues Land umsiedeln würde, sehr nützlich sein. Aus einer großen Zahl von Bewerbern hat unsere Vereinigung 40 erfahrene Fachmänner und prominente Gelehrte ausgewählt, und wendet sich hiermit an Ihre Exzellenz, um diesen Männern zu erlauben, sich in Ihrem Land niederzulassen damit sie Ihre Arbeit ausüben können. Diese Wissenschaftler sind bereit, ein Jahr lang ohne jede Vergütung in einigen Ihrer Einrichtungen gemäß den Anweisungen Ihrer Regierung zu arbeiten. Diesen Antrag unterstützend nehme ich mir die Freiheit, meine Hoffnung auszudrücken, dass bei einer Bewilligung dieser Bitte Ihrerseits eine Tat der großen Humanität vollzogen wird, dadurch aber auch einen Vorteil für Ihr eigenes Land mit sich bringt. Ich habe die Ehre, Ihrer Exzellenz zu Diensten zu sein (Unterzeichnet von Prof. Albert Einstein) (Quelle: Eslam.de)
Der dieses Jahr verstorbene britische Historiker Prof. Norman Stone, hielt zu diesem Thema 2001 einen Vortrag beim 17. KAS-Diskussionsforum an der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ankara. Stone erklärte, die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ hätte schon 1933 die ersten deutschen Hochschullehrer in die Türkei vermittelt. Bis 1937 hätten 350 deutsche Wissenschaftler eine Anstellung an türkischen Universitäten erhalten und davon seien „150 Wissenschaftler mit Weltruhm“ gewesen. Hier einige Namen von Hochschullehrern und Gelehrten, die in der Türkei einen Anstellungsvertrag an Universitäten erhielten: Hans Wilbrand (Agrarwissenschaft), Ernst Hirsch (Jura), Hans Güterbock (Hethitologe) oder der österreichische Architekt Clemens Holzmeister. Auch der Komponist und Pianist Bela Bartok gehörte zu den emigrierten Wissenschaftlern. Albert Einsteins Türkei-Aufenthalt war übrigens von kurzer Dauer, bevor er am 17. Oktober 1933 in die USA emigrierte.

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 – Selahattin Ülkümen – Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete

Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.

Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete
   

Selahattin Ülkümen
Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete

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Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge 

Sie gilt als die Insel der Ritter, Rhodos, mit seinen reizenden Ortschaften sowie schmalen Gassen, den Festungen und Moscheen, die schönen Strände und den Windmühlen. Hier spielten sich 1944 grausame Schicksale ab.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzte die deutsche Wehrmacht Griechenland und 1943 die sogenannten Dodekannes (die zwölf Inseln), die seit 1912 unter italienischer Herrschaft stand. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf Rhodos neben Griechen auch Türken als auch zirka 4.000 Juden, die seit Jahrhunderten auf dem Eiland lebten und verschiedenen Berufen nachgingen.

Mit dem Aufkommen des europäischen Nationalismus wurden in Griechenland und auf den ägäischen Inseln ethnische Säuberungen an Türken und anderen Minderheiten durchgeführt. Um das Ziel eines ethnisch homogenen griechischen Staates zu erreichen, wurden wie zuvor auf Kreta, auch in Rhodos Türken systematisch verfolgt, unterdrückt und vertrieben. Sie wurden Opfer eines völkisch-rassischen Nationalismus, der die Hellenisierung dieser Region vorsah. Wegen der damaligen diskriminierenden italienischen Gesetze verließen zahlreiche Juden Rhodos.

Als 1492 mit dem Erlass von Granada viele sephardische Juden vor die Wahl gestellt wurden entweder zum Christentum überzutreten oder Spanien zu verlassen, flohen die meisten in den Mittelmeerraum. Das Osmanische Reich empfing die geflüchteten Juden mit offenen Armen, die sich in Saloniki, Istanbul (ehemals Konstantinopel) und anderen Gebieten niederließen. Mit der Eroberung von Rhodos am 21. Dezember 1522 durch die Osmanen, siedelten sich auch die aus Spanien geflohenen sephardischen Juden auf Rhodos an. Eine jüdische Bevölkerung existierte auf Rhodos bereits seit dem zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

Der Plan des NS-Regimes zur Vernichtung der europäischen Juden wurde auch auf Rhodos angewandt. Zur Umsetzung schickten die Nazis SS-Obersturmführer Anton Burger auf die Insel, der den Transport der vor Ort lebenden Juden ins Todeslager Auschwitz-Birkenau sicherstellen sollte. Dem zuständigen deutschen Generalleutnant Ulrich von Kleemann, der für die besetzten ostägäischen Inseln zuständig war, wurde im Juli 1944 der Befehl erteilt die jüdischen Bewohner von Rhodos in Haft zu nehmen. Die jüdische Bevölkerungszahl betrug 1944 zirka 1.800.

Ein Jahr vorher, 1943, wurde Selahattin Ülkümen zum Generalkonsul der Türkei auf Rhodos berufen. Die Türkei war während des Zweiten Weltkriegs nicht Kriegspartei bzw. trat nicht aktiv in den Krieg ein. Der junge Diplomat ist über die Ereignisse äußerst besorgt und bittet um ein Gespräch mit dem deutschen Kommandanten. Er verweist auf die Neutralität der Türkei und erklärt von Kleemann, dass die türkischen Gesetze keine Unterschiede bei der ethnischen und religiösen Zugehörigkeit machen und verlangt die Freilassung der Bürger jüdischen Glaubens.

Der General lässt sich darauf nicht ein und verweist auf deutsches Recht. In diesem Augenblick hat Ülkümen eine Idee: Er erklärt gegenüber Kleemann, er werde diese Angelegenheit seiner Regierung (der türkischen Regierung) mitteilen, was zu einer Krise zwischen beiden Ländern führen könne und Deutschland werde dann ihn (Kleemann) verantwortlich machen. Die Drohung des türkischen Diplomaten hat Kleemann offenbar etwas beeindruckt, denn er akzeptiert dessen Forderung nach der Freilassung der Juden.

Trotz der Einigung beginnt die deutsche Wehrmacht mit der Zerstörung der jüdischen Viertel und der Synagogen. In einer Synagoge befindet sich eine 800 Jahre alte handschriftliche Tora, die vor der Zerstörung gerettet werden soll. Zu Hilfe eilt der damalige Mufti von Rhodos, Scheich Süleyman Kaşlıoğlu, der nicht nur diese Tora, sondern auch die jüdischen Bibeln aus anderen Synagogen unter der Kanzel der Murat-Reis-Moschee vor der sicheren Zerstörung rettet. Nach dem Gespräch mit Kleemann fährt Ülkümen zurück in sein Büro und beginnt mit der Erstellung von Reisepässen für die Juden mit türkischer Staatsangehörigkeit.

Allerdings betrifft das insgesamt nur 13 Personen. Die übrigen Juden von Rhodos besitzen die italienische und griechische Staatsbürgerschaft, was dem Diplomaten in diesem Augenblick bewusst ist. Er möchte aber Menschenleben retten und macht dann etwas, was er eigentlich nicht darf. Er stellt etwa 200 Juden aus Rhodos gefälschte türkische Reisedokumente aus. Mit dieser kühnen Aktion bewahrt Ülkümen mindestens 42 Juden vor der Deportation in die Gaskammern nach Auschwitz-Birkenau.

Die deutschen Besatzer schöpfen Verdacht und lassen daraufhin das Haus des türkischen Generalkonsuls zerstören. Bei diesem Angriff wird die hochschwangere Frau von Sebahattin Ülkümen schwer verletzt, die kurze Zeit später ihren Verletzungen erliegt. Auch zwei Mitarbeiter des Konsulats werden bei der Zerstörung des Gebäudes getötet. Ülkümen wird 1944 aus Rhodos ausgewiesen und bis 1945 im Gefängnis von Piräus festgehalten. Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.

Israel hat diesen Diplomaten nicht vergessen und Ülkümen 1990 zu Lebzeiten als einziger türkischer Staatsbürger mit der Auszeichnung der „Gerechten unter den Völkern“ geehrt und ein Baum im Ehrenhain in der Gedenkstätte Yad Vashem gepflanzt. Von manchen wird Sebahattin Ülkümen als der „türkische Schindler“ beschrieben, aber in einem Interview erklärte dieser einmal, dass er keinen dieser Juden aus Rhodos gekannt habe und nur Menschenleben retten wollte. Er würde es jederzeit wieder tun. Er starb 2003 im Alter von 89 Jahren in Istanbul.

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– Jazz-Krise –
Als Afroamerikaner die türkische Botschaft durch den Hintereingang betreten sollten

Als die türkische Botschaft in Washington in den 1950er Jahren Afroamerikaner zu einem gesellschaftlichen Ereignis einlud, löste dies eine diplomatische Krise zwischen Ankara und Washington aus.

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Reisen
Weihnachten 2019 wohl wieder ohne Schnee

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WERBUNG Wir Deutschen lieben unseren Lifestyle, und wir haben vor allen Dingen klare Vorstellungen davon, wie die Weihnachtszeit auszusehen hat. Von Schneegestöber und eisigen Temperaturen fehlt derzeit jedoch noch immer jede Spur. Stellt sich die Frage, ob wir so kurz vor Heiligabend noch Hoffnung haben dürfen und in welchen Regionen überhaupt Schnee fallen wird. Erbaulich sind die Prognosen nicht gerade. Irgendwie will keine Weihnachtsstimmung aufkommen, wenn man sich draußen umsieht. Nicht einmal der Weihnachtsmarktbesuch schafft Abhilfe. Glühwein & Schmalzgebäck schmecken bei Minusgraden eben immer noch am besten. Unser Tipp deshalb: Koffer packen und nichts wie weg! Ein paar Orte in Europa sind tatsächlich schon von weißer Pracht gesegnet. Der Weihnachtsbaum passt zwar nicht in den Flieger, doch zumindest für die passende Atmosphäre und gute Stimmung lässt sich nach ein paar Flugstunden sorgen. Wer zudem auf großartiges Entertainment setzt, der wird in den großen Skigebieten, die neben Afterski-Partys auch Casinos & Co. zu bieten haben, ganz sicher nicht enttäuscht. Hier lohnt sich der Winterurlaub Wer noch überhaupt keine Idee hat, wie er die Feiertage verbringen soll, der wird auf Skiresort.de garantiert fündig. Dort bietet sich die Gelegenheit, mehr über die beliebtesten Skigebiete Europas zu erfahren und herauszufinden, wo aktuell Schnee liegt. Hoch im Kurs steht übrigens Südtirol. Auch wir können einen Kurzurlaub nur empfehlen. Alternativ bietet sich eine Reise nach Österreich an. In der traumhaften Kulisse lässt es sich nicht nur wunderbar Ski fahren, sondern man kann hier auch einfach mal die Seele baumeln lassen – vor allem wenn es darum geht, dem Weihnachtsstress zu entfliehen. Einen echten Geheimtipp hat das Portal parat: „Das Skigebiet Schöneben/​Haideralm – Reschen/​St. Valentin auf der Haide befindet sich im Vinschgau (Italien, Trentino-Südtirol, Südtirol). Zum Skifahren und Snowboarden stehen 65 km Pisten zur Verfügung. 10 Lifte befördern die Gäste. Das Wintersportgebiet liegt auf einer Höhe von 1.460 bis 2.390 m. Mit der Wintersaison 2018/2019 gehen die beiden benachbarten Skigebiete Schöneben und Haideralm einen gemeinsamen Weg als Skigebiet Schöneben/Haideralm. Die verschiedenen Teile des Wintersportgebiets sind dadurch für die Wintersportler komfortabel mit Pisten und Liften verbunden.“ Prognosen für Weihnachten schlecht Die Seite Merkur.de hat sich dem Thema weiße Weihnachten gewidmet und klärt auf, was es mit dem Mythos auf sich hat. Seit nunmehr 9 Jahren warten wir in weiten Teilen Deutschlands vergeblich auf die weiße Pracht. Allenfalls bleibt der Weg in Gebiete wie das Sauerland, denn dort helfen im Falle eines Falles Schneekanonen dabei, winterliche Stimmung zu zaubern. In den kommenden Tagen ist von oben jedenfalls nicht viel zu erwarten, denn die Temperaturen liegen schon bald wieder im zweistelligen Bereich – atlantische Luft sei Dank. Wer sich Weihnachten dennoch nicht vermiesen lassen will, der kann kurzentschlossen über eine Reise in die Ferne nachdenken. Die gute Nachricht ist, dass wir zumindest in Europa bleiben dürfen. Besser doch zu Hause bleiben? Keine Lust auf klirrende Kälte? Auch das ist kein Problem. Beim Betway live spielen gibt es unzählige Möglichkeiten, sich den Winter einfach virtuell nach Hause zu holen. Aktuell liegen hier natürlich die Weihnachtsslots voll im Trend. Betway selbst hat als Buchmacher riesige Erfolge gefeiert, ist heute allerdings viel mehr als das. Casino Spiele und Live Tische, die kommen hier mindestens genauso gut bei tausenden Kunden an wie Sportwetten. Und sollte doch noch ein Urlaub geplant sein, bietet sich hier ausreichend Zeit, die Grundlagen der großen Klassiker, wie beispielsweise Roulette, Blackjack und Poker, zu erlernen. Das Einsatzrisiko ist in dem Live Casino mehr als überschaubar. Wenige Cent genügen, um Stunden voller Unterhaltung zu erleben. Schneegestöber ersetzt Betway zwar nicht, doch zumindest tröstet das enorme Gewinnpotential über die fehlende weiße Pracht hinweg.

Umweltschutz
Weniger Reisen – so lassen sich CO2 Emissionen mindern

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WERBUNG Seit Monaten schon sorgt die Fridays vor Future Bewegung für Aufruhe und spaltet die Geister. Auf der einen Seite stehen die Befürworter, die sich gegen Reisen und obendrein gegen den übermäßigen Konsum von Fleisch aussprechen. Auf der anderen Seite sind die, die das Gefahrpotential als gering ansehen und denen ein Urlaub in Las Vegas lieber ist als eine Radtour in den benachbarten Ort. Fakt ist, dass sich mit ein paar Änderungen im Lifestyle vieles für unsere Welt verbessern lässt. Ein gutes Beispiel dafür sind Hobbys, wie beispielsweise das Glücksspiel. Natürlich lohnt sich die Reise nach Las Vegas, doch auch in unmittelbarer Nähe finden sich heute unglaublich reizvolle Spielbanken und sogar Casino Resorts. Wer hier ein wenig umdenkt, der kann nicht nur den CO2 Ausstoß auf ein Minimum reduzieren, sondern kommt auch deutlich schneller zu großartiger Unterhaltung. Was Reisen mit Fleisch zu tun hat Die Frankfurter Rundschau hat sich der Frage gewidmet, was denn nun mehr CO2 ausstößt: Reisen nach Las Vegas & Co., oder doch der überdurchschnittliche Verzehr von Fleisch, bei dem wir Deutschen offensichtlich zu den Spitzenreitern gehören. Zu diesem Anlass wurden einige der beliebtesten Reisestrecken in Würstchen umgerechnet. Was erst einmal verrückt klingt, ergibt durchaus Sinn. Wenn man sich das Ganze vor Augen hält, wird schnell deutlich, wo die Probleme in unserem Lifestyle liegen. Wird beispielsweise von München nach Stuttgart gefahren, schütten wir genauso viel CO2 aus als würden wir uns 27 Würstchen gönnen. Es geht dabei natürlich nicht um den Grill, der angezündet wird, sondern vielmehr um die Produktion des Fleisches. Noch drastischer sieht die Sache aus, wenn es ums Fliegen geht. Mit einer Reise von Berlin nach Stuttgart könnte man locker eine gesamte Hochzeitsgesellschaft mit Fleisch versorgen. Der Traum, die Welt zu sehen Wer möchte nicht einmal im Leben den bunten Lichtern von Las Vegas gegenüberstehen und sein Glück in einem der größten Casinos herausfordern? Weltreisen liegen seit Jahren im Trend, und gerade die überragenden Casinoresorts stehen bei vielen Reisenden hoch im Kurs. Dabei ist das Vergnügen näher als man denkt. Unsere Casino Club Erfahrungen haben gezeigt, dass gute Unterhaltung nicht nur kostengünstig funktioniert, sondern dass man sich dabei auch die Flugreise sparen kann. Wem das Spiel live lieber ist, der profitiert ebenfalls von diesem Anbieter. Schon so manches lokale Event wurde von den Casino Club Betreibern erfolgreich auf die Beine gestellt. Die Veranstaltungen sind dabei nah am Kunden und es ist somit nicht notwendig, Tonnen an CO2 in die Luft zu blasen. Natürlich ist der genannte Anbieter nur ein Beispiel von vielen, denn inzwischen steht Online Gaming dem Erlebnis Las Vegas in kaum mehr etwas nach. Das gilt insbesondere fürs Ambiente, in das die Casinobetreiber ihre ganze Energie sowie jede Menge Know-how investieren. Neue Wege braucht das Land Es ist natürlich nicht so, dass wir grundsätzlich auf unseren Lifestyle verzichten sollen – auch, wenn dies von vielen FFF Gegnern gerne behauptet wird. Vielmehr steht das bewusste Handeln im Vordergrund. Das gilt für die Reise nach Las Vegas genauso wie für den Konsum von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Manchmal macht es eben Sinn, die eigenen Pläne zu überdenken und zumindest zu überlegen, welche schadstoffarmen Alternativen sich zu Flugreisen, Schnitzel & Co.

Reisen
Einmal um die Welt – in die schönsten Casinoresorts

WERBUNG Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, wird das Spielen im Netz immer beliebter. Unsere Online Casino Erfahrungen waren bisher sehr gut, denn so manches Unternehmen steht für hochkarätige Spielmöglichkeiten und satte Gewinne. Erlaubt es dir Zeit, kann sich jedoch auch eine Reise um die Welt lohnen. Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Casino Resorts gemacht und finden, dass sich der Besuch in jedem Fall lohnt. Die klassische Spielbank, die hat jedenfalls noch lange nicht ausgedient.
Platz 3 – Ceasars Palace, Las Vegas (USA)
Auch, wenn es der Name des Resorts vermuten lässt: Mit dem Palast des römischen Imperators Julius Cäsar hat das renommierte Caesars Palace in Las Vegas natürlich nichts gemeinsam. Der römische Stil, der kommt hier dennoch perfekt zur Geltung. In dem Luxus Hotelkomplex lässt es sich wunderbar entspannen. Wer den Nervenkitzel sucht, der kommt im hauseigenen Casino garantiert auf seine Kosten. Spannung, Spaß und hohe Gewinne haben das Resort zu dem gemacht, was es heute ist. Und obwohl Las Vegas selbst inzwischen von Macau eingeholt wurde: Einen Besuch im Caesars Palace sollten sich USA Besucher auf keinen Fall entgehen lassen! Übrigens kommen Spieler hier auch auf ihre Kosten, wenn sie Sportwetten und Pferderennen bezogen. Die Betreiber des gigantischen Komplexes haben wirklich an alles gedacht.
Platz 2 – Venetian, Macau (China)
So reizvoll Online Casinos auch sein mögen: In Sachen Luxus werden sie vom Venetian im chinesischen Macau um Längen überholt! Über eine halbe Million Quadratmeter Fläche laden hier zum Spielen ein. Insgesamt erwartet Gäste eine Auswahl aus vier verschiedenen Bereichen mit Spielautomaten, Roulette und vielen weiteren Möglichkeiten. Allein 3.400 Geldspielgeräte stehen Besuchern hier zur Verfügung. Zwar liegt das Venetian ein wenig abgelegen, als Tourist bietet sich aber dennoch die Chance, schnell dort hin zu gelangen. Für all den Glamour und Luxus lohnt es sich eindeutig, hier einen Zwischenstopp auf der Asien Reise einzuplanen. Viele bezeichnen das Resort als Casino Wunderland. Für eine besondere Anreise bietet sich die Gondelfahrt an, die über das San Luca Kanalsystem möglich ist. So lassen sich unbeschwerte Stunden rund um die Spielbank genießen. Wer lieber auf Wasser verzichtet, der kommt selbstverständlich ebenfalls ans Ziel. Für uns ist das Venetian eindeutig eines der schönsten Reiseziele 2020.
Platz 1 – Bellagio, Las Vegas (USA)
Obwohl wir Ihnen Macau bereits auf unseren Seiten empfohlen haben, ist das Bellagio in Las Vegas nach wie vor die unbestrittene Nummer 1, wenn es um lokales Glücksspiel in gehobenem Ambiente geht. Wer hier vorbeischaut, der sollte sich standesgemäß kleiden. Jeans und Hemd haben keine Chance. Edler als im Bellagio geht es nirgendwo sonst zu. Und ganz unabhängig davon möchten wir natürlich über die Spielmöglichkeiten sprechen, die Sie hier erwarten. Das Casino befindet sich unmittelbar an einem See, der insgesamt rund 8 Hektar fasst. Bekannt wurde er durch seinen gigantischen Springbrunnen. Wer diesen Brunnen genug bewundert hat, der findet im Herzen des Casino Resorts über 2.300 Geldspielautomaten sowie mehrere hundert Spieltische. Höhepunkt der Reise sind die beiden Millionenjackpots. Schon ein Besuch kann reichen, um bis zu zwei Millionen schwerer nach Hause zu gehen – ein wenig Glück natürlich immer vorausgesetzt.
Auch online spielen kann sich lohnen
Erst wenn man die schönsten Casino Resorts der Welt erlebt hat, weiß man die Schönheit zu schätzen. Und obwohl Online Gaming in Sachen Ambiente nur bedingt mithalten kann, lohnt es sich sicher, das eigene Glück zu Hause auf die Probe zu stellen. Schließlich bieten sich hier unzählige Gewinnchancen. Wenn es gut läuft, reichen die Gewinne sogar, um sich schon bald auf den Weg ins erste der drei beliebtesten Resorts zu machen. Zugebenermaßen sind solche Reise nicht ganz günstig. Dafür lohnen Sie sich aber auch umso mehr.  

Terrorismus
Kommentar: Die Berichterstattung über die Terrororganisation PKK in deutschen Medien

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge – kboelge@web.de Die malerische Nürnberger Altstadt ist berühmt für ihre Fachwerkhäuser, die Kaiserburg, das Albrecht-Dürer-Haus und viele andere Sehenswürdigkeiten. Nicht weit davon entfernt betreibt Tamer E. mit seinem Vater seit Jahren einen türkischen Lebensmittelmarkt. Es duftet nach Gewürzen sowie frischem Obst und Gemüse. Es ist gegen Samstagmittag im Oktober, zu diesem Zeitpunkt ist viel los im Laden, als Tamer E. sich vor dem Geschäft befindet und ein Demonstrationszug von völkisch-nationalistischen Kurden gerade vorbeizieht. Plötzlich wird Tamer E. vor dem Supermarkt von einigen Dutzend militanten Kurden mit Gegenständen angegriffen und am Kopf schwer verletzt. Er muss anschließend im Krankenhaus operiert werden. Die Nürnberger Polizei hat in diesem Fall Schlimmeres verhindert, da sie vor Ort präsent war. Die gewaltbereiten Anhänger der PKK haben nicht nur türkische Migranten, Gebäude oder Fahrzeuge angegriffen, sondern auch deutsche Polizeibeamte, wie letztes Jahr in Düsseldorf und Stuttgart, als Polizisten durch PKK-Mitglieder tätlich angegriffen und dabei schwer verletzt wurden. Seit der türkischen Militärintervention in Syrien, aber auch davor, sind Geschäfte, Kultureinrichtungen und Sportvereine etc., die von türkischen Migranten betrieben werden ein mögliches Anschlagsziel für gewaltbereite PKK-Anhänger in Deutschland. Die PKK wurde 1993 vom Bundesinnenministerium offiziell verboten. Das Verbot betrifft auch Zeichen, Symbole, Bilder oder Flaggen, die von der PKK oder PKK-nahen Vereinen/Organisationen benutzt werden. Obwohl für die PKK in Deutschland ein rechtskräftiges Betätigungsverbot gilt, haben sich nach dem Verbot andere Vereine/Organisationen, die der PKK nahestehen, gebildet. Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 28. Oktober 2010 festgestellt, dass es sich bei der PKK um eine terroristische Vereinigung im Ausland handelt (§§ 129a, 129b StGB). Das europäische Polizeiamt der Europäischen Union (EU), Europol, hat 2019 über den aktuellen Stand des Terrorismus in der EU einen sehr interessanten Bericht veröffentlicht. Darin beschreibt Europol, wie PKK-Mitglieder und Sympathisanten in Europa zur Finanzierung der Terrororganisation Gelder eintreiben, von kurdisch-stämmigen Selbstständigen unter Gewaltandrohung Geld erpressen und die PKK in den Drogen- und Menschenhandel verwickelt ist. Ein anderer Aspekt ist die Darstellung in den Massenmedien. Die PKK wird immer wieder glorifizierend als „Kurdische Arbeiterpartei“ bezeichnet, so, als ob es sich um einen harmlosen Pfadfinderverein oder einen Filmverein handelt.
Haben die Journalisten und Redakteure dieser Zeitungen und Zeitschriften, die die PKK bewusst verharmlosend darstellen, sich jemals die Mühe gemacht, mit den Familien der von der PKK ermordeten Opfer zu sprechen?
Auch wird so getan, als ob diese Terrororganisation die gesamte kurdische Bevölkerung politisch vertritt, obwohl das in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Die terroristische PKK und mit ihr der verlängerte politische Arm, die HDP, sind nicht voneinander zu trennen, denn die Abgeordneten dieser „politischen Partei“ betreiben nichts anderes als Terrorpropaganda. In ihrer Ausgabe vom 17. Dezember hat die Zeitung Gießener Anzeiger in einem skandalösen Artikel um „Spenden und Solidarität mit Rojava“ gebeten. Zu der Veranstaltung in die Hessenhalle, habe der „[…] kurdische Kulturverein Nav-Dem“ in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Dachverband Kon-Med“ eingeladen. Interessanterweise stuft das Bundesamt für Verfassungsschutz in seinem Bericht 2019 den Verein „Nav-Dem“ als „Massenorganisation der PKK“ ein. In dem Zeitungsartikel ist die Rede von einem kurdischen Verein mit dem Namen „Heyva Sor“, der sich nach eigenen Angaben zufolge als „Kurdischer Halbmond“ betrachtet. Doch wer steckt hinter diesem Verein, der angeblich humanitäre Hilfe im Krisengebiet leistet? Wer auf der Website des hessischen Verfassungsschutzes nach diesem Verein sucht, wird fündig. Nach Ansicht der Verfassungsschützer aus Wiesbaden gibt es einige Teilorganisationen, die die Aktivitäten der PKK stützen und für bestimmte Zielgruppen unterhält die PKK „Massenorganisationen“ und „Heyva Sor“ ist eines dieser Organisationen. Die berechtigte Frage wäre, warum sowohl die Nav-Dem als auch die „Heyva Sor“ nicht einem Betätigungsverbot unterliegen, wenn der Verfassungsschutz eine strukturelle Verbindung zwischen der Terrororganisation PKK und diesen Organisationen vorliegen sieht? Diese Veranstaltung in Gießen sollte offensichtlich die terroristischen Aktivitäten der PKK unterstützen und dient nicht humanitären Zwecken. Die Behauptung in dem Artikel, die kulturelle Vielfalt sei mit dem „türkischen Einmarsch“ in Syrien in Gefahr und habe eine humanitäre Katastrophe ausgelöst, mit hunderten Toten und Hunderttausenden Flüchtlingen, ist schlichtweg falsch und irreführend. Die kulturelle Vielfalt in Nordostsyrien wurde durch die gezielte Vertreibung der einheimischen Bevölkerung seitens der YPG/PKK zerstört. Die Militärintervention der türkischen Armee hat der Terrororganisation YPG/PKK gegolten und richtete sich nicht gegen die Zivilbevölkerung. Der Nordosten Syriens wurde während des Bürgerkriegs zunächst weitgehend von Terroristen des IS terrorisiert, besetzt und anschließend mit einer medialen Inszenierung und US-Unterstützung durch die YPG/PKK okkupiert. Um das Ziel eines ethnisch homogenen kurdischen Staates zu verwirklichen, hat die YPG/PKK in Nordsyrien mit massiver amerikanischer Unterstützung die einheimische Bevölkerung mit Gewaltexzessen vertrieben. Wer das nicht glaubt, sollte einmal in die Flüchtlingslager in der Türkei reisen und sich vor Ort eine Meinung bilden. Die Terroristen der YPG/PKK kontrollierten vor der Militäroffensive zirka 33 Prozent von Syriens Staatsgebiet. Immer wieder verweisen die deutschen Medien auf eine „völkerrechtswidrige Invasion“ der türkischen Armee in Syrien. Die gleichen Medien sind aber still, wenn es um Aufklärungsflüge von deutschen Tornado-Kampfflugzeugen über dem Osten Syriens geht. Offiziell wird es mit dem Kampf gegen die Terrororganisation IS begründet, obwohl es hierzu kein UN-Mandat gibt und der Deutsche Bundestag vor einigen Wochen das Mandat für diese völkerrechtswidrigen Aufklärungsflüge bis 2020 verlängert hat. Seit Jahren sind US-Spezialeinheiten in Syrien stationiert sind, aber über diesen Bruch des Völkerrechts findet man gar nichts, weil in der Wahrnehmung der deutschen Medien die Amerikaner stets als die „Kämpfer für Demokratie und Freiheit“ angesehen werden. Tamer E. wurde im Krankenhaus am Kopf operiert und musste dort mehrere Wochen verbringen. Über der pittoresken Altstadt von Nürnberg scheint die Sonne, denn gesundheitlich geht es Tamer E. wieder gut und er kann im Geschäft seiner Familie wieder arbeiten.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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"Task Force NRW"
NRW geht gegen organisierten Missbrauch von Sozialleistungen vor

Nordrhein-Westfalen verstärkt seinen Kampf gegen den organisierten Missbrauch von Sozialleistungen. Hierzu hat Minister Herbert Reul ein erstmals in Krefeld erprobtes Konzept vorgestellt, gemeinsam mit dem Direktor des Landeskriminalamtes, Frank Hoever, dem Abteilungsleiter „Organisierte Kriminalität“ im LKA, Thomas Jungbluth, dem Oberbürger-meister von Krefeld, Frank Meyer, dem Krefelder Polizeipräsidenten Rainer Furth und dem Leiter der Familienkasse NRW-West, Sören Haack. „Die Zeiten, in denen skrupellose Kriminelle die Naivität und Gutgläubigkeit des deutschen Sozialstaates ausnutzen konnten, sind endgültig vorbei“, so Reul. Das Programm ist nach dem Schlag gegen das sogenannte „Hawala-Banking“ der zweite Erfolg der vor einem Jahr im LKA eingerichteten „Task Force NRW“, in der Finanzministerium, Justizministerium und Innenministerium gemeinsam Finanzermittlungen durchführen. Es richtet sich gegen eine Tätergruppe, die Familien hauptsächlich aus Südosteuropa nach Deutschland lockt, für sie Sozialleistungen wie Kindergeld beantragt und sie in mitunter verfallenen Häusern wohnen lässt. Die Sozialleistungen werden von den Tätern ganz oder teilweise einbehalten, die Eltern in illegale Beschäftigung vermittelt, während die Kinder betteln oder stehlen gehen. Kehren die Familien in ihre Heimatländer zurück, werden die Sozialleistungen aber weiterhin gezahlt und von den Tätern kassiert. „Da werden die Träume und die Not der Ärmsten der Armen Europas ausgenutzt. Das ist das Perfide, zutiefst Verachtenswerte an dieser Masche“, so Reul „Das Landeskriminalamt hat – gemeinsam mit Sicherheitspartnern – ein Konzept erarbeitet, um Fälle von Sozialleistungsmissbrauch systematisch zu identifizieren und kriminelle Strukturen zu bekämpfen“, so LKA-Direktor Frank Hoever. „Die Familienkassen in NRW beteiligen sich schon seit längerer Zeit als Partner von betroffenen Kommunen vor Ort bei der Verfolgung des unrechtmäßigen Leistungsbezuges in Nordrhein-Westfalen. Das aktuelle Vorgehen in Krefeld hat gezeigt, dass auf der Grundlage von Erfahrun-gen aller beteiligter Behörden und der Zusammenarbeit mit dem Landes-kriminalamt wirkungsvoll gegen organisierte Strukturen beim Leistungsmissbrauch vorgegangen werden kann“, sagte Sören Haack. „Wir freuen uns, dass wir als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen mit den Landesbehörden gemeinsam und zielgerichtet gegen organisierten Sozialmissbrauch vorgegangen sind und damit deutlich machen konnten, dass es für solche Machenschaften in Krefeld keinen Raum gibt. Dies fügt sich auch in die kommunalpolitische Linie der letzten Jahre ein. Wir danken Polizei, Landeskriminalamt und allen beteiligten Behörden für die sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir wünschen uns, dass auf dieser Basis auch zukünftig weitergearbeitet werden kann, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen“, sagte Oberbürgermeister Frank Meyer. Kernpunkt des Konzepts ist eine behördenübergreifende Zusammenarbeit. Zunächst werden die Daten verschiedener Ämter mit denen der Familienkasse abgeglichen. Im Verdachtsfall recherchieren die Städte gemeinsam mit Unterstützung der Polizei. In der Folge kommt es zur Einstellung der Zahlung oder zu weiteren Ermittlungen, die mit der Zeit ein kriminelles Netzwerk enttarnen. Beim „Stresstest“ des Programms im Mai in Krefeld entdeckten die Behörden so einen massenhaften Betrug bei der Beziehung des Kindergeldes. Der entstandene Schaden ging alleine hier in die Hunderttausende. „Mit unserem „Präsenzkonzept Innenstadt“ haben wir schon vor drei Jahren den Grundstein gelegt, problematische gesellschaftliche Entwicklungen zu beleuchten und Verstöße konsequent zu ahnden. Deshalb ist es gerade in Krefeld möglich gewesen, dieses neue Instrument zur Aufklärung des kriminellen Sozialmissbrauchs schnell und effektiv gemeinsam mit der Stadt umzusetzen“, sagte Polizeipräsident Rainer Furth. „Neben dem finanziellen Schaden, der dem deutschen Steuerzahler entsteht, lösen diese Taten auch Fremdenfeindlichkeit und Hass aus. Die Verhältnisse, in denen diese Menschen hier leben müssen, bringen ganze Stadtteile in Verruf. Und die Bürgerinnen und Bürger empfinden es schlicht als ungerecht, wenn der Sozialstaat, den sie mit ihrer Arbeit bezahlen, von Kriminellen geplündert wird“, so Minister Herbert Reul.