Ukraine-Krieg
Militärbischof Overbeck verteidigt Waffenlieferungen an die Ukraine

Essen – Der katholische Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) Waffenlieferungen zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland verteidigt. Overbeck ist als Militärbischof auch oberster katholischer Seelsorger für alle deutschen Soldatinnen und Soldaten. Es sei aus christlicher Sicht geboten, dass Deutschland den ukrainischen Truppen auch mit Waffen helfe, so der Bischof. „Die Ukraine nimmt ihr Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch. Daher ist es sittlich legitim, dass Deutschland und die Nato auch mit Waffen helfen“, sagte Overbeck. Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und mit den Geflüchteten sei nun geboten. Mit Blick auf die Forderung nach der Lieferung schwerer Waffen warnte der Militärbischof allerdings vor einer Ausweitung des Krieges. „Die Gewalt, mit der Russland derzeit die Ukraine verwüstet, ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagte Overbeck.
„Sollte die Nato wirklich eingreifen, ergeben sich womöglich Folgen, die nicht mehr beherrschbar sind, etwa der Einsatz atomarer, biologischer oder chemischer Waffen.“
Dies müsse unter allen Umständen vermieden werden. Am 24. Februar startete Russland einen Großangriff auf die Ukraine; attackierte Militäreinrichtungen im ganzen Land. Bodentruppen marschierten in die Ukraine ein und bereits kurze Zeit später rückten russische Soldaten in die Region Kiew vor. Ein Ende der Kampfhandlungen mitten in Europa ist bis heute noch nicht abzusehen.

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Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat einige andere NATO-Staaten beschuldigt, einen anhaltenden Krieg in der Ukraine anzustreben, um auf diese Weise eine Schwächung Russlands zu erreichen.

Cavusoglu: Einige NATO-Staaten wollen, dass der Krieg weiter geht

Nordirak
Türkei setzt erstmals Bayraktar Akinci Kampfdrohne gegen PKK ein

Ankara – Die türkische Armee setzte auch am 6. Tag ihrer Militäroperation „Kralle Schloss“ ihre Offensive gegen vermutete Stellungen der Terrororganisation PKK im Nordirak fort.

An den Luftangriffen gegen Stellungen der PKK im Nordirak waren neben F-16 Kampfflugzeugen, Kampfhubschraubern auch der Exportschlager von Baykar Technologies, die Bayraktar TB2 beteiligt. An dem Einsatz soll dem türkischem Verteidigungsministerium zufolge erstmals auch die Kampfdrohne Bayraktar Akıncı beteiligt gewesen sein. Dies sei der erste Einsatz der Kampfdrohne bei einer größeren Militäroperation. Die Akıncı wird gelegentlich als der große Bruder der Bayraktar TB2 bezeichnet, die als eines der erfolgreichsten Kampf- und Aufklärungsdrohnen ihrer Zeit gilt und dies in Einsätzen in Syrien, Libyen und in Berg-Karabach unter Beweis stellte. Ihre Größe ermöglicht der Akıncı eine viel größere Nutzlast aufzunehmen (1.350 kg) als im Vergleich zur TB2 mit 150 kg, also das neunfache mehr an Gewicht transportieren kann.

Wie Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Freitag mitteilte, wurden seit Beginn der Anti-Terror-Operation der türkischen Armee am vergangenen Sonntagabend 45 Terroristen getötet.  Die türkische Armee habe demnach bei der Militäraktion drei gefallene Kameraden zu verzeichnen. Der türkische Staatschef verwies ferner auf die Erfolge der Spezialeinsatzkräfte bei der Operation.

Das türkische Verteidigungsministerium teilte im Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass bei der Militäroffensive im Nordirak bei einem Gefecht 6 PKK-Terroristen außer Gefecht gesetzt worden sind. Zwei der getöteten Extremisten sollen demnach an einem Angriff auf türkische Einheiten am 9. Dezember 2021 beteiligt gewesen sein, beidem drei türkische Soldaten getötet wurden.

Zwei PKK/YPG Anführer bei MIT-Operation in Syrien getötet

Bei einer Anti-Terror-Operation des türkischen Geheimdienstes MIT im syrischen Ayn el-Arab sollen zwei hochrangige Anführer der PKK/YPG durch einen gezielten Luftschlag getötet worden sein. Ein veröffentlichtes Foto zeigt einen ausgebrannten Pkw, was auf einen Luftangriff schließen lässt.

Die getöteten mutmaßlichen PKK/YPG-Anführer Rodin Abdulkadir Muhammed und Ranya Henan sollen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu Terroranschläge auf türkische Sicherheitskräfte an der türkisch-syrischen Grenze organisiert und befohlen haben. Beide Extremisten seien für den Tod von türkischen Sicherheitskräften verantwortlich. Zivilisten seien bei der Attacke nicht zu Schaden gekommen.

Nach Recherchen der oppositionellen Zeitung Sözcü hat sich die PKK/YPG-Anführerin Ranya Henan mit zwei Leibwächtern von der syrischen Stadt Ayn el-Arab um die Mittagszeit des 20. April 2022 mit einem zivilen Fahrzeug auf den Weg gemacht, um mit anderen Terroristen an der Grenze ein Treffen abzuhalten.

Der türkische Nachrichtendienst soll Kenntnis über die Zusammenkunft der Extremisten gehabt haben und das Auto der Terroristen wurde aus der Luft observiert. Durch die nachrichtendienstliche Auswertung der Drohnenkameras waren sich das Ermittlerteam sicher, dass sich in dem Pkw die gesuchte Terroristenanführerin und zwei Leibwächter befanden.

Jetzt warteten die Beamten auf den Moment, wenn das Auto die Ortschaft verlässt, damit keine Zivilisten zu Schaden kommen. Als der Pkw durch unbewohntes Gebiet fuhr, begann der Einsatz zur Ausschaltung der Extremisten. Eine vermutlich aus einer Kampfdrohne gesteuerte Rakete mit Präzisionsmunition zerstörte das fahrende Auto und die Insassen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

Türkische Anti-Terror-Einheiten beschlagnahmen eine Tonne der Chemikalie Ammoniumnitrat

Spezialeinsatzkräfte (JÖH) und Kommandos der Gendarmerie (Jandarma Komando) sowie Schutzkräfte haben am Freitag in Batman und Diyarbakır eine Anti-Terror-Operation gegen die PKK gestartet.

Am ersten Tag ihres Einsatzes stellten die Sicherheitskräfte in der Region Yaylak eine Tonne der Chemikalie Ammoniumnitrat sicher, die auch zum Bombenbau verwendet werden kann. Darüber hinaus wurden eine brennende Mörsermunition, eine K413-Handgranate, Lebensmittel und Hilfsgüter beschlagnahmt. An der Operation in Batman waren 1053 und in Diyarbakır 1735 Sicherheitskräfte beteiligt.

Die PKK wird von der Türkei und den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft. Sie wird für den Tod von mehr als 40.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, verantwortlich gemacht.

Kemal Bölge/Ankara

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– „Kralle Schloss“ – Türkische Armee startet Anti-Terror-Operation im Nordirak

Die türkische Armee hat bei einer in der vergangenen Nacht begonnenen Anti-Terror-Operation im Nordirak 19 PKK-Terroristen getötet. Spezialkräfte durchkämmten das Gelände nach Ausbildungs- und Waffenlagern, Verstecken und Höhlen der Extremisten.

Türkische Armee startet Anti-Terror-Operation im Nordirak

Inflation
Linke fordert Mehrwertsteuer-Streichung für Nahrungsmittel

Berlin – Der Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dietmar Bartsch, fordert angesichts der hohen Inflation, dass die Bürger für Lebensmittel keine Mehrwertsteuer mehr bezahlen müssen. „Die temporäre Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ist eine Maßnahme, die schnell wirken würde, so etwas braucht es jetzt“, sagte Bartsch dem Tagesspiegel (Freitag). „Wir brauchen allerdings ein ganzes Bündel an weiteren Maßnahmen.“ Das bislang beschlossene Entlastungspaket sei lediglich ein Päckchen, sagte Bartsch. Bei den Rentnern etwa komme davon kaum etwas an. Auch der Bundesverband der Verbraucherzentrale, die Deutsche Diabetes-Gesellschaft und der Sozialverband haben sich bereits für eine Aussetzung der Mehrwertsteuer bei Grundnahrungsmitteln ausgesprochen, um den sprunghaften Anstieg der Lebensmittelpreise abzufedern. Im März kosteten Nahrungsmittel nach Angaben des Statistischen Bundesamts 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. FDP gegen Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel Fraktionschef Dürr: Keine gezielte Maßnahme, um Menschen mit geringen Einkommen zu entlasten Der Vorschlag von Sozial- und Verbraucherverbänden, angesichts der hohen Inflation die Mehrwertsteuer auf bestimmte Lebensmittel zu streichen, stößt in der Ampel-Koalition auf klare Ablehnung. FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Dürr sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Leider ist die Mehrwertsteuersenkung keine gezielte Maßnahme, um Menschen mit geringen Einkommen zu entlasten. Auch der reduzierte Mehrwertsteuersatz während der Pandemie hat sich in den Geldbeuteln kaum bemerkbar gemacht.“ Dürr betonte, die Ampel-Koalition habe stattdessen mit den Entlastungspaketen zielgerichtete Maßnahmen „für Familien und für Haushalte, die es besonders schwer haben, auf den Weg gebracht“. Der FDP-Politiker verwies in diesem Zusammenhang auf den Heizkostenzuschuss, den Kinderbonus und dauerhafte Steuererleichterungen für kleinere Einkommen rückwirkend zum 1. Januar. Er kündigte an, zudem solle die kalte Progression schnellstmöglich vollständig ausgeglichen werden, um kleine und mittlere Einkommen langfristig nicht nur bei den Lebensmittelkosten zu entlasten. „Das ist allemal sinnvoller als ein Flickenteppich bei der Mehrwertsteuer.“ Unter anderem der Sozialverband VdK und der Verbraucherzentrale-Bundesverband hatten zuvor die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel gefordert. Die entsprechende Möglichkeiten, die das EU-Recht seit zwei Wochen eröffne, müssten voll ausgeschöpft werden, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

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Ukraine-Krieg
Macron: Russland wird Angriffe auf Ukraine verstärken

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Paris – Russland hat eine klare Bereitschaft zur Eskalation des Krieges in der Ukraine gezeigt und wird die Feindseligkeiten in den nächsten Wochen verstärken, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron in einem Interview am Freitag. Im Vorfeld der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag sagte Macron der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera, er rechne mit einer Verschärfung des Krieges im Vorfeld des 9. Mai, einem symbolischen Datum, das in Russland als Tag des Sieges bekannt ist, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. „Mit Blick auf den 9. Mai wird Russland seine Angriffe auf die Ostukraine verstärken, und wir werden Entscheidungen treffen müssen“, sagte Macron und bezog sich dabei auf die Möglichkeit weiterer EU-Sanktionen gegen Russland, fügte aber hinzu, dass es „noch nicht“ an der Zeit sei, ein Embargo gegen russisches Öl und Gas zu verhängen. Nach Ansicht des französischen Staatschefs „gibt es angesichts der jetzt bestätigten Kriegsverbrechen, der Provokation mit Atom(waffen) und der am Mittwoch durchgeführten Tests eindeutig einen Willen zur Eskalation seitens Russlands“. Russland testet Interkontinentalrakete  Inmitten des Ukrainekriegs hatte Russland am Mittwoch eine mit Atomsprengköpfen bestückbare Rakete getestet. Keine andere Rakete auf der Welt könne Ziele in einer solchen Entfernung erreichen, teilte das Verteidigungsministerium mit. „Die Sarmat-Rakete verfügt über einzigartige Eigenschaften, die es ihr ermöglichen, alle bestehenden und zukünftigen Raketenabwehrsysteme zuverlässig zu überwinden“, erklärte das Ministerium und argumentierte, dass sie „die Kampfkraft der strategischen Nuklearstreitkräfte [Russlands] erheblich steigern“ würde. Das Waffensystem habe „beste taktisch-technische Eigenschaften und ist in der Lage, alle modernen Mittel der Raketenabwehr zu überwinden“, so der russische Staatschef Wladimir Putin. Putin sagte, es werde für die Sarmat-ICBM lange Zeit weltweit nichts Vergleichbares geben und „diejenigen, die Russland bedrohen wollen, zum Nachdenken“ bringen. Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, nannte den Test „ein Geschenk an die NATO“. Daraufhin erklärte das Pentagon, dass dies nicht als „Bedrohung“ für die USA und ihre Verbündeten angesehen werde und dass Russland den Test – gemäß den Nuklearverträgen – angekündigt habe. Auch interessant

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Ankara – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat einige andere NATO-Staaten beschuldigt, einen anhaltenden Krieg in der Ukraine anzustreben, um auf diese Weise eine Schwächung Russlands zu erreichen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan werde in den kommenden Tagen im Rahmen der Friedensbemühungen mit den russischen und ukrainischen Staatschefs sprechen. In einem Fernsehinterview mit dem privaten Nachrichtensender CNN Turk sagte Cavusoglu am Mittwoch:
„Einige NATO-Mitgliedstaaten wollen, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht, um Russland zu schwächen“.
Die Türkei habe nicht geglaubt, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine nach den Friedensgesprächen in Istanbul so lange dauern würde. „Aber nach dem Treffen der NATO-Außenminister hatte man den Eindruck, dass es innerhalb der NATO-Mitgliedsstaaten diejenigen gibt, die wollen, dass der Krieg weitergeht, dass der Krieg weitergeht und Russland schwächer wird“, sagte Cavusoglu, ohne die Länder des Bündnisses zu nennen. Die Türkei unterhält gute Beziehungen sowohl zu Kiew als auch zu Moskau und hat sich als Vermittler für eine Beendigung des Krieges eingesetzt. Im vergangenen Monat war sie Gastgeberin direkter Verhandlungen zwischen den beiden Ländern. Um ihre Beziehungen zu Moskau nicht zu gefährden, hat sich die türkische Regierung gegen Russland-Sanktionen ausgesprochen. „Wir sind mit den Sanktionen nicht einverstanden. Hier ist es wichtig, dass wir unsere diplomatischen Kontakte mit beiden Seiten fortsetzen. Die Türkei wird hier gebraucht. Wir befinden uns in einem Land, dem beide Seiten vertrauen“, sagte der türkische Außenminister. pka

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Reisen
Türkei: Visumfreiheit für Polen

Ankara – Polnische Touristen benötigen kein Visum mehr, um die Türkei zu besuchen, wie die Regierung am Dienstag über das Amtsblatt mitteilte Die Visumbefreiung wurde für touristische Zwecke und Transitpässe mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen genehmigt, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Zwischen der Türkei und Polen bestehen enge Beziehungen. Die Staatsoberhäupter der beiden Länder bekundeten ihren Willen, einen hochrangigen Rat für strategische Partnerschaft einzurichten, um die bilateralen Beziehungen weiter zu stärken. Die Türkei und Polen blickten auf eine über 600-jährige Freundschaft zurück und seien seit 2009 strategische Partner, so eine Erklärung der Regierung. Letzten Monat empfing der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen polnischen Amtskollegen Andrzej Duda. Es gebe viele Möglichkeiten und eine große Kapazität, die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern voranzubringen, sagte Duda damals. „Wir haben noch einmal bekräftigt, dass wir hoffen, dass unser Handelsvolumen die Zahl von 10 Milliarden Dollar übersteigen wird.“ Bei seinem letzten Besuch bezeichnete Duda die Türkei als Warschaus „stärksten Verbündeten“ in der Region und sagte, er glaube, dass die beiden Länder Bedrohungen von außen im Rahmen der NATO abwehren könnten. Die Türkei ist auch bestrebt, den Tourismus aus Polen zu fördern, wie türkische Beamte bereits erklärt haben. Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte zuvor, das Land wolle die Zahl der polnischen Touristen in den nächsten Jahren auf 1,5 Millionen steigern. Nach der Teilung Polens durch die absolutistischen Monarchien Russland, Preußen und Österreich im 18. Jahrhundert erklärten die Osmanen dem Russischen Zarenreich den Krieg. Das Osmanische Reich hatte die russische Einflussnahme in Polen schon länger abgelehnt und nutzte die Erhebung des polnischen Adels, um sich mit den Aufständischen zu solidarisieren.

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Nahrungsmittelknappheit
Ukraine-Krieg verschärft Hungersnot in Afrika

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Am Horn von Afrika droht die vierte enttäuschende Regensaison in Folge, was befürchten lässt, dass die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten katastrophale Folgen haben könnte. Mehr als 16 Millionen Menschen in Somalia, Kenia und Äthiopien sind bereits dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die Krise wird durch den Krieg in der Ukraine verschärft, der die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt und die internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht, so Save the Children. In Kenia und Äthiopien fielen seit Beginn der Regenzeit im März nur leichte Schauer, und Prognosen deuten auf eine unterdurchschnittliche Saison hin, was noch mehr Menschen in eine verzweifelte Lage bringen könnte. Bereits jetzt haben 3,5 Millionen Menschen in Kenia zu wenig zu essen, und bis zu 6,5 Millionen Menschen in Südäthiopien benötigen Hilfe. In Somalia ist fast ein Drittel der Bevölkerung (4,8 Millionen Menschen) von akuter Nahrungsmittelknappheit betroffen. Die UNO hat vor einer drohenden Hungersnot in spätestens drei Monaten gewarnt: Die humanitäre Hilfe ist völlig unzureichend, die Lebensmittelpreise steigen und das Wetterphänomen La Niña facht die Dürre zusätzlich an. Auch hier deuten die aktuellen Prognosen auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit unterdurchschnittlicher Niederschläge in Zentral- und Südsomalia hin, wo schon Millionen von Hirten ihre Heimat auf der Suche nach Nahrung und Wasser für sich und ihre Tiere verlassen mussten. Dies weckt die Befürchtung, dass sich die Hungersnot von 2011 wiederholen könnte, bei der 260.000 Menschen starben, die Hälfte davon Kinder unter fünf Jahren. Dazu kommen die steigenden Nahrungsmittelpreise, die in der Region bereits durch Klimaschocks, Heuschreckeninvasionen, Konflikte, die COVID-19-Pandemie und nun durch den Krieg in der Ukraine massiv in die Höhe getrieben wurden. „Die Zeit zum Handeln und zur Abwendung einer Katastrophe – sie ist jetzt gekommen“, sagt Mohamud Mohamed Hassan, der Landesdirektor von Save the Children für Somalia. „Somalia steht vor einer weiteren Dürreperiode, und die Situation wird von Tag zu Tag schlimmer. Der Krieg in der Ukraine hat die ohnehin schon gefährliche Situation weiter verschärft. Somalia ist in hohem Maße auf Lebensmittelimporte angewiesen, um seine Bevölkerung zu ernähren. Mehr als 90 Prozent der Weizenmehleinfuhren kommen aus Russland und der Ukraine, und jeder Rückgang des Handels wird die Auswirkungen der Dürre verstärken. Lebensmittel- und Treibstoffpreise in Somalia und am Horn von Afrika insgesamt sind in die Höhe geschnellt.“ Brot ist ein Grundnahrungsmittel in Ostafrika; Weizen und Weizenprodukte machen ein Drittel des durchschnittlichen Getreideverbrauchs in der Region aus. Der Bedarf wird hauptsächlich durch Importe (84 Prozent) gedeckt, wobei 90 Prozent der Weizeneinfuhren aus Russland (72 Prozent) und der Ukraine (18 Prozent) stammen. Die Preise sind in den letzten sieben Wochen enorm gestiegen. Auf Russland und die Ukraine entfallen auch fast drei Viertel der weltweiten Ausfuhren von Sonnenblumenöl, das in der Region viel genutzt wird. Im somalischen Bundesstaat Puntland ist der Preis für Weizenmehl von 26 auf 32 Dollar pro 50-kg-Sack gestiegen, in den Städten Garowe und Qardho sogar auf 36 Dollar. In der Hauptstadt Mogadischu verdreifachte sich der Preis für einen Drei-Liter-Behälter Speiseöl von Januar bis März auf neun Dollar. In den ländlichen Gebieten sind die Preise noch weiter gestiegen – auf bis zu zwölf Dollar pro Behälter – was auf den Anstieg der Transportkosten infolge der höheren Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. In Somalia haben in den letzten acht Monaten mehr als 720.000 Menschen ihre Häuser auf der Suche nach Nahrung und Wasser verlassen. Ihre Resilienz ist durch jahrzehntelange Konflikte, politische Instabilität, Klimaschocks und COVID-19 bereits geschwächt. Nach Schätzungen der UNO könnten bis Mitte des Jahres 1,4 Millionen Kinder akut unterernährt sein – 64 Prozent mehr als vor zwei Jahren. Durch höhere Preise für Kraftstoff und Düngemittel sind auch Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in Gefahr. Russland ist der weltweit größte Exporteur von Stickstoffdünger, und der Krieg treibt die Preise während Afrikas Hauptsaison für die Aussaat (März bis Mai) in die Höhe. In Kenia ist der Preis für einen Sack Düngemittel bereits im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf etwa 60 US-Dollar gestiegen und hat sich seit dem 24. Februar auf 70 US-Dollar erhöht. Kleinbauern können weniger Düngemittel verwenden und haben dadurch schlechtere Ernten, während Großbauern von den hohen Treibstoffkosten für Traktoren und andere Maschinen betroffen sind. Die Fälle von Unterernährung steigen in Kenia sprunghaft an: 755.000 Kinder müssen wegen akuter Unterernährung behandelt werden. 103.000 schwangere und stillende Mütter sind akut unterernährt und benötigen dringend eine ärztliche Behandlung. „In den trockenen und halbtrockenen Regionen Kenias herrscht ein Lebensmittelnotstand, und die Kinder müssen sich mit einer Mahlzeit pro Tag begnügen“, berichtet Yvonne Arunga, die Landesdirektorin von Save the Children für Kenia. „Ohne schnelles Eingreifen werden Familien und Kinder jede Stunde näher an den Rand des Hungertodes gedrängt. Wir appellieren dringend an die internationale Gemeinschaft, mehr Mittel für die Dürrebekämpfung bereitzustellen, bevor die Situation außer Kontrolle gerät.“ Für Äthiopien, Kenia und Somalia liegt ein humanitärer Aufruf der Vereinten Nationen in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar vor, doch die Mittel sind knapp, da der Ukraine-Konflikt Krisen wie diese in den Schatten stellt. Auch in Äthiopien warnt Save the Children davor, dass eine langanhaltende und verheerende Dürre an der Widerstandskraft von Kindern und Familien nagt, die bereits durch 16 Monate Konflikt und zwei Jahre COVID-19-Pandemie zermürbt sind. Mindestens 8,1 Millionen Menschen benötigen sofortige Nahrungsmittelhilfe, und mehr als 286.000 Menschen waren gezwungen, ihre Häuser auf der Suche nach Nahrung und Wasser zu verlassen. Laut Save the Children haben Hirtenfamilien inzwischen über 1,46 Millionen Tiere verloren. Dies hat dazu geführt, dass Kinder keine Milch mehr bekommen – ihre Hauptnahrungsquelle – und dass bis zu 890.000 Kinder unter fünf Jahren an Unterernährung leiden. Zudem steigen auch hier die Preise lebenswichtiger Güter, zum Beispiel für Sorghum (eine Hirse-Gattung) und Mais um neun bzw. vier Prozent in nur einem Monat, während die Preise für das eiweißreiche Grundnahrungsmittel Teff (Zwerghirse) um ein Prozent von 0,93 Dollar pro Kilo im März auf 0,94 Dollar im April stiegen. Mitarbeitende von Save the Children berichten auch von massiven Preissteigerungen bei Sonnenblumenöl. „Die Hungerkrise in Äthiopien wird sich in den kommenden Monaten aufgrund der prognostizierten vierten unterdurchschnittlichen Regenzeit und der bevorstehenden mageren Jahreszeit von Juni bis September voraussichtlich verschärfen“, betont der Landesdirektor von Save the Children für Äthiopien, Xavier Joubert. „Berichten zufolge sind Familien in der Dawa-Zone in der Somali Region aufgrund der Nahrungsmittelknappheit gezwungen, Essen zu rationieren und Mahlzeiten auszulassen.“

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In Somalia herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. In den ersten zehn Wochen dieses Jahres mussten bereits mehr als 450.000 Menschen ihr Zuhause auf der Suche nach Wasser und Nahrung verlassen.

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Fernsehen
WDR-Comedy ‚Team Abdel‘ mit Abdelkarim ist zurück

Köln – Abdelkarim startet mit seinem internationalen Team in die zweite Staffel der WDR-Comedyshow ‚Team Abdel‚. In TEAM ABDEL wagt Comedian Abdelkarim den Perspektivwechsel auf das Land, in dem er geboren wurde. Und das nicht alleine. Unterstützt wird er von seinem Team von Comediennes und Comedians, die alle wegen ihrer internationalen Biographien die Steilvorlage für überraschende Blickwinkel auf das Leben in Deutschland mitbringen. Der Bielefelder Comedian nimmt wöchentlich aktuelle Themen aus unterschiedlichen Perspektiven satirisch unter die Lupe. In sechs neuen Folgen bietet Abdelkarim mit seinem Team überraschende und meist schräge Lösungsansätze für die gesellschaftlichen Probleme oder Herausforderungen unserer Zeit. In der ersten neuen Ausgabe ist Außenreporter Daniele Rizzo auf der Suche nach Sensationsgeschichten aus dem deutschen Alltag. Gemeinsam mit Psychologe und Autor Leon Windscheid greift Abdelkarim das Phänomen auf, dass gut gemeinter Rat heute überall lauert – jede/r hat einen parat und gibt diesen auch ungefragt zum Besten. Die Ratschläge können besonders nerven, wenn es um psychische Probleme geht. Denn Sprüche wie: ‚Kenne ich, hatte meine Cousine auch schon gehabt!‘, helfen nicht weiter. Außerdem erklärt die junge Medizinstudentin und Comedienne Gülcan Cetin bei ‚Team Abdel‘, wie sich Rassismus mit Hilfe der Pharmaindustrie erfolgreich bekämpfen lässt. ‚Team Abdel‘ ist eine Produktion der Riverside Entertainment GmbH im Auftrag des WDR. Verantwortliche Redakteurin ist Elke Thommessen. Sechs neue Folgen von ‚Team Abdel‘ sind ab 25. April 2022, montags um 22.15 Uhr im WDR Fernsehen und online first ab 18 Uhr in der ARD Mediathek zu sehen. https://youtu.be/oQAw4LvKbqs

Handel
Aus diesen Gründen ist Amazon so erfolgreich

Der Onlineversandhändler Amazon hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, seine Produkte, Unternehmenskonzepte, Prozesse und viele Innovationen umzusetzen, welche der Standard sind, an dem sich andere Konzerne nun messen müssen. So achtet die Firma akribisch auf die Kundenzufriedenheit, torpediert Wettbewerber methodisch und entwickelt sich immer weiter. Inzwischen kann man über den Onlinemarkt nicht nur allerlei Gegenstände einfach und schnell von Tupperware bis Sportgeräte zu sich nach Hause bestellen. Durch die verschiedensten Portale wie Amazon Prime Video und Amazon Music ist die Marke Amazon in vielen Bereichen unseres täglichen Gebrauchs allgegenwärtig geworden. Welche Faktoren unter anderem maßgeblich für den Erfolg des Milliardenunternehmens verantwortlich sind, werden im folgenden Beitrag näher erläutert. Innovation/Neuschöpfungen Der Gründer des weltberühmten Konzerns und gleichzeitig der CEO von Amazon ist Jeff Bezos, welcher viel Wert auf Innovationen legt. Er soll, laut eigener Aussage, einen Großteil seiner Zeit damit verbringen, darüber nachzudenken, wie die Welt und die Gesellschaft in fünf oder zehn Jahren aussehen wird. In dem Zusammenhang denkt er natürlich auch daran, was sich künftig im Unternehmen verändern muss, um sich den Anforderungen seiner Kunden anzupassen. Ideen gibt er aufgrund dessen häufig an Vertraute weiter, die sich um dessen Umsetzung kümmern sollen. Durch das Delegieren von Aufgaben hat der Kopf des Unternehmens mehr Kapazität, um sich um relevantere Angelegenheiten zu kümmern. Hierbei achtet er vorrangig darauf, dass seine gesetzten Ziele fristgerecht und pünktlich erreicht werden. Eine Innovation, welche ausgezeichnet bei Kunden ankam, war die Möglichkeit des GPS Trackings, was durch sogenannte Flottenmanagement-Software möglich ist. Dadurch wissen die zahlreichen Kunden weltweit immer, wo sich ihr herbeigesehntes Paket befindet und wann es schätzungsweise bei ihnen eintreffen wird. Experimente Seit jeher war und ist Jeff Bezos ein Mann mit großen Visionen, die er mit aller Kraft versucht, in die Praxis umzusetzen. Und trotzdem konnte nicht jedes seiner Vorhaben Erfolge verzeichnen, was ihn nur noch mehr antrieb weiterzudenken und härter zu arbeiten. Obwohl alle seine Vertrauten ihm davon abrieten, stieg Amazon 2007 mit dem Kindle E-Reader in den Markt der elektronischen Geräte ein. Dieser entwickelte sich zum vollen Erfolg, was den Mut vom bekannten Gründer und seiner zahlreichen Mitarbeiter stärkte, größere Projekte zu verfolgen. Klar wurde das bei der Entwicklung vom Echo, denn in diesem Segment übernahm Amazon die Pionierrolle. Inzwischen beinhalten die smarten Lautsprecher mit der beliebten Assistentin Alexa über 30.000 “Befehle”, genauer gesagt Fähigkeiten, welche hauptsächlich von Drittanbietern entwickelt werden. Eine große Konkurrenz sieht das Unternehmen bei anderen Anbietern trotzdem nicht, da der Konzern in der Forschung und Entwicklung deutlich weiter ist als die anderen, denn sie arbeiten bereits lange an diesem Experiment , noch bevor es gesellschaftstauglich wurde. Förderung von Ideen Das Unternehmen betrachtet Ideen, im Gegensatz zu anderen Unternehmen, als Chance und lässt diese nicht vorschnell durch einzelne Beteiligte ausbremsen. Hier müssen Innovationen nicht vorab von diversen Managern akzeptiert werden, damit die Entwicklungsforschung weitergeht. Eine Idee muss bloß drei Kriterien erfüllen: Sie muss originell sein, also keine Kopie, skalierbar sein und Potenzial besitzen, um eine hohe Kapitalrendite zu erzielen. Falls alle Kriterien erfüllt werden, setzt sich Bezos mit einem speziellen Team zusammen und bespricht die Vor- und Nachteile.

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Türkische Unternehmen können ihre Exporte um 30% steigern, indem sie geeignete Maßnahmen zur Digitalisierung ergreifen, so eine Expertin für digitale Kommunikation.

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Glücksspiel
Online Casino: Warum bevorzugen viele Spieler Kryptowährungen?

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Kryptowährungen steigen immer weiter in der Popularität und finden immer mehr Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen. Sowohl die Blockchain, als auch die Währungen an sich, bieten viele Optionen. So erfreuen sich auch Kryptowährungen immer mehr als Zahlungsmittel vieler Spieler. Aber woran genau liegt das? Viele Leute sind immer skeptisch, wenn neue Zahlungsoptionen auf den Markt kommen. Zu Recht, denn immerhin gab es in der Vergangenheit zahlreiche Kryptowährungen die sich als schwarzes Schaf entpuppt haben. Doch abgesehen davon, setzen viele Glücksspieler auf bewährte, etablierte Währungen, die vor allem für Sicherheit und Anonymität stehen. So gibt es zahlreiche Gründe, die für eine Nutzung von Kryptowährungen sprechen. Sichere Zahlungen Für viele Online Casinos steht die Sicherheit an oberster Stelle. Immerhin werden hier tagtäglich große Geldsummen bewegt. Demnach ist es auch keine Seltenheit, dass viele Anbieter oftmals Opfer von Cyberattacken werden. Aus diesem Grund bevorzugen viele Spieler die Unterstützung von Krypto-Wallets, denn diese sind sehr sicher. Das liegt einerseits an der hohen Anonymität, sowie an den PIN-Schutz. Das ist für viele Spieler ein entscheidender Punkt, wenn man online Casino spielt. Schnelle Transaktionen Ein weiterer positiver Aspekt ist die zügige Bearbeitung von Zahlungen. Auch wenn E-Wallets und Banküberweisungen mittlerweile an einem sehr guten Punkt sind, erfolgen Transaktionen über Kryptowährungen bereits innerhalb von Minuten. An diese Geschwindigkeit kommen herkömmliche Zahlungswege nicht mal ansatzweise heran. Außerdem muss man hier das Geld nicht in die eigene Währung umrechnen, wenn man in einem Casino aus dem Ausland spielt. Niedrige Kosten Bei vielen etablierten Zahlungsmodellen, wie die Kreditkarte, fallen häufig Gebühren bei diversen Banken an. Diese sind meistens abhängig von der Höhe der Ein- oder Auszahlung. Bei den Transaktionen mit Kryptos liegen diese meistens unter einem Prozent. Man muss hierbei aber berücksichtigen, dass langfristig die Gebühren von anderen Zahlungsmethoden weiter sinken bzw. vom Anbieter übernommen werden. Dezentralisierung Das dürfte der größte Vorteil von Kryptowährungen sein. Denn hier gibt es keine Zwischenschaltung einer Bank oder eines Unternehmens. Stattdessen funktionieren Kryptos als ein dezentrales System, wo jeder Nutzer zum Wachstum beiträgt. Somit kann dieses System nicht ausfallen und das Risiko eines Kapitalverlusts ist nicht gegeben. Hat man also die Absicht im online Casino zu spielen, kann man sich bei der Zahlung mit einer Kryptowährung auf ein zuverlässiges System verlassen. Weltweite Reichweite Währungen wie Bitcoin genießen auf der ganzen Welt eine hohe Toleranz. Durch die Möglichkeit, Geld ohne Einschränken zu überweisen, eignen sich Kryptos auch dann, wenn man oft unterwegs ist oder in ausländischen Casinos spielen möchte. Es fallen nämlich keine Kosten für den Wechsel von Währungen an. Das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern, sondern die Möglichkeiten werden sich noch weiterentwickeln. Was spricht gegen die Nutzung von Kryptowährungen? Auch wenn es sehr viele Vorteile gibt, die für eine Nutzung von Kryptos im Casino sprechen. Dennoch sollte man sich im Klaren sein, dass auch paar Nachteile existieren. So sind vor allem die hohen Kursschwankungen ein Punkt, den man bei der Zahlung mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptos berücksichtigen sollte. Denn statt in nur einem gewissen Bereich zu schwanken, können Kryptowährungen innerhalb von Tagen einen massiven Einbruch erleiden. Selbstverständlich kann das auch ein positiver Nebeneffekt sein. Beispielsweise dann, wenn man eine Einzahlung bei einem niedrigen Kurs tätigt und dieser anschließend in die Höhe steigt. Doch genau so kann es auch in die andere Richtung gehen. Die sogenannten Stablecoins, deren Kurs sich an reale Währungen orientiert, finden im online Casino noch keine Anwendung. Auch stehen Kryptowährungen häufig in der Kritik, da das Mining von Kryptos viel Strom verbraucht. So hängen tausende Server permanent am Netz, um Bitcoins zu schürfen. Nur alleine dieser Stromverbrauch liegt weltweit jährlich bei rund 125 Terrawattstunden, was etwa einem Viertel des deutschen Verbrauchs entspricht. Das Problem hierbei ist, dass die ganzen Kryptowährungen nur mit dem hohen Stromverbrauch funktionieren, da das intensive Mining elementar für die Sicherheit des Blockchains ist.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Sie eine Investmententscheidung treffen.

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