WikiLeaks
NSA-Untersuchungsausschuss: Julian Assange bietet sich als Zeuge an

London (dts) – Julian Assange, Chef der Enthüllungsplattform WikiLeaks, hat sich den Bundestagsabgeordneten des NSA-Untersuchungsausschusses als Zeuge angeboten. „Ich würde mich freuen, wenn die Abgeordneten zu mir kämen, um ihre Fragen zu stellen“, sagte Assange in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Er könne ihnen insbesondere über die US-Listen mit überwachten deutschen Politikern, inklusive Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Auskünfte erteilen. Ausschussmitgliedern würde er die unlängst von WikiLeaks veröffentlichten Listen auch ungeschwärzt übergeben. Die Entwicklung der 2006 von ihm und anderen Aktivisten begründeten Enthüllungsplattform WikiLeaks sieht der Australier positiv. „Wir ertrinken im Material“, sagt Assange über den erheblichen Nachschub an Geheimdokumenten, den die Plattform in den letzten Monaten bekommen habe. Obwohl Assange seit über drei Jahren die ecuadorianische Botschaft in London nicht verlassen kann, sieht er WikiLeaks stabilisiert. „Wir haben die Kontensperre überwunden“, sagt Assange. „Keiner unserer Mitarbeiter ist im Gefängnis. Wir haben es noch drauf.“

US-Wahlen
Donald Trump: Nazi Soldaten als Wahlkampfhelfer

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New York (nex) – Donald Trump verspricht „echte Führung“ – mit einem SS-Bild Böse Zungen behaupten, eine Partei, deren Frontrunner bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaft Donald Trump heißt, habe ein Problem. Und im Moment sieht es ganz danach aus, als ob dies auf die Republikaner zutreffen würde. Mehrere Umfragen sehen im noch sehr weitläufigen potenziellen Kandidatenfeld der „Grand Old Party“ (GOP) den exzentrischen Multimilliardär in der Wählergunst voran. Selbst namhafte Politiker wie Jeb Bush oder Scott Walker, die zu den Favoriten auf eine Präsidentschaftskandidatur im Jahre 2016 – höchstwahrscheinlich gegen Hillary Clinton – zählen, können derzeit auf weniger Zuspruch zählen als Trump. Gleichzeitig zeigen die Umfragen, dass Donald Trump, der zu Beginn des Wahlkampfs vor allem durch rassistische Pöbeleien gegen Einwanderer in Erscheinung getreten war, zu jenen potenziellen Kandidaten der Republikaner zählen würde, die in einem Rennen gegen Hillary Clinton die schlechtesten Erfolgsaussichten hätten. Möglicherweise können die Republikaner nach dem jüngsten Skandal im Umfeld Donald Trumps nun aufatmen: In einem auf Twitter verbreiteten Wahlkampfbild wollte sich der Milliardär wieder einmal als großer Patriot inszenieren und bildete auf einem neben seinem Konterfei hinter eine Fahne montierten Hintergrundbild marschierende Soldaten ab. Darüber die Parole: „Wir brauchen wirkliche Führung. Wir brauchen Resultate. Lasst uns die USA zurück ins Geschäft holen!“ Das Stock-Foto unter dem Titel „Marching Soldiers“, dessen sich Trump bediente, zeigte jedoch, wie das Onlineportal Mother Jones herausfand, keine Soldaten der US Army, sondern solche der deutschen Waffen-SS. Als die peinliche Verwechslung aufflog, verschwand das Bild schnell wieder von der Plattform. Ein Sprecher Trumps erklärte, ein junger Praktikant habe einen bedauerlichen Fehler begangen. So wenig Parolen wie jene, wonach aus Mexiko vor allem Drogenhändler, Kriminelle und Vergewaltiger in die USA einwandern würden, Trump bei seinen Anhängern schaden konnten, so negativ könnte sich nun am Ende doch eine Verwechslung dieser Art auswirken.

Wirtschaft
Ende der Iran-Sanktionen: Milliardengeschäfte für Deutschland

Berlin (nex) – Der Wegfall der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran im Zuge des Atomdeals mit der 5+1-Gruppe lässt auch deutsche Unternehmen auf einen neuen Absatzmarkt hoffen. Es gibt allerdings auch noch Widerstände gegen die Vereinbarung. Der Deal der 5+1-Gruppe mit dem Iran, der den zwölf Jahre dauernden Atomstreit beenden soll, lässt nicht nur Politiker, sondern vor allem auch Unternehmen in aller Welt aufatmen. Die geplante Aufhebung der vom Westen und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen die Islamische Republik verhängten Wirtschaftssanktionen könnte in dem Land einen Wirtschaftsaufschwung nach sich ziehen, der nicht zuletzt auch deutschen Unternehmen Hoffnung auf Milliardengeschäfte macht. Wie die „tagesschau“ berichtet, sollen mehr als 100 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen Vermögenswerten im Ausland wieder frei werden und der Iran könnte wieder unbeschränkt Öl und Gas exportieren. Im Land selbst warten ein Markt mit 80 Millionen Menschen und eine Wirtschaft mit dringendem Modernisierungsbedarf an allen Ecken und Enden auf Investoren. Entsprechend positiv ist auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Aus den Verbänden heißt es, dass sich für deutsche Konzerne mittelfristig die Chance auf ein Exportvolumen eröffnen könnte, das einem Gegenwert von zehn Milliarden Euro entspräche. Damit rechnet zumindest der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dessen Vorsitzender Ulrich Grillo vor allem auf den Maschinen- und Anlagenbau einträgliche Zeiten zukommen sieht. Aber auch der Automobilbau, die Chemieindustrie, die Gesundheitswirtschaft sowie der Ausbau erneuerbarer Energien bergen Grillo zufolge eine Reihe von Marktchancen in sich. Die Baubranche sieht ebenfalls eine Chance auf Aufträge, so ein Sprecher des Branchenverbandes HDB. Allerdings müsse diese mit harter Konkurrenz durch Anbieter aus Ländern wie Frankreich, China oder den USA rechnen. Auch die Russische Föderation und die Türkei, die bereits zu Zeiten aufrechter Sanktionen einen betont pragmatischen Umgang mit dem Iran gepflegt hatten, können darauf hoffen, vom Sanktionsabbau zu profitieren. Russland, das andererseits infolge der Lockerung der Iran-Sanktionen einen sinkenden Ölpreis auf dem Weltmarkt zu befürchten hätte, habe dem US-Präsidenten Barack Obama zufolge einen entscheidenden Beitrag zum Abschluss des bis zuletzt auf Messers Schneide stehenden Deals geleistet. Ob die Vereinbarung allerdings langfristig halten wird, ist noch ungewiss. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte an, Gespräche mit US-Kongressabgeordneten führen zu wollen mit dem Ziel, eine Mehrheit für den Vertrag im Senat und Repräsentantenhaus zu verhindern. Sowohl aufseiten der Republikaner als auch bei den Demokraten gibt es mächtige Gegner einer Verständigung mit dem Iran. Sollte das Abkommen im Kongress scheitern, könnte der Amtsnachfolger Barack Obamas dieses per Federstrich wieder außer Kraft setzen.

Mediennutzung
Kinderärzte: Politik tut zu wenig gegen Onlinesucht

Berlin (dts) – Der Verband der Kinder- und Jugendärzte hat der Politik vorgeworfen, zu wenig gegen exzessive Mediennutzung und Computerabhängigkeit in Familien zu unternehmen. Im Bemühen, eine bundesweite Fragebogenaktion in allen Kinderarztpraxen finanziert zu bekommen, habe man bisher weder vom Gesundheits- noch vom Familienministerium Unterstützung bekommen, sagte Verbandspräsident Wolfram Hartmann dem Berliner „Tagesspiegel“. Die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen übermäßiger Mediennutzung sei für Kinderärzte derzeit „eine der wichtigsten überhaupt“, sagte Hartmann. Manche Kinder hätten schon im Vorschulalter Zugang zu Smartphones und seien „im Internet unterwegs“. Bei den über 12-Jährigen seien viele fast pausenlos mit Handys und Laptops zugange. Welche Folgen dies langfristig habe, sei wissenschaftlich bisher kaum untersucht. Für die Studie, die auch die Auswirkungen des Medienkonsums der Eltern auf die Heranwachsenden untersuchen soll, benötige man 600.000 Euro, so der Verbandspräsident. Bisher habe aber nur die Drogenbeauftragte in Aussicht gestellt, sich eventuell an den Kosten zu beteiligen.

Kennebunkport - Maine
Ex-US-Präsident Bush bricht sich Knochen

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Washington (dts) – Ex-US-Präsident Ex-US-Präsident George H. W. Bush ist am Mittwoch gestürzt und hat sich dabei einen Halsknochen gebrochen. ist am Mittwoch gestürzt und hat sich dabei einen Halsknochen gebrochen. Das teilte sein Sprecher Jim McGrath mit. Der Unfall habe sich in Bushs Haus in Kennebunkport im US-Bundesstaat Maine ereignet. Es bestehe keine Lebensgefahr. Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA und ist der Vater des 43. US-Präsidenten George W. Bush und des früheren Gouverneurs von Florida, Jeb Bush. Erst im Juni feierte er seinen 91. Geburtstag.

Grexit auf Zeit
SPD-Linke: Schäuble-Szenario von Grexit auf Zeit ist unnötig

Berlin (dts) – Der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, hat Kritik am Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geübt, der einen temporären Austritt Griechenlands aus der Eurozone ins Gespräch gebracht hatte: „Das ist alles unnötig. Ich wünsche mir jetzt ein klares Signal, gerade zwischen Paris und Berlin, dass man dieses Europa zusammenhalten möchte“, sagte Miersch am Donnerstag im rbb-Inforadio. „Wir haben eine Wertegemeinschaft, darum geht es.“ Der SPD-Politiker sprach nach der Zustimmung des Athener Parlaments zu den Reform- und Sparauflagen von einer Zäsur in der griechischen Regierungspolitik: Die Regierung, die lange Zeit für etwas anderes gekämpft habe, müsse jetzt Beschlüsse fassen, für die sie nicht stehe, betonte Miersch. „Das ist auch in der Dimension und der Intensität der Beschlüsse natürlich eine ganz schwierige Lage“, so der SPD-Politiker. Die Verhandlungen über ein weiteres Hilfspaket für Griechenland bedeuteten einen langen Weg mit vielen Fragezeichen, wie etwa den Privatisierungsfonds. Miersch: „Letztlich geht es aber um das Signal, dass man verhandelt, dass man einen gemeinsamen Weg in Europa sucht und das halte ich für das Entscheidende.“

#hotpantsverbot
Umfrage: Deutschland sagt „Nein“ zu Hotpants

Berlin (nex) – Umfrage bringt deutliches Ergebnis: „Hotpants? – Nein danke!“ Eine Umfrage anlässlich der von Horb im Schwarzwald ausgehenden „Hotpants-Debatte“ hatte zum Ergebnis, dass eine Mehrheit der Deutschen dezentere Kleidung in Klassenzimmern befürwortet. Eine Mehrheit der Bürger der Bundesrepublik Deutschland befürwortet ein Verbot knapper Kleidung, unter Frauen ist es sogar eine recht deutliche. Anlässlich der Debatte um das Vorgehen gegen Hotpants an einer Realschule in Horb hat, wie das Onlineportal der „Zeit“ berichtet, das Meinungsforschungsinstitut YouGov 1462 Menschen über ihre Meinung zum so genannten „Hotpants-Verbot“ befragt. Dabei hätten sich insgesamt 51 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage „voll und ganz“ oder zumindest „eher“ für eine solche Regelung an allen weiterführenden Schulen ausgesprochen. Nur 40 Prozent waren „eher“ oder „ganz und gar“ gegen eine Verbannung aufreizender Kleidung aus Schulen. Entgegen der von Gegnern einer solchen Maßnahme vorgebrachten Auffassung, eine Regelung dieser Art sei jungen Frauen gegenüber „diskriminierend“, war unter den befragten Frauen die Mehrheit für ein Verbot knapper Kleidung mit 58 Prozent noch deutlicher als unter allen Befragten. Nur 33 Prozent lehnten ein verbindliches Gebot dezenterer Kleidung ab. Unter Männern war das Meinungsbild mit 45 zu 47 fast ausgeglichen.Eltern von Kindern unter 18 Jahren  waren überdurchschnittlich stark für ein Hotpants-Verbot. Nur in der Gruppe zwischen 18 und 24 Jahren lehnte eine Mehrheit eine solche Maßnahme ab. Dennoch waren auch in dieser Altersgruppe 40 Prozent dafür, einen strengeren Dresscode zu schaffen.In der Realschule im Schwarzwald hatte die Schulleiterin in einem Elternbrief deutlich gemacht, dass aufreizende Kleidung an ihrer Schule künftig nicht mehr geduldet werden würde und Schülerinnen, die in solcher erscheinen würden, dazu verdonnert werden würden, große T-Shirts anzuziehen.

Atomverhandlungen
Merkel: Einigung mit Iran „wichtiger Erfolg beharrlicher Politik“

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Berlin (dts) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Ergebnis der Atomverhandlungen mit dem Iran in Wien begrüßt: „Die heute erreichte Einigung der E3/ EU +3 mit dem Iran in Wien ist ein wichtiger Erfolg beharrlicher Politik und internationaler Diplomatie“, erklärte Merkel am Dienstag. „Mit dem Verhandlungsergebnis von Wien sind wir dem Ziel, dass der Iran durch umfassende Transparenz und ein präzedenzloses System der internationalen Kontrolle über kein militärisches Atomwaffenprogramm verfügt, sehr viel näher gekommen.“ Dies wäre für die Sicherheitslage in der gesamten Region „ein wesentlicher Gewinn“, erklärte die Bundeskanzlerin. „Es wird jetzt darauf ankommen, dieses Verhandlungsergebnis entsprechend dem vereinbarten Zeitplan umzusetzen. Ich appelliere an alle Seiten, zu einer zügigen Umsetzung beizutragen. Damit besteht die realistische Chance, einen der schwierigsten internationalen Konflikte auf diplomatischem Weg zu überwinden.“

Charity
Bastian Schweinsteiger versteigert zwei seiner letzten FC Bayern-Trikots für den guten Zweck

Baden-Baden (ots) – Bastian Schweinsteiger wechselt nach 17 Jahren beim FC Bayern München zu Manchester United in die Premier League. Für seine Fans versteigert der Mittelfeld-Star nun zugunsten von Kinderhilfsprojekten auf www.unitedcharity.de zwei Andenken an seine erfolgreiche Zeit beim FCB: sein getragenes und handsigniertes DFB-Pokal-Trikot sowie, noch bis morgen, sein handsigniertes Champions League-Trikot, beide aus der letzten Saison. Die Erlöse gehen zu 100 Prozent an Kinderlachen e.V. bzw. an den Wiederaufbau des abgebrannten Sportheims des FC Egenhausen. Hier geht es direkt zu den beiden Au
http://www.unitedcharity.de/ALLE-AUKTIONEN/Trikot-B.-Schweinsteiger http://www.unitedcharity.de/ALLE-AUKTIONEN/Schweinsteigers-CL-Trikot Über United Charity Deutschlands größtes Charity-Auktionsportal www.unitedcharity.de versteigert Dinge und Erlebnisse, die es sonst nicht zu kaufen gibt, zugunsten von Kindern in Not. Seinen Erfolg hat United Charity unzähligen Prominenten und renommierten Unternehmen zu verdanken, die sich für Kinderhilfsprojekte engagieren und Dinge und Erlebnisse für die Versteigerungen stiften. Mittlerweile kommen Bieter aus aller Welt – von China über Australien bis in die USA. Mit seinen Auktionen sammelte United Charity bislang mehr als 4,4 Millionen Euro Spenden für Kinderhilfsprojekte.

PETA
Marion Kracht hüllenlos schön: Schauspielerin ist neues Gesicht von PETAs Veggie-Kampagne

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Berlin/Stuttgart (ots) – Paradiesisch schön dank vegetarischer Ernährung: Marion Kracht ist aus der deutschen Film- und Fernsehlandschaft nicht wegzudenken – seit mehr als 40 Jahren steht die Schauspielerin für TV- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Neben der Familienserie „Diese Drombuschs“ spielte sie unter anderem in „Liebe, Babys…“ sowie „Familie Sonnenfeld“ und gewann für ihre Leistungen die Goldene Kamera. Auf dem neuen Motiv der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. zeigt sich die Berlinerin jetzt hüllenlos. „Immer eine Sünde wert …“ lautet der Slogan der farbenfrohen Kampagne, die optisch an die Versuchung der Eva aus dem Paradies erinnert. Im Making-of-Video des Shootings erklärt Marion Kracht, warum sie vor 25 Jahren beschlossen hat, vegetarisch zu leben und wie diese Entscheidung sie fit und gesund hält. Ab Mitte Juli sind die Motive bundesweit an Plakatwänden zu sehen; gehängt werden die Poster unter anderem in Berlin, München und Hamburg. „Fleisch zu essen ist nicht mehr als eine Angewohnheit und die lässt sich ändern“, so Marion Kracht. „Als ich 1989 für eine Urlaubsreise in Indien war, habe ich die tolle vegetarische Küche kennengelernt und meine Ernährung danach schnell umgestellt. Das hat sehr viele Aspekte meines Lebens bereichert. Ich fühle mich körperlich gut und seelisch ausgeglichen. Gleichzeitig macht mir meine große Leidenschaft – das Kochen – noch mehr Spaß.“ Anfang Mai ist Marion Krachts erstes Kochbuch „Kracht kocht“, in dem die Schauspielerin viele ihrer eigenen Rezepte verrät, im Cadmos Verlag erschienen. Sämtliche Gerichte sind sowohl vegetarisch als auch vegan zuzubereiten. Und auch über die Ernährung hinaus ist das Thema Tierrechte für Marion Kracht eine Herzensangelegenheit. Bei der Fashion Week 2015 in Berlin präsentierte sie ihre zweite vegane Modekollektion für die LANA natural wear GmbH. Jedes Jahr sterben alleine in Deutschland etwa eine Milliarde Tiere für die Tierhalteindustrie – sie werden in Schlachthöfen getötet oder sterben in den Produktionshallen. Ohne Betäubung brennen Arbeiter Kälbern die Hornansätze aus, kürzen Küken die Schnäbel, schneiden Ferkeln die Ringelschwänze ab und kastrieren männliche Tiere. Fleisch und andere tierische Produkte enthalten neben Cholesterin und ungesunden gesättigten Fettsäuren häufig auch antibiotikaresistente Keime. Die möglichen Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit. Eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung kann nicht nur vor Krankheiten schützen, sondern entspricht zudem aktuellen ernährungs- und umweltwissenschaftlichen Empfehlungen. PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Menschen, die kein Fleisch essen, führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.