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– Kommentar – Türkei: Die Hintergründe des Putschversuchs vom 15. Juli 2016
Kommentar: Heute werde ich mich mit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 in der Türkei beschäftigen. Ich werde über das Ereignis selbst und auf mögliche Hintergründe des Putschversuchs eingehen.
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– Konya – In der Türkei entsteht Europas größtes Sonnenkraftwerk
In der zentraltürkischen Provinz Konya entsteht zur Zeit Europas größtes Solarkraftwerk.
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„Ich erinnere respektvoll an die osmanischen Armenier, die unter den harten Bedingungen des Ersten Weltkriegs, die den Völkern der Welt großes Leid bereiteten, ihr Leben verloren haben, und spreche ihren Enkeln mein aufrichtiges Beileid aus.“Er wünsche „allen osmanischen Bürgern, die in dieser schmerzhaften Zeit gestorben sind, Gottes Barmherzigkeit“. Er erinnerte daran, dass die letzten Jahre des Osmanischen Reiches, die mit dem 1. Weltkrieg zusammenfielen, eine „sehr schmerzhafte Zeit“ für Millionen osmanischer Bürger waren, und sagte, es sei eine humanitäre Pflicht, diese gemeinsamen Schmerzen zu verstehen und zu teilen, ohne nach Religion, Ethnie oder Kultur zu unterscheiden, berichtet Anadolu. „Es ist wichtig, dass wir, die wir jahrhundertelang Freud und Leid miteinander geteilt haben, die Wunden der Vergangenheit heilen und die sozialen Bindungen weiter stärken“, sagte der türkische Staatschef.
„Anstatt den Schmerz zu vergrößern, sollten wir die Zukunft gemeinsam aufbauen, indem wir uns von unserer tief verwurzelten Einheit inspirieren lassen, die fast tausend Jahre zurückreicht.“In Bezug auf die laufenden Bemühungen um eine Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien lobte er die Unterstützung der armenischen Gemeinschaft in der Türkei für diesen Prozess. „Ich erwarte von Ihnen, dass Sie einen starken Beitrag leisten, um diese historische Chance zu nutzen, die sich nach so vielen Jahren im Namen eines dauerhaften Friedens und der Stabilität in unserer Region bietet“, fügte Erdogan hinzu. Er versicherte, dass die Türkei alle Anstrengungen unternehmen werde, damit Armenier, die während der jahrhundertelangen Koexistenz „unauslöschliche Spuren in unserem kulturellen und sozialen Leben hinterlassen haben, ihr Leben in Frieden, Vertrauen und Sicherheit weiterführen können.“ Die türkische Haltung zu den Ereignissen von 1915 Die Türkei vertritt zu den Ereignissen von 1915 den Standpunkt, dass der Tod der Armenier in Ostanatolien erfolgte, als sich einige von ihnen auf die Seite der einmarschierenden Russen stellten und sich gegen die osmanischen Streitkräfte auflehnten. Eine anschließende Umsiedlung von Armeniern führte zu zahlreichen Opfern. Ankara wehrt sich dagegen, diese Vorfälle als „Völkermord“ zu bezeichnen und beschreibt sie als eine Tragödie, bei der beide Seiten Verluste erlitten. Das Land hat wiederholt die Einsetzung einer gemeinsamen Kommission aus türkischen und armenischen Historikern sowie internationalen Experten vorgeschlagen, die sich mit diesem Thema befassen soll. Türkisch-armenischer Normalisierungsprozess Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war die Türkei eines der ersten Länder, das am 21. September 1991 die Unabhängigkeit Armeniens anerkannte. Am 10. Oktober 2009 unterzeichneten die Türkei und Armenien ein Friedensabkommen, das als Züricher Protokoll bekannt ist und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die Öffnung der Grenze vorsieht, doch scheiterte die Ratifizierung des Abkommens in den jeweiligen nationalen Parlamenten. Die beiden Länder haben Ende vergangenen Jahres Sonderbeauftragte ernannt, Serdar Kilic und Ruben Rubinyan, die sich erstmals am 14. Januar in Moskau trafen. Ihr zweites Treffen fand am 24. Februar in Wien statt, bei dem beide Seiten „ihre Zustimmung zur Fortsetzung des Prozesses ohne Vorbedingungen bekräftigten“.
– Türkei – Geschäftsleute hoffen auf baldige Öffnung der Grenzen zu Armenien
Geschäftsleute und Ladenbesitzer in Kars wünschen sich Handel mit dem benachbarten Armenien.
Geschäftsleute hoffen auf baldige Öffnung der Grenzen zu Armenien
Der Traum eines jeden Pokerspielers ist es, eines Tages an einem World Series of Poker-Event teilzunehmen und es zu gewinnen.
Die WSOP scheint ein schwer zu verwirklichender Traum zu sein, aber dank der Satellites Turniere, die auf zahlreichen Online-Pokerseiten veranstaltet werden, haben Spieler heute mehr Möglichkeiten denn je, an der WSOP teilzunehmen. Diese Turniere bieten Spielern, die es sich sonst nicht leisten könnten, an der WSOP teilzunehmen, die Chance, ihren Poker Traum zu verwirklichen und sich mit einigen der besten Spieler der Welt zu messen.
Was ist der WSOP?
Die WSOP ist eine jährliche Turnierserie, die die meisten der weltbesten Pokerspieler anzieht. Der Gewinn eines WSOP-Turniers – der nicht nur mit einem enormen Preisgeld, sondern auch mit einem prestigeträchtigen goldenen Armband verbunden ist – wird als große Leistung angesehen, unabhängig vom Buy-in oder dem gespielten Spiel. Tatsächlich unterscheidet sich die WSOP von der World Poker Tour oder anderen Turnieren dadurch, dass die Spieler nicht nur Texas Hold’em spielen können, sondern auch zahlreiche andere Pokerspiele wie Omaha, Seven Card Stud, Razz und gemischte Spiele.
Wie Sie am WSOP Main Event teilnehmen können
Wenn Sie am WSOP-Hauptevent teilnehmen möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst ist es natürlich möglich, sich direkt in das Event einzukaufen, vorausgesetzt, Sie fühlen sich wohl dabei, 10.000$ für Ihre Chance auf eine Teilnahme auszugeben. Viele Spieler schließen sich auch zusammen, um zu spielen, indem sie einen Vertreter einer Liga von Spielern oder einer Gruppe von Geldgebern schicken, von denen jeder einen Anteil am Preisgeld erhält, das der Spieler gewinnt.
Allerdings sind es nicht diese direkten Methoden, die das unglaubliche Wachstum der WSOP beflügelt haben. Stattdessen haben sich die Spieler zunehmend auf Satellites Turniere verlassen, um ihre Träume wahr werden zu lassen. Durch die Teilnahme an einem Satellites Turnier können die Spieler einen relativ kleinen Geldbetrag für die Chance auf einen Platz im WSOP-Hauptevent einsetzen. Bei einem 500$-Satellites Turnier wird zum Beispiel ein Platz für 20 Teilnehmer vergeben.
GGPoker startet 2022 die Turnierserie Road to Vegas
Der führende Online-Pokerraum GGPoker hat den Start seiner neuen 2022 Road to Vegas-Turnierserie bekannt gegeben. In mehreren Online-Turnieren haben Pokerspieler die Chance, aufregende Preise zu gewinnen und sogar am Main Event der World Series of Poker (WSOP) 2022 teilzunehmen.
Die 53. jährliche WSOP-Poker Serie beginnt am 31. Mai und wird bis zum 20. Juli dauern. Die Veranstaltungen finden im Bally’s und im Paris in Las Vegas, Nevada, statt. Das 10.000 $ Main Event der WSOP wird am 3. Juli beginnen, der Finaltisch ist für den 16. Juli angesetzt.
Auf die Gewinner der Road to Vegas-Turnierserie von GGPoker warten aufregende Preise. Diese Preise umfassen:
Die Gewinner des Turniers können sich über weitere Preise freuen, wie z.B. die Teilnahme an der Last Longer Promotion von GGPoker. Außerdem erhalten die glücklichen Pokerfans Zugang zur exklusiven GGPoker Platinum Lounge und erhalten GGPoker-Artikel und Geschenke. Um ein WSOP-Paket zu gewinnen, müssen die Spieler 21 Jahre oder älter sein.
„Ich werde auch dieses Jahr wieder am WSOP Main Event teilnehmen und hoffe, dass sich mir Hunderte von GGPoker-Kollegen aus allen Teilen der Welt anschließen werden“, sagte Daniel Negreanu, GGPoker Global Ambassador. „Es ist der Traum eines jeden Pokerspielers, das größte Turnier zu gewinnen, das es gibt; es gibt kein anderes Poker Erlebnis wie das Main Event!“
WSOP 2022 Satellites Turniere laufen bereits bei GGPoker, mit Buy-Ins ab 1$ und Dutzenden von WSOP Main Event Paketen, die jede Woche gewonnen werden können.
– Ukraine-Krieg – Türkei sperrt Luftraum für russische Flugzeuge
Nachdem die Türkei im vergangenen Monat den Bosporus für russische Kriegsschiffe sperrte, hat Ankara nun auch den türkischen Luftraum für russische Zivil- und Militärflugzeuge auf dem Weg nach Syrien gesperrt.
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Berlin – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat die ablehnende Haltung der Koalition zu einem Tempolimit nochmals verdeutlicht.
„Im Koalitionsvertrag ist ein Tempolimit nicht vorgesehen, weil es keinem der Koalitionspartner so wichtig war, dass es am Ende Eingang gefunden hätte. Das liegt daran, dass es nicht die effizienteste Klimaschutzmaßnahme ist. Es gibt bessere, und die greifen wir auf“, meinte der Liberale im Fernsehsender phoenix.
Wissing verwies auf Anreize zum Energiesparen durch vergünstigte 9-für90-Tickets im Öffentlichen Personennahverkehr und auf das Energieentlastungspaket bei Strom- und Kraftstoffkosten. „Im Nahverkehr ist sichergestellt, dass die Vergütung beim Verbraucher zu 100 Prozent ankommt. Was die Mineralölkonzerne betrifft, werden wir genau hinschauen“, so der FDP-Politiker.
Wissing machte im Übrigen deutlich, dass sich auch die FDP im Zusammenhang mit der Energieversorgung zu einer Verschiebung des Ausstiegs bei Kohle und Kernkraft bereitfinden könnte. „Wir sind in einer Situation, mit der keiner gerechnet hat.“ Wenn man sich von Russland unabhängig machen und gleichzeitig den Energiebedarf decken wolle, „macht es keinen Sinn, Entscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen worden sind, für sakrosankt zu erklärt, sondern die offen evaluiert“, war der Verkehrsminister überzeugt.
Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel – yuecelnabi@hotmail.de
Es herrscht in Deutschland inzwischen gesellschaftlicher Konsens, dass am 24. April 1915 der sogenannte Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich begann. Dazu beigetragen hat der Bundestag, der 2016 die Geschehnisse während des Ersten Weltkriegs als Völkermord einstufte.
Geprägt vom eigenen Völkermord-Erbe heraus hat Deutschland die Vergangenheit eines anderen Landes verinnerlicht und übt sich in der Rolle als Vermittler zwischen Türken und Armeniern. Dabei wird aber vorausgesetzt, dass die eine Seite Schuld anerkennt, die andere diese Schuld gesühnt sieht. Das Perfide daran ist, dass der Bundestag damals wie heute betont, dass das Deutsche Reich damals an dem sogenannten Völkermord eine Mitschuld getragen habe, womit von vornherein die Schuldfrage längst geklärt ist, so die Intention dabei.
Dieses idealistische und vom Überlegenheits- und Gerechtigkeitsdünkel geprägte europäische Selbstbild eines aus sich selbst erneuernden und (re-) generierenden Gebildes – quasi eine Art zivilisatorisches Perpetuum Mobile – war und ist ein folgenschwerer Mythos, der in der Vergangenheit viel Leid über den Rest der Welt gebracht hat.
Dieses idealistische überlegene Selbstbild der Europäer befällt nun auch teils Deutsche mit Migrationshintergrund, die darin aufgehen wie Hefeteig, weil sie an den Annehmlichkeiten teilhaben wollen, die ihnen aufgrund ihres Migrationshintergrundes verwehrt blieb. Prominentestes Beispiel ist Deniz Yücel, jetziger PEN-Vorsitzende.
In einem Tweet erklärt uns Deniz Yücel erneut, wer zur zivilisatorischen Moderne gehöre und wer nicht. In der modernen Zivilisation stelle man sich der „historischen Wahrheit“ oder bleibe rückständig, so Deniz Yücel in seinem Tweet.
Zur „historischen Wahrheit“ gehöre laut Deniz Yücel, dass die Türken an Armeniern einen Völkermord begangen haben, Punkt aus! Die Historie sei quasi belegt, weil 2016 vor dem deutschen Konsulat manche türkische Demonstranten „Es gab keinen Völkermord, aber wenn nötig, machen wir noch einen“ skandiert hätten.
Historie ist aber, so banal es auch klingt, a) nicht statisch und b) nicht durch vereinzeltes Gehabe von Demonstranten belegt. Es ist Aufgabe der Historiker, die Wahrheit zu ergründen und dem am nächsten zu kommen. Deshalb ist Historie auch nicht statisch, weil eine akademisch erarbeitete mutmaßliche Wahrheit die andere ablösen kann.
Im Umkehrschluss könnten die Türken in Zusammenhang mit den Demonstranten vor dem deutschen Konsulat ihre These genauso untermauern, in dem sie auf die Kontinuität zwischen den unzähligen Morden in der jüngeren Geschichte der Türkischen Republik durch die armenische Terrororganisation ASALA an türkischen Diplomaten und Zivilisten sowie den 500.000 ermordeten Türken durch armenische Freischärler während des Ersten Weltkriegs hinweisen.
Wie unreif Deniz Yücel dabei vorgeht, ist eine Sache. Sich als Nabel der Welt zu betrachten und im Namen der „zivilisatorischen Moderne“ mit dem erhobenen Finger fuchteln, eine andere. Er muss nur spitzbekommen, dass es die Türken nicht tangiert. Denn, letztendlich hat die Türkei eigene Gesetze, eine eigene Kultur und Wertevorstellung, die das Volk souverän macht. Wenn jemand diese Gesetze übertritt, muss mit den Konsequenzen klarkommen, denn die Gesetze werden im Namen des Volkes durchgesetzt und die Urteile fallen im Namen des Volkes.
Ein Wort zum schizophrenen Umgang der türk. Gesellschaft mit dem #ArmenianGenocide.👇 (Meine Antwort auf den Vorwurf „Volksverhetzung“. Folge: neuer Prozess, nun wegen „Verunglimpfung des türk. Staates & der türk. Nation“. Verteidigungsschrift @welt👉 https://t.co/iaJHnmiT9w 3/3 pic.twitter.com/48n6Kuk6ud
— Deniz Yücel (@Besser_Deniz) April 24, 2022
Wer diese Kultur- oder Wertevorstellung missachtet, der muss mit Gegenwind rechnen und wird zwangsläufig durch gesellschaftlichen Druck zur Räson gebracht. Nicht anders als in Deutschland, versteht sich! Davon kann Deniz Yücel ja ausgiebig berichten, wie es sich verhält, wenn man gegen ein Gesetz bzw. gegen kulturelle Werte verstoßen hat; wie eine Terrororganisation offenbar lieblich ins Herz schließen.
Rückblick:
O-Ton Deniz Yücel in der „taz“ vom 28.01.2015:
„(….) vor allem die Kämpferinnen und Kämpfer der PKK (…) haben auch nicht allein (…) für die westliche Welt gekämpft, sondern für nicht weniger als die menschliche Zivilisation. Oder wie es Stéphane Charbonnier, der ermordete Chefredakteur von Charlie Hebdo, im Oktober vorigen Jahres formulierte: „(…) sie sind die Menschheit, die sich der Finsternis widersetzt.“ (…)“
Der O-Ton ist nur ein Beispiel für Deniz Yücels pathetische völkisch-kurdische PKK-Propaganda. Denn, daraus leitete er damals zugleich die Forderung nach Aufhebung des PKK-Verbotes ab. Nicht viel später wechselt er als Türkei-Korrespondent zur „WELT“. Von außen betrachtet wirkt es natürlich ungewöhnlich und man fragt zu Recht danach, was denn dahinter steckt, wenn ein glühender PKK-Sympathisant wie Deniz Yücel von der linksalternativen „taz“ zu einem konservativen Flaggschiff der regierungsnahen deutschen Presse wechselt, um in einer Zeit als Türkei-Korrespondent eingesetzt zu werden, in der nicht nur der Konflikt mit der PKK neu aufgeflammt ist, sondern – das sollte man nicht vergessen – Deutschland in US-Gefolgschaft mehr oder minder offen als Verbündeter des PKK-Ablegers in Syrien auftritt.
Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang insbesondere auch an jene Aussage, in der der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel davon sprach, dass „wir die Amerikaner immer davor gewarnt haben, mit der YPG an der Grenze zur Türkei eine PKK-Proxy-Organisation zu züchten“. Mit „wir“ kann er ja nur die Bundesregierung meinen, der er seinerzeit angehörte.
Stellt sich nun die Frage, warum die Bundesregierung diese Haltung auch gegenüber der eigenen deutschen Öffentlichkeit nicht in dieser Deutlichkeit kommuniziert hat. Stattdessen hat man tatenlos zugesehen, wie PKK-nahe Lobbyisten in Politik und Medien die Hoheit über den damaligen Diskurs gekapert haben. Unterm Strich räumte ein ehemaliger Bundesaußenminister also offen ein, dass der Westen – namentlich die Amerikaner – eine antitürkische Terrororganisation an der türkischen Südgrenze „gezüchtet“ hat.
– „Völkermord-Vowürfe“ – US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren
US-Verfassungsrechtler Bruce Fein hat die Entscheidung der US-Regierung die damaligen Ereignisse im Osmanischen Reich als „Völkermord“ zu bezeichnen, scharf verurteilt. Die Entscheidung sei politisch motiviert, so Fein in einem Interview. Die Entscheidung habe keine historische oder rechtliche Grundlage.
US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren
Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge
Die Türkei hatte mehrfach die Einsetzung einer gemeinsamen Historikerkommission vorgeschlagen, was von Armenien abgelehnt wurde. Vermeintliche Telegramme von Talat Pascha waren Fälschungen. Fragwürdige Verwendung von Kriegspropagandaschriften durch die Verfechter der Genozid-These.
Alljährlich gedenken am 24. April die Armenier für die ihrer Ansicht nach „ersten Genozid des 20. Jahrhunderts“ und fordern eine Anerkennung seitens der Türkei. Armenische Lobbyorganisationen und ihre Unterstützer führen seit Jahrzehnten eine politische Kampagne gegen die Türkei, setzen Parlamente unter Druck, um Zugeständnisse zu erwirken.
Dabei ist es nicht die Aufgabe von Parlamenten, über historische Ereignisse ein Urteil zu fällen, sondern von Historikern, die den Zeitabschnitt wissenschaftlich untersuchen. Die Türkei hat bereits mehrfach eine gemeinsame Historikerkommission vorgeschlagen, um die Geschehnisse von unabhängigen Historikern untersuchen zu lassen. Armenien hat den Vorschlag Ankaras abgelehnt und weigert sich darüber hinaus, seine Archive zu öffnen.
Es sind viele Publikationen zu diesem Thema erschienen, hauptsächlich von Autoren armenischer Abstammung und von Verfassern, die die Genozid-These unterstützen. Wissenschaftler und Autoren, die bei der Zwangsumsiedlung der armenischen Bevölkerung aus den Frontgebieten Ostanatoliens eine Vernichtungsabsicht der osmanischen Regierung infrage stellen, werden als „Leugner“ gebrandmarkt und ihre Publikationen als „unwissenschaftlich“ dargestellt. Bis heute existiert kein authentisches Dokument, das eine Vernichtungsabsicht der damaligen osmanischen Regierung beweisen könnte.
Vermeintliche Telegramme wurden als Fälschungen entlarvt
Armenische Interessengruppen haben in der Vergangenheit Dokumente veröffentlicht, um die These einer Vernichtungsabsicht zu untermauern. Bis 1983 wurden die Andonian-Dokumente von den Verfechtern der Genozid-These als Beweis einer Vernichtungsabsicht verwendet. Zwei türkische Wissenschaftler, Şinasi Orel und Süreyya Yuca, untersuchten die vom Armenier Aram Andonian 1919 veröffentlichten Dokumente. Sie fanden heraus, dass es sich bei den vermeintlichen Telegrammen, die dem früheren osmanischen Innenminister Talat Pascha zugeschrieben wurden, um Fälschungen handeln.
Kriegspropagandaschriften aus dem Ersten Weltkrieg werden als Literaturquellen verwendet
Die erwähnten zwei türkischen Wissenschaftler sahen neben zahlreichen Unstimmigkeiten insbesondere die falsche Datierung der Dokumente als entscheidend an. Hin und wieder werden die als Fälschungen entlarvten Telegramme von Autoren, die proarmenisch eingestellt sind, als „Echt“ bezeichnet und interessanterweise sind diese Verfasser nicht einmal der osmanischen Sprache mächtig. Was noch erwähnenswert erscheint: Die Aram Andonian Papers erschienen 1919 beim Verlag Hodder and Stoughton, also jenem Verlagshaus, das im Auftrag des britischen Kriegspropagandabüros Propagandaschriften über die Kriegsgegner des Vereinigten Königreichs veröffentlichte.
Das britische „War Propaganda Bureau“ ließ während des Ersten Weltkriegs auch Propagandaschriften über Deutschland veröffentlichen. In der Geschichtswissenschaft ist das Thema der Kriegspropaganda gegenüber Deutschland weitgehend aufgearbeitet und derartige Schriften werden als seriöse Quellen nicht herangezogen. Das lässt sich in Bezug auf das Osmanische Reich leider nicht sagen, denn das besagte Kriegspropagandabüro ließ massenweise Publikationen über angebliche türkische Massaker an Armeniern veröffentlichen.
Hier einige Titel, die als Kriegspropaganda einzustufen sind: Von Arnold J. Toynbee (1915) Armenian atrocities: the murder of a nation, Viscount Bryce (1916) The treatment of Armenians in the Ottoman Empire. Es handelt sich um die Propagandaschrift „Blue Book“. Das Deutsche Reich war mit Österreich-Ungarn, Bulgarien und dem Osmanischen Reich verbündet. Also Großbritannien war Kriegsgegner des Osmanischen Reiches und die Armenier bzw. die armenischen Milizen wurden unter anderem von Großbritannien, Frankreich und Russland unterstützt. Das dritte Buch ist von A.P. Jacowbean und James Bryce (1917) Armenia and the War. Alle diese Bücher erschienen damals beim gleichen Verlag: Hodder and Stoughton, der noch heute existiert.
Massaker armenischer Milizen an der türkisch-muslimischen Zivilbevölkerung Ostanatoliens
Ein weiterer Faktor, der von der armenischen Seite und ihren akademischen Unterstützern keinerlei Beachtung wert ist, sind die zwischen 1915-1920 systematisch durchgeführten Massaker armenischer Milizen an der türkisch-muslimischen Zivilbevölkerung in Ostanatolien. Dabei wurden Frauen, Kinder und Alte mit einer unglaublichen Brutalität ermordet.
Nach offiziellen Angaben kamen bei den Massenmorden armenischer Milizen an der türkischen Bevölkerung in Ost- und Südostanatolien 519.000 Menschen ums Leben. Die an der türkisch-muslimischen Zivilbevölkerung begangenen Verbrechen armenischer Milizen werden von den Vertretern der Genozid-These bewusst ignoriert.
Internationale UN-Völkermordkonvention gilt nicht für Handlungen vor 1951
Ein Genozid nach der UN-Völkermordkonvention von 1948 liegt dann vor, wenn „Handlungen mit der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe, in Teilen oder vollständig zu zerstören“, begangen werden. Allerdings müssen diese Handlungen nach 1951 geschehen sein, nach Inkrafttreten der Völkermordkonvention.
Die armenischen Lobbyorganisationen und ihre akademischen Unterstützer umgehen die international rechtlich gültige UN-Völkermordkonvention, indem sie diese mit der allgemein populären Definition vermischen, die den Genozid mit jeder Massentötung gleichsetzt. Damit werden international juristisch gültige Konventionen unterlaufen.
Eine Gleichsetzung der Zwangsumsiedlung der Armenier mit der jüdischen Shoah verharmlost den Massenmord an den europäischen Juden
Mit der Anerkennung zahlreicher Länderparlamente die Zwangsumsiedlung der armenischen Bevölkerung während des Ersten Weltkriegs als Genozid einzustufen, versuchen armenische Lobbyorganisationen das Schicksal der Armenier im Ersten Weltkrieg mit der jüdischen Shoah gleichzusetzen.
Der Ex-Vorsitzende des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJC), Mosche Kantor, hatte bei einer Veranstaltung des Europäischen Parlaments einmal seine Sorgen vor einem Vergessen des jüdischen Holocaust geäußert. Wenn die Erinnerung an den Holocaust verloren gehe, so Kantor, würden die Opfer des Völkermords vergessen und sämtliche Tabus fallen.
Eine Gleichsetzung der Zwangsumsiedlung der Armenier von 1915 mit dem Holocaust an den Juden verbietet sich allein schon aus historischen Gründen und verharmlost den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden auf ungeheuerliche Weise.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar
– „Völkermord-Vowürfe“ – US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren
US-Verfassungsrechtler Bruce Fein hat die Entscheidung der US-Regierung die damaligen Ereignisse im Osmanischen Reich als „Völkermord“ zu bezeichnen, scharf verurteilt. Die Entscheidung sei politisch motiviert, so Fein in einem Interview. Die Entscheidung habe keine historische oder rechtliche Grundlage.
US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren
„Wir haben den Luftraum für russische Militärflugzeuge – und auch für zivile Flugzeuge – gesperrt, die nach Syrien fliegen. Sie hatten bis April Zeit, und wir haben im März darum gebeten“.Cavusoglu wies darauf hin, dass das Verbot für drei Monate in Kraft bleibe und dass der Prozess im Rahmen eines Dialogs sowohl über das Montreux-Übereinkommen als auch über andere Themen geführt werde. Russland, das zusammen mit dem Iran den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad während des Bürgerkriegs in dem vom Krieg zerrüttete Land entscheidend unterstützt hat, reagierte nicht unmittelbar auf die Ankündigung der Türkei. Die Türkei hat während des Konflikts die syrischen Oppositionskräfte unterstützt. Die meisten russischen Flüge nach Syrien durchqueren den türkischen Luftraum. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass die Beschränkungen den Transport von Soldaten und Waffen aus Russland nach Syrien einschränken werde, zitiert Bloomberg einen namentlich nicht genannten türkischen Offiziellen. Moskau werde nun wahrscheinlich Flüge über den iranischen Luftraum umleiten. Das Hauptziel sei vielmehr gewesen, Solidarität mit den anderen NATO-Mitgliedern zu zeigen, von denen viele Waffen in die Ukraine schicken, um den Kampf gegen Russland zu unterstützen, so die Quelle weiter. Die Türkei unterhält gute Beziehungen sowohl zu Kiew als auch zu Moskau und hat sich als Vermittler für eine Beendigung des Krieges eingesetzt. Im vergangenen Monat war sie Gastgeberin direkter Verhandlungen zwischen den beiden Ländern. Um ihre Beziehungen zu Moskau nicht zu gefährden, hat sich die türkische Regierung gegen Russland-Sanktionen ausgesprochen. „Wir sind mit den Sanktionen nicht einverstanden. Hier ist es wichtig, dass wir unsere diplomatischen Kontakte mit beiden Seiten fortsetzen. Die Türkei wird hier gebraucht. Wir befinden uns in einem Land, dem beide Seiten vertrauen“, sagte der türkische Außenminister. pka
– Ukraine-Krieg – Cavusoglu: Einige NATO-Staaten wollen, dass der Krieg weiter geht
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat einige andere NATO-Staaten beschuldigt, einen anhaltenden Krieg in der Ukraine anzustreben, um auf diese Weise eine Schwächung Russlands zu erreichen.
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