Migration
Pakistan und Türkei wollen illegale Migration bekämpfen

Islamabad – Die Minister erörterten mehrere Themen, darunter Frieden in der Region, illegale Einwanderung, Menschenhandel und verschiedene gegenseitige Interessen, berichten pakistanische Medien. Während des Gesprächs brachten die Innenminister den Wunsch Pakistans zum Ausdruck, die Beziehungen zur Türkei auszubauen. Die beiden Minister seien übereingekommen, gemeinsam gegen illegale Einwanderung und Menschenschmuggel vorzugehen, da dies ein „gemeinsames Ziel“ für beide Länder sei. „Pakistan verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Personen, die in diese Handlungen verwickelt sind“, so Rasheed. „Das Innenministerium und die FIA werden strenge Maßnahmen ergreifen, um die illegale Einwanderung aus Pakistan in die Türkei zu stoppen“, fügte er hinzu. Der Minister betonte, dass die geplanten Zäune an den Grenzen zu Afghanistan und dem Iran den Menschen- und Drogenschmuggel verhindern werden. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden. In Bezug auf die humanitäre Krise in Afghanistan würdigte Rasheed die von der Türkei geleistete Hilfe. Pakistans Premierminister Imran Khan habe mitgeteilt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Pakistan als „ein geschätzter muslimischer Führer“ angesehen werde.

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– „Drei Brüder – 2021“ – Aserbaidschan kündigt Militärübungen mit der Türkei und Pakistan an

Das türkische, aserbaidschanische und pakistanische Militär werden vom 12. bis 20. September in Baku zum ersten Mal gemeinsame Übungen abhalten, teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit.

Aserbaidschan kündigt Militärübungen mit der Türkei und Pakistan an

Zum Tod von Aura Herzog
Erdogan kondoliert israelischen Präsidenten Herzog

Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan rief am Donnerstag Isaac Herzog an, um ihm sein Beileid zum Tod der Mutter seines israelischen Amtskollegen auszusprechen. Erdogan habe Herzog Anfang der Woche zudem ein Beileidsschreiben gesendet. „Nachdem er vor einigen Tagen ein Beileidsschreiben geschickt hatte, rief der türkische Staatspräsident an, um dem Präsidenten und seiner Familie sein persönliches Beileid auszusprechen“, teilte Herzogs Büro in einer Erklärung mit. „Ich glaube, dass Sie sie im Dienste der Bürger Israels mit Stolz erfüllt haben“, sagte Erdogan. Der türkische Präsident drückte auch seine Trauer über den Verlust von Rabbi Ben Zion Pinto aus, einem führenden Mitglied der türkischen jüdischen Gemeinde, berichtet Jerusalem Post. Aura Herzog, die auch die Witwe des sechsten israelischen Staatspräsidenten Chaim Herzog war, wurde am Mittwoch auf dem Jerusalemer Friedhof am Berg Herzl beigesetzt. Erdogan spricht dem Sohn des Ehrenpräsidenten der Türkisch-Jüdischen Gemeinde, Benjamin Pinto, zum Tod seines Vaters sein Beileid aus Zum Tod seines Vaters, sprach Erdogan am Freitag auch gegenüber Benjamin Pinto sein Beileid aus. Sein Vater Bensiyon Pinto war Ehrenvorsitzender der Türkisch-Jüdischen Gemeinde. Erdogan übermittelte auch dem Oberrabbiner der Türkei, Ishak Haleva, sowie Erol Kohen und İshak İbrahimzadeh, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde der Türkei, eine Beileidsbekundung. „Ich bin zutiefst betrübt über den Tod des Ehrenpräsidenten der Türkisch-Jüdischen Gemeinde Bensiyon Pinto. Bensiyon Pinto hat als Mitglied unseres Volkes, das seit Hunderten von Jahren in Frieden und Brüderlichkeit gelebt hat, mit all seinen Aufgaben einen unermesslichen Beitrag zur Einheit, Solidarität und zum sozialen Reichtum unseres Landes geleistet. Ich spreche der jüdischen Gemeinschaft, seiner trauernden Familie und seinen Angehörigen mein Beileid zum Tod von Bensiyon Pinto aus“, so der türkische Staatschef in einer Mitteilung. Beileidsbekundung des Kommunikationsdirektors Altun Der Direktor für Kommunikation des Präsidiums, Fahrettin Altun, hat ebenfalls eine Beileidsbekundung für Pinto ausgesprochen:
 „Wir sind Menschen mit altehrwürdigen Kulturen, die im Zusammenleben eins und vereint werden konnten. Heute habe ich mit Trauer vom Tod eines guten Menschen, Bensiyon Pinto, dem Ehrenvorsitzenden der Türkisch-Jüdischen Gemeinde, erfahren. Mein Beileid gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und der Türkisch-Jüdischen Gemeinde.“
Erdogan hat in den letzten Monaten mehrfach seinen Wunsch geäußert, die Beziehungen zu Israel wiederherzustellen. Im Dezember erklärte er vor einer Delegation jüdischer Führer, dass die Beziehungen zu Israel „für die Sicherheit und Stabilität der Region von entscheidender Bedeutung“ seien, und äußerte sich optimistisch über die Möglichkeiten einer Verbesserung der Beziehungen. Vor den Mitgliedern der Allianz der Rabbiner in den islamischen Staaten erklärte Erdogan, er begrüße den jüngsten Dialog mit Herzog und Premierminister Naftali Bennett, während er gleichzeitig sagte, dass ein aufrichtiges israelisches Bemühen um Frieden mit den Palästinensern „zweifellos zum Normalisierungsprozess“ zwischen Ankara und Jerusalem beitragen werde. Anfang Dezember hatte er erklärt, er sei offen für eine Verbesserung der Beziehungen, doch müsse das Land zunächst eine „sensiblere“ Politik gegenüber den Palästinensern verfolgen. Erdogan sagte einer Gruppe von Journalisten in Katar, dass bessere Beziehungen zu Israel für den Frieden in der gesamten Region von Vorteil“ wären. Erdogan telefonierte kürzlich sowohl mit Herzog als auch mit Bennett. Dabei dankte der neue israelische Ministerpräsident dem türkischen Staatschef für seine Rolle bei der Freilassung eines israelischen Paares, das in Istanbul wegen Spionageverdachts festgenommen worden war. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei, die einst solide regionale Verbündete waren, haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. Der türkische Staatschef hat Israels Politik gegenüber den Palästinensern wiederholt verurteilt.

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Nach Jahren der Spannungen werden die Türkei und Armenien in Kürze Sonderbeauftragte ernennen, um Schritte zur Normalisierung der Beziehungen zu erörtern, sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu.

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EastMed-Gaspipeline:
Exxon stoppt von der Türkei abgelehnte Bohrungen

Athen – Nach der Absage der Vereinigten Staaten zur EastMed-Gaspipeline, haben Medienberichten zufolge der französische Energiekonzern Total und das US-Energieunternehmen ExxonMobil die Einstellung von seismischen Erforschungen vor der Küste Kretas bekannt gegeben. Ursprünglich war geplant, dass das Konsortium aus Total, ExxonMobil sowie Hellenic Petroleum (ELPE) im Januar/Februar 2022 mit den Erkundungen beginnt. Wie das Wirtschaftsnachrichtenportal World Stock Market berichtet, hätten Total und Exxonmobil entschieden, auf die gemäß dem Vertrag geplanten Kohlenwasserstoff-Erkundungen südlich und westlich der Insel Kreta für dieses Jahr zu verzichten. Wirtschaftsnachrichtenportal World Stock Market: Zweifel an Fortführung der Explorationen vor Kreta Das Portal bezweifelt, dass die Energiekonzerne sich an die dreijährige Frist für die Erkundungen halten, da aus naturschutzrechtlichen Gründen („Fortpflanzung von Säugetieren“) nur von November bis April eine Exploration vor der Küste erlaubt sei. Damit die Erforschungen trotzdem stattfinden, müsse entweder der Projektplan überarbeitet oder der Vertrag verlängert werden. Wie World Stock Market weiter berichtet, hätte der Vorstandsvorsitzende von EDEY, A. Stafatou auf „solide Informationen“ hingewiesen, wonach es in Griechenland insbesondere vor Kreta wichtige Gasfelder existierten. US-Regierung bezweifelt Wirtschaftlichkeit des EastMed-Gaspipeline Wie die zyperngriechische Zeitung Philenews berichtet, habe die Biden-Administration gegenüber der griechischen Regierung ihre Bedenken zur EastMed-Gaspipeline bezüglich der Wirtschaftlichkeit und ökologischer Aspekte geäußert. Die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, hatte bereits 2019 in einem Beitrag des Nachrichtensenders n-tv sich kritisch über die EastMed-Gaspipeline geäußert. Nach Kemferts Ansicht werde der Energiebedarf Europas eher abnehmen, es gebe genug Gas auf dem Markt und eine Gas-Pipeline vom Mittelmeer rechne sich nur bei voller Auslastung. Die Türkei war wegen Verletzung der eigenen Wirtschaftszone gegen die EastMed-Gaspipeline Griechenland, der griechische Teil Zyperns und Israel hatten sich zuvor auf ein Abkommen zur Realisierung der Gaspipeline geeinigt. Die Türkei hatte wiederholt ihre Vorbehalte gegen das Projekt zur Sprache gebracht und auf eigene Ansprüche zur Ausbeutung fossiler Ressourcen in der Region hingewiesen. Ankara sieht eine Verletzung der eigenen Außenwirtschaftszone (AWZ), weil einige Explorationsgebiete im östlichen Mittelmeer die Griechenland beansprucht und vor der Insel Zypern die Griechisch-Südzypern für sich reklamiert, die AWZ der Türkei überschneiden. Kemal Bölge/Frankfurt

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„In den letzten Wochen waren in den deutschsprachigen Medien wiederholt Artikel zu lesen, wonach die Türkei durch die Entsendung des Forschungsschiffs MTA Oruç Reis ins östliche Mittelmeer auf Provokation aus sei. Zunächst einmal ist das inhaltlich nicht richtig, weil die türkische Regierung von Beginn an auf die eigene Wirtschaftszone hingewiesen hatte“.

Erdgasstreit mit Griechenland: Türkei beruft sich auf Seerechtskonvention

Gastkommentar
Rauf Denktasch: Der Vorkämpfer für die Freiheit des zyperntürkischen Volkes

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge Zu Lebzeiten galt der am 27. Januar 1924 in der südzyprischen Stadt Baf (Paphos) geborene Rauf Denktasch (Türkisch Denktaş geschrieben) als ausgewiesener Jurist und sehr guter Verhandler mit ausgezeichneten rhetorischen Fähigkeiten, an dem sich schon viele internationale Politiker und Diplomaten die Zähne ausgebissen hatten. Bereits mit eineinhalb Jahren starb Raufs Mutter, sein Vater arbeitete unter den Briten als Richter. In Istanbul besuchte er zunächst die Grundschule und an einem britischen Gymnasium in Zypern machte er 1941 Abitur. Es folgte ein erfolgreiches Jurastudium in Großbritannien, das er 1947 abschloss. Denktasch arbeitete in seiner zyprischen Heimat als Rechtsanwalt, bevor er Staatsanwalt werden sollte. Den Briten blieben seine juristischen Fachkenntnisse nicht verborgen, weshalb er 1956 zum Generalstaatsanwalt ernannt wurde. Nach den gewaltsamen Angriffen der zyperngriechischen Untergrundorganisation EOKA legte er sein Amt als Generalstaatsanwalt nieder. Er organisierte mit Freunden den Widerstand gegen die zyperngriechischen Extremisten und war Gründungsmitglied der zyperntürkischen Widerstandsbewegung (Türk Mukavemet Teşkilatı). Der Jurist galt als Vermittler zwischen zwei Autoritäten der zyperntürkischen Volksgruppe, Dr. Fazıl Küçük und Faiz Kaymak. Ab 1958 begannen die Kämpfe zwischen beiden Volksgruppen und die zyperntürkische Volksgruppe protestierte gegen die Angriffe der EOKA. Er war an der Ausarbeitung der Verträge von Zürich und London sowie der Verfassung der Republik Zypern beteiligt. Organisator des Widerstands gegen die Untergrundorganisation EOKA Denktasch war es auch, der dem damaligen türkischen Außenminister Fatin Rüştü Zorlu die Entsendung eines 650 Mann starken türkischen Regiments vorschlug, das am 16. August 1960 in der zyprischen Hafenstadt Mağusa an Land ging. An Weihnachten 1963 begannen Angriffe der EOKA mit Massakern an der zyperntürkischen Zivilbevölkerung. Wegen der anhaltenden Gewalt wandte sich Denktasch an die türkische Regierung in Ankara. Auf abenteuerliche Weise kehrte er mit einem Ruderboot auf die Insel zurück und organisierte den Widerstand gegen die EOKA-Organisation, die einen gewaltsamen Anschluss an Griechenland (Enosis) herbeiführen wollten. Nach der Zypern-Konferenz 1964 in London verfügte Präsident Makarios ein Einreiseverbot gegen Rauf Denktasch, der nach dem Willen der zyperngriechischen Administration nicht auf die Insel zurückkehren sollte. Trotzdem gelangte er heimlich nach Erenköy, um am Krieg gegen die EOKA teilnehmen zu können. 1967 wurde Denktasch von zyperngriechischen Sicherheitskräften verhaftet und auf massiven Druck der türkischen Regierung freigelassen. Ein Jahr später wurde das Einreiseverbot wieder aufgehoben. Am 5. Dezember 1973 wurde Denktasch zum Parlamentspräsidenten und wenig später zum Vorsitzenden der zyperntürkischen Volksgruppe gewählt. „Babatürk“ Denktasch führte die Zyperntürken zum eigenen Staat Nach dem Putsch griechischer Offiziere in der zyperngriechischen Nationalgarde gegen Präsident Makarios und der anschließenden Militärintervention der Garantiemacht Türkei proklamierte am 13. Februar 1975 das Parlament der zyperntürkischen Bevölkerung den Türkischen Bundesstaat Zypern (Kıbrıs Türk Federe Devleti), der bis zur Wiederherstellung der Verfassung der Republik Zypern von 1960 gelten sollte. Als Ergebnis der jahrelangen ergebnislosen Verhandlungen mit der zyperntürkischen Administration rief das Parlament der zyperntürkischen Volksgruppe am 15. November 1983 die Türkische Republik Nordzypern (TRNZ) aus. Nach der ersten Wahl zum Präsidenten Nordzyperns 1985 wurde er danach dreimal in seinem Amt bestätigt. Denktasch war zeit seines Lebens ein Vorkämpfer für Recht, Gleichheit und Freiheit des zyperntürkischen Volkes. Von manchen Zyperntürken wurde er liebevoll „Babatürk“ (Papa der Türken) genannt. Der „Fels in der Brandung“ starb heute vor 10 Jahren, am 13. Januar 2012 im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Organversagens.  

Finanzen
Die Deutschen und ihr Vermögen: Über Geld spricht man nicht

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Ob eine clevere Geldanlage, drückende Schulden oder die Gehaltserhöhung: Die Finanzsituation deutscher Haushalte bleibt weitgehend unter dem Teppich. Das gilt besonders oft dann, wenn eigentlich finanzielle Erfolge gefeiert werden könnten. Allerdings: Bei jungen Menschen kündigt sich eine Trendwende an, wenn es um finanziellen Smalltalk geht. Fast zwei Drittel der Deutschen vermeiden Gespräche über Finanzen Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Postbank brachte es an den Tag: 70 Prozent der Deutschen vermeiden es, über ihre finanzielle Situation zu sprechen. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichnen sich zwar in finanzieller Hinsicht erfolgreich, wollen das aber nicht nach außen tragen. 44 Prozent behalten die Höhe ihres Gehalts am liebsten für sich. Die eigene Geldanlage ist als Konversationsthema ebenfalls tabu: 59 Prozent machen aus ihrer finanziellen Vorsorge ein Geheimnis. Auch beim Thema Schulden sind viele verschwiegen: 60 Prozent der Befragten vermeiden es, rote Zahlen oder Kredite gegenüber Dritten zu erwähnen. An der Studie nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil, Umfragezeitraum war der 11. bis 21. Juni dieses Jahres. Millennials äußern sich öfter über ihren finanziellen Erfolg Allerdings gibt es erste Anzeichen für eine Trendumkehr: Junge Menschen teilen anderen überdurchschnittlich gern mit, dass sie in finanzieller Hinsicht erfolgreich sind. Zumindest geben das elf Prozent der unter 30-jährigen Postbank-Studienteilnehmer an – das sind nahezu doppelt so viele wie der bundesdeutsche Durchschnitt (5,5 Prozent). Generell sprechen 80 Prozent der unter 30-Jährigen offen über Ihr Einkommen, und 64 Prozent dieser Altersgruppe machen aus ihrer Geldanlagestrategie keinen Hehl. 53 Prozent der jungen Befragten haben kein Problem damit, sich gegenüber anderen über ihre Schulden zu äußern. Diese Zahlen der Postbank-Studie passen zu einem anderen Trend, der sich bei jungen Verbrauchern zeigt: Sie haben gegenüber den Generationen ihrer Eltern und Großeltern kaum Berührungsängste, wenn es um Investitionen in Aktien, Fonds und ETFs geht. Das scheint auch das Mitteilungsbedürfnis zu steigern, wenn es um Finanzthemen geht. Junge Leute sprechen gern mit ihrem Finanzberater Bei ihrer Vermögensbildung legen die jungen Anleger großen Wert auf eine persönliche Beratung – trotz ihrer Affinität zum digitalen Lifestyle. Das zeigt eine Umfrage der tecis Finanzdienstleistungen AG, die vom Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde. Für 60 Prozent der 18- bis 39-jährigen Umfrageteilnehmer hat der persönliche Termin mit einer Finanzberaterin oder einem Finanzberater absoluten Vorrang vor anderen Informationsquellen. Laut tecis-Studie beziehen 44 Prozent der befragten Personen ihre Infos hauptsächlich aus dem Beratungsgespräch, wenn sie finanzielle Entscheidungen treffen. 34 Prozent erwarten dabei von ihrem Berater, dass er sie vollständig und transparent über sämtliche für ihre Situation infrage kommenden Finanzlösungen informiert. Völlig unabhängig informiert sich lediglich eine Minderheit: Nur 20 Prozent der Befragten informieren sich bei anstehenden Finanzfragen vollkommen selbstständig, so die tecis-Umfrage.

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Film
Nach Hollywood und Bollywood: Istanbul als Filmhauptstadt

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Schon lange werden Filme nicht mehr nur in den Studios von Kalifornien gedreht, stattdessen sind Filmcrews auf Reisen und drehen an den schönsten Orten der Welt. Dabei sind Länder wie Kroatien und Türkei zu absoluten Favoriten der Branche geworden, denn das Publikum möchte neue Regionen sehen und genießt die vielfältigen Kulissen mit langer Geschichte und spektakulärer Natur. Istanbul hat sich dabei in den letzten Jahren als besonders beliebte Location herauskristallisiert und viele namhafte Produktionen beherbergt. Wir sehen uns die Film-Highlights einmal genauer an! James Bond: Immer wieder Istanbul Kaum eine Filmreihe ist so legendär wie die bisher 25 Teile von James Bond. Der MI6-Agent wurde in seiner Laufbahn bereits von zahlreichen Schauspielern verkörpert und musste sich unzähligen Gefahren stellen. Die Filme, die ursprünglich auf einer Romanreihe basieren, haben damit ein ganzes Genre geprägt und den Agentenfilm zu dem gemacht, was er heute ist. Deshalb erweitert sich die Filmreihe auch durch zahlreiche Anlehnungen und Parodien, wie die Filme Codename U.N.C.L.E. oder Spy – Susan Cooper undercover. Auch in der Spielewelt hat James Bond einen Eindruck hinterlassen. Der Slot Agent Jane Blond lehnt sich stark an die Filmreihe an, zeigt jedoch eine weibliche Agentin in Action. Zu den Symbolen auf den Walzen werden dabei klassische Szenen aus bekannten Bond-Filmen: z. B. JaGe Bond bei einer Tauchmission oder ein geschüttelter Martini. Angeboten wird der Slot im Dux Casino, das neue Spieler mit 20 Freispielen begrüßt. Damit erlangt der Anbieter auf Vegas Slots Online Platz 2 in der Liste der besten Online Casinos. Das Universum rund um den Agenten ist also gigantisch. Die Filme schlagen immer wieder neue Rekorde im Box Office und werden von Fans sehnlichst erwartet. In insgesamt drei Filmen durfte Istanbul als Drehort herhalten. Schon 1963 kam die Kulisse der Stadt in Liebesgrüße aus Moskau auf die große Leinwand. Aber auch in Die Welt ist nicht genug und Skyfall darf Istanbul mit seiner unglaublichen Schönheit brillieren. In letzterem konnten Fans Daniel Craig bei einer heißen Fahrt mit dem Motorrad über den Großen Basar beobachten.
Der Große Basar in Istanbul (Foto: nex24)
Mord im Orient-Express Der berühmte Roman Mord im Orient-Express begeistert Leser bereits seit vielen Jahrzehnten. Dass die Kriminalgeschichte auch heute noch mitreißen kann, bewies der gleichnamige Blockbuster, der die Handlung 2017 zum bereits fünften Mal auf die Bildschirme brachte. Mit einer absoluten Starbesetzung konnte der Streifen selbst harte Kritiker überzeugen. Unter anderem spielten im nervenaufreibenden Eisenbahnabenteuer Penélope Cruz, Willem Dafoe, Johnny Depp und Judi Dench mit. Das Buch selbst hat bereits eine starke Verbindung mit Istanbul, denn angeblich soll Agatha Christie ihren Roman im Zimmer 411 im Istanbuler Pera Palace Hotel verfasst haben. Obwohl der überwiegende Teil des Films in einem Studio in London gedreht wurde, in dem die verschiedenen Eisenbahnabteile nachgebaut wurden, durften auch die Dreharbeiten in Istanbul nicht fehlen. Vieles wurde allerdings nachgestellt. So wurden einige Aufnahmen des Istanbuler Bahnhofs ebenfalls im Studio gemacht, um mehr Freiheit bei den Kamerafahrten und -bewegungen zu haben. Das Feeling von Istanbul aus der damaligen Zeit wird dabei perfekt eingefangen. The Night Manager Die britisch-amerikanische Miniserie The Night Manager wurde ebenfalls auf einen Roman basiert, in dem Spionage als zentrales Thema verwendet wird. Ein Brite arbeitet darin als Nachtmanager in einem Luxushotel in Kairo und erhält während seiner Tätigkeit ein paar sehr brisante Dokumente zugespielt, die er der britischen Botschaft übergibt.  Als die Behörden allerdings keinen Finger rühren und plötzlich die Frau, die ihm die Dokumente übergeben hat, stirbt, beginnt sich eine spannende Kriminalgeschichte zu entfalten. Die Miniserie führt Zuseher durch verschiedene Länder und zeigt dabei traumhafte Landschaften, die Lust auf ferne Reisen machen. Gedreht wurde an verschiedenen Orten, darunter in Marokko, Spanien, England und der Türkei. Istanbul wurde für den Dreh mehrerer Stadt- und Schiffszenen verwendet und kann auch hier wieder brillieren. Die Serie kann auf Amazon gestreamt werden und ist kostenlos im Prime-Angebot für Abonnenten enthalten. Die türkische Hauptstadt Istanbul hat sich in den letzten Jahren zu einem Mekka der Filmwelt entwickelt. Zahlreiche internationale Produktionen nutzen die wunderschönen Kulissen der Stadt bereits, um für einen besonderen Blickfang zu sorgen und die Geschichten noch spannender zu gestalten. Zu den großen Titeln der letzten Jahre zählen Skyfall, Mord im Orient-Express und The Night Manager. Aber auch andere Filme wie Taken, Inferno oder Indiana Jones und der letzte Kreuzzug wurden hier gefilmt. Dazu kommen natürlich auch viele türkische Filme und Serien, die sich über ein wachsendes Publikum freuen.

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Madonnas Ex-Ehemann, renommierter britischer Regisseur und Filmproduzent Guy Ritchie (Snatch, Sherlock Holmes), schwärmt in einem Video über die Türkei.

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Fußball Bundesliga
So verlief der Rückrundenstart in der Bundesliga

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In der Bundesliga gab es für die teilnehmenden Mannschaften rund um den Jahreswechsel nur eine kurze Winterpause. Mittlerweile befinden sich die Vereine schon wieder Mitten im Geschehen, denn am letzten Wochenende erfolgte der Start in die Rückrunde der Saison 2021/2022. Dabei bekamen die vielen Fußballfans direkt wieder eine Vielzahl von packenden Duellen und auch die eine oder andere Überraschung geboten. Wenn man vorhat auf die Begegnungen der kommenden Spieltage Wetten zu platzieren, dann sollte man sich unbedingt den Bwin Test anschauen. Schließlich macht der beliebte Sportwettenanbieter einen hervorragenden Eindruck und glänz vor allem auch rund um die Bundesliga mit einem umfassenden Wettportfolio. Bayern München startet überraschend mit Niederlage in die Rückserie Der Rekordmeister und Titelverteidiger hatte sich zum Ende der Rückrunde bereits neun Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund erarbeitet. Daher gehen immer mehr Fußballexperten davon aus, dass auch am Ende dieser Saison die Bayern sich wieder die Deutsche Meisterschaft holen werden. Allerdings gab es für Bayern München beim Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach eine überraschende 1:2-Niederlage. Dabei war die Aufgabe für den amtierenden Meister aber auch nicht einfach, weil dem Trainer Julian Nagelsmann insbesondere durch Corona-Infektionen zahlreiche Stammkräfte fehlten. Die Pandemie stellt nicht nur die Bayern, sondern bringt auch für andere Bundesligavereine große Probleme mit sich. Dennoch waren es die Bayern, die zunächst in diesem Spiel durch einen Treffer von Stürmerstar Robert Lewandowski mit 1:0 in Führung gingen. Die Bayern verpassten es danach allerdings einen weiteren Treffer zu erzielen und damit die Führung auszubauen. Im weiteren Verlauf der Begegnung musste Ersatztorwart Ulreich dann noch zwei Gegentreffer hinnehmen, sodass es am Ende eine knappe Heimniederlage zum Jahresauftakt gab. Borussia Dortmund konnte den Rückstand auf Bayern verkürzen Beim Rückrundenauftakt konnten die Dortmunder die Steilvorlage durch die Niederlage des Tabellenführers Bayern München für sich nutzen. Schließlich konnte der BVB durch einen 3:2-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt den Rückstand auf den Titelverteidiger auf sechs Punkte verkürzen. Zunächst sah es aber einmal mehr so aus, als ob die Borussen die Chance zum Aufholen nicht nutzen könnten. Denn in Frankfurt lag Borussia Dortmund zur Halbzeit zunächst mit 0:2 in Rückstand. Im zweiten Durchgang kämpfte sich der BVB dann aber noch einmal ins Spiel zurück und konnte die Partie tatsächlich durch Treffer von Hazar, Bellingham und Dahoud noch drehen und mit einem 3:2-Erfolg wieder etwas näher an Bayern München heranrücken. Aufsteiger VfL Bochum überzeugt auch beim Rückrundenstart Viele Jahre spielte der Traditionsverein in der 2. Bundesliga und schaffte in der vergangenen Spielzeit endlich wieder den Aufstieg ins Fußballoberhaus. Die Bochumer gehörten jedoch für viele Experten von Anfang an zu den ersten Abstiegskandidaten. Allerdings zeigte der VfL Bochum schon in der gesamten Rückrunde, dass man durchaus gute Chancen auf einen Verbleib in der 1. Bundesliga auch über das Saisonende hinaus hat. Am vergangenen Wochenende zeigte der VfL Bochum auch gegen den VfL Wolfsburg eine starke Leistung und konnte einen verdienten 1:0-Heimsieg gegen die Wölfe für sich verbuchen. Den entscheidenden Treffer bei diesem Heimsieg zum Rückrundenstart erzielte Milos Pantovic in diesem Spiel nach einer guten Stunde per Kopf. Durch diesen Erfolg hat der VfL Bochum als Tabellenelfter bereits 23 Punkte in dieser Spielzeit geholt und sich immerhin schon fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz erarbeitet.

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– Fußball International – Galatasaray: Fatih Terim tritt zurück

Der türkische Erstligist Galatasaray Istanbul hat sich von Trainer-Star Fatih Terim getrennt. Wie der Verein am Montag mitteilte, habe man sich im gegenseitigen Einverständnis verabschiedet.

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Pflegepolitik
Sozialverband VdK warnt vor Betrug an Pflegebedürftigen

Osnabrück – Der Sozialverband VdK Deutschland mahnt dringend mehr Informationen über die Personallage in der Pflege an und warnt in diesem Zusammenhang vor Betrug an Pflegebedürftigen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Pflegebedürftigen müssen wissen, wie viel Personal täglich auf den Stationen und in den Wohnbereichen tatsächlich anwesend ist.“ Sie fügte hinzu, die betroffenen Menschen zahlten für den Personaleinsatz. „Erfolgt dieser nicht wie vereinbart, ist das Betrug am Pflegebedürftigen.“ Bentele erläuterte, Pflegebedürftige bekämen am Monatsende keine Rückerstattung, wenn in der Einrichtung weit weniger Pflegekräfte als ausgehandelt im Dienst gewesen seien. „Kein Bauherr“, so die VdK-Präsidentin weiter, „würde einer Baufirma Stunden zahlen, die gar nicht erbracht wurden, weil das Personal nicht auf der Baustelle war. Er würde sogar die Rechnung kürzen, wenn Hilfskräfte statt Facharbeiter eingesetzt wurden. Und in der Pflege? Da scheint sich keiner zu interessieren.“ Bentele forderte, die Länder müssten ihre Hausaufgaben machen. Das heißt, Qualitätsprüfungen müssten stets veröffentlicht werden. Vorbilder dafür gebe es genug, beispielsweise Hamburg. „Andere Länder sollten diesem Beispiel folgen.“ Die VdK-Präsidentin reagierte damit auf eine vergleichende Länderstudie der Bertelsmann-Stiftung. Danach erfahren Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in zehn von 16 Bundesländern nichts darüber, ob in einem Heim zum Beispiel Personal fehlt oder schwerwiegende Mängel zu beanstanden sind.

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– Studie – Pflegereform könnte Zahl der Sozialhilfeempfänger um ein Drittel senken

Eine neue Studie einer Gruppe von Forschern unter Führung des Bremer Pflegewissenschaftlers Heinz Rothgang, die dem Fachdienst „Tagesspiegel Background Gesundheit“ vorliegt, belegt, dass die vorgeschlagene Pflegereform zahlreiche Menschen in Pflegeheimen und deren Angehörige deutlich entlasten würde.

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Digital-News
Digitalisierung in Deutschland bleibt Mittelmaß

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Berlin – Die Digitalisierungsschritte der vergangenen Monate werden zum größten Teil auch nach Corona erhalten bleiben. Der Digitalverband Bitkom gab eine entsprechende Umfrage unter knapp einhundert Unternehmen in Auftrag und erhielt eine positive Auskunft – rnd.de berichtete darüber. Bitkom-Präsident Achim Berg bezeichnet den Trend als „Aufbruchstimmung“, der zu nutzen sei. Ein Fortschritt von mittelmäßig zu mittelmäßig plus Videokonferenzen statt analoger Treffen, virtuelle Dokumente statt endloser Papierseiten und mobile Geräte statt immobiler Desktops: Das ist der Weg, den die deutsche Wirtschaft nun deutlich stärker beschreitet. Trotzdem ist digital noch einiges zu holen, das wissen sogar die Firmen selbst. Sie gaben sich vor einem Jahr im „Schulfach“ Digitalisierung die Note 3-4, heute sind sie bei 2-3 angelangt. In Worten ausgedrückt: Von mittelmäßig gab es einen Fortschritt in Richtung mittelmäßig plus. Von 10 deutschen Firmen sagen allerdings 9, dass Deutschland den digitalen Anschluss an China, den USA und anderen Vorreitern verpasst hat. Das jedoch hält Berg für übertrieben, denn die heimische Wirtschaft dominiere noch immer weltweit in den Bereichen autonomes Fahren und Medizintechnik. Eine rückläufige Gründungsrate auf dem IT-Sektor Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ging im Rahmen einer Studie konkret der Frage nach, welchen Rang Deutschland auf dem Gebiet der Digitalisierung einnimmt. Es zeige sich, so das Fazit, „eine deutliche Tendenz zum Mittelfeld“. Der digitale Gründergeist sei eher schwach, die Gründungsrate auf dem IT-Sektor sogar rückläufig. Positiv sei zu benennen, dass deutsche Unternehmen die Lage zunehmend realistisch sehen. Das bietet Raum für Verbesserungen. In einigen Branchen geht die Tendenz bereits in die positive Richtung. So haben sich in den letzten Jahren mehr neue Online Casinos gegründet als jemals zuvor und der neue deutsche Glücksspielvertrag aus dem Jahr 2021 regelt endlich die gesetzlichen Vorgaben. Wer das Portal casinos.de besucht, sieht auf dem ersten Blick, wie breit das Angebot an digitalen Spielstätten in Deutschland jetzt schon ist. Einige der Anbieter verfügen bereits über die neue deutsche Lizenz, auch das lässt sich auf dem großen Vergleichsportal analysieren. Die meisten gelisteten Online Casinos verfügen jedoch noch ausschließlich über die langbewährte EU-Lizenz, die in der Vielzahl der Fälle aus Malta oder Gibraltar stammt. Auch viele weitere Merkmale sind auf der Plattform gelistet, sodass jeder User auf direktem Weg zur passenden Spielstätte findet. NEX24 berichtete bereits über das veränderte Spielverhalten in Deutschland. Die Gaming-Industrie begibt sich stärker als jede andere Branche auf die virtuelle Schiene. Digitale Trendsetter sind höchstens ein Drittel der Firmen In anderen Branchen sieht die Realität eher bitter aus – oder die Firmeninhaber schätzen sie zumindest negativ ein. 2019 sahen sich immerhin noch 39 Prozent aller Unternehmen als digitale Trendsetter, 2020 schrumpfte diese Zahl auf 27 Prozent, wahrscheinlich aufgrund der harten Kollision mit der Wirklichkeit. Nach vielen vorgenommen Verbesserungen sind wir 2021 wieder bei 34 Prozent zufriedener Firmen angelangt, das Ausbaupotenzial nach oben bleibt klar ersichtlich. Themen aus dem Digitalbereich erhalten derzeit erhöhte Aufmerksamkeit, die Unternehmen beschäftigen sich beispielsweise vermehrt mit der künstlichen Intelligenz, dem Internet der Dinge und Big Data. Trotz des großzügigen Blicks über den Tellerrand möchten 37 der deutschen Unternehmen 2022 ihre Investitionen in den Digitalbereich kürzen. Zahlreiche Firmen möchten das Home Office abbauen oder vollständig abschaffen. Die Erfahrungen mit der Arbeitsteilung aus der Ferne waren für sie offensichtlich nicht so gut.
(Foto: pixabay)
Digitale Fördergelder und politische Hürden Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf seiner Seite bmwi.de berichtet, steht eine neue Förderungswelle für die Digitalisierung des Mittelstands an. Hierbei geraten mittlere und kleine Unternehmen in den Fokus, sie können finanzielle Zuschüsse für ihre Digitalprojekte beantragen. Dazu gehört nicht nur die Anschaffung von virtuellen Technologien, sondern auch eine entsprechende Schulung der Mitarbeiter. Der Name des Förderungsprojektes lautet: „Digital Jetzt – Investitionsförderung KMU“. Leider bremst als Kontrapunkt dazu der strenge deutsche Datenschutz die Digitalisierung der Unternehmen aus. Acht von zehn befragten Firmen fühlen sich aufgrund der Gesetzgebung in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Achim Berg nennt diese Hürden ein „weltweit einzigartiges Auslegungswirrwarr“. Er sieht die neue Bundesregierung in der Pflicht, hier den Riegel vorzuschieben und neue Freiheiten zu ermöglichen. Hinzu kommt der Mangel an Experten, der derzeit eher zu- als abnimmt. Zwei Drittel aller Unternehmen fehlen die passenden Fachkräfte für ihre gewünschten digitalen Schritte. Insgesamt gibt es in Deutschland ungefähr 88.000 IT-Spezialisten zu wenig, und die Lage wird sich 2022 eher noch verschlimmern. Um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben, muss also mehr als ein einziger Hebel umgelegt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Schwachpunkte erkennen und handeln.

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Digital

Spanien
Katalonien-Attentate: Ex-Kommissar beschuldigt spanischen Geheimdienst

Madrid – Der ehemalige katalanische Innenminister Joaquim Forn hat das Schweigen spanischer Institutionen, sowohl der Regierung als auch anderer Parteien und der Staatsanwaltschaft, zu den Äußerungen des ehemaligen Polizeikommissars José Manuel Villarejo kritisiert und eine „gründliche Untersuchung“ gefordert. Villarejo behauptet, dass der spanische Geheimdienst (Centro Nacional de Inteligencia, CNI) in den 17A-Terroranschlägen von Barcelona im Jahr 2017 verwickelt war. Forn betonte, dass es „keine Transparenz“ seitens des Staates zu den Anschlägen in Barcelona und Cambrils 2017 gegeben habe. Das Schweigen habe ihn überrascht. Er erwähnte unter anderem, dass die Staatsanwaltschaft nicht nur keine Ermittlungen von Amts wegen eingeleitet, sondern auch Untersuchungskommissionen im Kongress verhindert habe. „Ich merke nur, dass es Dinge gibt, die uns nicht gefallen und dass Informationen vorenthalten werden“, sagte er. Einige Analysten und Medien wiesen bereits darauf hin, dass diese Angriffe darauf abgezielt haben könnten, das für den 1. Oktober 2017 geplante Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zu verhindern. Spanien hat laut der katalanischen Nachrichtenagentur VilaWeb stets eine Untersuchung in dieser Angelegenheit vermieden. Im vergangenen Jahr sagte Villarejo in einem anderen Gerichtsverfahren aus, dass eine „sehr wichtige“ Quelle vor dem „möglichen Risiko“ eines Anschlags in Barcelona gewarnt habe, berichtet El Nacional. Beim Terroranschlag in Barcelona am 17. August 2017 fuhr ein Attentäter mit einem Lieferwagen durch eine Menschenmenge auf dem Boulevard La Rambla im Zentrum von Barcelona. Dabei wurden 14 Menschen getötet und mindestens 118 Menschen verletzt. Unter den Todesopfern war auch eine Deutsche. Tage später steuerten fünf Männer im Badeort Cambrils ein Auto in eine Gruppe von Menschen. Dabei starb eine Frau, sieben weitere Passanten wurden verletzt. Der IS reklamierte die Tat für sich. Im Mai vergangenen Jahres wurden im Zusammenhang mit den Anschlägen drei Männer zu Haftstrafen verurteilt. Die 24 und 32- jährigen Hauptangeklagten erhielten Haftstrafen von 53 Jahren und sechs Monaten und von 46 Jahren, ein dritter Angeklagter (28) wurde zu acht Jahren Haft verurteilt.

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Es bestünden erhebliche Zweifel, ob eine nicht gewaltsame Unabhängigkeitserklärung überhaupt einen Strafbestand des spanischen Strafgesetzes erfüllten. Ein europäischer Haftbefehl müsse sich auch an deutschem Verfassungsrecht messen lassen.

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