Kiew – Die Beziehungen der Ukraine zur Türkei haben einen noch nie dagewesenen Höhepunkt erreicht, betonte der ukrainische Präsident am Dienstag.
In einer Rede vor dem ukrainischen Parlament sprach Wolodymyr Selenskyj über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen seinem Land und der Türkei, unter anderem in den Bereichen Technologie und Rüstungsindustrie.
„Wir werden Korvetten, Motoren, unbemannte Luftfahrzeuge und Luftabwehrsysteme mit der Türkei produzieren“, so Selenskyj.
Im Februar dieses Jahres besuchte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Ukraine. Die beiden Länder vereinbarten, den bilateralen Handel anzukurbeln, zunächst auf 10 Milliarden Dollar und dann auf 20 Milliarden Dollar, also deutlich mehr als die 5 Milliarden Dollar im Jahr 2019, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.
Die Staats- und Regierungschefs kündigten zudem an, dass die seit 2012 laufenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.
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– Türkei –
Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen
Die Türkei und die Ukraine haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen am Freitag mit der Unterzeichnung eines Abkommens zur militärischen Zusammenarbeit weiter gestärkt.
Hannover – Das Land Niedersachsen will Beamte aus anderen Häusern zusammenziehen und nötigenfalls zur Amtshilfe verpflichten, um die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu unterstützen.
Das hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) erklärt. Das Innen- und das Sozialministerium seien vom Kabinett beauftragt worden, ein personelles Verstärkungskonzept für alle Gesundheitsämter in Niedersachsen vorzulegen. „Dazu gehört auch, aus anderen Behörden des Landes weitere Kapazitäten zusammenzuziehen, um die Gesundheitsämter vorübergehend zu unterstützen“, sagte der CDU-Politiker.
Zunächst werde der Bedarf in den Gesundheitsämtern ermittelt, und dann seien alle Ministerien und Landesbehörden aufgefordert zu helfen, damit das Infektionsgeschehen nachvollzogen werden kann. „Dafür sind in der Regel aus meiner derzeitigen Sicht kaum Ortswechsel nötig, weil diese Arbeit digital vom eigenen Schreibtisch aus erledigt werden kann. Wir gehen daher davon aus, dass diese Unterstützung auf freiwilliger Basis sichergestellt werden kann. Eine Verpflichtung ist in Ausnahmesituationen womöglich denkbar, wird aber nach unseren bisherigen Erfahrungen nicht nötig sein“, fügte Althusmann hinzu.
Unterdessen hält der stellvertretende Ministerpräsident Ausgangsbeschränkungen, wie sie jetzt im Berchtesgadener Land verhängt wurden, auch in Niedersachsen für denkbar. „Auszuschließen sind regional begrenzte weitere Kontaktbeschränkungen auch in Niedersachsen nicht. Je stärker das Infektionsgeschehen und insbesondere die Zahl ernster Krankheitsverläufe steigen, desto weiter reichende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens könnten erforderlich werden. Wir kämpfen hier gegen eine Pandemie weltweiten Ausmaßes“, erklärte der Minister. Er hoffe aber sehr und sei optimistisch, „dass wir das vermeiden können“.
Ankara – Die Türkei wird ihre Suche nach Energieressourcen in der Schwarzmeerregion, wo sie bisher 405 Milliarden Kubikmeter Erdgas entdeckt hat, fortsetzen, erklärte Recep Tayyip Erdogan auf einer Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung im Präsidentschaftskomplex in der Hauptstadt Ankara am Dienstag.
Eine weitere Entdeckung an diesem Wochenende im Schwarzen Meer, die die bekannte Kapazität der bisherigen Erdgasreserven von 320 auf 405 Milliarden Kubikmeter erhöht habe, werde es der Türkei endlich ermöglichen, ihren Bedarf an Energie bis zu einem gewissen Grad zu decken, und fügte hinzu, dass das türkische Bohrschiff Fatih im nächsten Monat seinen Betrieb wieder aufnehmen werde.
Weitere gute Nachrichten könnten auf das Land warten, fügte er hinzu, da das Schiff im nächsten Monat den Betrieb einer neuen Bohrung im Schwarzen Meer – Turkali 1 – aufnehmen soll, wobei die verfügbaren Daten die Möglichkeit ähnlicher Entdeckungen in der Region nahelegen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.
Das zu fördernde Erdgas werde erheblich zu Frieden, Wohlstand und Sicherheit in der Türkei beitragen, so Erdogan weiter.
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– Türkei –
Erdogan: Erdgas-Entdeckung größer als vermutet
Der türkische Präsident Tayyip Erdogan erklärte am Mittwoch, er werde am Wochenende, wenn er ein Bohrschiff im Schwarzen Meer besucht, eine neue Ankündigung über die Größe der Gasreserven, die das Land dort entdeckt hat, geben.
Pristina – Nachdem am Sonntagabend das Auto eines kosovarischen Investigativjournalisten von Unbekannten beschossen wurde, haben Aktivisten und auch Politiker den Angriff scharf verurteilt und eine sofortige Untersuchung gefordert.
Sein Auto sei gegen Mitternacht, nachdem er es im Zentrum der Stadt Mitrovica geparkt hatte, „mit fünf oder sechs Kugeln“ beschossen worden, so Shkumbin Kajtazi, Journalist bei „Reporteri“.
„Als ich mich der Stelle näherte, an der ich geparkt hatte, sah ich, dass das Auto schwer beschädigt war. Zuerst war ich überzeugt, dass es von etwas Schwerem getroffen worden war, aber dann entdeckte ich überall Einschusslöcher und Kugeln: Auf dem Fahrersitz, auf dem Dach und hinten“, schrieb Kajtazi in seinem Facebook-Account. Er habe daraufhin die Polizei benachrichtigt und den gewalttätigen Angriff auf seine Arbeit als investigativer Journalist zurückgeführt, berichtet Balkan Insight.
Premierminister Avdullah Hoti forderte am Sonntag auf Facebook „die Strafverfolgungsbehörden auf, den Fall Shkumbin mit hoher Priorität zu behandeln und die Umstände des Angriffs aufzuklären“.
„Die Medien- und Meinungsfreiheit sind gesetzlich garantiert und werden unter allen Umständen geschützt“, fügte Hoti hinzu und erklärte, dass „Angriffe auf Journalisten und Medien direkte Angriffe auf demokratische Werte sind und daher von den Strafverfolgungsbehörden mit Priorität behandelt werden“.
Auch Ramush Haradinaj, der ehemalige Premierminister des Kosovo, verurteilte den Angriff.
„Freiheit ist nicht vollständig ohne Redefreiheit“, schrieb Haradinaj auf Facebook. Dies sei der zweite Angriff auf Kajtazi „nach den ständigen Drohungen gegen ihn“, so Haradinaj.
Haradinaj bezeichnete den Angriff als „schlechte Nachricht für unser Land“ und forderte die Justizbehörden auf, dem Schutz von Journalisten, „insbesondere von investigativen Journalisten“, Vorrang einzuräumen.
Das in Wien ansässige International Press Insitute, IPI, verurteilte ebenfalls den Angriff und sagte, es sei das zweite Mal innerhalb von vier Monaten, dass ein Auto des Reporteri.net-Journalisten von nicht identifizierten Personen angegriffen worden sei.
„Wir verurteilen diesen jüngsten Angriff auf das Auto von Shkumbin Kajtazi auf das Schärfste und fordern die Behörden im Kosovo dringend auf, gründlich zu untersuchen, um herauszufinden, wer dahinter steckt“, sagte der stellvertretende Direktor des IPI, Scott Griffen. „Solche Einschüchterungsversuche haben eine abschreckende Wirkung auf die Medienfreiheit und stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit von Journalisten im Kosovo dar.
Der Verband der Journalisten des Kosovo, AJK, teilte in einer Pressemitteilung am Sonntag mit, dass die Polizei die Einleitung einer Untersuchung bestätigt habe. Der Polizeisprecher der Region Mitrovica, Avni Zahiti, habe dem AJK mitgeteilt, dass „ein Fall eingeleitet wurde und untersucht wird.
Auch der Bürgermeister von Mitrovica, Agim Bahtiri, verurteilte die Tat, ebenso wie verschiedene Mitglieder der oppositionellen Demokratischen Partei des Kosovo, der PDK, und der Partei Vetevendosje, Aktivisten der Zivilgesellschaft und Bürger.
Tel Aviv – Erstmals in der Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate ist eine Delegation aus dem Golfstaat zu einem offiziellen Besuch nach Israel gestartet.
„Heute Morgen bereiten die Vereinten Arabischen Emirate die Entsendung ihrer ersten offiziellen Delegation nach Israel vor, die von S.E. Obaid Al Tajer und S.E. Abdulla Bin Tuk Ál Mari angeführt und von US-Finanzminister Steven Mnuchin begleitet wird“, schrieb die Direktorin für strategische Kommunikation im Außenministerium der Emirate, Hend Al Otaiba, im Online-Dienst Twitter.
Premierminister Benjamin Netanjahu heißt Delegation willkommenDer israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hieß am Dienstagnachmittag mit einer Zeremonie die Delegation des Golfstaates am Ben-Gurion-Flughafen willkommen.
Dabei wurde auch eine neue amerikanisch-israelisch-emiratische Stiftung mit Sitz in Jerusalem angekündigt. Diese soll Projekte im Nahen Osten und Nordafrika entwickeln. Wie israelische Medien weiter berichten, wurde ein Abkommen unterzeichnet, das die Visumspflicht zwischen Israel und den Emiraten abschaffen soll. Dies sei das erste Abkommen Israels dieser Art mit einem arabischen Staat. Zudem seien Vereinbarungen in den Bereichen Technologie, Investitionsschutz und Luftverkehr geplant, so eine Mitteilung der israelischen Regierung.
Nachdem sich die Beziehungen im vergangenen Monat im Rahmen eines von den USA vermittelten Abkommens normalisiert haben, weiten die beiden Länder ihre Zusammenarbeit aus, Netanjahu lobte die Annäherung zwischen den beiden Ländern als den Beginn einer für beide Seiten vorteilhaften Beziehung.
„Gemeinsame Vorfahren“
„Juden und Araber sind Nachkommen eines gemeinsamen Vorfahren – Avraham, Abraham“, sagte Netanjahu und bezog sich dabei auf den Namen der Abkommen, die Israel kürzlich sowohl mit den VAE als auch mit Bahrain unterzeichnet hat.
„Wir schreiben Geschichte auf eine Weise, die für Generationen Bestand hat“, so der israelische Regierungschef.
„Ich denke, dass der Besuch einer so hochrangigen Delegation aus den VAE unseren Völkern, der Region und der ganzen Welt den Nutzen eines freundschaftlichen, friedlichen und normalen Austauschs zeigen wird“, betonte Netanjahu.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Golfstaat Bahrain unterzeichneten im September als erste arabische Staaten seit einem Vierteljahrhundert Abkommen zur Aufnahme formeller Beziehungen mit Israel.
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– Wirtschaft –
Türkei und Katar wollen enge Wirtschaftsbeziehungen weiter stärken
Der bilaterale Handel zwischen Katar und der Türkei wird trotz COVID-19 weiter expandieren, sagte ein offizieller Vertreter am Mittwoch auf einem Webinar des Finanzzentrums von Katar (QFC).
Im Streit um eine Studie über Rassismus bei der Polizei zeichnet sich eine Lösung in Form einer Polizeialltags-Untersuchung ab. Das berichtet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Berufung auf NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).
Nach seiner Einschätzung läuft die Diskussion innerhalb der Union auf eine aus drei unterschiedlichen Studien bestehende Lösung hinaus. „Es wäre total verkehrt, wenn dieses wichtige Thema in parteipolitischem Gezänk zerrieben würde“, sagte Reul. Er appellierte an die SPD-Innenminister, diesen Weg mitzugehen. Danach soll es, wie von Bundesinnenminister Horst Seehofer entwickelt, eine gesonderte Analyse der Fakten aus dem Lagebericht des Verfassungsschutzes über Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden geben und dieser Bericht auf den gesamten öffentlichen Dienst ausgeweitet werden.
Daneben wird eine umfassende Untersuchung zu Rassismus in allen gesellschaftlichen Bereichen in Auftrag gegeben, ohne dies auf Berufsgruppen zu beschränken. Schließlich soll eine Studie hinzukommen, die der Motivationslage von Polizeianwärtern nachgeht, den Alltag der Polizei und die Gewalt gegen die Polizei beleuchtet. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte eine Studie über den Alltag der Polizei vorgeschlagen.
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– Rechtsextremismus –
Habeck fordert Polizeibeauftragte in Bund und Ländern
Der Grünen-Co-Vorsitzende Robert Habeck hat als Reaktion auf die jüngsten Verdachtsfälle von Rechtsextremismus in der Polizei unabhängige Ermittler sowie Polizeibeauftragte in Bund und Ländern gefordert.
Köln – Der Autobauer Ford hat in Europa erneut mit Problemen zu kämpfen. Das Unternehmen wird in diesem Jahr die strengeren CO2-Ziele der EU verfehlen, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Grund ist der Rückruf der neuen Plug-in-Hybride des Modells Kuga, was die Emissionsbilanz der gesamten Ford-Flotte in Europa deutlich verschlechtert.
Anfang der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass es Probleme mit den Batterien des Plug-in-SUVs gibt. Offenbar haben sich die Lithium-Ionen-Zellen so stark erhitzt, so dass es in einigen Fällen zum Batteriebrand gekommen ist. Derzeit wird das Plug-in-Modell nicht mehr ausgeliefert. Die rund 33 000 bereits zugelassenen Fahrzeuge in Europa müssen demnächst in die Werkstätten zurück. Das sorgt dafür, dass der Flottenverbrauch höher wird, als ursprünglich geplant. „Der massive Rückruf hat unsere Pläne stark beeinträchtigt“, bestätigte eine Ford-Sprecherin.
Seit diesem Jahr gelten in der EU schärfere Kohlendioxid-Grenzwerte. Im Durchschnitt darf die verkaufte Flotte eines Herstellers nur 95 Gramm Kohlendioxid je gefahrenem Kilometer ausstoßen. Um den nun drohenden hohen Geldbußen der EU zu entgehen, sucht das Unternehmen nun einen Partner, dessen Flottenverbrauch unter den Grenzwerten bleibt, um sich an dessen CO2-Pool zu beteiligen. Dem Vernehmen nach könnte das etwa der französische Wettbewerber Renault sein, der wegen der guten Verkaufszahlen des rein elektrischen Modells Zoe eine gute Emissionsbilanz aufweist.
Die höchste Spielklasse Deutschlands und ganz besonders Spitzenmannschaften wie Bayern München und Borussia Dortmund, ist zu einer attraktiven Perspektive für Fußballer geworden, die ihr Geld in England verdienen.
Jadon Sancho ist das beste Beispiel für einen Spieler, der den Wechsel vollzogen hat und seither zu einem globalen Superstar aufgestiegen ist. Und das ebnet den Weg für andere, diesem Beispiel zu folgen. Dortmund hat bei diesem Trend die Nase vorn. Die Ankunft von Jude Bellingham, der von Birmingham City zum BVB stieß, ist der aktuellste Wechsel. Aber Meister Bayern München könnte seinem Rivalen bei der Sicherung von jungem Talent aus England durchaus Konkurrenz bieten.
Das würde sich auch für die Liga als vorteilhaft erweisen, da Zuschauer aus Großbritannien einschalten werden, um die Spieler zu sehen, die nach Europa gewechselt sind. Darüber hinaus wäre bei denjenigen, die für gewöhnlich Live Wetten bei William Hill und anderen erstklassigen Sportwettenseiten platzieren, eine erhöhte Aktivität beim deutschen Fußball und bei deutschen Wettbewerben zu sehen.
Zwei Premier-League-Stars die beide Verbindungen zu Chelsea haben, sind als mögliche Verstärkungen für Bayern im Gespräch und es wäre keine Überraschung, wenn sie sich von einem Wechsel in die Bundesliga locken ließen. Beim ersten handelt es sich um Chelsea-Linksaußen Callum Hudson-Odoi. Ihm steht im Fußball zweifellos eine großartige Zukunft bevor, doch der Londoner ist unzufrieden mit der Zeit, die er auf dem Feld verbringt. Und sollten Christian Pulisic und Hakim Ziyech fit und in guter Form sein, könnte er sich sogar dauerhaft auf der Bank wiederfinden.
Der 19-jährige Odoi unterschrieb im vergangenen September einen neuen Vertrag mit dem Team von Trainer Frank Lampard, da es so aussah, als würde er der Stamford Bridge den Rücken kehren. Doch sollte er keine Gelegenheit bekommen, auf dem Feld durch Leistung zu überzeugen, wird er wohl über seine Möglichkeiten nachdenken. Und wie alle wissen, sind die Bayern große Bewunderer von Chelseas Jugendspielern.
Er ist schnell, agil und ein fantastischer Dribbler. Mit seiner Ankunft würde Bayern dafür sorgen, dass bei den gesetzten Spielern Serge Gnabry und Leroy Sané mehr Konkurrenz herrscht, wobei die beiden übrigens ebenfalls ehemalige Premier-League-Spieler sind.Der andere Name, der im Zusammenhang mit Bayern ebenfalls fällt, ist Tariq Lamptey, Rechtsverteidiger bei Brighton. Der 20-Jährige wechselte im Januar von Chelsea zu den Seagulls und beweist sich schon jetzt als exzellente Anschaffung. Auf seiner Position ist er in dieser Saison bislang einer der Besten.
In drei Premier-League-Spielen dieser Saison hat Lamptey drei Tore vorbereitet, sich als Abwehrspieler behauptet und darüber hinaus gezeigt, dass mit ihm auch in der Offensive zu rechnen ist.
Lampteys größte Stärke ist seine Schnelligkeit und sein Antritt ist in der englischen Premier League so gut wie unübertroffen. Nach seinem Wechsel von Chelseas U23 zu Brightons erster Mannschaft wird es nicht lange dauern, bis die großen Klubs anfangen werden, sich für ihn zu interessieren und die Seagulls werden zweifellos einen ordentlichen Profit erzielen, sollten sie ihn verkaufen.
Es könnte durchaus sein, dass Bayern versucht, der Konkurrenz zuvorzukommen und sich den Londoner vorzeitig zu schnappen. Er wäre eine Unterstützung ihrer Abwehr und könnte ihnen aus der hinteren Reihe über die rechte Seite ebenfalls einen Angriffsweg eröffnen.
Jerewan – Eine Delegation von AfD-Abgeordneten ist zum dritten Mal in die Konflikt-Region Berg-Karabach gereist – Ziel sei eine Außenpolitik à la AfD. Unter den Reisenden befindet sich auch der rechtsextreme und aus der Partei ausgeschlossene Kalbitz.
Wie TRT Deutschunter Berufung auf eine Meldung des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND)weiter berichtet, hat sich demnach auf „Einladung des Präsidenten der Nationalversammlung von Bergkarabach und von armenischer Seite“ eine Gruppe von AfD-Abgeordneten auf den Weg in die Kriegsregion gemacht. Die AfD unterstützt im Kaukasus-Konflikt die Armenier. Die Delegation der rechtspopulistischen Partei reiste am Freitag nach Bergkarabach, um sich „vor Ort ein Bild über den Konflikt zu machen“.
Unter den Teilnehmern befanden sich die AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré und Stefan Keuter sowie die Brandenburger Landtagsabgeordneten Andreas Galau und Ex-Parteimitglied Andreas Kalbitz, berichtet TRT Deutsch weiter. Vor dem Hintergrund „einer aserbaidschanischen Aggression sollten die armenischen Bemühungen für einen Waffenstillstand unterstützt werden“, sagte Kotré dem RND.
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„Die AfD bemüht sich, den Konflikt im Kaukasus ausschließlich als Verteidigungskampf christlicher Armenier gegen die muslimischen Aserbaidschaner und die mit ihnen verbündete Türkei darzustellen“, so RND weiter.
Die gleiche Delegation sei bereits im Mai 2019 in Armenien und Bergkarabach unterwegs gewesen. Kotré war bereits zuvor sogar zwei Mal in der Region, so der Politiker gegenüber dem RND. Nach Angaben von Kotré hatte damals die Bundestagsfraktion die Kosten für ihre beiden Mitglieder Kotré und Keuter übernommen.
Helin Evrim Sommer verurteilt reisen auf Schärfste
Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer, (die Linke) hat die Reisen scharf verurteilt und forderte das Auswärtige Amt um eine Stellungnahme.
„Die #AfD stattete in #Bergkarabach Gesinnungskameraden einen Soli-Besuch ab und erhielt Hilfe der Deutschen Botschaft Jerewan! Seit wann unterstützt das @AuswaertigesAmt Reisen deutscher Rechtsextremer? Wer Hass verbreitet, taugt als Friedensstifter kaum!“, so die Linken-Politikerin in einem Tweet am Montag.
(Screenshot/Twitter)
Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen planen Bund und Länder ein konsequenteres Vorgehen gegen Maskenmuffel im öffentlichen Nahverkehr.
Zurzeit liefen Abstimmungen zwischen der Verkehrsministerkonferenz, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Bundespolizei für eine bundesweite Schwerpunktkontrolle noch in diesem Jahr, bestätigte ein Sprecher von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) auf Anfrage der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).
„Für die Fahrgäste bedeutet das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nur eine kleine Unannehmlichkeit, die eine große Katastrophe verhindert. Kontrollen stärken gerade jetzt auch das Vertrauen und die Gewissheit, dass Bus und Bahn sichere Verkehrsmittel sind“, sagte Wüst der WAZ. Die Maske in Zügen sei das wirksamste Mittel gegen das Coronavirus. Das Verkehrsministerium verweist auf eine neue Studie der Berliner Charité, die eine vergleichsweise geringe Ansteckungsgefahr in Bus und Bahn analysiert hatte, sofern sich alle an die Regeln hielten.
Entgegen der Erwartung waren Zugbegleiter mit vielen Personenkontakten nicht häufiger mit Corona infiziert als andere Berufsgruppen. Trotzdem führt die aktuelle Krise offenbar zu einem immer stärkeren Rückzug in den Individualverkehr. Obwohl die Landesregierung bereits im Sommer ein Bußgeld von 150 Euro bei Verstößen gegen die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr eingeführt hatte, sind immer noch viele Maskenmuffel in NRW unterwegs. So seien allein im September und Oktober bei lokalen Schwerpunktkontrollen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), des Nahverkehrs Rheinland (NVR) und Westfalen-Lippe (NWL) erneut viele Verweigerer auffällig geworden.
Laut Verkehrsministerium wurden an acht Kontrolltagen insgesamt 1981 Verstöße festgestellt. Kontrolliert wurde an Bahnhöfen in Recklinghausen, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Hagen, Neuss, Düren, Horrem, Köln, Troisdorf, Siegburg, Hamm und Paderborn. Zuvor hatte das Land bereits am 24. August mit Bundespolizei und Ordnungsämtern einen gemeinsamen Masken-Kontrolltag im ÖPNV durchgeführt. Damals wurden 1707 Verstöße festgestellt. Wenn die Mund-Nasen-Bedeckung im Zug oder Bahnhofsgebäude nicht oder nicht korrekt getragen wird, liegt es im Ermessen der Kontrolleure, sofort eine Strafe von 150 Euro zu verhängen.