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Handelsblatt: In der türkischen Wirtschaft ist von Krise keine Spur
Er betonte, dass die zweistelligen Zuwächse in der Produktion von Vorleistungs- und Investitionsgütern im Hinblick auf die Wachstumsdynamik vielversprechend seien. Nach Teilsektoren betrachtet, stiegen die Vorleistungs- und Investitionsgüterindizes im September dieses Jahres um 10,9 Prozent bzw. 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von allen Indizes des verarbeitenden Gewerbes verzeichneten auf Jahresbasis die Produkte der mittleren Hochtechnologie mit einem Anstieg von 13,8 Prozent den höchsten Zuwachs.
Handelsblatt: In der türkischen Realwirtschaft ist von Krise keine Spur
Auch das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt berichtet von Rekordgewinnen türkischer Unternehmen.
Der Energiekonzern Enerjisa, an dem auch der deutsche Energieversorger Eon beteiligt ist, überraschte Anleger demnach mit einem Quartalsgewinn, der 33 Prozent höher lag als im Vergleichszeitraum 2019. Die Türkei-Tochter von Coca-Cola habe ihren Reingewinn im dritten Quartal um 54 Prozent gesteigert. Selbst bereinigt um den Lira-Verfall liege das Plus bei 18 Prozent. Wie Handelsblatt weiter berichtet, steigerte die türkische Discounterkette Sok den operativen Gewinn um 21 Prozent, der führende türkische Petrochemie-Konzern Petkim um 27 Prozent. Der Zementhersteller Cimsa habe seinen Reingewinn sogar um mehr als 1000 Prozent erhöht. Auch der Mediamarkt-Konkurrent Teknosa habe ein Rekordergebnis eingefahren, so Handelsblatt.
Lira steigt in Rekordzeit
Am Samstag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan überraschend den Chef der türkischen Zentralbank , Murat Uysal, nach kaum anderthalb Jahren im Amt gefeuert.
Naci Agbal wurde zum neuen Notenbankchef ernannt. Am Tag darauf reichte auch Erdogans Schwiegersohn, Finanzminister Berat Albayrak, seinen Rücktritt ein. Seitdem hat die türkische Lira schlagartig zum Dollar und Euro an Wert gewonnen. Nachdem die Lira am Samstag gegenüber dem Euro mit 10,12 einen neuen Tiefstand erreichte, stieg ihr Wert in nur wenigen Tagen um beachtliche 10,73 Prozent auf 9,0342 (Freitagmittag) und erreichte somit den höchsten prozentualen Anstieg seit über zwei Jahren.
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Irak: Assyrische Christen verurteilen PKK-Gewalt
Assyrer im Irak verurteilen PKK Am vergangenen Dienstag hat auch ein in Washington DC ansässiger Dachverband der Assyrer die Terrororganisation verurteilt und aufgefordert das Gebiet zu verlassen.,,Die PKK lockt zunächst Ezidinnen und Eziden damit, sie nur militärisch ausbilden zu wollen, um sich gegen einen möglichen Angriff des IS wehren zu können. Ferner würden sie ein monatliches Gehalt bekommen, mit dem sie ihre Familie ernähren könnten. Nachdem sie der Anwerbung zugestimmt haben, werden sie für die ideologische Indoktrination in das abgelegen und unwegsame Kandil-Gebirge gebracht. Ab dem Tag der Zustimmung können sie nicht mehr zurück. Wer es trotzdem wagt zu fliehen, wird bestraft. Entweder mit dem Tode oder mit dem Gefängnis. Nach der ideologischen Indoktrination werden sie dann überall, wie zum Beispiel in der Türkei, im Irak oder in Syrien eingesetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Rekrutierten noch minderjährig sind.“

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Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Kämpfe. Baku erklärte, die Armee habe eine „Gegenoffensive“ gestartet, „um Armeniens militärische Aktivitäten zu stoppen und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen“. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten.
Aliyev sagte, dass seit dem 27. September über 200 Dörfer, Städte und Siedlungen von der armenischen Besatzung befreit worden seien. Nach der Bekanntgabe feierten viele Aserbaidschaner auf den Straßen die Befreiung mit Hupkonzerten. Zahlreiche dankten auch dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für seine Unterstützung. Der Sprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, Hikmet Hajiyev, dankte in einem Tweet der Türkei für ihre Unterstützung in dem Konflikt. „Danke Brudernation Türkei“, schrieb Hajiyev.In Bergkarabach leben überwiegend Armenier, die Region gehört jedoch völkerrechtlich zu Aserbaidschan. Seit einem blutigen Krieg in den frühen 1990er Jahren, bei dem Zehntausende Aserbaidschaner von armenischen Milizen vertrieben wurden, wird Bergkarabach von Armenien kontrolliert. Dabei kam es zu Massakern an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung, wie zum Beispiel in Chodschali am 25. Februar 1992, bei dem Hunderte Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet wurden.
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