Iran-Krieg
Trump-Ex-Berater Steve Bannon will Netanjahu-Sohn in den Krieg schicken

Steve Bannon fordert die sofortige Ausweisung von Yair Netanjahu und dessen Einsatz an der Front. Die Kritik trifft auch Barron Trump und Golf-Prinzen.

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Washington D.C. – Der ehemalige Berater des Weißen Hauses und einflussreiche Stratege der MAGA-Bewegung, Steve Bannon, hat eine sofortige und drastische Maßnahme gegen Yair Netanjahu gefordert: Der Sohn des israelischen Premierministers soll umgehend aus den USA ausgewiesen und direkt an die Front des Iran-Konflikts geschickt werden.

In der Sendung „Real America’s Voice“ attackierte Bannon den Aufenthalt des 34-Jährigen in Miami scharf, während die USA und Israel gemeinsame Militäroperationen durchführen. „Netanjahus Kind unten in Miami, werft ihn morgen raus“, forderte Bannon das US-Heimatschutzministerium (DHS) auf. Er verlangte explizit, Yair Netanjahu in eine Uniform zu stecken, damit er in der „ersten Welle“ an den Kämpfen teilnehmen könne.

Hintergrund dieser massiven Kritik ist, dass weder Yair noch sein Bruder Avner den obligatorischen Militärdienst in Israel geleistet haben, obwohl beide das wehrfähige Alter erreicht haben. Während Avner ein sehr zurückhaltendes Leben führt, steht Yair wegen seines luxuriösen Lebensstils in Florida und seiner provokanten öffentlichen Äußerungen unter ständiger Beobachtung.

Bannons Forderungen folgen auf Berichte des israelischen Senders Channel 12, wonach Israel keine Bodentruppen in den Iran entsenden will – selbst im Falle einer US-Bodeninvasion. Dies sorgt für Spannungen, da Israel die USA zuvor massiv zu Schlägen gegen Teheran gedrängt haben soll.

„DraftBarronTrump.com“

Die Debatte um den Militärdienst privilegierter Söhne weitete sich zeitgleich auf die USA aus, wo am 28. Februar die satirische Webseite „DraftBarronTrump.com“ erschien. Diese fordert mit gefälschten Familienzitaten den Einsatz des 19-jährigen Barron Trump.

Bannon weitete seine Angriffe zudem auf arabische Verbündete aus: Er forderte, dass Prinzen aus Katar, Saudi-Arabien und den VAE ihre „Casinos und Bordelle in London“ verlassen und ebenfalls an die Front ziehen sollten. Insbesondere forderte er den Präsidenten der VAE, Mohamed bin Zayed, auf, strategische Ziele wie die Insel Kharg anzugreifen.

„Ich will Araber an der Front, die erste Welle auf der Insel Kharg, schickt die VAE“, sagte Bannon.

Seit dem 28. Februar haben US- und israelische Angriffe über 1.340 Menschen im Iran getötet, darunter Ali Khamenei, woraufhin der Iran mit massiven Schlägen gegen Israel und US-Stützpunkte in der Golfregion reagierte.

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