Krise in Venezuela
Umsturz Maduros: Blackwater-Chef plant Geheimarmee für Venezuela

Erik Prince - der Gründer der umstrittenen privaten Sicherheitsfirma Blackwater und ein prominenter Unterstützer von US-Präsident Donald Trump - habe einen Plan für den Einsatz einer privaten Armee vorangetrieben, um Venezuelas sozialdemokratischen Präsidenten Nicolas Maduro zu stürzen.

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Washington (nex) – Erik Prince – der Gründer der umstrittenen privaten Sicherheitsfirma Blackwater und ein prominenter Unterstützer von US-Präsident Donald Trump – habe einen Plan für den Einsatz einer privaten Armee vorangetrieben, um Venezuelas sozialdemokratischen Präsidenten Nicolas Maduro zu stürzen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.

In den letzten Monaten habe Prince von einflussreichen Trump-Anhängern und wohlhabenden venezolanischen Exilanten Investitionen und politische Unterstützung für eine solche Militäroperation gesucht. In privaten Treffen in den Vereinigten Staaten und Europa habe Prince einen Plan dargelegt, für die Unterstützung des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaido bis zu 5.000 Söldner zu engagieren, so Reuters weiter. Prince habe sich noch Mitte April mit Leuten für dieses Vorhaben getroffen.

Der Sprecher des Sicherheitsrates des Weißen Hauses, Garrett Marqui, habe es abgelehnt ein Kommentar abzugeben, als er gefragt wurde, ob Prince seinen Plan der Regierung vorgeschlagen hatte und ob er in Betracht gezogen würde. Guaido-Sprecher Edward Rodriguez habe die Berichte jedoch dementiert. Auch ein Sprecher von Prince habe die Behauptungen dementiert und sich geweigert weitere Fragen zu beantworten, berichtet Reuters weiter.

Blackwater war einer der größten private Sicherheits- und Militärunternehmen und militärischer Dienstleister für Regierungsbehörden, Justiz und Bürger.

Im Jahr 2007 erschossen und töteten Blackwater-Mitarbeiter 17 irakische Zivilisten auf dem Nisour Square in Bagdad, was zu internationaler Empörung führte. Einer der beteiligten Blackwater-Mitarbeiter wurde im Dezember wegen Mordes und drei weitere  wegen Totschlags verurteilt.

Venezuela wird seit dem 10. Januar von Protesten erschüttert, als Nicolas Maduro nach einer von der Opposition boykottierten Abstimmung für eine zweite Amtszeit vereidigt wurde. Die Spannungen eskalierten, als am 23. Januar Oppositionsführer Juan Guaido sich selbst zum Staatspräsidenten erklärte – ein Schritt, der von den USA und vielen europäischen und lateinamerikanischen Ländern unterstützt wurde.

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