Brunnen für Afrika
Khabib Nurmagomedovs Kindheitstraum: Menschen in Afrika helfen

Es sei schon immer sein Kindheitstraum gewesen, den Menschen in Afrika zu helfen und er habe stets darum gebetet, dass Gott ihm diese Möglichkeit gibt. "Elhamdulillah, er hat auf meine Gebete geantwortet", schreibt der Kämpfer auf Instagram.

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Lagos (nex) – „Ich bin sehr beeindruckt von Khabib Nurmagomedov, weil er es zu seiner obersten Priorität gemacht hat, nach Nigeria zu reisen und dort Wasserbrunnen zu bauen. Jeder kann sagen, dass er will, dass die Welt besser wird, aber es braucht einen besonderen Menschen, damit diese Veränderung bei ihm beginnt. Wenn wir die Dinge in dieser Welt verbessern wollen, ist die einzige Person, die wir verändern müssen, wir selbst.“, so der US-amerikanische MMA-Kämpfer Rashad Evans auf seinem Instagram-Account.

Im Ring lehrt UFC-Leichtgewichtschampion Khabib Nurmagomedov seinen Gegnern das Fürchten und weist mit 27 zu 0 einen eindrucksvollen Kampfrekord auf.

Im privaten Leben hat der 30-jährige gläubige Muslim jedoch ein großes Herz und befindet sich momentan im afrikanischen Nigeria, um die dort sehr benötigten Wasserbrunnen bauen zu lassen.

Es sei schon immer sein Kindheitstraum gewesen, den Menschen in Afrika zu helfen und er habe stets darum gebetet, dass Gott ihm diese Möglichkeit gibt.

„Elhamdulillah, er hat auf meine Gebete geantwortet“, schreibt der Kämpfer auf Instagram.

Nurmagomedov hatte am 6. Oktober den mit Spannung erwarteten Kampf gegen den Iren Conor McGregor bei der UFC 229 deutlich gewonnen und bleibt weiter ungeschlagen. Der Russe aus der autonomen russischen Republik Daghestan dominierte den Kampf über vier Runden und siegte schließlich verdient.

Im Anschluss kam es jedoch zu unschönen Szenen. Nurmagomedow sprang direkt nach Kampfende über den Zaun und griff das Team des Iren an. Der Russe entschuldigte sein Verhalten im Nachhinein und nannte Beleidigungen gegen ihn und seine Familie als Grund des Ausrasters.

Treffen mit Erdogan

Im Oktober traf der dagestanische Kämpfer bei der Eröffnung des neuen Flughafens in Istanbul den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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