Schwerin – Sieben Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern (20. September) zeichnet sich eine politische Zäsur ab. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ sieht die AfD bei rekordverdächtigen 37 Prozent. Damit baut die Partei ihren Vorsprung als stärkste Kraft massiv aus und lässt alle anderen Parteien weit hinter sich.
Angesichts dieses anhaltenden Höhenflugs wird das Szenario eines Wahlsiegs der AfD bei künftigen Bundestagswahlen immer realistischer – auch die Frage, ob die Partei bald die Regierung stellen könnte, rückt zunehmend in den Fokus der politischen Debatte.
Dramatische Verluste für die etablierten Parteien
Während die AfD von Rekord zu Rekord eilt, sieht es für die anderen Parteien düster aus. Besonders die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig muss herbe Verluste hinnehmen:
- SPD: 23 Prozent (ein massiver Absturz im Vergleich zum Wahlergebnis von 2021 mit 39,6 Prozent).
- CDU: 13 Prozent.
- Linke: 11 Prozent.
- BSW: 5 Prozent (auf der Kippe zum Landtagseinzug).
- Grüne (4%) und FDP (2%): Beide Parteien würden nach aktuellem Stand den Einzug in den Landtag verpassen.
Bundesweiter Trend: AfD schließt zur Union auf
Die neuen Zahlen bestätigen einen dynamischen Aufwärtstrend, der weit über den Osten hinausgeht. Seit der letzten großen Umfragewelle im Januar 2026 ist die Zustimmung für die AfD in ganz Deutschland noch einmal sprunghaft gestiegen.
Bundesweit liegt die Partei in aktuellen Erhebungen (z. B. INSA vom Februar) mittlerweile bei bis zu 25 Prozent und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Union um den Status als stärkste Kraft im Bund. Damit wird eine Regierungsbeteiligung oder gar die Führung einer Regierung durch die AfD zu einer mathematisch immer greifbareren Option.
AfD auch in Sachsen-Anhalt bei fast 40 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern ist kein Einzelfall. Auch in Sachsen-Anhalt, wo ebenfalls im September gewählt wird, wächst die AfD auf Rekordwerte. Jüngste Umfragen sehen die Partei dort bei sogar 39 Prozent.
Damit liegt sie auch dort mit riesigem Abstand vor der CDU (26 %) und degradiert die SPD (8 %) zur Splitterpartei. Experten weisen darauf hin, dass bei diesen Werten eine Regierungsbildung ohne die AfD kaum noch möglich sein wird, was den Druck auf die bestehende „Brandmauer“ der anderen Parteien massiv erhöht.
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— Splinters (@Spliinterss) February 19, 2026
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