100.000 Euro Kopfgeld
Anschlag in Berlin: Ermittler setzen 100.000 Euro Belohnung aus

Die Bundesanwaltschaft fahndet jetzt offiziell nach dem Tatverdächtigen Tunesier Anis A. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe, warnen aber zugleich, der Gesuchte «könnte gewalttätig und bewaffnet sein».

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Berlin (nex) – Die Bundesanwaltschaft fahndet jetzt offiziell nach dem Tatverdächtigen Tunesier Anis A. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe, warnen aber zugleich, der Gesuchte «könnte gewalttätig und bewaffnet sein».

Laut Fahndungsmeldung sei der Tatverdächtige 24 Jahre alt, 178 cm groß und wiege ca. 75 Kilogramm. Er habe schwarze Haare und braune Augen.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, ist eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt.

(Foto: BKA)

Die Ermittler hätten Medienberichten zufolge unter dem Fahrersitz des Tatfahrzeuges ein entsprechendes Ausweisdokument gefunden. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Duldungsbescheinigung des 1992 in Tataouine geborenen Mannes.

Offenbar war der Tatverdächtige, so die »Allgemeine Zeitung« in Mainz, auch mit falschem Namen und verschiedenen Geburtsdaten unterwegs gewesen. Diese Ausweisdokumente seien auf den Namen Ahmed A. im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen ausgestellt worden.

Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass der Tatverdächtige verletzt ist. So berichtet der RBB inzwischen, dass die Polizei sämtliche Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg absuche.

Derweil gibt der spektakuläre Fall noch zahlreiche Rätsel auf. So hat etwa die Obduktion des polnischen LKW-Fahrers gezeigt, dass dieser bis zum Attentat gelebt haben muss. Seinen Schussverletzungen ist er demnach erst nach dem Eintreffen der Feuerwehr erlegen.

Die Berliner Polizei geht bis heute mehr als 500 Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

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