Kiel
Katalanischer Ex-Präsident Puigdemont in Deutschland festgenommen

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Kiel (nex) – Der katalanische Ex-Präsident Carles Puigdemont wurde in Deutschland festgenommen. Nach Angaben seiner Partei wurde er bei der Einreise aus Dänemark an der Grenze gestoppt. Wie ein Sprecher des Landeskriminalamts in Kiel der Nachrichtenagentur AFP sagte, nahmen ihn Beamte der Autobahnpolizei Schleswig-Holstein am Sonntagvormittag fest. Er war auf der Rückreise von Finnland nach Belgien, wo er im Exil lebt. Spanischen Medienberichten zufolge war Puigdemont mit dem Auto auf dem Weg von Dänemark nach Hamburg, von wo aus er nach Belgien zurückkehren wollte. Am Freitag hatte der oberste Gerichtshof Spaniens Strafverfahren gegen ihn und weitere katalanische Politiker eröffnet. Gegen Puigdemont und sechs weitere Politiker wurden Haftbefehle erlassen. Puigdemont und seinen Kollegen drohen in Spanien wegen Rebellion, Volksverhetzung und Unterschlagung 30 Jahre Gefängnis. Er setzte sich im vergangenen Oktober nach Belgien ab.      

Syrien
Damaskus: Israelische und türkische Geheimdienste plündern syrische Synagogen

Damaskus (nex) – Die syrische Regierung wirft der Türkei und Israel vor, aus einer historischen Synagoge Artefakte gestohlen zu haben. Der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen habe behauptet, dass „terroristische Gruppen mit den türkischen und israelischen Geheimdiensten zusammengearbeitet haben, um Artefakte und Manuskripte aus historischen Synagogen zu plündern“. Wie das israelische Nachrichtenportal Ynet berichtet, habe der israelische Botschafter die Anschuldigungen als „einen weiteren Versuch des syrischen Regimes, die Aufmerksamkeit von den schrecklichen Gräueltaten, die es begeht, abzulenken“, zurückgewiesen. Die syrische Regierung habe dem Bericht zufolge diese Woche eine offizielle Beschwerde bei den Vereinten Nationen eingereicht und Israel beschuldigt, in einer geheimen Operation mit der Türkei Thora-Bücher und wertvolle Artefakte aus der Eliyahu-Hanavi-Synagoge in Damaskus geschmuggelt zu haben. Bashar Jaafari, Syriens Botschafter bei der UNO, habe in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat mitgeteilt, dass seine Regierung im Besitz glaubwürdiger Informationen sei, dass „die im Gebiet von Jobar in der Nähe von Damaskus tätigen Terroristengruppen mit den türkischen und israelischen Geheimdiensten zusammengearbeitet haben, um Artefakte und Manuskripte aus der alten Synagoge zu schmuggeln“. Die Gegenstände seien dann über in- und ausländische Zwischenhändler nach Istanbul gebracht und dort Antiquitätenexperten übergeben worden. Nachdem diese die Echtheit und Wert der Artefakte überprüft und bescheinigt hätten, seien die Gegenstände anschließend nach New York weitergeschmuggelt worden. Wie Ynet weiter berichtet, habe Israels Botschafter bei der UNO, Danny Danon, die Anschuldigungen als „einen weiteren Versuch des syrischen Regimes, die Aufmerksamkeit von den schrecklichen Gräueltaten abzulenken, die es gegen sein eigenes Volk begeht“, bezeichnet. Die türkischen Streitkräfte hatten derartige Vorwürfe bereits zurückgewiesen und in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass historische Artefakte und religiöse oder kulturelle Gegenstände „unantastbar“ seien und einen besonderen Schutz genössen.

Panagia Phaneromeni Kirche
Türkei: Sanierung einer weiteren Kirche abgeschlossen

Ayvalık (nex) – Nachdem im Januar dieses Jahres die bulgarisch-orthodoxen Kirche Sankt Stefan in Istanbul, auch „Eiserne Kirche“ genannt, wiedereröffnet wurde, ist auch die Sanierung einer weiteren türkischen Kirche abgeschlossen und hält ihre Tore seit dem heutigen Samstag für Besucher geöffnet. Die für ihr „heiliges Wasser“ bekannte Panagia Phaneromeni Kirche wurde 1890 im Stadtteil Kemal Paşa der westtürkischen Stadt Ayvalık in der Provinz Balıkesir erbaut.  Die Kirche hat eine neoklassizistische Architektur und ist vielleicht das bekannteste und wichtigste Bauwerk im Zentrum von Ayvalık. Nach dem türkisch-griechischen Bevölkerungsaustausch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts diente die Kirche vor der Schließung als Olivenölfabrik. Im Jahr 2005 wurde das Gebäude an die Stadtgemeinde übergeben und seitdem als Archivmuseum genutzt. Wie türkische Medien berichten, wurde die Restaurierung von zahlreichen Sponsoren mit fast 2 Millionen türkische Lira (etwa 400.000 Euro) finanziert. „Mit dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten erhält unser nationales Kulturerbe eine sehr wichtige Struktur. Da unsere Stadt auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, ist die Bewertung solcher Strukturen sehr wichtig. Die historische Kirche ist ab sofort für Besucher geöffnet. Menschen, die wegen des Weihwassers hierher kommen, werden die Kirche besuchen. Hier werden auch Musikkonzerte, Ausstellungen und Treffen stattfinden“, sagte Ayvalıks Bürgermeister Rahmi Gençer der Hurriyet. Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen von Kirchen und Synagogen In der Regierungszeit der vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegründeten islamisch-konservativen AKP wurden bereits zahlreiche christliche Kirchen und jüdische Synagogen restauriert. Die Große Synagoge in der westtürkischen Provinz Edirne, die griechisch-orthodoxe Aya Nikola Kirche in der Provinz Canakkale, eine syrisch-katholische Kirche in der südosttürkischen Provinz Hatay, die armenischen Kirchen in den Provinzen Diyarbakir und Gaziantep, die griechisch-orthodoxen Kirchen Taksiyarhis in der westtürkischen Provinz Balikesir und Aya Yorgi in Istanbul sowie die bulgarisch-orthodoxe Kirche Sankt Stefan in Istanbul sind einige der fertiggestellten Restaurierungsprojekte der türkischen Regierung. Vertreter der Minderheiten in der Türkei haben sich für die Unterstützung der Regierung immer wieder dankend geäußert. Nach der Wiedereröffnung einer jüdischen Synagoge in der westtürkischen Stadt Edirne im Jahre 2016 etwa rezitierten Kantoren ein sogenanntes Anoten. Das ist ein traditionelles Gebet, das auf die Zeit zurückdatiert, als die sephardischen Juden im 15. Jahrhundert aus Spanien nach Istanbul geflohen waren. Das Gebet stellte ursprünglich eine Dankesäußerung an den osmanischen Sultan dar, der der jüdischen Gemeinde damals Schutz gewährte. Nun wurde es zu Ehren des derzeitigen politischen Führers der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdogan, vorgetragen. Sanierungen armenischer Kirchen Der Erzbischof des armenischen Patriarchats in der Türkei, Zakeos Ohanyan, bedankte sich in seiner Predigt bei den zuständigen Behörden für die Sanierung und Wiederinstandsetzung der historischen Kirche „Surp Krikor Lusarovic“ in der anatolischen Stadt Kayseri. Ohanyan: „Wir beten mit unseren muslimischen Schwestern und Brüdern zu Gott, dass in unserem Land und in der ganzen Welt der Frieden herrscht.“

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– Restaurierungsprojekt –

Türkei: Unter Erdogan-Regierung begonnene Kirchen-Sanierungen gehen erfolgreich weiter

„Der Respekt gegenüber den Gotteshäusern anderer Menschen ist die Basis des Respekts gegenüber dem Glauben anderer Menschen“, erklärte das amtierende Oberhaupt des armenischen Patriarchats, Erzbischof Aram Ateşyan.

Türkei: Unter Erdogan-Regierung begonnene Kirchen-Sanierungen gehen erfolgreich weiter
               

Antiterroroffensive Olivenzweig
Syrien: Einwohner Afrins beten gemeinsam mit türkischen Truppen

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Einwohner Afrins und türkische Truppen verrichteten heute ihr erstes gemeinsames Freitagsgebet Afrin (nex) – Türkische Truppen verrichteten heute zusammen mit Einwohnern der nordwestsyrischen Stadt Afrin ihr erstes gemeinsames Freitagsgebet seit der Befreiung der Stadt von Milizen der Terrororganisation YPG. In der zentralen Moschee Afrins standen die Einheimischen Seite an Seite mit den türkischen Truppen und den Kämpfern der Freien Syrischen Armee (FSA), um das wöchentliche islamische Gebet durchzuführen.

Wie Medien berichten, dankte der Imam [Vorbeter, Anm. Red.] der Moschee den türkischen Armeekommandeuren für die Befreiung der Stadt von Terroristen und sagte, dass die Bewohner Afrins nun in Einheit zusammenstehen sollten.

(Foto: AA)
Einige der Gläubigen bedankten sich nach dem Gebet bei den anwesenden türkischen Soldaten persönlich, während andere ihre Freude darüber zum Ausdruck brachten, dass sie die Freitagsgebet zum ersten Mal seit langem in Frieden verrichten konnten.

Nach der Befreiung des Stadtzentrums von Afrin – zuvor ein Hauptrückzugsort und Unterschlupf für Milizen der YPG/PKK – begann die türkische Armee am Sonntag, Maßnahmen zur Überwachung der Sicherheit und Ordnung dort zu ergreifen.

Türkische Streitkräfte übernahmen am frühen Sonntagmorgen im Rahmen der Antiterroroffensive Olivenzweig gemeinsam mit der syrischen FSA die vollständige Kontrolle über das Stadtzentrum von Afrin. Aus der Luft und vom Boden greift die Türkei seit dem 20. Januar diesen Jahres Stellungen der YPG/PKK im Norden Syriens an. Mit der “Operation Olivenzweig” wolle die Regierung in Ankara die Bewohner der Grenzregion von der “Unterdrückung durch Terroristen” befreien, erklärte der türkische Generalstab. Er berief sich auf das “Recht zur Selbstverteidigung”. Berichte von HRW, AI, der UN Commission of Inquiry on Syria, KurdWatch und SNHR belegen, dass die PYD systematisch schwere Menschenrechtsverletzungen begeht und bereits Kinder unter Zwang rekrutiert. Laut Berichten von NGOs und Flüchtlingen hat die PYD mindestens Hunderttausende Syrer vertrieben, insb. Araber und Turkmenen. Die PYD übt massive Gewalt gegen andere kurdische Gruppen aus und erlaubt keinen Dissens. In internen Dokumenten werden Parteimitglieder angewiesen, die Bevölkerung zu überwachen.

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– Militäroperation Olivenzweig – Syrien: Türkische Truppen in Afrin jubelnd empfangen

Türkische Truppen und Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) wurden bei ihrem Einmarsch in die nordsyrische Stadt Afrin heute jubelnd und mit offenen Armen empfangen.

Syrien: Türkische Truppen in Afrin jubelnd empfangen

Antiterroroffensive Olivenzweig
Erdogan kündigt Ausweitung der Offensive auf Manbidsch und Idlib an

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Erdogan: „Ich habe Putin und Trump gesagt, dass wir in Syrien keinen Schritt zurück machen werden“ Istanbul (nex) – Die Antiterroroffensive der Türkei im Nachbarland Syrien sei nicht mit der „Befreiung Afrins“ beendet, sondern würde noch auf Manbidsch und idlib ausgeweitet, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am heutigen Freitag. „Wir werden in Syrien keinen Schritt zurück machen und Afrin ist nicht das Ende. Manbidsch und Idlib sind als Nächstes dran“, sagte Erdogan bei einer Kundgebung im Istanbuler Stadtteil Bağcılar vor einem Provinzkongress seiner regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP). Er habe sowohl dem US-Präsidenten Donald Trump als auch dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mitgeteilt, dass „die Türkei in Syrien nicht zurück machen wird“. USA werden Manbidsch nicht verlassen Trotz der Ankündigung Ankaras, Manbidsch von „den Terroristen der YPG zu reinigen“, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums bereits am gestrigen Donnerstag, dass die Vereinigten Staaten nicht die Absicht haben, Manbidsch zu verlassen. „Die US-Streitkräfte sind in Manbidsch stationiert. Wir haben der türkischen Regierung sehr deutlich gemacht, dass wir dort auch weiterhin stationiert bleiben werden“, erwiderte Heather Nauert bei einer Pressekonferenz auf die Frage nach der Haltung der USA zu den Plänen der türkischen Regierung für Manbidsch. Nauert sagte auch, dass die Gespräche mit Ankara noch nicht abgeschlossen seien und Washington bereit sei, diese fortzusetzen. Erdogan und Trump führen am Donnerstag Telefongespräch Wie Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin am Donnerstagabend mitteilte, hätten der türkische Präsident und sein US-Amtskollege Donald Trump am Telefon über bilaterale Beziehungen und regionale Fragen gesprochen. „Unser Präsident führte ein Telefongespräch mit US-Präsident Trump. Bilaterale und regionale Themen wurden im Gespräch erörtert“, sagte Kalin in einer schriftlichen Erklärung. Türkische Streitkräfte übernahmen am frühen Sonntagmorgen im Rahmen der Antiterroroffensive Olivenzweig gemeinsam mit der syrischen FSA die vollständige Kontrolle über das Stadtzentrum von Afrin. Aus der Luft und vom Boden greift die Türkei seit dem 20. Januar diesen Jahres Stellungen der YPG/PKK im Norden Syriens an. Mit der “Operation Olivenzweig” wolle die Regierung in Ankara die Bewohner der Grenzregion von der “Unterdrückung durch Terroristen” befreien, erklärte der türkische Generalstab. Er berief sich auf das “Recht zur Selbstverteidigung”.

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Türkische Truppen und Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) wurden bei ihrem Einmarsch in die nordsyrische Stadt Afrin heute jubelnd und mit offenen Armen empfangen.

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Terrorismus
Frankreich: Geiselnahme im Supermarkt – IS bekennt sich zur Tat

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Trèbes (nex) – Wie französische Medien berichten, ist bei einer Schießerei in Südfrankreich ein Polizist verletzt worden. Nach ersten Informationen sei am Freitag gegen elf Uhr ein Mann in einen Supermarkt in Trèbes eingedrungen und habe die Kunden als Geiseln genommen. Das französische Innenministerium kündigt auf Twitter einen laufenden Polizeieinsatz an. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge habe der mutmaßliche Täter behauptet, der Terrorgruppe IS anzugehören.

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– Terrorismus – Islam-Experte: Terroristen werden meist nicht in muslimischen Gemeinden radikalisiert

Für den Islam-Experten Olivier Roy ist nicht eine gescheiterte Integration die Ursache für die Radikalisierung islamischer Jugendlicher. Auch würden diese in der Regel nicht in muslimischen Gemeinden radikalisiert, sagte er in einem Interview.

Islam-Experte: Terroristen werden meist nicht in muslimischen Gemeinden radikalisiert

#freeahedtamimi
Türkische Menschenrechtsaktivistin fordert Ahed Tamimis Freilassung

Ankara (nex) – Die türkische Menschenrechtsaktivistin und Rechtsanwältin Gülden Sönmez fordert in einem offenen Brief an Israel die Freilassung der gestern zu acht Monaten Haft verurteilten 17-jährigen Palästinenserin Ahed Tamimi. „Ahed ist ein Kind, lasst sie frei und nehmt stattdessen micg”, ist in der Überschrift des auf Türkisch verfassten Briefes zu lesen. Sönmez fordert in ihrem Schreiben die israelische Regierung auf, umgehend alle palästinensischen und jüdischen Kinder, die aus politischen Gründen inhaftiert sind, freizulassen.
Lasst Kinder in Ruhe und frei. Kinder dürfen nicht zum Werkzeug eures Kriegs werden. Krieg wird in allen Religionen und Ideologien nach einer gewissen Ethik und nach einem Rechtsverständnis geführt. Kinder genießen in sämtlichen Religionen in Kriegszeiten Immunität und Schutz. Mit der Festnahme von Kindern wird ein Verstoß gegen die Menschlichkeit begangen.    
Tamimi wurde in der Nacht des 18. Dezember vergangenen Jahres bei einer Razzia der israelischen Sicherheitskräfte in ihrem Haus in Nabi Saleh im Westjordanland festgenommen. Ihre Mutter wurde kurz darauf ebenfalls festgenommen, als sie ein Haftzentrum östlich von Ramallah besuchte, um nach ihrer Tochter zu sehen. Aufgrund ihrer heftigen Proteste gegen Israels jahrzehntelange Besetzung palästinensischer Gebiete wurden Aheds Vater, ihre Mutter sowie ihre Brüder von den israelischen Behörden wiederholt festgenommen. Tamimis Vater zufolge reagierte seine Tochter auf die Erschießung ihres Cousins Mohammed al-Tamimi durch israelische Soldaten. Der 14-jährige Junge sei bei Demonstrationen gegen die Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem als die Hauptstadt Israels anzuerkennen, angeschossen worden. Er liege jetzt im Koma. Im Jahr 2012 erhielt Ahed den Hanzala Courage Award der Verwaltung des Istanbuler Landkreises Basaksehir für den Widerstand gegen israelische Soldaten, die gerade ihren Bruder verhaftet hatten. Damals hatten der damalige türkische Premierminister und heutige Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Frau das palästinensische Mädchen getroffen, um ihre Bewunderung für ihre Tapferkeit zum Ausdruck zu bringen.

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– Kommentar – Strohmeyer: Palästinensische Kinder sollen seelisch gebrochen werden

Immer mehr Juden in Deutschland fühlen sich nach eigenen Angaben bedroht und sprechen von „anwachsendem Antisemitismus“. Es ist schwer nachzuprüfen, ob diese „Bedrohung“ einen realen Hintergrund hat oder nur hysterische Panikmache ist. Ein Kommentar.

Strohmeyer: Palästinensische Kinder sollen seelisch gebrochen werden

Transfer-News
Fußball: Ibrahimovic vor Wechsel in die USA

Manchester (nex) – Wie Manchester United auf seiner Homepage bestätigte, ist der eigentlich noch bis Sommer laufende Vertrag mit dem schwedischen Stürmer Zlatan Ibrahimovic (36) mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Medienberichten zufolge stehe ein Wechsel zu dem US-Club Los Angeles Galaxy bevor. Ibrahimovic wurde elfmal mit dem Guldbollen als schwedischer Fußballer des Jahres ausgezeichnet, davon zehnmal in Folge. Seit Dezember vergangenen Jahres stand der 36-Jährige wegen einer Verletzung und Trainingsrückstands nicht mehr auf dem Platz. „Auch großartige Dinge gehen zu Ende. Nach zwei fantastischen Saisons für Manchester United ist es Zeit für den nächsten Schritt. Danke an den Klub, die Fans, das Team, den Coach, die Mitarbeiter und alle, die diese Zeit meiner Karriere mit mir geteilt haben“, so Ibrahimovic auf Instagram. https://www.instagram.com/p/BgoldQCgw86/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_profile_upsell_test

"Zinsänderungsrisiken"
Bundesbank rät Finanzwirtschaft zur Vorsorge vor Zinsanstieg

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Präsident Weidmann betont Bedeutung von Effizienzsteigerung und Konsolidierung Osnabrück (ots) – Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, sieht den deutschen Bankensektor weiterhin unter beträchtlichen Druck. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Chef der Notenbank, „insbesondere müssen für die mit einem Zinsanstieg verbundenen Zinsänderungsrisiken jetzt Rückstellungen gebildet werden“. Eine Normalisierung des Zinsumfelds wirke sich zwar auf Dauer positiv für die Institute aus, bringe „aber vorübergehend noch einmal Belastungen mit sich“. Effizienzsteigerung und Konsolidierung „bleiben deshalb auf der Agenda“, warnte Weidmann die Banken und Sparkassen vor nachlassenden Anstrengungen. Hintergrund ist, dass die Banken zuletzt viele langfristige Kredite zu sehr niedrigen Zinsen ausgegeben haben. Im Falle eines deutlichen Zinsanstiegs für Guthaben würden sie für diese vorübergehend deutlich mehr Zinsen anrechnen müssen, als die bei Darlehen einnehmen. Grundsätzlich gelte, dass die Banken seit der Finanzkrise ihr Eigenkapital deutlich aufgestockt hätten, sagte Weidmann. Die Regulierung habe entscheidend dazu beigetragen, „dass die Banken widerstandsfähiger und besser aufgestellt sind als vor der Krise“, erklärte er. Es gebe auch Fusionen und Kooperationen, die zu Effizienzgewinnen beitrügen. „Die Wettbewerbsintensität in Deutschland ist hoch“, betonte der Bundesbankpräsident aber andererseits, und es gebe „mehrere Einflüsse, die das Bankgeschäft erschweren und die auf der Ertragskraft der Banken lasten“. Vor diesem Hintergrund „müssen die Banken hierzulande sicherlich auch die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle überprüfen“, riet der Ökonom.

Handeslsstreit
Oettinger schließt EU-Zollsenkungen für US-Produkte aus

Düsseldorf (ots) – Im Handelsstreit mit den USA hat EU-Kommissar Günther Oettinger die Senkung von EU-Einfuhrzöllen auf bestimmte US-Produkte als Teil einer Verhandlungslösung ausgeschlossen. „Die unterschiedlichen Zölle auf unterschiedliche Produkte auf beiden Seiten des Atlantiks sind Teil eines ausbalancierten Systems“, sagte Oettinger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Diese Balance wolle man nicht gefährden. US-Präsident Donald Trump will ab Freitag umgekehrt US-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe auch aus Europa verhängen. “ Wir hoffen noch immer darauf, dass es Ausnahmen für Europa als Ganzes geben wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt nicht bei Null, aber unter 50 Prozent“, sagte Oettinger. „Sollten die US-Sanktionen gegen europäische Exporte nicht zu verhindern sein, wird die Kommission dem EU-Gipfel eine begrenzte Liste von US-Produkten vorschlagen, auf die die EU Zölle neu erheben soll“, sagte Oettinger vor dem Gipfeltreffen am Donnerstag und Freitag in Brüssel.

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– Handelskrieg – Levi’s und Harley Davidson kritisieren geplante Strafzölle

Die US-Unternehmen Harley Davidson und Levi Strauss & Co haben mit Unverständnis auf die Strafzölle reagiert, die EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf ihre Produkte einführen will.

Levi’s und Harley Davidson kritisieren geplante Strafzölle