Fußball International
Britischer Fan benennt Tochter nach Mesut Özil

London – Ein britischer Fan hat sein Versprechen tatsächlich eingehalten und seinem neugeborenen Kind den Namen des deutschen Ex-Nationalspielers gegeben. Im März hatte er Arsenal-Star Mesut Özil um einen außergewöhnlichen Gefallen gebeten. Twitter-User Jack Robinson wandte sich auf Twitter an den Arsenal-Star und bat ihn zu antworten. Seine Frau würde ein Baby erwarten und sie hätte gesagt, dass sie das Kind „Özil“ nennen werde, wenn der Fan es schafft, Özil zu einer Antwort zu bringen.

„Meine Frau erwartet im Juli unser Kind und sagt: Wenn du mir antwortest, darf ich das Kind Özil nennen, lass mich nicht im Stich.“

Özil antwortet nur wenige Tage später Zur großen Überraschung des Fans, antwortet der Weltmeister von 2014 nur wenige Tage später – allerdings mit einer Bedingung:
„Das ist ein Deal, Kumpel. Ich lasse dich nicht hängen. Jetzt bist du an der Reihe. Ich will im Juli die Geburtsurkunde deines Kindes sehen“.
Die Eltern haben Wort gehalten und ihrer Tochter den Namen Özil gegeben. Diese trägt nun den Namen Mara Özil Robinson, berichtet onefootball.com. Die Bedeutung des Namen Özil ist wahre Heimat.

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– Fußball International – Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören

Der Weltmeister von 2014 hat sich in einem Interview mit dem Sportportal The Athletic über seinen Verbleib beim Londoner Top-Club FC Arsenal sowie zu seiner Verweigerung eines Gehaltsverzichts geäußert.

Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören
 
 

Trading-Tipps
Erfolgreich Traden, ohne den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen

Die Börsenkurse steigen seit Monaten immer weiter in die Höhe und immer mehr Menschen haben Trading für sich entdeckt. Dabei wird dieses noch immer sehr oft mit endlosen Stunden vor dem Computer in Zusammenhang gebracht. Das klischeehafte Bild vom einsamen Trader, der den ganzen Tag alleine in seinem Büro sitzt, will einfach nicht verschwinden. Dabei gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, damit man auch als Trader ein Leben neben den Aktienkursen haben kann. Die wichtigsten wollen wir im Folgenden vorstellen, damit auch Sie mehr Spaß beim Traden haben. Als erstes wollen wir mit dem Mythos aufräumen, dass es einen Zusammenhang zwischen investierter Zeit und den Gewinnen beim Trading gibt. Nur weil man viel Zeit damit verbringt zu traden, bedeutet dies nicht, dass man höhere Gewinne einfährt als andere Trader. Das Gegenteil ist oft der Fall, denn vor allem unerfahrene Trader haben die Tendenz, zu viele Trades auszuführen, was zu mehr Gebühren führt und oft auch in mehr Fehlentscheidungen münden kann. Es ist daher wichtig zu wissen, wann man vor dem Computer sitzen sollte und 100 % Fokus aufbringen muss. Hierzu sollte man wissen, dass vor allem die erste Stunde und die letzte Stunde eines Handelstags die volatilsten Kurse mit sich bringen. Viele Trader nutzen sogar nur diese zwei Stunden, um ihre Trades auszuführen. Anstatt also den ganzen Tag damit zu verbringen, sollte man sich auf diese zwei Stunden eines jeden Marktes konzentrieren. Da die Börsen in den USA, Deutschland und zum Beispiel Japan zu unterschiedlichen Zeiten öffnen und schließen, kann man dann trotzdem schnell auf sechs Stunden kommen, in denen man die Volatilität sehr gut ausnutzen kann. Neben der Tatsache, dass man weniger traden und sich auf bestimmte Stunden konzentrieren sollte, gibt es aber auch noch ein paar Tools, die das Leben eines jeden Traders einfacher und angenehmer machen. Mobiles Trading vs. Desktop Alle Broker haben mittlerweile ein mobiles Angebot, welches dafür sorgt, dass man seine Trades im Grunde zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen kann. Daher muss man theoretisch überhaupt gar nicht mehr zu Hause vor dem Computer sitzen, wenn man das nicht will. Wir würden allerdings empfehlen, dass man zumindest zu den vorgestellten Stoßzeiten einen starken Fokus auf die Märkte hat und dies ist sicherlich einfacher, wenn man alleine vor seinem Computer sitzt, als wenn man mit 50 anderen Menschen in einem Bus oder der Bahn ist. Abseits dieser Stoßzeiten sind die mobilen Angebote der Broker aber perfekt dafür, um Sie immer auf dem Laufenden zu halten. Sie können jederzeit auf die aktuellen Kurse und Nachrichten zugreifen. Dies versetzt Sie in die Lage, bei Bedarf auch Trades von unterwegs durchführen zu können. Sie können sich zum Beispiel einfach eine Benachrichtigung zuschicken lassen, sobald ein Aktienkurs unter eine bestimmte Marke fällt. Daraufhin können Sie sofort handeln, ihren Trade durchführen und anschließend die Gewinne einsammeln. Diese Möglichkeiten sorgen dafür, dass man nicht mehr stundenlang vor dem Computer sitzen muss, wenn man als Trader erfolgreich sein will. Wer es jedoch noch einfacher haben will und noch weniger Zeit mit dem Traden verbringen will, der sollte sich gemanagte Trading-Accounts ansehen. Bei diesen muss man fast nichts mehr selber machen! Allerdings sollte man sich auch bewusst darüber sein, dass es durchaus einige Gefahren von gemanagten Accounts gibt. Vor allem beim Forex-Handel sind diese Accounts aber durchaus eine Alternative. Forex-Trading und Freizeit Sie sehen also, dass es einige Möglichkeiten gibt, um sicher zu stellen, dass man als Trader nicht den ganzen Tag allein vor dem Computer verbringt. Wir sind uns sogar sicher, dass es besser ist, wenn Sie sich als Trader genügend Zeit abseits der Börsen nehmen. Genießen Sie die Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch besser für Ihren Erfolg: Gute Trades erfordern einen kühlen Kopf – und den kann man kaum haben, wenn man niemals abschaltet. Wenn Sie unsere Tipps aber beachten, dann werden Sie nicht nur mehr Geld verdienen, sondern auch ein besseres Leben führen. Hier nochmal alle Tipps im Überblick:
  • Führen Sie weniger Trades aus, die aber auf besseren Entscheidungen basieren
  • Traden Sie die Volatilität in der ersten und letzten Stunde des Marktes
  • Nutzen Sie die mobilen Apps der Broker
  • Ziehen Sie gemanagte Accounts in Betracht
Beachten Sie dabei immer, dass ihnen diese Trading-Tipps nur weiterhelfen, wenn Sie sich ein gutes Wissen über Trading im Allgemeinen aufgebaut haben. Lernen Sie verschiedene Trading-Strategien kennen und stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, was Sie machen. Es gibt unzählige Kurse, Bücher und Informationsquellen, um alles über den Handel mit Forex oder Aktien zu lernen. Nutzen Sie die große Auswahl und lernen Sie so viel wie möglich, bevor Sie ihr Geld investieren.

Missbrauchskomplex
Frei: Deutschland braucht umfassendes Maßnahmenpaket gegen Pädophilen-Netzwerke

Kinderschänder zum Tragen einer elektronischen Fußfessel verpflichten Fast zehn Monate nach Ermittlungsbeginn im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach beginnt heute in Köln der Prozess gegen einen 43-Jährigen wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die mit dem Fall befasste Sonderkommission stieß im Zuge ihrer Untersuchungen auf Tarnnamen und Spuren von über 30.000 Tätern. Dazu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Thorsten Frei: „Der zügige Prozessbeginn gegen den zentralen Angeklagten im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach ist ein wichtiges und gutes Signal. Es zeigt: Der Rechtsstaat ist handlungsfähig. Denn so abscheulich diese Taten sind: Zumindest kommen sie dank intensiver Ermittlungen nun endlich ans Licht, werden verfolgt und die Täter dingfest gemacht. Klar sein muss aber auch: Wir brauchen dringend ein umfassendes Maßnahmenpaket, um Täter wie diese früher zu enttarnen, Missbrauchssignale zu erkennen und Täter mit aller Härte zu bestrafen. Angesichts der monströsen Taten, begangen an Säuglingen und Kindern ab dem Alter von drei Monaten, darf kein Zweifel sein: Ermittler und Gerichte müssen alle Instrumente an die Hand bekommen, um Kinder umfassend vor Sexualstraftätern zu schützen. Erfreulicherweise hat sich das Justizministerium auf Druck der Union nun nach Jahren endlich bewegt. Das angekündigte Gesetzgebungspaket von Bundesjustizministerin Lambrecht begrüße ich ausdrücklich. Wichtige Punkte aber müssen zu den bisherigen Plänen noch zwingend nachgeschärft und ergänzt werden: So muss es für Gerichte wesentlich leichter werden, Kinderschänder zum Tragen einer elektronischen Fußfessel zu verpflichten. Die Hürden hierfür sind derzeit viel zu hoch. Auch müssen die Befugnisse für die Ermittler verbessert werden, etwa bei der Online-Durchsuchung, bei der Quellen-Überwachung der Telekommunikation, bei der Anordnung von Untersuchungshaft. Ich hoffe, dass das Bundesjustizministerium nun zügig seinen Entwurf vorlegt, damit wir so bald wie möglich in die parlamentarischen Beratungen eintreten und den Sumpf dieser widerlichen Straftaten an den Schwächsten unserer Gesellschaft, den Kindern, gemeinsam austrocknen können.“

Zum Thema

– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kommentar
Türkei-Krise: Es geht um viel Geld

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Frankreich kommt einem Land zu Hilfe, das an der Wand steht und glaubt, von der Türkei bedroht zu werden: Griechenland. Griechenland selbst hat 101 sowjetische BMP-1 Schützenpanzer, die sie von Deutschland erhalten hat, an den ägyptischen Diktator al-Sisi verkauft. Diese werden vermutlich in Libyen eingesetzt und damit auch das Embargo gebrochen; durch Deutschland selbst. Paris will Athen Fregatten aufschwatzen Nun zu der ersten Frage, warum Paris, während sie ihre Fregatten in die Badewanne südlich von Europa einsetzt, mit Athen in erneute Verhandlungen um den Kauf von Fregatten der neuen BELH@RRA-Klasse getreten ist. Offenbar bieten die Franzosen den Griechen diesmal zum „Schnäppchenpreis“ Fregatten an, die wiederum derzeit Streß mit den Türken in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer haben. Die Griechen haben zudem eine viel kleinere und veraltete Flotte in der Ägäis, aber auch im östlichen Mittelmeer, während die Türken ihre Flotte erneuert und modernisiert und damit eine schlagkräftige Marine haben. Das heißt, Paris hat alle Trümpfe in der Hand, um für viel Geld Waffen an Athen zu verkaufen, die erst in einigen Jahren ein griechisches Marinehafen anlaufen werden können. Um den Deal perfekt zu machen, bietet es sich für den Verkäufer an, auf den Nutzen des Kaufs hinzuweisen und dabei auch noch unverhofft Hilfe gegen den „Aggressor“ Türkei anzudeuten. Das bedeutet, dass die anfängliche, von griechischen Medien gepflegte Euphorie, dass die Franzosen mit einer modernen Flotte Griechenland gegen die Türkei zur Hilfe eilen, bald der Nüchternheit weichen könnte, wenn die Preise weiterhin horrend sind oder der Vertrag ein Knebelvertrag wird und die Griechen diese Lunte riechen. Doch, die griechischen Medien stimmen das Volk weiterhin ein, sich gegen die Türken zu wappnen und zu bewaffnen. Ob nun diplomatisch mit Hilfe der EU oder durch Kauf von modernen Waffen, um sich gegen die „Aggressoren“ zur Wehr zu setzen. Es gibt aber ein Problem: Auch Washington will Athen Fregatten aufbinden. Nun stehen sich zwei mächtige Verkäufer gegenüber, die einen in bedrängnis geratenen Käufer zur Hilfe eilen, bzw. vorgeben das zu tun. Man kann sich schon jetzt ausmalen, wie dieses Geschäft am Ende ausgeht. Deutsche BMP-1 brechen das EU-Waffenembargo Ein anderes Geschäft bringt jetzt die Bundesregierung in Erklärungsnot. 1994, nach der Wiedervereinigung, erhielt Athen von Berlin insgesamt 501 robuste sowjetische BMP-1 Schützenpanzer aus dem Bestand der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR. Davon verkaufte Griechenland offenbar 101 an Ägypten weiter. In der Vergangenheit hatte die Athener Regierung bei ähnlichen Deals vorab in Deutschland um eine Genehmigung gebeten. Ob bei diesem Deal mit 101 BMP-1 Schützenpanzer ebenfalls eine deutsche Genehmigung eingeholt wurde, das steht nun im Raum. Man darf dahingehend gespannt sein, zumal die Bundesregierung behauptet, es wäre viel Zeit vergangenen. Der Deal zwischen Griechenland und Ägypten ist aber nicht so lange her. September 2016 soll laut arabischen Quellen der Vertrag zwischen Athen und Diktator al-Sisi zustande gekommen sein. Mit diesem Vertrag wurde auch eine Modernisierung der Schützenpanzer vereinbart. Demnach soll im August 2019 eine weitere Vereinbarung getroffen worden sein, 92 BMP-1 Schützenpanzer innerhalb von 26 Monaten zu modernisieren und sie von Infanterie-Schützenpanzer auf Panzermörser umzurüsten. Das ganze Prozedere fand offenbar auch öffentlich statt, denn das griechische Beschaffungsamt (GDDIA – General Directorate for Defense Investments and Armements) hatte diese Vereinbarung samt Ausfuhrgenehmigung Online veröffentlicht, dann aber aus dem Netz genommen, so die arabischsprachigen Medien. Die GDDIA bezeichnete diesen Vorgang laut dieser Meldung als irrtümliches veröffentlichen von internen Dokumenten. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, in welchen Krisenherden diese Kampfpanzer nun eingesetzt werden können oder gar schon eingesetzt werden: Libyen. Da trifft man sich wieder: Türkei. Die Türkei hat sich offenbar zu einem Verkaufsmagneten entwickelt, wo viel Geld im Spiel ist.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Verschwörungsmythen – Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Gleichwie auch Weltkrisen der Vergangenheit – wie etwa die Spanische Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit fast 50 Millionen Toten – hat auch die Corona-Pandemie die skurrilsten Fantastereien und Verschwörungstheorien zum Vorschein gebracht.

Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Gölcük-Erdbeben
21 Jahre nach Mega-Erdbeben: Die Türkei ist nicht bereit

Istanbul – Heute jährt sich das folgenschwere Erdbeben von Gölcük zum 21. Mal. Am 17. August 1999 erschütterte ein schweres Beben den Nordwesten der Türkei. Innerhalb kurzer Zeit starben über 18.000 Menschen. Etwa 300.000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Eine halbe Million Menschen wurden obdachlos. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,4 lag ein paar Kilometer außerhalb von Gölcük bei Izmit und etwa 90 Kilometer von Istanbul entfernt. Auch heute ist die Gefahr eines neuen Bebens allgegenwärtig. Ein ähnliches Erdbeben mit einem Epizentrum direkt in Istanbul würde die Millionenmetropole sehr schwer treffen. Derzeit leben in der Stadt mehr als 15 Millionen Menschen. Ein Megaerdbeben würde zu schweren Schäden in Istanbul führen Fachleute warnen schon seit Jahren vor einem Megaerdbeben in Istanbul. „Nicht nur Istanbul, die ganze Türkei ist nicht bereit“, sagte Prof. Dr. Hasan Sözbilir, Erdbebenforscher der Dokuz Eylül Universität in Izmir bei einer Erdbeben-Konferenz in der westtürkischen Stadt Manisa. Auch Geophysiker Dr. Savaş Karabulut warnte vor einem bevorstehenden Erdbeben. Die Regierung investiere nicht ausreichend in notwendige Schutzmaßnahmen. „Mega-Projekte“ würden keine Menschenleben retten. Istanbul-Erdbeben kommt näher Der französische Geophysiker Xavier Le Pichon, ein Forscher, der sich in den letzten 18 Jahren auf die Störungszone des Marmara-Meers konzentriert hat, warnte in Gesprächen mit türkischen Medien vor einem potenziellen Erdbeben mit einer Stärke von 7.6, das langsam auf Istanbul zukommen könnte. „Auf Grund politischer Unruhen und regionaler Konflikte wird es nicht weiter wahrgenommen, aber das Erdbeben wird eine Wirkung auf Istanbul haben und es kommt näher”, erklärte der Forscher. Le Pichon bezieht sich in seiner Analyse auf Datenmaterial, das ihm das französische Forschungsschiff Le Suroit 2016 überlassen hatte. Das Schiff war 1999 nach dem Erdbeben von Gölcük in die Türkei gekommen. “Le Suroit hatte 2016 einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die Entdeckung eines potenziellen Erdbebens ging”, so Le Pichon. “Die Marmara-Störungslinie, die ein Erdbeben herbeiführen wird, wird von türkischen Seismologen als ein einheitliches, durchlaufendes Blattverschiebungssystem beschrieben.” Le Pichon erklärt, man habe 1999 bemerkt, wir die nordanatolische Störungslinie sich der Provinz Marmara genähert und auf ein einheitliche Linie zugelaufen sei. “Wir beobachteten, dass die Geschwindigkeit der Fortbewegung bei 20 Millimetern jährlich liegt und fanden heraus, dass der letzte Riss in dieser Linie nach zwei größeren Erdbeben des Jahres 1766 in Istanbul aufgetreten war. Wir haben auch herausgefunden, dass es in den nächsten 30 Jahren ein Erdbeben der Stärke 7.6 geben wird”, warnte der Forscher.

Musik
„Osmanen-Fan“: US-Rapperin Cardi B möchte in die Türkei

New York – Die international erfolgreiche US-Rapperin Cardi B hat ihren Wunsch geäußert in die Türkei reisen zu wollen. Wie sie wiederholt auf Instagram mitteilte, ist sie ein großer Fan der weltweit beliebten türkischen Historie-Serie Muhtesem Yüzyil (das großartige Jahrhundert) und wünscht sich in die Türkei zu reisen um alle die historischen Orte aus der Serie besuchen zu können. Die 27-Jährige scheint eine Manie für das Osmanische Reich entwickelt zu haben. Die Sängerin, die oft in sozialen Medien über türkische Fernsehserien spricht, erwähnte während einer Live-Sendung auf Instagram mit ihrem Mann Offset ihren Wunsch für eine Reise in die Türkei und bekundete ihr Interesse an der osmanischen Geschichte. „Ich möchte in die Türkei gehen, weil ich sehr vom Osmanischen Reich begeistert bin. Aber jemand (bezogen auf ihren Ehemann Offset) will nicht 16 Stunden lang fliegen! Ich kann 16 Stunden Flug ertragen, aber ich kann auch Offset verstehen. Ich werde dorthin reisen und ein Museum besuchen“, sagte sie. „Das Osmanische Reich beeindruckt mich sehr, und ich weiß nicht wann, aber ich möchte irgendwann dorthin“, fügte sie hinzu
(Screenshot/Instagram)
Die Serie das großartige Jahrhundert über den osmanischen Herrscher Sultan Süleyman aus dem 15. Jahrhundert wurde in 70 Länder exportiert und hatte über 500 Millionen Zuschauer. Türkische TV-Serien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem der lukrativsten Exportgüter der Türkei entwickelt und erreichen mit über 150 Fernsehserien weltweit Zuschauer aus 146 Ländern. Mit den Produktionen erreiche die Türkei in Europa, den USA, Südamerika, Afrika, dem Mittleren Osten, Zentralasien, Afrika und vielen anderen Gebieten mehr als 700 Millionen Zuschauer und werde bis 2023 voraussichtlich eine Milliarde Dollar einnehmen. Bis 2018 beliefen sich die Einnahmen der Türkei aus dem Export von Fernsehserien auf 500 Millionen Dollar.

Zum Thema

– Fernsehserien – „Die Türken sind zurück, und sie haben ganz Israel abhängig gemacht“

Das weltweite Interesse für türkische TV-Serien ist ungebrochen. Nach den arabischen Ländern, Russland, Polen, dem Balkan und weit entfernten Orten wie Südamerika, wächst auch in Israel eine immer größer werdende Anhängerschaft.

„Die Türken sind zurück, und sie haben ganz Israel abhängig gemacht“

Bildungspolitik
Knapp 80 Prozent der Deutschen fordern Pflicht zu Digitalunterricht

Düsseldorf – Als Folge der Corona-Krise fordert eine deutliche Mehrheit von knapp 80 Prozent der Deutschen, dass es an Schulen künftig mehr digitalen Unterricht geben soll. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap für die Friedrich-Naumann-Stiftung, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vorliegt. Dass der Staat gesetzlich verpflichtet werden muss, auch digitalen Unterricht anzubieten, fordern demnach 77 Prozent der Bundesbürger. Im Osten des Bundesgebiets sehen das 82 Prozent so, um Westen 75 Prozent. Karl-Heinz Paqué, Vorstandsvorsitzender der FDP-nahen Stiftung, sagte dazu: „Der digitale Unterricht an den Schulen muss in Zukunft verpflichtend sein. Und zwar immer, nicht nur in Pandemiezeiten und in ganz Deutschland.“ Eine weitere Sorge: Dass die Bildungsungerechtigkeit im Zuge der Krise  zunehmen wird. Diese Befürchtung teilen der Umfrage zufolge 64 Prozent der Deutschen. „Wie im Brennglas hat die Corona-Krise gezeigt, wie ungenügend das deutsche Bildungssystem insgesamt aufgestellt ist“, sagte Stiftungsvorstand Paqué. „Es muss uns alarmieren, wenn fast zwei Drittel der Befragten damit rechnen, dass Corona zu mehr Bildungsungerechtigkeit führen wird.“ Es werde Zeit, dass Deutschland nicht mehr eines der Schlusslichter in der digitalen Bildung bleibe, sagte Paqué. Das Institut Dimap befragte vom 10. bis 12. August 1003 wahlberechtigte Deutsche in Telefoninterviews.

E-Mobilität
Autonomes Fahren: Tesla-Chef Musk kündigt Supercomputer „Dojo“ an

Palo Alto – Tesla-CEO Elon Musk teilte am Freitag mit , dass der Elektroautohersteller dabei ist, einen Trainingscomputer mit neuronalem Netzwerk namens „Dojo“ zu entwickeln. Musk wies darauf hin, dass das Dojo zur „Verarbeitung wirklich riesiger Videodatenmengen“ verwendet werden würde, was auf die Kommentare des CEO von Mitte Juli hinweist, wonach der Autopilot auf eine 4D-Infrastruktur aufgerüstet werden soll. Musk gab an, dass der derzeitige Autopilot mit „~2,5D“ arbeitet. Musk auf Twitter:
„Tesla entwickelt einen NN-Trainingscomputer namens Dojo, um wirklich riesige Mengen von Videodaten zu verarbeiten. Das ist eine Bestie! Bitte ziehen Sie in Betracht, unseren KI- oder Computer/Chip-Teams beizutreten, wenn dies interessant klingt“.
(Foto: Screenshot/Twitter)
Musk kündigte bereits im vergangenen Jahr an, sehr bald alle Funktionen für vollständig autonomes Fahren fertig entwickelt zu haben. Der Tesla-Chef bezeichnete Dojo als „bedeutendes Programm“. Es stehe für einen „leistungsfähigen Trainingscomputer mit dem Ziel, riesige Mengen Daten aufzunehmen und auf Video-Ebene zu trainieren und mit dem Dojo-Programm unüberwachtes massives Training mit riesigen Mengen Video-Daten vornehmen zu können“. Anders als bisherige Systeme mit neuronalen Netzen ist „Dojo“ demnach möglicherweise in der Lage, Videos als Bewegtbilder auszuwerten statt anhand ihrer einzelnen Bild-Frames. Dadurch könnte es möglich werden, das Netzwerk für autonomes Fahren schneller in unterschiedlichen und komplexeren Umfeldern zu trainieren, berichtet Teslamag. Nach Berichten von Fahrern funktioniert das aktuelle Autopilot-System von Tesla in den meisten Fällen überzeugend und zuverlässig, könne aber auch überraschende Fehler machen, so Teslamag weiter.

Fußball International
Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören

London – Der Weltmeister von 2014 hat sich in einem Interview mit dem Sportportal The Athletic über seinen Verbleib beim Londoner Top-Club FC Arsenal sowie zu seiner Verweigerung eines Gehaltsverzichts geäußert. „Leute, die mich kennen, wissen genau, wie großzügig ich bin, und soweit ich weiß, war ich nicht der einzige Spieler, der eine Kürzung ablehnte, aber nur mein Name wird erwähnt. Ich nehme an, das liegt daran, dass es um mich geht“, so Mesut Özil. Einige Menschen versuchten seit zwei Jahren ihn „zu zerstören und unglücklich zu machen“. Sie trieben eine Agenda voran, von der sie hofften, die Fans gegen ihn aufzubringen und zeichneten ein Bild, das nicht wahr sei, erklärte der 31-jährige Mittelfeldstar. Zwischen dem Club und ihm sei es in letzter Zeit nicht immer einfach gewesen, doch er liebe Arsenal. „Ich liebe Arsenal, ich liebe es, dort zu arbeiten, ich liebe die Leute im Club – die echten Leute, mit denen ich schon lange zusammen bin – und ich liebe London, es ist meine Heimat“, betonte Özil. „Als Spieler wollten wir alle einen Beitrag leisten“, sagte Özil. „Aber wir brauchten mehr Informationen, und viele Fragen blieben unbeantwortet. Sobald die fußballerischen und finanziellen Aussichten klarer gewesen wären, hätte er eine Kürzung akzeptiert. Die Spieler seien jedoch ohne ordnungsgemäße Rücksprache dazu gedrängt worden, so Özil weiter. Jeder, der sich in so einer Situation befindet, habe das Recht, „alles zu wissen, zu verstehen, warum es passiert und wohin das Geld geht“, beklagt der Profi. „Aber wir bekamen nicht genug Details, wir mussten einfach eine Entscheidung treffen. Das ging viel zu schnell für solch einen wichtigen Schritt und es gab viel Druck. Das war nicht fair, besonders für die jungen Leute, und ich habe mich geweigert“, so Özil. Er habe ein Baby bekommen und Verpflichtungen gegenüber seiner Familie in der Türkei und Deutschland und seiner Wohltätigkeitsorganisation. Zudem plane er ein neues Hilfsprojekt für Bedürftige in London.

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– „Big Shoe“ – Myanmar: Arsenal-Star Mesut Özil lässt 40 weitere Kinder operieren

Der für seine Wohltätigkeitsaktionen bekannte deutsch-türkische Ex-Nationalspieler Mesut Özil, hat mit einer weiteren guten Tat die Herzen der Menschen gewonnen.

Myanmar: Arsenal-Star Mesut Özil lässt 40 weitere Kinder operieren
   

Corona-Krise
Bericht: Corona-Gemüsehof in Bayern soll Arbeiter ausgebeutet haben

Berater des Deutschen Gewerkschaftsbunds für osteuropäische Arbeitnehmer erheben schwere Vorwürfe gegen den bayerischen Gemüsehof, bei dem sich 250 Erntehelfer mit Corona infiziert haben. Der Großbetrieb Gemüsebau Wagner in Mamming mit etwa 500 Saisonarbeitskräften vor allem aus Rumänien habe weniger als den gesetzlichen Mindestlohn gezahlt, den Arbeitern ihre Personalausweise vorenthalten und die Menschen ohne Corona-Sicherheitsabstand untergebracht, teilte das DGB-Projekt „Faire Mobilität“ der Tageszeitung „taz“ mit. Es beruft sich auf zwei Besuche vor Ort, Aussagen und selbst geschriebene Stundenzettel von etwa 30 Arbeitern sowie Abrechnungen des Betriebs. Ein Teil liegt der taz vor. Der Hof ist derzeit einer der größten Coronainfektionsherde in Deutschland. „Ich habe gravierende Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt“, sagte Beraterin Sevghin Mayr der taz. „Die Arbeiter haben mitunter nur 6 Euro pro Stunde statt der vorgeschriebenen 9,35 Euro erhalten.“ Einer bekam laut Lohnzettel 772 Euro, habe aber nach eigenen Angaben 133 Stunden gearbeitet. Das entspricht einem Stundenlohn von 5,80 Euro, von dem der Arbeitgeber noch einen Teil für die Unterkunft und „Sonstiges (Zigaretten …)“ sowie die Endreinigung abzog. So reduzierten sich die Einnahmen des Beschäftigten dem Dokument zufolge auf 472 Euro. Zudem mussten Arbeiter laut Mayr 200 bis 300 Euro an einen Vermittler zahlen. „Die Menschen waren auch besonders aufgebracht, weil ihnen der Betrieb bei der Ankunft die Personalausweise abgenommen und trotz mehrmaliger Aufforderung nicht zurückgegeben hat, bis sie abgereist sind“, ergänzte die Beraterin. „Da sind sie natürlich gezwungen, alles zu akzeptieren, damit sie den Ausweis wiederbekommen, ohne den sie nicht in ihre Heimat zurückkehren können.“ Der Ausweis sei von einer Vermittlungsperson nur zurückgegeben worden, wenn die Vermittlungsgebühr in bar bezahlt wurde. „Es wurden kein Arbeitsvertrag oder andere Unterlagen ausgehändigt, die das Arbeitsverhältnis dokumentieren sollen“, kritisierte Mayr. „Die Arbeiter mussten jedoch Unterlagen unterschreiben, die sie nicht verstanden und auch nicht behalten oder fotografieren durften. Das ist pure Ausbeutung.“ „Die Corona-Abstandsregelungen sind ebenfalls nicht eingehalten worden“, sagte die Beraterin. Sie hat der taz ein Foto geschickt, das aus einer der Unterkünfte stammen soll. Zu sehen ist ein enges Zimmer mit vier belegten Betten. Der Gang zwischen zwei Betten ist so schmal wie eine Person, also weit weniger als die gebotenen 1,50 Meter Sicherheitsabstand.

„Die Leute haben den Mindestlohn bekommen. Den Vorschuss kann ich ja wohl abziehen“, sagte Landwirt Alois Wagner der taz. Die Ausweise habe er zur behördlichen Anmeldung eingesammelt und auf Wunsch wieder herausgegeben. Die Berater habe er nicht beleidigt. „Ich verstehe die Welt nicht mehr.“ Ob die Coronaregeln eingehalten wurden, wollte Wagner nicht sagen.