TV-Tipp
Stuttgart 21: Zehn Jahre nach dem „Schwarzen Donnerstag“

Stuttgart – Der 30. September 2010 hinterlässt ein Bild, das um die Welt ging: Ein Mann verliert bei Protesten in Stuttgart gegen das Verkehrsprojekt „Stuttgart 21“ durch Wasserwerfer der Polizei sein Augenlicht. Zehn Jahre danach widmet sich der Südwestrundfunk (SWR) dem Streit um „Stuttgart 21“ und den Geschehnissen rund um diesen Tag, der als „Schwarzer Donnerstag“ in die Geschichte eingegangen ist. Kann die Deutsche Bahn den von der Politik versprochenen, deutschlandweit abgestimmten Taktfahrplan umsetzen? Oder sind die Weichen beim künftigen Stuttgarter Bahnknoten falsch gestellt? Der SWR Schwerpunkt „Welche Bahn wollen wir? Von Stuttgart 21 bis zum Deutschlandtakt“ am 30. September 2020 im SWR Fernsehen, im Kulturprogramm SWR2 und in der ARD Mediathek. Die Sendungen im SWR Fernsehen „betrifft: Showdown am Bahnhof – Stuttgart 21 und der Schwarzer Donnerstag“ 20:15 bis 21 Uhr Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer gegen Schüler*innen und Parkschützer*innen – am 30. September 2010 setzt die Polizei in Stuttgart mehrere Hundertschaften ein, um den Mittleren Schlossgarten von Demonstrant*innen zu räumen, die gegen das Fällen von Bäumen für das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ protestieren. Der Polizeieinsatz entgleist, aus dem Tag wird der „Schwarze Donnerstag“ mit vielen Verletzten. Dieser Tag bringt das Land in Aufruhr und als Folge den Ministerpräsidenten Stefan Mappus zu Fall – nach mehr als 50 Jahren CDU-Vorherrschaft. Die Dokumentation von Hermann G. Abmayr rekonstruiert den „Schwarzen Donnerstag“, zeigt seine Vorgeschichte und Folgen. Zu Wort kommen Zeitzeugen der Protestbewegung, der Polizei und der Politik. Interne Akten, Fotos und Videosequenzen, die dem SWR zum Teil exklusiv vorliegen, helfen zu verstehen, was damals geschah – und warum. „Baustelle Bahn – Falsche Weichenstellung im Südwesten?“ 21 bis 21:45 Uhr Der Deutschlandtakt ist das große Versprechen und die Vision, mit der die Bahn zum Verkehrsmittel der Zukunft werden soll. Ein Fahrplan, der im Personenverkehr die größten deutschen Städte in einem 30-minütigen Rhythmus miteinander verbinden soll. 180 Milliarden Euro sind für den Ausbau der Bahn und der damit erhofften Verdopplung der Fahrgäste in den kommenden zehn Jahren vorgesehen. Doch es gibt Zweifel, ob der Umbau gelingen kann. Der geplante Bahnknoten Stuttgart, zurzeit größte und teuerste Baustelle Europas, erweist sich zunehmend als Nadelöhr, das den Schienenverkehr in ganz Deutschland ausbremsen könnte. Bedarf es weiterer Milliarden, damit der Südwesten auf der Schiene nicht abgehängt wird? Gemeinsam mit SWR Bahnexperte Harald Kirchner reist Filmautor Alexander Schweitzer in das Bahn-Musterland Schweiz und zu verschiedenen Bahn-Baustellen im Südwesten. Die Verbindung von Stuttgart nach Zürich ist immer noch auf 70 Kilometern eingleisig. Im Rheintal, einer der wichtigsten Strecken für den Gütertransport, hinkt der Ausbau zwischen Basel und Mannheim um Jahrzehnte hinterher. Im Mittelrheintal werden die Anwohner*innen vom Lärm der Güterzüge geplagt, trotz aller Lärmschutzbemühungen. „Eisenbahn-Romantik“ 29. September bis 1. Oktober, jeweils 14:15 Uhr und 14:45 Uhr Dokumentationen und Filme zu „Stuttgart 21“ aus der Zeit von 1998 bis 2018 „Wasserwerfer und Tränengas – Die Folgen des Schwarzen Donnerstags in Stuttgart“ 15:05 bis 15:30 Uhr Der 30. September 2010 ist als „Schwarzer Donnerstag“ in die Geschichte des Widerstandes gegen „Stuttgart 21“ eingegangen. Der bis dahin meist friedliche Protest wurde durch einen Polizeieinsatz mit Wasserwerfern und Tränengas zum Desaster auf beiden Seiten: schwere Verletzungen von Demonstrant*innen und Passanten, 380 Strafanzeigen gegen Polizist*innen und zwei parlamentarische Untersuchungsausschüsse. Den Kritiker*innen von „Stuttgart 21“ ging es vor allem um fehlende Transparenz und das „Nicht-gehört-werden“ durch die Politik. Was hat sich seitdem im Land verändert? Und welche Narben sind geblieben?

Gastbeitrag
„Atatürks Vermächtnis“: Leserbrief an die FAZ

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Am 24. Juli erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel unter der Überschrift „Wie Atatürks Vermächtnis von Erdogan abgewickelt wird“. In dem Beitrag wird der Staatsgründer der Türkei zu Unrecht als Alkoholiker bezeichnet. Daraufhin habe ich einen Leserbrief an die F.A.Z. geschrieben und versucht einige Dinge klarzustellen. Zum Beitrag in der F.A.Z. vom 24.7.2020 „Wie Atatürks Vermächtnis von Erdogan abgewickelt wird“ von Christian Meier. Zunächst einmal hat die Umwandlung der Hagia Sophia nichts mit Laizismus zu tun, wie der Autor behauptet, denn vor 1934 diente das Gotteshaus ganze 481 Jahre als Moschee. Fragt sich also was schlimm daran sein soll, dass es wieder als islamisches Gotteshaus genutzt wird. Am Ende des Artikels wird der Gründer der modernen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, zu Unrecht als Alkoholiker bezeichnet. Es ist allgemein bekannt, dass Atatürk gelegentlich Alkohol trank, aber deshalb ist er nicht zwangsläufig ein Alkoholiker, wie unverschämt behauptet wird. Nach Ansicht des Mediziners Prof. Dr. Sait Kapıcıoğlu ist Atatürk, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, nicht an einer durch Alkoholkonsum bedingten Leberzirrhose verstorben, sondern an Hepatitis B. Den Virus habe er sich während seiner militärischen Laufbahn auf dem Balkan, in Libyen oder in Anatolien eingefangen, wo der Virus damals grassierte. Auch der erste Reichskanzler des Deutschen Reiches, Otto von Bismarck, trank zu seinen Lebzeiten Alkohol, aber niemand würde heute auf die Idee kommen und Bismarck deshalb als Alkoholiker bezeichnen. Die damaligen Trinksitten sind mit heute nicht vergleichbar und in Deutschland war bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit nichts Außergewöhnliches. Ich halte es für unverantwortlich und ungerecht den Staatsgründer der Türkei als einen Trunkenbold zu bezeichnen, zumal die Behauptung auch nicht zutrifft. In Anbetracht der besonderen Leistungen Atatürks als militärischer Befehlshaber, Politiker und Staatsmann, halte ich den Fauxpas des Autors für deplatziert.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Türkei – Türkischer Ex-Premier Davutoglu: Krise selbstverschuldet

Der ehemalige türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu warf der Regierungspartei AKP (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) vor, von selbst verschuldeten Problemen abzulenken und von Verschwörungstheoretikern durchsetzt zu sein.

Türkischer Ex-Premier Davutoglu: Krise selbstverschuldet

Türkei
Türkischer Ex-Premier Davutoglu: Krise selbstverschuldet

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Ankara (nex) – Der ehemalige türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu warf der Regierungspartei AKP (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) vor, von selbst verschuldeten Problemen abzulenken und von Verschwörungstheoretikern durchsetzt zu sein. Die Türkei befinde sich in einer ernsthaften wirtschaftlichen Krise, so Davutoğlu in einem Interview. „Die Behauptungen der Regierung, es handle sich bei der Krise um Operationen aus dem Ausland, entsprechen nicht der Wahrheit. Diese Krise ist eine 100-prozentig selbst verantwortete, inländische und nationale Krise.“ Der ehemalige Chefberater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der im September 2019 die AKP verließ und noch im Dezember desselben Jahres seine „Zukunftspartei“ (GP) gründete, bedauerte, dass die „jetzige Regierung anstatt auf verdiente, fähige und qualifizierte Menschen zu hören, vor Ungebildeten, Ignoranten, Verschwörungsideologen und Demokratiefeinden kapituliert“ habe. Der Ex-Außenminister wies darauf hin, dass die vernünftigen und bewährten Personen, die wüssten, was Ökonomie sei, die Regierung ständig gewarnt hätten. „Doch diese Regierung hat anstatt auf sie zu hören, sich dem Willen einer Gruppe von Idioten, Geschäftemachern und Profiteuren ergeben“. Die Türkei habe derzeit mit einer Regierung zu tun, die alle Vorkommnisse, die sich in der Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft ereigneten als ein Schauspiel begreife, so Davutoğlu weiter. Der 61-jährige Professor, der von 2014 bis 2016 auch Parteivorsitzender der AKP war und maßgeblich am Zustandekommen des Flüchtlingsdeals der Europäischen Union (EU) mit der Türkei beteiligt gewesen ist, sagte, dass die Wirtschaftskrise in der Türkei im Zusammenhang mit dem Wechsel vom Parlamentarismus in das Präsidialsystem zu sehen sei.

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– DEVA-Partei – Ali Babacan: Unser Wirtschaftsteam könnte Krise in drei Monaten lösen

Der Chef der in diesem Jahr gegründeten Partei für „Demokratie und Aufschwung” (DEVA), Ali Babacan, hat sich in der Sendung „Çalar Saat” („Wecker”) des türkischen Senders Fox TV zu der wirtschaftlichen und politischen Situation im Land geäußert.

Ali Babacan: Unser Wirtschaftsteam könnte Krise in drei Monaten lösen

DEVA-Partei
Ali Babacan: Unser Wirtschaftsteam könnte Krise in drei Monaten lösen

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Istanbul – Der Chef der in diesem Jahr gegründeten Partei für „Demokratie und Aufschwung” (DEVA), Ali Babacan, hat sich in der Sendung „Çalar Saat” („Wecker”) des türkischen Senders Fox TV zu der wirtschaftlichen und politischen Situation im Land geäußert. Der einstige Weggefährte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der im Juli 2019 aus der regierenden „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP) austrat und im März 2020 seine eigene Partei gründete, sagte: „Wir üben nicht nur Kritik. Wir weisen auch auf Lösungswege hin und empfehlen Therapieformen, die erforderlich sind. Als erfahrenes Team, das aus Experten besteht, entwerfen wir auch Rezepte, die wir verbreiten und teilen. Ein international erfahrenes Wirtschaftsteam gibt es allein bei der DEVA.“ Der ehemalige Außen- und Wirtschaftsminister Babacan unterstrich des Weiteren, dass es seiner eingeübten und aus Wirtschaftsexperten bestehenden Mannschaft in nur drei Monaten gelingen könne, jegliche wirtschaftlichen Krisen, egal in welcher Region der Welt, zu lösen. Die Lage in der Türkei sei nicht ausweglos: „Ehrliche und qualifizierte Kader, Vernunft, Wissenschaft, Konsultation und Dialog werden die Türkei wieder stark machen“, so der ehemalige Vize-Ministerpräsident. Babacan, der bei einer Morgensendung die Fragen des Fox-TV-Moderators İsmail Küçükkaya beantwortete, wies außerdem darauf hin, dass die türkische Bevölkerung die Wirtschaft als das dringendste Problem erachte. Die Regierung dagegen spreche davon, dass die Ökonomie floriere. „So etwas kann einfach nicht sein. So etwas verstärkt doch nur die Unsicherheit und das Misstrauen.” Die Probleme seien zwar groß, die Lösungen dagegen seien aber relativ einfach. „Vor der Corona-Pandemie war die Türkei sowieso schon in eine wirtschaftliche Krise gerutscht, die von ihr selbst verschuldet gewesen war”, sagte der 53-jährige studierte Ingenieur. Zudem machte der Vorsitzende der Partei für Demokratie und Aufschwung darauf aufmerksam, dass die Reserven der türkischen Zentralbank bereits vor der Pandemie erschöpft gewesen seien. Niemand brauche den Verantwortlichen draußen zu suchen, die Türkei werde derzeit einfach schlecht regiert, so der Wirtschaftsfachmann. Babacan sagte am Ende des TV-Interviews: „Ohne einen Regierungswechsel ist es nicht möglich, dass die Probleme in der Türkei gelöst werden können.“ Das Land brauche Investitionen. Der einzige und alleinige Weg der Entwicklung in der Türkei, erklärte Babacan, führe über Investitionen, Produktion und Export.

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– Neue Oppositionspartei – Türkei: Ali Babacans DEVA eröffnet neue Parteizentrale

Die neue Oppositionspartei Demokratie und Fortschritt (DEVA) des ehemaligen türkischen Finanzministers Ali Babacan eröffnete am Dienstag ihre neue Zentrale in der Hauptstadt Ankara.

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Namibia
Völkermord: Namibia lehnt Deutschlands Entschädigungangebot ab

Windhoek – Im Jahre 1904 erteilte der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika den Befehl, alle Stammesangehörigen der Herero zu töten. Bis 1908 wurden zwischen 65.000 und 80.000 Herero umgebracht, außerdem bis zu 20.000 Angehörige des Stammes der Nama. Zwischen 1885 und 1903 wurde ein Viertel des Landes der Herero und Nama mit Einverständnis der Kolonialbehörden von deutschen Siedlern enteignet. Frauen und Mädchen der Herero und Nama seien, ebenfalls von den Kolonialbehörden geduldet, von Siedlern vergewaltigt und der Bevölkerung Zwangsarbeit auferlegt worden.
Die namibische Regierung forderte bereits 2017 eine Entschädigungszahlung über 30 Milliarden Dollar von Deutschland. berichtete die Tageszeitung The Namibian mit Verweis auf Regierungsdokumente.
Das Angebot der Bundesregierung, dafür zehn Millionen Euro zu zahlen, hat die namibische Regierung erneut abgelehnt. Das Angebot sei weiter „nicht akzeptabel“, zitierten namibische Medien am Dienstag Präsident Hage Gottfried Geingobs Berater Alfredo Tjiurimo Hengari. Vertreter der Herero und Nama verlangen von der Bundesrepublik eine Entschuldigung für die begangenen Verbrechen sowie eine finanzielle Wiedergutmachung. „Wir begrüßen es, dass die namibische Regierung Deutschlands Vorschläge zurückgewiesen hat. Denn es ist eben keine bedingungslose Anerkennung und Entschuldigung für den Völkermord, wenn die Bundesregierung Verhandlungen mit den Vertretern der Ovaherero und Nama weiter ablehnt, Reparationszahlungen kategorisch ausschließt und stattdessen Maßnahmen der klassischen Entwicklungszusammenarbeit vorschlägt. Die dafür vorgesehene Summe von zehn Millionen Euro finden wir beleidigend, wenn man bedenkt, dass uns im Völkermord über die Mehrheit unserer Vorfahren hinaus auch unser gesamter Besitz an Land und Vieh genommen wurde“, zitiert die Tageszeitung Neues Deutschland Israel Kaunatjike, ein in Berlin lebender Herero und Sprecher des Bündnisses „Völkermord verjährt nicht!“. Man rücke die Schädel seiner Vorfahren unter fadenscheinigen Gründen nicht raus. Um die angebliche Minderwertigkeit der Afrikaner zu belegen, brachten die Deutschen aus ihrer damaligen Kolonie Schädel und Gebeine Einheimischer nach Berlin. Der Historiker Jürgen Zimmerer, der sich seit Jahren mit der Kolonialgeschichte befasst, geht davon aus, dass damals über 1000 menschliche Überreste nach Deutschland gelangten, deren Reste teilweise bis heute in Archiven, Magazinen und Kliniken lägen, berichtet Deutschlandradio Kultur. Die Geschichte der Schädel, das sei bis heute ein Trauma für ihr Volk, empört sich Ester Utjiua Muinjangue, Angehörige der Volksgruppe der Herero aus Namibia.
„Die deutsche Schutztruppe brachte die abgetrennten Köpfe zu den Herero-Frauen und zwang sie, sie zu reinigen, damit sie wie Eier fein säuberlich in Kartons nach Deutschland transportiert werden konnten, beschreibt Muinjangue. Es konnten die Köpfe ihrer Ehemänner, Brüder oder Schwestern sein.“

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– Völkermord an Herero und Nama – Herero-Sprecherin an Deutschland: „Werden wir anders behandelt, weil wir Afrikaner sind?“

Vertreter der Herero und Nama haben vor einem Gericht in New York Berufung gegen ein Urteil einer Richterin eingelegt, welches im März verkündet wurde.

Herero-Sprecherin an Deutschland: „Werden wir anders behandelt, weil wir Afrikaner sind?“
 

Türkisch-griechische Spannungen
Türkischer Botschafter: Geste des guten Willens wurde nicht erwidert

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Der türkische Botschafter zu Berlin, Ali Kemal Aydın, äußerte sich in einer Pressemitteilung zu den Spannungen mit Griechenland im Mittelmeer: Die seismischen Untersuchungen unseres Forschungsschiffes Oruç Reis, die im vergangenen Juli in den der UN gemeldeten Gebieten unseres Festlandsockels und den von der türkischen Regierung der TPAO in 2012 erteilten Lizenzgebieten geplant waren, wurde bekanntlich auf Anweisung von Präsident Erdoğan vorläufig eingestellt. Diese Geste des guten Willens, die wir auf Ersuchen Deutschlands und der EU zeigten und die darauf abzielte, der Diplomatie eine Chance zu geben und die Wege zum Dialog wiederzubeleben, wurde nicht erwidert. Griechenland hat mit dem Piraten-Abkommen mit Ägypten vom 6. August 2020 gezeigt, dass es keinen aufrichtigen und ehrlichen Dialog führt. Dieses Abkommen verstößt gegen die Festlandsockel der Türkei und Libyen im östlichen Mittelmeer. Angesichts dieser Entwicklung hat unser Forschungsschiff Oruç Reis seine zuvor geplante Tätigkeit heute aufgenommen. Es gibt keine rechtliche Grundlage für die Einwände Griechenlands gegen diese Aktivitäten. Wie bereits mehrfach festgestellt, stehen die griechischen Inseln in der Region, insbesondere Kastellorizo, die den Festlandsockel der Türkei beansprucht, im Widerspruch zum Grundsatz der Billigkeit, dem Hauptprinzip des Völkerrechts für die Abgrenzung der Seegrenzen. Da die Türkei wieder keine positive Reaktion auf ihre Geste des guten Willens erfahren hat, wird sie weiterhin ihre Rechte aus dem Völkerrecht ausüben und ihre geplanten Aktivitäten entschlossen fortsetzen. Die Seite, die die Spannungen im Mittelmeer verschärft, ist nicht die Türkei, sondern Griechenland. Es steht niemandem zu, die Türkei vom Mittelmeer auszuschließen, das jahrhundertelang unter türkischer Herrschaft stand. Diejenigen, die unter der Annahme handeln, dass sie „die alleinigen Eigentümer“ des Mittelmeers sind, werden eine große Enttäuschung erleben. Die Türkei verfügt über die Stärke und Entschlossenheit sowie die Mittel und Fähigkeiten, um böse Allianzen, die sich gegen sie selbst gebildet haben, zu zerstören. Andererseits beabsichtigt die türkische Militärpräsenz in dem Gebiet keineswegs eine Eskalation, sondern gewährleistet lediglich die Ausübung unseres Rechts auf legitime Selbstverteidigung, falls erforderlich. Eine militärische Intervention auf unser ziviles Schiff lassen wir selbstverständlich nicht zu.

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– Brüssel – Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei

In Reaktion auf die umstrittenen türkischen Erdgas-Erkundungen vor Zypern hat die EU-Staaten Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt.

Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei

Gelsenkirchen
Verdacht auf Ausplünderung: Assauer hatte fast kein Vermögen mehr

Der demenzkranke Rudi Assauer, der frühere Manager des FC Schalke 04, hatte am Ende seines Lebens fast kein Vermögen mehr. Das berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe. „Es sind derzeit gar keine flüssigen Mittel vorhanden“, schreibt Assauers Nachlasspfleger, ein Rechtsanwalt, der von einem Gericht eingesetzt wurde und jetzt das Erbe zu regeln hat. Viel spricht dafür, dass Rudi Assauer ausgeplündert wurde. Nach Informationen der ZEIT lag Assauers Vermögen im Jahr 2010 noch bei rund 2,3 Millionen Euro. Kurze Zeit später wurde er von seiner Tochter Bettina Michel zu sich nach Hause geholt und von ihr in der Ruhrgebietsstadt Herten bis zu seinem Tod im Februar 2019 gepflegt. Die Tochter Bettina Michel war offiziell seine Betreuerin. Außerdem hatte Assauer zwei Generalbevollmächtigte, die über seine Konten verfügen konnten: seine frühere Sekretärin Sabine Söldner und den Schönheitschirurgen Professor Heinz Bull, ein Freund Assauers. Nach Erkenntnissen des Nachlasspflegers hätten die beiden Bevollmächtigten Assauers Konten vor seinem Tod aufgelöst und 260.000 Euro bar abgehoben. Bettina Michel, Assauers Tochter, habe drei Immobilien verkauft, darunter seine Villa in Gelsenkirchen. Wo die Erlöse geblieben sind, ist unklar. Assauers finanzielle Lage war so prekär, dass ein Teil seiner gesetzlichen Rente vom Jahr 2015 an gepfändet wurde. Rund 300 Euro wurden monatlich einbehalten, um den Unterhalt an seine frühere Ehefrau Inge Assauer leisten zu können. Das Betreuungsgericht in Gelsenkirchen, das für Rudi Assauer zuständig war, verlangte von Bettina Michel eine aktuelle Aufstellung des Vermögens, aber die Tochter hielt das Gericht jahrelang hin. Als schließlich die Amtsrichterin die Geduld verlor, einen externen Betreuer für den Demenzkranken vorschlug und ihren persönlichen Besuch im Hause Michel ankündigte, war es für solche Maßnahmen zu spät: Assauer starb kurz vorher. Dubios ist, warum der Film über Rudi Assauer, der im Mai 2018 vor rund 25.000 zahlenden Zuschauern in der Schalker Arena vorgeführt wurde, angeblich keinen Gewinn abgeworfen hat. Für die Filmproduktion hatten Assauers Bevollmächtigte eine Firma gegründet und der gesamte Reinerlös sollte der Rudi-Assauer-Initiative Demenz und Gesellschaft zugutekommen. Bei der Initiative, die für das Thema Demenz um öffentliche Aufmerksamkeit wirbt, kam am Ende kein Geld an.

Glücksspiel
Online Casinos – wie seriös und legal sind sie?

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WERBUNG Seriöse Online Casinos werben in erster Linie mit festen Regeln. Dadurch werben Sie auch für ihre Legalität. Der Ansturm auf die Online-Anbieter im Internet ist groß. Sie präsentieren sich verantwortungsvoll und mit reiner Weste. Weltweit boomen die Anmeldungen in seriösen Online Casinos -auch in Deutschland. Wie legal ist Glücksspiel im Internet? Wie es ein seriöses Online Casino mit Fairness hält und mit welche Mythen aufgeräumt werden muss, zeigen die Vorteile des Online-Casinos auf. Der überwiegende Anteil von Glücksspiel-Anbietern befindet sich mit ihrem Firmensitz im Ausland. Regelungen der EU lassen diese Wirtschaftsfreiheit jetzt zu. Damit wurde es auch möglich, das Online Casino-Angebot EU-weit anzubieten. Diese Möglichkeit ist auch in Deutschland legal. Obwohl sich der Spieler immer noch in einer Grauzone des Rechts bewegt, droht ihm trotzdem keine strafrechtliche Verfolgung bei einer Teilnahme an einem Glücksspiel. Im Moment reguliert Schleswig-Holstein alleine das Spielen in Online Casinos. Ab Juli 2021 wird ein einheitlicher Glücksspiel-Staatsvertrag für alle deutschen Bundesländer rechtskräftig sein. Die Grauzone wird durch die einheitlichen Regulierungen der Länder aufgelöst. Es wird strengere Gesetze zum Schutz der Spieler geben und ein Limit für die Einzahlung (1000 Euro monatlich) festgesetzt. So behält der Spieler den finanziellen Überblick. Eine Aufsichtsbehörde wird eine Sperrdatei bundesweit betreuen, um Spieler mit problematischem Spielverhalten zu beobachten. Das Online Casino – wie seriös ist es? Im Kampf mit der Konkurrenz werben Online Anbieter mit riesigen Gewinnchancen und Jackpots. Ein seriöses Online Casino besitzt unterschiedliche Merkmale. Bedenkenlos sind die in Deutschland registrierten Anbieter, die nach deutschem Recht arbeiten. Spieler, die Online Casinos wählen, die eine Lizenz aus den EU-Nachbarländern besitzen, können ebenfalls vertrauen. Viele Unternehmen kooperieren mit Organisationen zur Datensicherheit oder zum Schutz der Spieler, um sich deutlicher von den Konkurrenten abzuheben. Diese Kooperation mit Testlaboren und renommierten Behörden gehören zu den Auflagen, die ein seriöses Online Casino erfüllen muss, um eine Lizenz für die Europäische Union zu erhalten. Durch die regelmäßige Kontrolle der Zufallszahlen-Generatoren wird die Fairness der Online-Spiele gewahrt. Die Anbieter werden auch bezüglich ihrer Auszahlungsraten geprüft und danach zertifiziert. Ein weiteres Merkmal eines seriösen Online Casinos ist ein Kundendienst, der erreichbar ist. Was bieten Online Casinos an Spielen an? Abseits der verschiedenen Online Automaten bieten die Internet-Casinos eine wirklich große Bandbreite an Tisch- und Kartenspielen an. Vor allem Black Jack und Roulette. Es werden auch Varianten angeboten, die in realen Casinos in dieser Version gar nicht existieren. Wie zum Beispiel Roulette als Double Ball, ein Spiel mit nicht nur einer, sondern gleich zwei Kugeln oder Pinball Roulette mit dem Prinzip eines Flipper-Automaten. Das Kartenspiel Blackjack ist ebenfalls in verschiedenen Versionen vertreten, wie zum Beispiel Pontoon (Siebzehn und Vier) oder als ausgefallene Spielversion in einer Deal oder No Deal Variante. Auch Poker oder Baccarat stehen zur Wahl. Es besteht beim Poker die Möglichkeit, Video Poker an einem Onlineautomaten, in einem separaten Poker-Raum gegen andere Mitspieler Online Poker zu spielen oder gegen einen virtuellen Dealer beim Casino Poker. Zudem werden Keno und Bingo Varianten oder Würfelspiele wie Craps oder Sic Bo angeboten, manchmal auch Arcade Games oder virtuelle Rubbel-Lose. Das Live-Casino als Highlight im seriösen Online Casino bietet für Spieler Würfel-, Karten- und Tisch-Spiele in der Live-Version. Dort trifft man auf echte Croupiers und Dealer und kann gegen sie in einem Live-Stream wetten – eine Kombination aus realer und virtueller Welt. Wie funktioniert die Ein- und Auszahlung von Geld im Online Casino? Im Vergleich zu den „realen“ Spielbanken ergibt sich ein weiterer Vorteil beim Online Casino. Es steht eine große Variation an Möglichkeiten der Bezahlung zur Verfügung. Neben der klassischen Kreditkarte werden weitere digitale und moderne Optionen angeboten, um den gewünschten Betrag auf das Spielerkonto einzuzahlen. Es besteht die Möglichkeit via Skrill oder Neteller (eWallets) Geld einzuzahlen. Auch mit Klarna oder Trusty, den Instant Banking Anbietern oder mit anonymen Prepaid Karten können Geldtransaktionen durchgeführt werden (Neosurf oder Paysafecard), ohne dass die Bankdaten angegeben werden müssen. Allerdings wird bei der Auszahlung des Gewinns ein Bankkonto notwendig. Es ist deshalb empfehlenswert, sich bezüglich Ein- und Auszahlung auf einen einzigen verlässlichen Zahlungsdienst festzulegen. Ein seriöses Online Casino ist verpflichtet, die Kunden-Identität wegen Geldwäsche nachzuprüfen. Kann das Smartphone zum Spielen im Online Casino genutzt werden? Natürlich ist es möglich in vielen Online Casinos auch mobil am Smartphone zu spielen. Die meisten lassen sich über den Browser spielen und es muss nicht zwingend eine App heruntergeladen werden. Eine Einzahlung über das Handy ist heute schon Standard, so hat man seine Spiel-Favoriten unterwegs immer dabei.

Glücksspiel
Zamsino wird zum größten kostenlosen Casino Guide

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WERBUNG Spielautomaten sind eines der beliebtesten Online Casino Spiele, und es gibt sie in einer Vielzahl von Themen, Spielverläufen und Gewinnlinien. Da es Tausende von Online-Slot-Sites gibt, kann es eine Herausforderung sein, die besten auszuwählen, die Ihnen das beste Spielerlebnis bieten können. Sie müssen Faktoren wie die in der Casino-Bibliothek verfügbaren Spiele, die beste Boni ohne Einzahlung bei Zamsino, sowie die vom Casino unterstützten Banking-Optionen berücksichtigen. Aus diesem Grund werden wir in diesem Artikel einige Vorteile der Nutzung von deutschen Casinos, wie Gambla Casinos erläutern. Das erste, was bei der Auswahl eines Casinos immer zu beachten ist, ist zu prüfen, ob das Casino registriert und lizenziert ist. Warum benötigt der Spieler ein Casino Guide? Damit Sie nicht betrogen werden. Die meisten deutschen Spielautomatenbetreiber arbeiten mit Lizenzen von Top-Spielbehörden wie der UK Gambling Commission und der Malta Gaming Authority. Darüber hinaus setzen sie auch unabhängige Prüfer ein, um zu gewährleisten, dass die von ihnen angebotenen Spiele fair sind und dass jeder Spieler die gleichen Gewinnchancen hat. Die Spielautomaten-Websites akzeptieren sowohl Spieler aus Deutschland als auch aus mehreren anderen Ländern der Welt. Dies macht sie zu einer guten Wahl sowohl für neue als auch für professionelle Slot-Spieler. Des Weiteren werden im Guide dem Spieler auch mehrere Willkommensboni vorgestellt und angeboten. Was ist ein Casino Bonus? Casino-Boni sind Aktionen, mit denen Sie in einigen der weltbesten Online-Casinos Freigeld oder Gratisdrehungen verdienen können. Boni sind auch eine beliebte Methode, um Kunden anzulocken, die die Online Casinos in den letzten Jahren sehr aktiv eingesetzt haben. Die meisten dieser Boni bestehen aus Geschenken, die die Casinos neuen (oder ständigen) Benutzern machen und die oft an andere Bedingungen geknüpft sind. Darüber hinaus neigen die Casinos dazu, eine Vielzahl von Boni anzubieten. Es hängt alles davon ab, welches Angebot Ihnen unterbreitet wird, aber in den meisten Fällen werden neue Benutzer in den Online Casinos mit der Möglichkeit willkommen geheißen, an den virtuellen Maschinen zu spielen. Bevor Sie Ihre Einnahmen aus dem Online Casino abheben können, müssen Sie wahrscheinlich vorher ein paar Ihrer eigenen Euros ausgeben. Dies ist eine Methode, die das Casino anwendet, um sicherzustellen, dass Sie sich auf seiner Website engagieren, aber es bedeutet auch, dass Sie die Einnahmen aus Ihrem Bonus verlieren könnten, bevor Sie ihn abheben können. Ein VIP Programm kann deswegen auch von Vorteil sein. Die Bedeutung von VIP-Programmen In einem Online Casino zu spielen ist nicht nur eine Möglichkeit der Wahl; es ist auch eine Möglichkeit für die Benutzer, einen Teil ihrer Zeit und ihres Geldes auf einer einzigen Website zu investieren. In vielen Fällen verlieren Spieler viel Geld, wenn sie online spielen. Wenn Sie Mitglied eines VIP-Programms sind, ist es nicht so wichtig oder sogar so schlimm, wenn Sie beim Online-Spielen Geld verlieren. Wann immer Sie ein Online Casino besuchen, werden Sie mit einer Fülle von Belohnungen begrüßt, die Sie beanspruchen können, sobald Sie sich im Casino registrieren. Es gibt jedoch noch viele andere Arten von Boni, die Sie im Laufe der Zeit in dem Casino Ihrer Wahl beanspruchen können. VIP-Boni gehören in der Regel zu den lukrativsten und fairsten auf jeder Website, aber sie sind am schwersten zu beanspruchen. In jedem Fall bieten VIP-Programme den Spielern einen Grund, lange Zeit im selben Online-Casino zu spielen. Je mehr Zeit und Geld sie in einem bestimmten Casino ausgeben, desto höher sind ihre Chancen, Belohnungen von Weltklasse zu erhalten. Dies sind die Hauptgründe, warum Online-Casinos VIP-Boni anbieten und warum wir sie für so gut halten. Der erste und wichtigste Grund, warum wir VIP-Belohnungen lieben, ist, dass sie Sie ermutigen, weiterhin im selben Casino zu spielen. Wenn Sie ein Online Casino finden, das Ihnen gefällt, sollte es für Sie keinen Grund geben, es zu verlassen. Wenn es jedoch auch keinen Anreiz für Sie gibt, zu bleiben, können Sie sich genauso gut nach einer anderen Website umsehen, die Ihnen bessere Belohnungen bietet. Online Casinos, die ihren Spielern ein VIP-System von Weltklasse bieten, haben in der Regel einige der treuesten Kunden der Welt. Aber das ist nur natürlich; jeder liebt es, seinen gerechten Anteil an Belohnungen zu bekommen. Wenn Sie sehen, dass Sie in einem Online-Casino Geld gewinnen und die Website Ihnen obendrein noch mehr Gratisprämien gewährt, werden Sie dort bleiben wollen!

Corona-Krise
Deutschland hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf

Berlin – Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Türkei teilweise aufgehoben. Das Auswärtige Amt teilte am Dienstag in ihren Reisehinweisen mit, dass die Warnung vor touristischen Reisen in die Provinzen Izmir, Aydin, Antalya und Mugla aufgehoben wird. Wie Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer berichten, ist die Grundlage eine Vereinbarung mit der türkischen Regierung über sicheren Reiseverkehr in der Corona-Pandemie. Bei den vier Provinzen handelt es sich um Urlaubsregionen. Die Reisewarnung für die Türkei galt eigentlich noch bis zum 31. August. Wie ZDF berichtet, betonte das Auswärtige Amt, dass es die Reisewarnung „unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts“ aufgehoben habe. Unter anderem beinhalte dieses verpflichtende Antikörpertests für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland.
(Screenshot/Twitter)
Das Auswärtige Amt teilt hierzu mit:

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt. Hiervon ausgenommen sind die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts.

Dieses beinhaltet u.a. eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten von umgerechnet 15,- Euro in einem zertifizierten Labor bzw. 30,- Euro am Flughafen müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne bzw. in ärztliche Behandlung begeben.

Auch jenseits der vorgenannten vier Provinzen verlangt die Türkei von sämtlichen Personen, die aus der Türkei nach Deutschland zurückreisen, unabhängig vom Reiseweg ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, und wird dies bei der Ausreise aus der Türkei kontrollieren.

Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran. Das Einreiseverbot für deutsche Staatsangehörige wurde am 11. Juni 2020 aufgehoben. Bei Einreise in die Türkei werden u.a. Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren COVID-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, z. B. ein PCR-Test.

Für innertürkische Flüge, Zug- und Busfahrten ist bei der Reservierung ein Genehmigungscode („HES-Code“) erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Unternehmen.

Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht; in vielen Städten (u.a. Istanbul, Ankara, Izmir und in Teilen von Antalya) auch überall im öffentlichen Raum. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet.

  • Halten Sie sich bei Aufenthalten in der Türkei unbedingt an die geltenden Hygienemaßnahmen und lassen Sie sich vor Rückreise unbedingt testen.
  • Verfolgen Sie die Webseite der deutschen Vertretungen in der Türkei.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.