Corona-Krise
McDonald’s Deutschland Chef empfiehlt Reduzierung der Mehrwertsteuer

Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender McDonald's Deutschland, hat sich heute gegenüber der Magdeburger Volksstimme für eine Senkung der Mehrwertsteuer in der Restaurantbranche geäußert.

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München – Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender McDonald’s Deutschland, hat sich heute gegenüber der Magdeburger Volksstimme wie folgt geäußert im Hinblick auf die Entscheidung von Bund und Länder, Restaurants im Grundsatz weiterhin geschlossen zu halten:

„Ich kann die Entscheidung der Politik nachvollziehen, auch wenn es uns in der Gastronomie natürlich sehr wehtut. Das gilt natürlich auch für McDonald’s und seine Franchise-Nehmer, die als selbstständige Unternehmer vor Ort die Auswirkungen sehr massiv spüren. Aber letztlich geht es hier um Gesundheit und auch Menschenleben. Allerdings braucht es auch eine erfolgreiche Wirtschaft für die Finanzierung eines starken Gesundheitssystems.

Im Übrigen finde ich, dass Deutschland die Krise wirklich sehr gut meistert. Wenn ich sehe und höre was teilweise in anderen Ländern passiert, dann können wir stolz darauf sein wie gut wir hier aufgestellt sind. Auch die schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe durch Kreditvergabe an speziell kleine Betriebe ist immens wertvoll.

Wichtig ist hier aber auch bereits jetzt der Blick nach vorne. Wir wollen ja gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dafür braucht es auch Lösungen, wie man die aufgenommenen Kredite zurückzahlen kann. Restaurants, die vor der Krise nur mit Mühe Profite erzielen konnten, sich jetzt mit zusätzlichen Krediten über Wasser halten, werden es nach der Krise sehr schwer haben.

Ich empfehle deshalb dringend der Politik zum Erhalt einer breit gefächerten Gastronomielandschaft, die Mehrwertsteuer für die nächsten 5 Jahre auf einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 7% festzulegen.

Das würde Optimismus schaffen. Und nur ein optimistischer Unternehmer wird mit Zuversicht viele Mitarbeiter in Lohn und Brot bringen.“

Hintergrund

McDonald’s Deutschland und seine Franchise-Nehmer beschäftigen in rund 1.500 Restaurants und in den Haupt- und Regionalverwaltungen insgesamt mehr als 60.000 Mitarbeiter. Die etwa 230 Franchise-Nehmern agieren dabei als eigenständige Unternehmer.

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