Ankara/Belgrad – Nach Ländern wie die Ukraine, Moldawien oder Georgien, soll für türkische Staatsbürger demnächst auch nach Serbien passfreies Reisen möglich werden.
Bereits seit 2010 konnten die Bürger beider Länder die Staatsgrenzen mit einem Reisepass überschreiten, ohne ein Visum zu benötigen. Künftig sollen türkische und serbische Staatsangehörige nun auch ohne Reisepass mit einem gültigen biometrischen Ausweis in das jeweils andere Land einreisen können. Mit der neuen Vereinbarung soll der Personen- und Warenverkehr erleichtert werden, heißt es in Erklärungen der Regierungen.
Die türkische Fluggesellschaft AnadoluJet hat kürzlich Flüge von Ankara in die serbische Hauptstadt Belgrad aufgenommen, während auch Turkish Airlines seine Flüge von Istanbul in die Balkanstadt erhöht hat.
Serbien und die Türkei haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Abkommen zum Ausbau ihrer Beziehungen in verschiedenen Bereichen, von der Verteidigung bis zur Wirtschaft, unterzeichnet. Belgrad hat auch seine Absicht bekräftigt, die türkischen Bayraktar TB2-Kampfdrohnen zu kaufen.
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Serbiens Präsident Vucic: „Türkei ist eine der bedeutendsten Mächte der Welt“
Der türkische Präsident traf am Freitag in der türkischen Metropole Istanbul mit seinem serbischen Amtskollegen zusammen.
Im Jahr 2021 wurden rund 131 600 Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland eingebürgert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fanden damit rund 21 700 oder 20 % mehr Einbürgerungen statt als im Vorjahr.
Einbürgerungen syrischer Staatsangehöriger fast verdreifacht
Dieser Anstieg ist gut zur Hälfte auf die hohe Zahl an Einbürgerungen von Syrerinnen und Syrern zurückzuführen. Im Jahr 2021 wurden 19 100 syrische Staatsangehörige eingebürgert, das waren fast dreimal so viele wie noch im Jahr 2020. Neben Syrerinnen und Syrern ließen sich am häufigsten türkische (12 200), rumänische (6 900), polnische (5 500) und italienische (5 000) Staatsangehörige einbürgern. Insgesamt wurden Menschen mit 173 unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten in Deutschland eingebürgert. Jede vierte Person hatte die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates.
Höchststand bei vorzeitigen Einbürgerungen wegen besonderer Integrationsleistungen
Die hohe Zahl der Einbürgerungen von Syrerinnen und Syrern steht im Zusammenhang mit der Zuwanderung von syrischen Schutzsuchenden in den Jahren 2014 bis 2016, die mittlerweile immer häufiger die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. Hierzu zählen unter anderem ausreichende Sprachkenntnisse, ein gesicherter Lebensunterhalt und in der Regel auch eine Mindestaufenthaltsdauer von acht Jahren. Die große Mehrheit (81 %) der 2021 eingebürgerten Syrerinnen und Syrer hielt sich allerdings noch keine acht Jahre in Deutschland auf. Durchschnittlich betrug die Aufenthaltsdauer 6,5 Jahre.
Wer sich bereits nach sechs Jahren Aufenthalt einbürgern lassen möchte, kann dies über besondere Integrationsleistungen erreichen. Hierzu zählen beispielsweise besonders gute Sprachkenntnisse, schulische oder berufliche Leistungen aber auch bürgerschaftliches Engagement. Familienmitglieder können in diesen Fällen ohne Mindestaufenthaltsdauer miteingebürgert werden. Mit insgesamt knapp 12 400 Fällen markiert 2021 den bisherigen Höchststand an vorzeitigen Einbürgerungen wegen besonderer Integrationsleistungen. Darunter machten 5 400 Syrerinnen und Syrer (43 %) die am häufigsten vertretene Staatsangehörigkeit aus.
Auch 2022 mit vielen Einbürgerungen von Syrerinnen und Syrern zu rechnen
Auch für das Jahr 2022 ist mit steigenden Zahlen bei Einbürgerungen von syrischen Staatsangehörigen zu rechnen. Anfang 2021 lebten 105 000 syrische Staatsangehörige mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens sechs Jahren in Deutschland. Anfang 2022 waren es mit 449 000 mehr als viermal so viele.
Methodische Hinweise:
Einbürgerungen mit verkürzter Mindestaufenthaltsdauer von sechs Jahren erfolgen auf Grundlage von § 10 Absatz 3 Satz 2 Staatsangehörigkeitsgesetz.
Die amtliche Einbürgerungsstatistik erhebt die Zahl der im Berichtsjahr abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren, das heißt die Zahl der ausgehändigten Einbürgerungsurkunden. Je nach Bearbeitungsdauer kann die Zahl der im Berichtsjahr gestellten Einbürgerungsanträge von der Zahl der Einbürgerungen abweichen.
Im Berichtsjahr 2021 fallen deutliche Nachholeffekte bei Einbürgerungen im Ausland auf. Diese sind von 2 600 im Vorjahr auf 7 900 gestiegen. Diese Entwicklung spiegelt in erster Linie ein Aufholen bei der Aushändigung von Einbürgerungsurkunden aus den Vorjahren durch die deutschen Auslandsvertretungen wider.
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Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel
Erst vor wenigen Tagen erklärte der griechische Außenminister Nikos Dendias in Richtung Recep Tayyip Erdogan, dass die Tage von Sultan Süleyman dem Prächtigen vorbei seien und mit ihm die Vision von eroberten Ländern, die der türkische Präsident so fest im Griff zu haben scheine.
Fast zeitgleich erklärte Erdogans Koalitionspartner Devlet Bahceli, Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis verhalte sich wie seine Vorfahren, dass er sich erlaube, zur Marionette ausländischer Mächte zu werden und sich dabei Mut antrinke. Bahceli warf dem griechischen Ministerpräsidenten auch vor, „ein Klima des Konflikts zu schaffen“. Bahceli beschuldigte den griechischen Premierminister im Grunde, an demselben Syndrom wie Venizelos zu leiden. Dieser habe die schrecklichen Folgen des Feldzugs in Kleinasien für die Griechen und den griechischen Staat zu verantworten, woran sie heute noch nagen würden.
Eleftherios Venizelos (†23. August 1864), der ehemalige griechische Premierminister, hatte sich angesichts der Lage des zerfallenden Osmanischen Reiches sehr viel Mut angetrunken und angestachelt von den Westmächten, einen Feldzug gestartet. 1923 saß aber Venizelos mit am Tisch, um den Vertrag von Lausanne zu unterschreiben. Inmitten des internationalen Aufgebots war Venizelos aber nur noch eine Bauernfigur, wie es der Mannheimer Historiker Heinz. A. Richter beschreibt: „Das geschlagene Griechenland war in dem bevorstehenden diplomatischen Schachspiel kaum mehr als eine Bauernfigur, der man Opfer abverlangen konnte.“
Wenn man die historischen Referenzen aus der aktuellen Gleichung der griechisch-türkischen Beziehungen herausnimmt, bleibt ein Element übrig, dass die jüngste Krise zwischen den beiden Ländern definiert: die verbale Unterstützung, die von den USA, Frankreich und schließlich Deutschland kommt.
Für Ankara ist natürlich die Schützenhilfe aus Washington das Maß aller Dinge, und nicht Athen oder irgendein europäisches Land selbst. Die groteske Haltung von US-Präsident Joe Biden gegenüber Erdogan ist in der Tat beispiellos, denn während der Amtszeit von Barack Obama und Donald Trump mag es Probleme gegeben haben, aber nie ein solches Maß an Entfremdung.
Diese Entwicklung freut Athen natürlich sehr. Die ernste Lage, in der Griechenland aber steckt, ist, dass die Türkei den Druck auf Athen auf unterschiedlichste Weise erhöhen kann, um nicht erst gegen die USA anzutreten. Das heißt, der Stellvertreterkonflikt würde Athen selbst hart treffen, während die USA sich gekonnt aus der Affäre ziehen würden.
Mitsotakis hat wiederholt davor gewarnt, dass die Reaktion Griechenlands „überwältigend“ sein werde, wenn die Türkei sich zu einem militärischen Vorgehen gegen die umstrittenen ägäischen Inseln entschließe – und dies einen totalen Krieg bedeuten könnte. Offensichtlich fühlt sich Athen wie in Texas, wo nicht das Gesetz herrscht, sondern der rauchende Colt.
Athen hat sich mit diesen ausufernden verbalen Attacken und Drohungen ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Ankara hat es aber nicht nötig, hier mitzuziehen. Sie müsste lediglich die Vereinten Nationen anrufen und Griechenland beschuldigen, gegen den Vertrag von Lausanne und Paris zu verstoßen. Schon alleine das würde den Ruf Athens schädigen. Mehr noch: Mitsotakis müsste sich gegenüber dem eigenen Volk rechtfertigen, wie die „verrückten Türken“ auf so eine Schnapsidee kommen konnten, die Athen diplomatisch schwach aussehen lässt.
Allerdings sollte Athen sich auch daran erinnern, dass das Paradigma des „verrückten Türken“ keine Beleidigung, sondern ein Symbol der Tapferkeit der Türken über Generationen hinweg ist. Man sollte daher ihre Geduld nicht über die Maße strapazieren.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar
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Griechenland begeht mit der Remilitarisierung der ostägäischen Inseln seit Jahrzehnten Rechtsbruch, weil die Verträge von Lausanne und Paris eine Demilitarisierung dieser Inseln vorsehen.
Ein Gastbeitrag von Maryam Samadova
Die alte Geschichte von Schuscha, der Wiege der Musik und der Kultur Aserbaidschans, spiegelt sich in vielen in- und ausländischen Quellen und wissenschaftlichen Studien wider. Dieses Dokumentationsmaterial, das ich Ihnen vorstelle, zeigt die Geschichte von Schuscha, seine religiösen Denkmäler und Kultstätten, die so alt sind wie die Stadt selbst.
Die ältesten dieser Denkmäler sind die historischen Moscheen mit zwei Minaretten, die heute als „Yukhari Govhar Agha Moschee“ (Obere Govhar Agha Moschee) und „Aschagi Gokhar-aga Moschee“ (Untere Govhar Agha Moschee) bekannt sind und in die Liste der seltenen architektonischen Perlen des islamischen Ostens aufgenommen wurden.
Die „Yukhari Govhar Agha Moschee“ (Obere Govhar Agha Moschee)
Zunächst sollte jedoch betont werden, dass der Karabach-Khan Panahali Khan, als er zu Beginn des 18. Jahrhunderts – im Jahr 1752 – mit dem Bau der Stadt Schuscha begann, dem Bau von Gotteshäusern – Moscheen und Kirchen – besondere Aufmerksamkeit schenkte.
Ein weiterer Punkt, den wir über die Geschichte dieser beiden alten Moscheen in Schuscha wissen und in Erinnerung behalten sollten, ist die Frage, wer ihnen den Namen „Govhar aga“ gab und warum sie mit diesem Namen unsterblich gemacht wurden.
Govhar aga – der vollständige und richtige Name ist Govharnisa bayim
Tochter des dritten Khan des Khanat Karabach – Ibrahimkhalil Khan Javanschir
wurde 1790 in Schuscha geboren
in ihrer Jugend zeichnete sie sich durch ihre Schönheit und ihren scharfen Verstand aus
im Alter von 16 Jahren wurde sie mit Jafargulu Khan Choyski verheiratet, einem berühmten Scheki Khan, der wegen seines Mutes und seiner Tapferkeit den Beinamen „Batmanqilinc“ (Mächtiges Schwert) erhielt;
Kurz nach ihrem Umzug nach Scheki verlor sie ihren Mann und kehrte 1814 nach Schuscha zurück
sie widmete den Rest ihres Lebens dem religiösen Dienst, der Bildung und der Wohltätigkeit
Dank ihrer Großzügigkeit, Erleuchtung und Wohltätigkeit erlangte sie nicht nur in Schuscha, sondern in der gesamten Region Karabach großes Ansehen
Neben ihrer aufklärerischen und wohltätigen Tätigkeit widmete Govharnisa den Gotteshäusern in Schuscha besondere Aufmerksamkeit. Sie baute zweistöckige, hohe Moscheen mit getrennten Hallen für Frauen und Männer an der Stelle von zwei kleinen Moscheen, die ihre Vorfahren hinterlassen hatten.
Diese aus natürlichen Baumaterialien errichteten Moscheen mit Altären, Kellergeschoss und Minaretten, die mit dem alten, zu Karabach gehörenden „Guldeste“-Ornament („Blumenstrauß“) verziert sind, sind von besonderer Bedeutung für die Architekturgeschichte von Schuscha und Karabach im Allgemeinen.
Von vielen anderen Gotteshäusern wie der Julfalar-Moschee, der Haji Yusifli-Moschee, der Kocharli-Moschee, der Mamay-Moschee, der Mardinli-Moschee, der Guyulug-Moschee, der Saatly-Moschee, der Seyidli-Moschee, der Chol Qala-Moschee, der Khoja Marjanly-Moschee und der Taza Mahalla-Moschee, die in jedem der 17 Stadtteile von Schuscha errichtet wurden, sind bis heute Überreste erhalten.
Die Gravuren der Decken und Wände, Säulen und Minarette der meisten dieser Moscheen, die von dem berühmten Architekten seiner Zeit, Karbala Safikhan Garabagi, entworfen wurden, stammen von dem berühmten Graveur Karbala Safarali.
Bereits 1752 gab es in Schuscha religiöse Schulen, in denen vor allem Jugendliche die Grundlagen des Islam, die arabische Sprache, die Auslegung des Heiligen Koran und das perfekte Studium der Koranrezitation erlernten. Die alten heiligen Stätten der Stadt wie die Hazrat-Ali-Höhle, der Heilungsschrein von Hazrat Abbas, die Saqqakhana- und Pirgah-Schreine, das Grab von Seyid Mirfasih, der Schrein von Mir Mehdi Agha und der Schrein von Gasim Agha sind für Muslime aus verschiedenen Regionen Aserbaidschans zu einem heiligen Ort des Glaubens geworden.
Im Laufe der Geschichte wurden neben den muslimischen Tempeln in Schuscha auch die alten albanischen Tempel mit Respekt und Ehrfurcht behandelt. Die alten albanisch-christlichen Tempel, die als Gazanchi-Kirche, Grüne Kirche und Gala-Kirche bekannt sind, standen immer unter dem Schutz des aserbaidschanischen Staates.
Interessante Fakten finden sich auch in den Memoiren und Geschichten, die über die religiösen Persönlichkeiten und Seyid-Mullahs von Schuscha geschrieben wurden. Von besonderem Interesse ist der berühmte Dialog, der 1918 zwischen Nuru Pascha, einem türkischen General, dem Befehlshaber der kaukasischen islamischen Armee, und dem Mullah einer der Moscheen der Stadt stattfand.
Die Geschichte besagt, dass Nuru Pascha während seines Aufenthalts in Schuscha die Moschee betrat, nachdem er den Adhān (islamischer Gebetsruf) aus der Ferne hörte. Er machte sich mit dem Mullah der Moschee bekannt , drückte ihm eine Handvoll Goldmünzen in die Hand und sagte:
„Wenn du mit mir nach Istanbul kommst, werde ich dir doppelt so viele Goldmünzen pro Monat zahlen. In Istanbul leben Vertreter vieler Nationalitäten. Wer diesen Adhān, den du rezitierst, hört, wird Muslim.“
Auf den Vorschlag von Nuru Pascha antwortet der Mullah:
„Vielen Dank, Pascha. Ich würde Ihr Angebot gerne annehmen, aber ich fürchte, dass ich Sie enttäuschen werde“, sagt er. Nuru Pascha fragte den Mullah nach dem Grund für die Ablehnung. Der Geistliche antwortete:
Es ist Schuscha, dass mir diese Stimme gegeben hat… Es ist ihre Luft, ihr Wasser, ihre Erde, die mich so singen lässt … Ich glaube nicht, dass meine Stimme so bleiben wird, wie sie ist, wenn ich dieses Land verlasse.
Die Landschaften von Schuscha
Viele Jahre lang hat die perfide armenische Lobby, die die ganze Welt wie ein Spinnennetz umsponnen hat, wohldurchdachte Gebietsansprüche erhoben, systematisch eine aggressive Politik der „Armenisierung“ betrieben, mehr als ein Jahrhundert lang das Land des alten Karabachs teilweise besetzt, die örtliche Bevölkerung Massenvertreibungen und Gräueltaten ausgesetzt und Kulturdenkmäler, Moscheen und Koranschulen zerstört.
Am 8. November 2020 wurde dank des entschlossenen Willens des siegreichen Oberbefehlshabers Ilham Aliyew und der tapferen aserbaidschanischen Armee das Herz von Karabach, die Stadt Schuscha – die Wiege der Mugham und Gazellen – von der Besetzung befreit… Jabrayil, Fuzuli, Zangilan, Gubadli, Aghdam, Kalbajar, Lachin und schließlich … wurde das heilige Schuscha mit seiner aserbaidschanischen Heimat wiedervereint … Die alte Stadt begann zu atmen und zu blühen …
Bau- und Renovierungsarbeiten in Schuscha
Heute ist das heimatliche Schuscha – die Wiege der antiken Musik und Kultur Aserbaidschans – in ein Zentrum verwandelt worden, in dem internationale Kulturveranstaltungen, Musik-, Poesie- und kulinarische Festivals abgehalten werden; historische Denkmäler und Tempel verblüffen die Welt mit ihrer geheimnisvollen Schönheit.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Das Leben der Khanstochter, Dichterin und Mäzenin Churschidbanu Natawan veranschaulicht das Potenzial aserbaidschanischer Frauen am Beginn der Moderne und bietet ein Panorama der Geschichte Karabachs.
Izmir – In einer Rede zum Abschluss des Militärmanövers EFES 2022 an der Ägäisküste forderte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan von Griechenland, die Inseln in der Ägäis zu entmilitarisieren. Griechenland solle aufhören, Inseln mit nichtmilitärischem Status zu bewaffnen, so Erdoğan. Er warf Griechenland zudem vor, sich nicht an internationale Verträge zu halten
„Einige griechische Politiker, die von der Realität abgekoppelt sind und der Logik und dem Gesetz widersprechen, versuchen, mit Worten und Taten relevant zu bleiben. Diejenigen, die die Ressourcen, die Energie und die Zeit ihres Landes mit Träumen verschwenden, die sie sich niemals leisten können, werden mit Sicherheit vor der Geschichte zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte der türkische Staatschef. Die Türkei hat die Aufrüstung Athens als Verschwendung von Ressourcen bezeichnet, die sich Griechenland nicht leisten könne.
„Bei dieser Gelegenheit fordern wir Griechenland erneut auf, die Militarisierung der (Ägäis-)Inseln mit nicht-militärischem Status zu stoppen und im Einklang mit internationalen Vereinbarungen zu handeln“, sagte er und betonte: „Ich scherze nicht, ich meine es ernst.“
„Die Türkei verletzt weder die Rechte anderer, noch lässt sie zu, dass jemand ihre Rechte verletzt“
Erdogan:
„Als Verbündeter, der innerhalb der NATO in jeder Hinsicht den höchsten Preis gezahlt hat, haben wir gegenüber den Provokationen Griechenlands, das in den letzten zwei Jahren noch nicht einmal auf unsere Einladungen zu Treffen mit Militärdelegationen reagiert hat, einen kühlen Kopf bewahrt. Wir stellen jedoch fest, dass unsere Geduld und Gelassenheit von unserem Gegenüber missverstanden worden ist. Die Türkei verletzt weder die Rechte oder das Recht anderer, noch lässt sie zu, dass jemand ihre eigenen Rechte verletzt.„
Die Türkei und Griechenland streiten sich seit Jahrzehnten um Gebietsansprüche in der Ägäis. Laut der Türkei habe Griechenland nach den 2 Weltkriegen die Hoheitsrechte über bestimmte Inseln nur unter der Bedingung erhalten, dass auf ihnen kein Militär stationiert werde.
EFES-2022
EFES-2022, die größte gemeinsame Übung der türkischen Streitkräfte in der Ägäis, wurde am Donnerstag beendet. An der abschließenden Zeremonie nahmen neben Erdogan auch der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar, der libysche Premierminister und Verteidigungsminister Abdul Hamid al-Dbeibeh, die Verteidigungsminister von Aserbaidschan, Gambia, Kamerun, Katar, Kirgisistan, Kosovo und Ruanda sowie die Generalstabschefs von Bosnien und Herzegowina, Äthiopien, Kasachstan, Libyen, Ungarn und Pakistan teil.
In seiner Rede dankte Erdoğan allen, die zu der Übung beigetragen haben, die seit dem 20. Mai unter Beteiligung von fast 10 000 Militärangehörigen aus 37 Ländern durchgeführt wurde, und sagte:
„Ich glaube, dass die Waffen, Fahrzeuge und Systeme unserer Verteidigungsindustrie zeigen, wie weit unser Land in diesem Bereich gekommen ist. Wir sind ein Land, das alle seine Mittel und Fähigkeiten in der Verteidigungsindustrie gerne mit seinen Freunden und Verbündeten teilt. Solche Beispiele der Zusammenarbeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, während die Welt einen tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess in politischer, wirtschaftlicher, militärischer und sozialer Hinsicht durchläuft.“
Izmir – Der türkische Präsident hat am Donnerstag bekräftigt, dass die nächsten Parlamentswahlen pünktlich Mitte Juni nächsten Jahres und nicht früher stattfinden werden, und damit alle Spekulationen über vorgezogene Wahlen beendet.
In seiner Rede auf der Tagung des Provinzbeirats AKP in der ägäischen Provinz Izmir kündigte Recep Tayyip Erdogan außerdem an, dass er bei den Wahlen im nächsten Jahr eine weitere Amtszeit anstreben werde.
„Der Kandidat der Volksallianz für die Präsidentschaftswahlen ist Recep Tayyip Erdogan“, sagte er und bezog sich dabei auf das Abstimmungs- und Wahlbündnis zwischen der AK-Partei und der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag.
Im Juni 2023 finden in der Türkei landesweite Wahlen statt, bei denen die Wählerinnen und Wähler den Präsidenten und alle 600 Abgeordneten des Parlaments wählen werden.
Der Präsident und die Abgeordneten des Parlaments werden für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt, wobei der Präsident auch die Möglichkeit hat, vorgezogene Neuwahlen auszurufen.
2017 beschlossen die türkischen Wähler, von einem parlamentarischen System zu einem exekutiven Präsidialsystem überzugehen. Nachdem er seit 2003 Ministerpräsident war, übernahm Erdogan 2014 das Präsidentenamt. Nach dem neuen System sind die Amtszeiten der Präsidenten auf zwei volle Legislaturperioden begrenzt.
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„Mehr als sechs Millionen unserer jungen Menschen werden bei den Wahlen 2023 zum ersten Mal wählen“, so Recep Tayyip Erdogan.
Berlin – In Berlin raste in den späten Vormittagsstunden ein Deutsch-Armenier mit einem Auto in eine Menschenmenge. Eine Lehrerin erliegt dabei ihren schweren Verletzungen, 14 Schüler werden zum Teil schwer verletzt. Polizeiangaben zufolge wurden im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ entdeckt. Medien berichteten zuerst zudem von einem Bekennerschreiben, dies wurde von Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) jedoch dementiert.
Die Lage in Berlin-Charlottenburg ist auch nach Stunden unklar. Ein 29-Jähriger Deutsch-Armenier namens Gor H. raste mit einem silbernen Renault Clio nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm auf eine Menschenmenge zu. Passanten konnten den Fahrer festhalten, bis die Polizei kam. Er habe dabei einen wirren Eindruck hinterlassen.
Von einer Unfallstelle kann aber kaum die Rede sein. Es ist vielmehr eine Schneise der Verwüstung. Mehr als 200 m wurde der Clio an der Kreuzung zwischen Tauentzienstraße und Rankestraße im Stadtteil Charlottenburg zunächst auf einem Gehweg gelenkt, bevor es in ein Schaufenster eines Geschäfts raste.
Unter den Trümmern lagen danach Verletzte, vor allem eine Reisegruppe einer zehnten Klasse einer Realschule aus dem nordhessischen Bad Arolsen. Die Lehrerin (55) dieser Gruppe wurde dabei schwer verletzt, wie auch ein Lehrerkollege. Sie erlag aber später ihren schweren Verletzungen. 14 weitere Schüler der Gruppe wurden ebenfalls zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Verletzten könnte höher liegen. Viele verließen den Ort panisch.
Ob es sich dabei um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt, dazu wollte die Berliner Polizei bis zur Stunde nichts sagen. Auch einige Stunden nach der Tat blieben die Hintergründe des Vorfalls noch im Unklaren. Ein Augenzeuge geht jedenfalls von einer kontrollierten Fahrt aus und erklärte gegenüber dem SPIEGEL: „Er wusste, was er tut. Er hat immer wieder Gas gegeben, erklärt ein Zeuge des Vorgangs.“
Nach dpa-Informationen wurden im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ gefunden. Ob das Plakat in Zusammenhang mit dem Unfall steht, wollte weder die Polizei noch Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kommentieren.
Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei spricht dabei von Vorsichtsmaßnahmen. Ein SEK-Team verschaffte sich – ebenfalls aus Sicherheitsgründen – am frühen Abend Zutritt zur Wohnung von Gor. H. Die Polizei hat offensichtlich Hinweise darauf, dass die Tat politisch motiviert sein könnte. Sie wollen eine politische Motivation jedenfalls nicht ausschließen. Ein Ermittler sprach gar von einer vorsätzlichen Tat und erklärte gegenüber Reportern: „Auf keinen Fall ein Unfall – ein Amokläufer, ein eiskalter Killer.“
Der Deutsch-Armenier, der seit 10 Jahren in Berlin wohnhaft ist, war nach dpa-Informationen mit einem Auto unterwegs, das seiner älteren Schwester gehört. Er soll der Polizei bereits bekannt gewesen sein, allerdings nicht in Zusammenhang mit Extremismus. Gor H. soll als gewalttätig gelten und soll in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein, berichtete der „SPIEGEL“ weiter. Es gebe Hinweise auf eine mögliche Erkrankung.
Nabi Yücel/Berlin
Viele Firmen, Geschäfte und Betriebe stehen eventuell vor so einer Entscheidung. Die Entscheidung zum Expandieren fällt vielen Unternehmern nicht leicht. Es ist meistens nicht einfach, das Geschäftsmodell, was auf der eigenen Landessprache basiert, auf ein anderes Land zu verlagern und somit zu erweitern. Die Probleme beginnen bereits mit der sprachlichen Verständigung, welche schwierig werden kann. Besonders, wenn man die entsprechende Fremdsprache nicht beherrscht.
Als Geschäftsführer, welcher sein Geschäft expandieren lassen möchte, um höheren Umsatz zu generieren, ist es in allererster Linie das A und O, sich auf Englisch verständigen zu können. Englisch ist eine globale Sprache und kann deshalb ersatzweise fast überall verwendet werden. In fast jedem Land gehört Englisch zu den gängigen Sprachen und deshalb wäre es empfehlenswert, zumindest diese Sprache zu beherrschen. Es kommen jedoch viele weitere Schritte auf Sie zu, wenn Sie Ihr Geschäft international expandieren möchten.
Steuern und Anmeldung
In Deutschland muss man sein Geschäft zwingend anmelden, wie beispielsweise beim Gewerbeamt, wenn man ein Gewerbe gründet. Gründet man eine Firma, kann man sich hierbei erst mal in die Rechtsformen einlesen, denn jede hat Vor- und Nachteile. Die gängigste Rechtsform ist im Fall von Deutschland die GmbH. Diese Rechtsform ist nahezu jedem Bürger in Deutschland ein Begriff, denn es gibt viele GmbHs in Deutschland. Abgekürzt steht GmbH für „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Befindet sich das Geschäft, welches man gründet, in Deutschland, fallen Steuern an.
Dazu zählen die Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer und weitere Steuern. Hat Ihr Geschäft, welches Sie gründen, keinen Sitz im Inland (EU oder Deutschland), muss das Geld, auch wenn die Firma ihren Sitz im Ausland hat, beim deutschen Finanzamt angemeldet und dementsprechend abgerechnet werden. In Deutschland müssen Sie teilweise nämlich Steuern zahlen, wenn Sie Geld überweisen. Ebenfalls ist auch eine Steuererklärung und Steuerabführung notwendig, wenn Sie mit Ihrem Geschäft expandieren. Das alles gilt auch, wenn Sie ins Ausland expandieren.
Unterscheidung zwischen EU und Nicht-EU
In EU-Ländern ist man nämlich davon befreit, die Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen. Wird also eine Dienstleistung o.Ä. zwischen zwei europäischen Ländern ausgetauscht oder vollbracht, muss dafür in solchen Fällen keine Mehrwertsteuer abgeführt werden. Die Grundregel besagt, dass Leistungen an dem Punkt versteuert werden müssen, an welchem die Firma ihren Sitz hat.
Bei einem Nicht-EU-Land wird es jedoch schwieriger, wenn es um das Steuerrecht geht. Es gibt sehr viele Unterschiede in den Steuersystemen, vor allem in Nicht-EU-Ländern. Einheitliche Regelungen wurden dafür also nicht festgelegt, wie und was ein Unternehmer zu beachten hat, wenn er steuerrechtlich im Ausland handeln möchte. Grundsätzlich ist jedoch das System an sich schon ähnlich – die Höhe und Abwicklung des steuerrechtlichen Teils ist jedoch stark unterschiedlich.
Währungen sind ebenfalls zu unterscheiden
Die Währung ist auch ein Thema, mit dem Sie sich ausführlich beschäftigen sollten. Was wäre nämlich, wenn Sie Geld ins Ausland zu einem Mitarbeiter überweisen und es kommt nur ein Teilbetrag am anderen Ende an? Das wäre sehr ärgerlich, oder? In dem Fall haben Sie sich wahrscheinlich nicht mit den Währungen befasst. Jedes Land, welches nicht zur EU gehört, hat nämlich eine andere Währung als den Euro.
Die Währungen haben auch verschiedene Werte, wie vergleichsweise Rupien und Euros. Der Euro ist viel mehr wert und bringt umgerechnet relativ viele Rupien. Wenn Sie einen Währungsrechner verwenden, werden Sie sich womöglich wundern, wie viele Rupien Sie für einen Euro erhalten. Als grobes Beispiel, sollten Sie von daher wissen, wie es mit der Währung im Land aussieht, in welches Sie expandieren möchten. Die Währung kann entsprechend höher oder niedriger ausfallen. Sie müssen also immer einen passenden Betrag versenden, damit am anderen Ende auch der gleiche Betrag rauskommt – jedoch in der anderen Währung.
Unerwartete Kursänderungen können zum Beispiel schädlich für das eigene Geschäft sein. Der Wert des Euros kann ebenfalls sinken und dies verursacht einen finanziellen Schaden, der sich möglicherweise schwer decken lässt. Verzögerungen bei Zahlungen sind auch für Partner, Auftraggeber und Auftragnehmer unangenehm und unbedingt zu vermeiden. Als Geschäftsführung sollte man Fristen einhalten und vor allem profitabel handeln. Sich nicht mit den Währungen und den Wechselkursen auszukennen, wäre also ein enormer Rückschlag, was das Expandieren Ihres Geschäfts betrifft.
Zusammenfassung
Wenn Sie ein in Deutschland ansässiges Unternehmen gründen, haben Sie, ob Sie es wollen oder nicht, mit Steuern zu tun. Steuern sind Abgaben, die jeder Bürger in Deutschland hat und dies ist auch richtig so, denn hinter dem Steuersystem steckt schließlich Sinn und Zweck (z.B. Deckung des Staatshaushalts). Deshalb ist steuerrechtliches Wissen essenziell, wenn Sie eine Firma gründen, welche im besten Fall sogar expandieren soll.
In jedem Land, welches nicht zur EU gehört, gibt es andere Währungen, die auch unterschiedlich viel wert sind. Um bei dem Thema Währungen, Währungswechsel- und Kurse keine immensen Fehler zu begehen, sollten Sie sich also mit den Steuern auskennen. Egal ob Ihr Geschäft hierbei in Deutschland ist, oder im Ausland: Das Steuerrecht muss beherrscht werden, denn jedes Steuersystem ist in den Nicht-EU-Ländern unterschiedlich. Deshalb sollten Sie sich mit jedem Land individuell beschäftigen, wenn es um das Steuerrecht und die Gesetze geht.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Entscheidungen treffen.
Berlin – Sechs Monate nach dem Start der Ampel-Koalition im Bund kritisiert die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Grünen: „Wenn es jemals die Illusion gab, dass sich das mit dem Klima schon klärt, sobald die Richtigen regieren – dann liegt sie jetzt in Scherben“, schreibt Neubauer, die selbst Grünen-Mitglied ist, in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT.
Mit Blick auf den Ukraine-Krieg schreibt die Fridays-for-Future-Aktivistin:
„Erstmals erleben wir die lang ersehnte Geschwindigkeit in der Politik, bloß nicht für die Klimawende, sondern für immer mehr fossile Entscheidungen“, so Neubauer. „Sollte uns das überraschen, nur weil die Grünen mitregieren? Auch nicht! Die werden so hart für jedes Gramm an Idealen gefeiert, das sie über Bord werfen, da wird sich absehbar keine neue Öko-Opposition herausbilden.“
Und weiter: „Man wird weiterhin auf die Fossilität setzen, nur diesmal mit doppeltem Feel-good-Vibe, weil deputinisiert und von Grünen beworben.“
Die Arbeit des grünen Vizekanzlers Robert Habeck bewertet Neubauer in der ZEIT zwiespältig. Zwar erkläre er viel. Aber: „Ähnlich schnell wie die Embargo-Debatte kippte die Überzeugung, dass eine rasante Energiewende automatisch folgen würde, denn seine nachdenklichen Handyvideos sendete Robert Habeck nicht von Touren über Fotovoltaik-Dächer, sondern aus Katar.“
Auch von der Regierungspartei SPD zeigt sich die Klimaaktivistin enttäuscht: „Wo sind eigentlich die 49 Jusos im Bundestag, die doch irgendwann noch mal Revolution in der SPD machen wollten? Fossile Energien befeuern Krieg und rauben Lebensgrundlagen, für eine radikale Energiewende muss man gar kein Öko mehr sein, es reicht schon, Frieden und Freiheit ganz gut zu finden.“
Berlin – In Berlin-Charlottenburg ist nahe des Breitscheidtplatzes ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mensch getötet. Der BR24berichtet von „mehr als ein Dutzend Verletzen“. Fünf Personen seien lebensgefährlich verletzt worden, weitere drei Menschen schwer.
Laut einer Mitteilung der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 10.30 Uhr in der Tauentzienstraße nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm.
Das Auto war nahe der Straßenecke Kurfürstendamm, Rankestraße und Tauentzienstraße in eine Gruppe von Menschen gefahren und dann einige Meter weiter im Schaufenster eines Geschäfts auf der Tauentzienstraße zum Halten gekommen, berichtet BR24 weiter.
„Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob es sich um eine Vorsatztat oder einen Verkehrsunfall handelt“, zitiert der Focus den Pressesprecher der Polizei, Thilo Cablitz. Der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs wurde von der Polizei vor Ort festgehalten.
Derzeit gibt es einen größeren Einsatz in der #Tauenzienstraße.
Ein Mann soll in eine Menschengruppe gefahren sein. Ob es sich um einen Unfall handelt oder vorsätzliches Handeln, ist noch nicht bekannt. Einsatzkräfte halten den Mann, der gefahren sein, soll vor Ort fest.
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In den sozialen Medien ist auf Bildern ein silberner Renault Clio zu sehen, der halb auf dem Bürgersteig, halb in einem Schaufenster steht, berichtet der Focus weiter.
Schauplatz des Anschlages von 2016
Im Dezember 2016 war an der Gedächtniskirche der Attentäter Anis Amri in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Damals starben zwölf Menschen, mehr als 70 wurden verletzt.