Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitreform: Deutschland diskutiert den 13-Stunden-Tag

Berlin – Seit 1918 gilt in Deutschland der Acht-Stunden-Tag als eines der grundlegendsten Schutzrechte für Arbeitnehmer. Über 100 Jahre lang war er gesetzlich verankert — nun könnte er fallen.

Die Bundesregierung aus Union und SPD plant eine Reform des Arbeitszeitgesetzes, die statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit einführen würde. Die Folge: Arbeitstage von bis zu 13 Stunden wären rechtlich möglich. Gewerkschaften, Gesundheitsexperten und sogar Teile der SPD selbst laufen dagegen Sturm.

Was die Reform vorsieht

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, die bisherige Regelung zu reformieren. Statt der täglichen Grenze von acht Stunden — in Ausnahmefällen zehn — soll künftig eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gelten. Die EU-Arbeitszeitrichtlinie sieht maximal 48 Stunden pro Woche vor.

Bereits im Januar 2026 hatte das Wirtschaftsministerium angekündigt, die Reform noch in diesem Jahr beschliessen zu wollen — als Teil einer neuen Tourismusstrategie, die vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben mit unregelmäßigen Arbeitszeiten helfen soll.

Tourismusbeauftragter Christoph Ploß betonte, die Änderung werde „vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben sehr helfen.“ Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger forderte „echte Veränderungen“ und Deregulierung. Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, verteidigte die Reform im ARD-Morgenmagazin: „Es geht ja nicht um mehr Arbeitszeit, sondern es geht um eine andere Verteilung der Arbeitszeit, die gegebenenfalls notwendig ist.“

Was das konkret bedeutet

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat ausgerechnet, was eine Umstellung auf Wochenarbeitszeit in der Praxis bedeuten würde: Arbeitstage von bis zu zwölf Stunden und 15 Minuten wären möglich — nach Abzug der vorgeschriebenen Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Schichten könnten Arbeitgeber per Direktionsrecht faktisch 13-Stunden-Tage anordnen.

Die Folgen laut einer Analyse des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht:

Gesundheitsrisiken, mehr Krankheitstage, mehr Druck auf Familien — und wirtschaftlich möglicherweise sogar kontraproduktive Effekte.

Gewerkschaften und SPD-Ministerin dagegen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt die Pläne klar ab. DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnte auf dem Bundeskongress des DGB:

„Wir wollen nicht zurückgeworfen werden in Zeiten von vor 1918.“

Ver.di-Chef Frank Werneke warf Bundeskanzler Friedrich Merz vor, keinen Konsens mit den Gewerkschaften gesucht zu haben. Die Reform sei ein „Freibrief für Arbeitgeber, um aus ihren Mitarbeitenden das Letzte rauszuholen — ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Beschäftigten.“ Es gebe bereits Hunderte von Tarifverträgen mit hochflexiblen Arbeitszeitmodellen — „es gibt überhaupt gar keinen Handlungsbedarf“, so Werneke.

Bemerkenswert: Auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas von der SPD distanzierte sich öffentlich von den Plänen. „Wenn es nach der SPD und mir persönlich geht, fassen wir das Thema gar nicht erst an — aber es steht im Koalitionsvertrag“, sagte Bas, die zugleich SPD-Vorsitzende ist.

Wie viel arbeiten die Deutschen heute?

34,3 Stunden betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen in Deutschland im Jahr 2024 — damit lag Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 36,8 Stunden. Zum Vergleich: In Serbien wurde mit 42,2 Stunden am meisten gearbeitet, die Niederlande kamen mit 31,2 Stunden auf den niedrigsten Wert.

Seit 1991 ist die Wochenarbeitszeit in Deutschland um 4,1 Stunden gesunken — auch weil der Anteil der Teilzeitbeschäftigten von 14,1 auf 30,8 Prozent gestiegen ist.

Ein Schutzrecht mit Geschichte

Der Acht-Stunden-Tag hat in Deutschland eine über 100 Jahre alte Geschichte. Der walisische Sozialreformer Robert Owen hatte bereits früh den Grundsatz geprägt: „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit und Erholung, acht Stunden Schlaf.“

In Deutschland wurde er 1918 zunächst für Arbeiter und 1919 auch für Angestellte eingeführt. Auch viele Unternehmen profitierten davon — kürzere Arbeitszeiten steigerten vielfach die Produktivität. Ob die Reform des 21. Jahrhunderts denselben Effekt hätte, ist unter Ökonomen umstritten.

 


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Immobilienmarkt
Immobilienpreis-Ranking: Münchner Altstadt fast doppelt so teuer wie Berlin-Mitte

Ein aktuelles immowelt Ranking der Angebotspreise von Wohnimmobilien in den Stadtteilen der 15 größten deutschen Städte zeigt:

  • Spitzenpreise im Münchner Zentrum: Altstadt-Lehel (12.689 Euro pro Quadratmeter) führt Ranking an – 11 der 20 teuersten Viertel befinden sich in München
  • Berlin nur zweimal unter den teuersten 50 – Mitte (6.647 Euro) halb so teuer wie Münchner Zentrum
  • Hochpreisiges Hamburg: Harvestehude (10.241 Euro) und Rotherbaum (9.859 Euro) sind kostspieligste Stadtteile außerhalb Münchens
  • Große Preisunterschiede innerhalb der Metropolen: Randlagen wie Hamburg-Neuenfelde oder Berlin-Neu-Hohenschönhausen bis zu 45 Prozent günstiger als der jeweilige Stadtdurchschnitt

Wer in den exklusivsten Wohnlagen deutscher Großstädte eine Immobilie erwerben will, muss mit Quadratmeterpreisen in fünfstelliger Höhe rechnen. Wie ein aktuelles immowelt Ranking der Angebotspreise von Wohnimmobilien in den Stadtteilen der 15 größten deutschen Städte zeigt, knacken die begehrtesten Gegenden in München und Hamburg die 10.000-Euro-Marke.

Vor allem die bayerische Landeshauptstadt spielt preislich in einer eigenen Liga – in der Münchner Altstadt kosten Immobilien fast doppelt so viel wie in Berlin-Mitte. Ganz anders sieht es am unteren Ende des Preisrankings aus: Hier finden sich vor allem Viertel in weniger wohlhabenden Großstädten wie Duisburg oder Bremen mit Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro.

„Das Preisgefälle zwischen den Wohnlagen in deutschen Großstädten ist enorm, sagt immowelt CEO Theo Mseka. „Besonders in den exklusivsten Gegenden Münchens haben die Immobilienpreise ein Niveau erreicht, das selbst die teuersten Berliner Ecken weit hinter sich lässt. Lediglich in Hamburg können einige Stadtteile mit den Münchner Spitzenpreisen mithalten.“

Teuerste Viertel: München lässt Berlin hinter sich

Angeführt wird das Preisranking von Altstadt-Lehel im Zentrum Münchens mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12.689 Euro. Dahinter folgen mit Maxvorstadt (11.312 Euro) und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (11.045 Euro) weitere Münchner Viertel. Insgesamt befinden sich 11 der 20 teuersten Stadtteile in der bayerischen Landeshauptstadt.

Überraschend spät taucht dagegen die deutsche Hauptstadt im Ranking auf. Der teuerste Berliner Stadtteil ist das grüne Villenviertel Dahlem im Südwesten der Stadt, das mit 7.190 Euro auf Platz 46 landet. Zusammen mit dem benachbarten Grunewald (7.188 Euro; Platz 47) befinden sich somit lediglich zwei Berliner Stadtteile unter den teuersten 50. Mitte, das drittteuerste Pflaster Berlins, folgt erst auf Platz 62. Mit durchschnittlich 6.647 Euro pro Quadratmeter liegen die Immobilienpreise hier rund halb so hoch wie im Münchner Stadtzentrum.

Hamburg 8-mal unter den teuersten 20

Der einzige Stadtteil außerhalb Münchens, in dem die 10.000-Euro-Marke durchbrochen wird, ist Harvestehude in Hamburg (10.241 Euro; Platz 5).

Die Hansestadt ist insgesamt 8-mal in den Top 20 vertreten, wobei neben Harvestehude vor allem das durch herrschaftliche Architektur geprägte Rotherbaum (9.859 Euro; Platz 7) und die moderne HafenCity (8.950 Euro; Platz 11) herausstechen. Den Sprung in die absolute Spitzengruppe schafft zudem Frankfurt am Main: Das zentral gelegene Westend-Süd belegt mit einem Quadratmeterpreis von 8.433 Euro Platz 16.

Schlusslicht im Ranking: Immobilien in Marxloh am günstigsten

Den preislichen Gegenpol bildet das Ruhrgebiet. In Duisburg-Marxloh, dem günstigsten Stadtteil, kostet der Quadratmeter im Schnitt lediglich 1.256 Euro – etwa ein Zehntel des Münchner Spitzenpreises. Insgesamt befinden sich 15 der 20 preiswertesten Viertel in Duisburg.

Doch auch in Bremen, Dresden und Leipzig zahlen Immobilienkäufer in den günstigsten Stadtteilen weniger als 2.000 Euro für den Quadratmeter.

Massive Preisunterschiede innerhalb der Metropolen

Erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Vierteln bestehen auch innerhalb der Großstädte. Das zeigt der Vergleich der Stadtteilpreise mit dem Durchschnittspreis der jeweiligen Stadt.

So liegt der Quadratmeterpreis in Neu-Hohenschönhausen (3.040 Euro), dem günstigsten Berliner Viertel, 38 Prozent niedriger als der Durchschnittspreis für ganz Berlin (4.907 Euro). Im preiswertesten Stadtteil Hamburgs, dem am westlichen Rand der Stadt gelegenen Neuenfelde (3.255 Euro), kosten Wohnimmobilien sogar 45 Prozent weniger als der Hamburger Durchschnitt (5.887 Euro).

Gleichzeitig fallen auch die Aufpreise in den teuersten Gegenden der Hansestadt erheblich aus: In Harvestehude (10.241 Euro), dem kostspieligsten Pflaster Hamburgs, zahlen Immobilienkäufer 74 Prozent mehr als im Stadtdurchschnitt. Lediglich in der Düsseldorfer Altstadt (8.103 Euro) liegt der Aufschlag mit 80 Prozent noch höher.

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Bauwesen
Wie wiederverwendbare Betonsteinformen Bauabfälle reduzieren

Das Bauwesen zählt zu den ressourcenintensivsten Branchen und produziert erhebliche Mengen an Abfall. Die Reduktion von Abfällen ist für Bauunternehmen nicht nur aus Kostengründen, sondern auch für die Umwelt wichtig.

Wiederverwendbare Formen für Betonsteine bieten dabei einen praxisnahen Hebel, um unnötigen Abfall im Entstehungsprozess zu vermeiden.

Immer häufiger rückt die effektive Abfallvermeidung in den Fokus von Unternehmen, die in der Baubranche aktiv sind. Betonblock steht in diesem Zusammenhang für moderne Herstellungsprozesse, bei denen Material und Energie effizienter genutzt werden.

Der zunehmende Druck durch gesetzliche Vorgaben, knappe Deponiekapazitäten und der Wunsch nach einer besseren CO₂-Bilanz erhöhen den Bedarf an Lösungen, die über klassisches Recycling hinausgehen. Wiederverwendbare Formen für Betonsteine bieten hier einen konkreten Ansatzpunkt, um sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile zu vereinen.

Vielfältige Ursachen für Abfall auf der Baustelle

Bauabfälle entstehen in der Produktion von Betonsteinen häufig durch Maßabweichungen, Kantenabbrüche oder Fehler in der Verdichtung. Diese Mängel führen dazu, dass Teile des gefertigten Materials direkt aussortiert oder nachgearbeitet werden müssen.

Einwegschalungen und kurzfristig eingesetzte Formen tragen zusätzlich zur Abfallmenge bei, insbesondere wenn sie nach wenigen Einsätzen nicht mehr verwendet werden können.

Auch Verpackungsmaterialien, das Entstehen von Überproduktionen und die Nachbearbeitung auf der Baustelle summieren sich zu einer nennenswerten Abfallquelle. Werden Prozesse nicht präzise gesteuert, steigt das Risiko, dass Restmengen entsorgt werden müssen. Gerade bei betonblöcke entsteht durch nicht wiederverwendbare Formen und fehlende Prozesskontrolle ein erheblicher Anteil des Bauabfalls.

Nachhaltige Verbesserungen durch wiederverwendbare Formen

Wiederverwendbare Formen bestehen meist aus hochwertigen Stählen oder speziellen Verschleißmaterialien und sind für viele Herstellungszyklen geeignet. Im Unterschied zu Einwegschalungen zeichnen sie sich durch eine hohe Maßhaltigkeit und konstante Oberflächenqualität aus. Dadurch reduziert sich der Ausschuss maßgeblich, da weniger Nachbearbeitung notwendig ist und Ausschusssteine vermieden werden.

Zudem sorgen konstruktive Details wie passgenaue Einsätze, leichtgängige Entformungsmechaniken und eine effektive Verdichtung dafür, dass die jeweilige Form über viele Produktionsläufe hinweg stabil bleibt.

Durch Wartung und regelmäßige Inspektionen lassen sich Fehlerquellen frühzeitig erkennen und Ausfälle vermeiden. Diese technischen Aspekte tragen direkt dazu bei, den Gesamtabfall zu reduzieren und die Produktion effizienter zu gestalten.

Längere Lebenszyklen und nachhaltige Effekte möglich

Der Herstellungsaufwand für eine wiederverwendbare Form ist zwar höher, jedoch zahlt sich dieser Mehraufwand durch die lange Nutzungsdauer und Reparierbarkeit aus. Einzelne Komponenten wie Einsätze lassen sich bei Bedarf austauschen, was den Lebenszyklus der Formen zusätzlich verlängert. Auf diese Weise können Bauunternehmen den Ressourcenverbrauch pro gefertigtem Betonstein verringern.

Wiederverwendbare Formen reihen sich damit in zirkuläre Strategien im Bauwesen ein, bei denen das Vermeiden von Abfall Vorrang vor der Verwertung hat. Die verbesserte Prozesskontrolle erleichtert außerdem die Planung und reduziert Materialverluste nachhaltig.

Es bleibt festzuhalten, dass der Mehrwert wiederverwendbarer Formen vor allem bei der Serienfertigung deutlich sichtbar ist. Bei kleinen Stückzahlen oder häufig wechselnden Geometrien sind die Vorteile hingegen begrenzt.

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Glücksspiel
Vergleich von Slot-Bonusfunktionen im Casino Online: Freispiele vs. Auswahlspiele vs. expandierende Symbole

Die Welt der Spielautomaten entwickelt sich ständig weiter und bietet heute eine riesige Vielfalt an Mechanismen. Spieler auf Seiten wie Millioner wählen diese Spiele oft wegen der unterschiedlichen Bonusrunden aus.

Vergleiche die verschiedenen Funktionen in einem Casino Online sorgfältig, um den persönlichen Favoriten für den reinen Spielspaß zu finden.

Übersicht über beliebte Slot-Bonusfunktionen

Moderne Spielautomaten nutzen kreative Extras, um die normale Spielrunde aufzulockern. Du findest meistens Freispiele, kleine Minispiele zum Anklicken oder Symbole, die ganze Walzen bedecken. Diese Funktionen dienen allein der Unterhaltung und machen jedes Thema im Casino Online einzigartig.

Entwickler entwerfen diese Mechanismen, um die visuelle Präsentation der Walzen aufzuwerten. Jede Funktion folgt dabei einer eigenen Logik und bietet optische Abwechslung. Nutze die verschiedenen Spielmodi als reine Unterhaltung und probiere neue Themen aus.

Wichtige Unterschiede zwischen Bonusfunktionen

Die einzelnen Funktionen unterscheiden sich stark in ihrem Ablauf und ihrer visuellen Darstellung. Manche Mechanismen starten automatisch, während du bei anderen aktiv Entscheidungen treffen musst. Nutze die folgende Tabelle für einen schnellen Überblick über die Eigenschaften:

Bonusfunktion

Spielmechanik

Interaktion

Freispiele

Automatische Drehungen

Gering

Auswahlspiele

Anklicken von Objekten

Hoch

Expandierende Symbole

Walzen füllen

Mittel

 

Jede dieser Mechaniken verändert die Dynamik auf dem Bildschirm auf ihre eigene Weise. Du erlebst völlig unterschiedliche Spielabläufe, wenn ein Symbol plötzlich über die gesamte Walze wächst. Teste die verschiedenen Varianten, um deinen eigenen Geschmack besser kennenzulernen.

Untersuche die grafischen Details bei jedem einzelnen Bonusspiel genau. Viele Titel setzen auf aufwendige Animationen während der Spezialrunden. Erfahre mehr über die Spielregeln in der Infotabelle des jeweiligen Automaten.

Wie Spieler zwischen Funktionen wählen

Die Wahl der richtigen Funktion hängt oft von deiner Stimmung und deiner Lust auf Interaktion ab. Manche Nutzer bevorzugen den schnellen Ablauf von Freispielen ohne Unterbrechung. Beachte diese Punkte bei der Auswahl deiner nächsten Spielsitzung:

  • Prüfe die Trefferhäufigkeit der Funktionen. Manche Automaten lösen Boni oft aus, während andere seltener Extras zeigen.

  • Achte auf den Unterhaltungswert der Minispiele. Wähle Auswahlspiele, wenn du gerne kleine Entscheidungen am Bildschirm triffst.

  • Betrachte die visuelle Gestaltung der expandierenden Symbole. Diese Grafiken wirken oft sehr beeindruckend auf den Walzen.

  • Lies die Spielregeln vor dem Start durch. Verstehe den Ablauf der Bonusrunde genau, bevor du die Walzen drehst.

Du findest die passende Funktion am besten durch Ausprobieren verschiedener Titel. Konzentriere dich dabei immer auf den Spaß an der Grafik und den Soundeffekten. So entdeckst du schnell, welche Mechanismen dir die meiste Freude bereiten.

Nutze Demoversionen für einen ersten Blick auf die Mechaniken. Vergleiche die verschiedenen Themen und Stile der Anbieter direkt miteinander. Triff deine Wahl basierend auf dem Design und der Kreativität der Bonusspiele.

Kombiniere verschiedene Spielarten für mehr Abwechslung in deiner Freizeit. Suche gezielt nach Titeln mit mehreren integrierten Bonusrunden. Entdecke neue Funktionen bei modernen Veröffentlichungen in regelmäßigen Abständen.

Spieler schätzen die technologische Innovation hinter diesen Funktionen in einem Casino Online sehr. Entdecke die ständigen Verbesserungen in der grafischen Qualität der Bonusrunden. Nutze diese Tipps für eine informierte Auswahl deiner nächsten Spiele.

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Haus & Garten
Gartenschaukel auswählen – 10 Merkmale, auf die es wirklich ankommt

Eine Gartenschaukel ist für viele der Inbegriff von Sommer und Entspannung. Damit der Traum nicht zur Enttäuschung wird, zeigen wir, welche 10 Merkmale eine gute von einer mittelmäßigen Schaukel unterscheiden.

Die richtige Wahl garantiert jahrelange Freude und macht Ihren Garten zu einer echten Wohlfühloase. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie Ihre persönlichen Bedürfnisse und die Gegebenheiten vor Ort genau analysieren. Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, die perfekte Entscheidung zu treffen.

1. Material und Wetterbeständigkeit – die Basis für Langlebigkeit

Das Material ist entscheidend für die Lebensdauer Ihrer Gartenschaukel. Holz, meist Lärche oder Fichte, wirkt natürlich und fügt sich harmonisch in den Garten ein, erfordert aber regelmäßige Pflege wie Ölen oder Lasieren.

Metallgestelle aus pulverbeschichtetem Stahl oder Aluminium sind hingegen äußerst pflegeleicht und witterungsbeständig. Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung der Schweißnähte und eine rostfreie Beschichtung. Polyrattan kombiniert eine moderne Optik mit hoher Wetterfestigkeit und ist ebenfalls eine beliebte, langlebige Option.

2. Stabilität und Konstruktion – ein kompromissloses Sicherheitsmerkmal

Sicherheit geht vor. Eine stabile Konstruktion ist das A und O bei jeder Schaukel für den Garten. Breite Standfüße und ein hohes Eigengewicht sorgen für einen sicheren Stand, auch bei starkem Schaukeln oder Wind. Prüfen Sie die Dicke der Rohre oder Holzbalken und die Qualität der Verbindungen.

Verschraubte Elemente sind oft stabiler als bloße Stecksysteme. Eine robuste Aufhängung der Sitzfläche mit starken Federn oder Ketten ist ebenfalls ein klares Zeichen für eine durchdachte und sichere Konstruktion, die Ihnen langfristig Freude bereiten wird.

3. Die maximale Belastbarkeit – wie viele Personen schaukeln mit?

Überlegen Sie, wie viele Personen die Schaukel gleichzeitig nutzen werden. Die maximale Belastbarkeit ist eine Herstellerangabe, die Sie unbedingt beachten müssen. Standardmodelle für zwei bis drei Personen tragen meist zwischen 200 und 300 kg.

Planen Sie, die Schaukel gemeinsam mit der ganzen Familie zu nutzen, sollten Sie ein Modell mit einer höheren Tragkraft wählen. Eine Unterschreitung dieser Angabe kann nicht nur das Material beschädigen, sondern stellt auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

4. Sitzkomfort – von der Polsterung bis zur ergonomischen Form

Was nützt die schönste Schaukel, wenn sie unbequem ist? Der Sitzkomfort hängt von mehreren Faktoren ab. Dicke, wetterfeste Polsterauflagen sind essenziell für gemütliche Stunden. Eine ergonomisch geformte Sitz- und Rückenlehne unterstützt eine gesunde Haltung und beugt Verspannungen vor.

Einige Modelle bieten verstellbare Rückenlehnen oder sogar eine Bettfunktion. Achten Sie auch auf die Sitzhöhe und -tiefe, damit Sie bequem die Füße auf dem Boden abstellen können, wenn Sie nicht schaukeln.

5. Das Sonnendach – mehr als nur ein Schattenspender

Ein Sonnendach ist weit mehr als nur ein optisches Accessoire. Es schützt Sie zuverlässig vor direkter Sonneneinstrahlung und leichtem Sommerregen. Wichtig ist, dass das Material UV-beständig und wasserabweisend ist.

Ein verstellbarer Neigungswinkel ermöglicht es Ihnen, den Schattenwurf an den Sonnenstand anzupassen. Prüfen Sie, ob das Dach stabil befestigt ist und auch einer Windböe standhält. Abnehmbare Dächer erleichtern zudem die Reinigung und die Überwinterung der Schaukel.

6. Der richtige Standort – Platzbedarf und Schwingbereich richtig einschätzen

Bevor Sie eine Schaukel für den Garten kaufen, messen Sie den verfügbaren Platz genau aus. Berücksichtigen Sie nicht nur die reinen Maße des Gestells, sondern auch den Schwingbereich nach vorne und hinten.

Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter in jede Schwingrichtung ist empfehlenswert. Der Untergrund sollte fest und eben sein, um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Ein Standort im Halbschatten ist ideal, um die Materialbelastung durch die Sonne zu reduzieren und den Komfort zu erhöhen.

7. Montageaufwand und Pflege – was nach dem Kauf wichtig wird

Der Aufbau sollte auch für Laien verständlich und mit wenigen Werkzeugen machbar sein. Eine gut bebilderte und klare Anleitung ist hier Gold wert. Informieren Sie sich vorab über den Montageaufwand.

Auch der Pflegebedarf spielt eine Rolle: während Metall- und Polyrattan-Modelle meist nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden müssen, benötigen Holzschaukeln eine regelmäßige Behandlung mit Schutzlasuren. Abnehmbare und waschbare Polsterbezüge sind ein praktisches Detail, das die Pflege erheblich vereinfacht.

8. Geprüfte Sicherheit – warum Zertifikate wie TÜV/GS zählen

Verlässliche Sicherheitszertifikate wie das TÜV- oder GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) geben Ihnen die Gewissheit, ein qualitativ hochwertiges und sicheres Produkt zu erwerben.

Diese Siegel garantieren, dass die Schaukel strengen Tests hinsichtlich Stabilität, Belastbarkeit und Materialqualität unterzogen wurde. Insbesondere wenn Kinder die Schaukel nutzen, sollten Sie auf diese Kennzeichnungen achten. Ein solches Zertifikat ist oft ein klares Unterscheidungsmerkmal zwischen Billigprodukten und einer langlebigen, sicheren Gartenschaukel.

9. Design und Ästhetik – ein Möbelstück für Ihren Garten

Eine Gartenschaukel ist auch ein Gestaltungselement. Das Design sollte zu Ihrem Gartenstil und den bereits vorhandenen Gartenmöbeln passen. Ob klassisch aus Holz, modern aus pulverbeschichtetem Metall oder im mediterranen Lounge-Stil aus Polyrattan – die Auswahl ist groß.

Die Farbe der Polster und des Sonnendachs kann gezielt als Akzent eingesetzt werden. Eine gut gewählte Schaukel für den Garten wird zum Blickfang und wertet den gesamten Außenbereich optisch auf.

10. Zusatzfunktionen – von Liegefunktion bis zu praktischen Ablagen

Moderne Gartenschaukeln bieten oft mehr als nur eine Sitzgelegenheit. Eine besonders beliebte Zusatzfunktion ist die umklappbare Rückenlehne, die die Sitzfläche in eine gemütliche Liegefläche verwandelt – perfekt für ein Nickerchen im Freien.

Praktische Seitenablagen für Getränke oder Bücher erhöhen den Komfort zusätzlich. Integrierte Getränkehalter oder kleine Beistelltische sind ebenfalls nützliche Extras, die den Entspannungsfaktor maximieren und Ihre neue Schaukel für den Garten zur perfekten Wellness-Oase machen.

Erstellen Sie nun Ihre persönliche Checkliste anhand dieser 10 Merkmale, um die ideale Gartenschaukel zu finden. Die perfekte Wahl ist immer die, die exakt zu Ihren Wünschen, Ihrem Platzangebot und Ihrem Budget passt. Qualität und Sicherheit sollten dabei stets an erster Stelle stehen.

Für langlebige und stabile Konstruktionen ist der renommierte polnische Hersteller Marbo Sport bekannt, der seine Expertise aus dem Kraftsportbereich auch in seine Outdoor-Produkte einfließen lässt. Wenn Sie neben Entspannung auch Wert auf Aktivität legen, sehen Sie sich die hochwertigen Fitnessgeräte an.

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Glücksspiel
Wie die Themen von Casinospielen die Wahl der Spieler beeinflussen

Die Welt der digitalen Spiele bietet heute eine riesige Auswahl an visuellen Welten. Viele Nutzer entscheiden sich für bestimmte Titel, weil die grafische Gestaltung sofort ihr Interesse weckt.

Nutzer entscheiden sich oft für Funktionen bei Webseiten wie https://casea.com/at/, da sie dort viele Optionen vorfinden. Diese Vielfalt bei Casino Online Casea hilft dabei, den persönlichen Geschmack jedes Einzelnen genau zu treffen.

Beliebte Themen in Casinospielen

Die Entwickler setzen auf bekannte Motive, um eine sofortige Verbindung zu den Spielern herzustellen. Diese Konzepte stammen oft aus der Geschichte, der Popkultur oder der Natur. Hier sind die häufigsten Kategorien:

Altes Ägypten. Diese Spiele nutzen Symbole wie Pyramiden und Pharaonen für ein geheimnisvolles Design.

Früchte-Klassiker. Einfache Symbole wie Kirschen und Zitronen erinnern an die traditionellen Automaten vergangener Zeiten.

Abenteuer und Schätze. Mutige Entdecker suchen in diesen Welten nach verborgenen Goldstücken in fernen Ländern.

Mythologie. Götter aus dem alten Griechenland oder nordische Legenden treten hier als zentrale Figuren auf.

Film und Fernsehen. Bekannte Charaktere aus Hollywood-Blockbustern dienen oft als Vorlage für moderne Spielautomaten.

Wähle ein Thema aus, das deine Fantasie anregt und dir optisch zusagt. Die visuelle Komponente bleibt ein entscheidender Faktor für den Unterhaltungswert bei Casino Online Casea.

Thema vs. Spieltiefe

Das Design fesselt den Blick, während die Spielmechanik die langfristige Beschäftigung bestimmt. Beide Elemente müssen gut zusammenarbeiten, damit das Gesamtbild für den Nutzer stimmig bleibt.

Merkmal Visuelles Thema Spieltiefe
Fokus Grafik und Symbole Regeln und Funktionen
Wirkung Erster Eindruck Dauerhafter Spielspaß
Zweck Identifikation Herausforderung

 

Beachte die Unterschiede zwischen der optischen Maske und den technischen Abläufen hinter den Kulissen. Prüfe immer beide Aspekte, bevor du dich für ein neues Spiel entscheidest.

Warum Themen für Spieler wichtig sind

Bunte Grafiken und bekannte Melodien erzeugen eine bestimmte Stimmung während des Spiels. Ein gut gewähltes Konzept transportiert dich in eine andere Welt und sorgt für Abwechslung im Alltag.

Die Optik dient als Orientierungshilfe in der Flut an verfügbaren Titeln. Suche dir gezielt Spiele aus, die deine Stimmung widerspiegeln oder dich einfach neugierig machen.

Vertrautheit und Erleichterung

Bekannte Bilder geben dir ein Gefühl von Sicherheit beim Starten einer neuen Runde. Du verstehst die Bedeutung der Symbole meistens sofort, ohne lange Anleitungen lesen zu müssen.

Greife auf Klassiker zurück, wenn du eine unkomplizierte Spielpause suchst. Diese Titel verlangen weniger kognitive Anstrengung und konzentrieren sich auf den Kern des Spiels.

Neugier und Erkundung

Neue Welten locken mit unverbrauchten Ideen und kreativen Umsetzungen aktueller Trends. Entdecke ständig neue Funktionen, die grafisch in das jeweilige Thema eingebettet sind.

Nutze die Suchfilter bei Casino Online Casea, um ungewöhnliche Kategorien zu finden. Erweitere deinen Horizont und probiere Titel aus, die du bisher noch nicht kanntest.
Thematische Welten sind weit mehr als nur eine hübsche Fassade für mathematische Algorithmen. Sie bilden das Herzstück der Unterhaltung und beeinflussen massiv, welche Spiele du bevorzugst.

Kombiniere deine Vorliebe für bestimmte Bilder mit einem Blick auf die Spielregeln. So findest du immer genau das Spiel, das perfekt zu deinem aktuellen Geschmack passt.

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Steuerrecht
Abfindung: Steuervorteil erstmalig nur über Steuererklärung

Berlin – Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geht oft eine Abfindungszahlung einher. Bisher wurde deren Besteuerung in der Regel direkt gemildert. Möglich machte das die Fünftelregelung, die Arbeitgeber bei der Lohnabrechnung berücksichtigten.

Seit Anfang letzten Jahres dürfen Arbeitgeber aufgrund einer Gesetzesänderung diese Steuerreduktion jedoch nicht mehr anwenden. Doch der Steuervorteil ist nicht verloren, er kann noch über die Steuererklärung erwirkt werden.

Für viele Betroffene bedeutet das eines: Sie müssen Geduld haben und viele Monate auf ihr Geld warten. Doch die Wartezeit ist vorbei, wenn die Steuererklärung für 2025 eingereicht wird, berichtet Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.

Das Prinzip gegen die Steuerprogression

Die Idee hinter der Fünftelregelung ist so einfach wie sinnvoll. Abfindungen fallen in der Regel einmalig an und können sehr hoch sein.

Wird die Abfindung auf das normale Jahresgehalt aufgerechnet, rutschen Steuerpflichtige in einen deutlich höheren Steuersatz. Genau hier setzt die Regelung an. Rechnerisch wird die Abfindung so behandelt, als würde sie auf fünf Jahre verteilt werden.

Dadurch wird die Steuerprogression abgeflacht. Die Differenz zur regulären Versteuerung entspricht der Steuerentlastung. Tatsächlich wird die Abfindung nicht über fünf Jahre versteuert, sondern einmalig.

Entlastung mit zeitlicher Verzögerung

Durch das Wachstumschancengesetz wurde die Fünftelregelung selbst nicht abgeändert, aber der Weg dorthin. Während der Vorteil früher sofort bei der Auszahlung durch den Arbeitgeber wirkte, verzögert er sich heute um Monate, da er nur noch nachträglich greift.

Die Abfindung wird zunächst komplett versteuert, als wäre sie ein regulärer Arbeitslohn. Die Anwendung der Fünftelregelung und die damit einhergehende Entlastung können nun erst im Folgejahr über den Steuerbescheid beantragt werden, sofern es sich um eine geballte Einmalzahlung handelt. Damit sind Betroffene jetzt selbst in der Pflicht.

Bedeutsamkeit der Steuererklärung steigt

Arbeitnehmende, die eine Abfindung erhalten haben, mussten sich jetzt erst mal in Geduld üben und dann auch noch selbst darum kümmern. Die Steuererklärung ist dabei nicht länger ausschließlich eine lästige Pflicht, sondern die einzige Chance, sich die Steuerersparnis zu sichern.

Ohne Antrag bleibt der Steuervorteil ungenutzt. Die Steuererklärung ist somit ein wirksames Instrument gegen steuerliche Mehrbelastungen, insbesondere bei Abfindungen. Wer von der Fünftelregelung profitieren will, kann jetzt für das Arbeitsjahr 2025 die Steuererklärung erstellen und einreichen. Je früher die Steuererklärung erledigt ist, desto zeitnaher fließt das Geld zurück.

So hoch fällt die Ersparnis aus

Um zu zeigen, wie deutlich dieser Steuerspar-Effekt ausfallen kann, nutzen wir ein vereinfachtes Beispiel: Ein kinderloser, alleinstehender Arbeitnehmer, der aus der Kirche ausgetreten ist und Steuerklasse 1 angehört, hat ein Jahreseinkommen von 50.000 Euro.

Er erhält eine Abfindung von 20.000 Euro. Die spezifischen Voraussetzungen für die Anwendung der Fünftelregelung sind im Beispiel erfüllt. Ohne Fünftelregelung läge seine Steuerlast im Jahr 2025 bei 17.956 Euro. Mit der Anwendung der Fünftelregelung sinkt seine Steuerlast auf 17.390 Euro. Der Steuervorteil beträgt 566 Euro.

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ApoVWG
Änderungsanträge zum Apothekengesetz: Milliardenschwere Einsparpotentiale bleiben auf der Strecke

Berlin – Die jetzt bekannt gewordenen Änderungsanträge zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) stoßen beim AOK-Bundesverband auf Kritik. Die Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann kritisiert vor allem die geplanten Änderungen bei Rabattverträgen für Biosimilars und bei den pharmazeutischen Dienstleistungen.

Reimann gibt zu bedenken, dass im Rahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes über notwendige Milliarden-Einsparungen in allen Leistungsbereichen des Gesundheitswesens diskutiert werde.

Bei einer Umsetzung der Pläne würden Versicherte, Arbeitgeber und Patienten erheblich zusätzlich belastet. Vor diesem Hintergrund kritisiert sie, dass im Zuge des ApoVWG exklusive Rabattverträge für Biosimilars bis Mitte 2028 verboten werden sollen. Dies sei ein weiteres Zugeständnis an die Pharmaindustrie, die ohnehin in den bisherigen Sparplänen weitgehend verschont geblieben sei.

Zudem bemängelt die AOK-Chefin, dass geplant sei, brachliegende Mittel im Fonds für Pharmazeutische Dienstleistungen nicht an die Krankenkassen zurückzuführen. Damit werde die Versorgung nicht verbessert, sondern nur verteuert. Insgesamt blieben so milliardenschwere Einsparpotentiale auf der Strecke. Ihr deutliches Urteil dazu lautet: „Eine konsistente Gesundheitspolitik zur finanziellen Stabilisierung der GKV sieht anders aus.“

Fokus auf Resilienz statt Milliardeneinsparungen

Hintergrund der heftig umstrittenen Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen ist der Plan, die Resilienz der heimischen Arzneimittelproduktion zu stärken. Um die Versorgungssicherheit bei biotechnologisch hergestellten Biologika zu garantieren und globalen Krisen zu begegnen, soll der Markt für mehrere Anbieter in Deutschland und der Europäischen Union attraktiv bleiben.

Nach Ansicht der Politik sichern exklusive Rabattverträge zwar kurzfristig niedrige Preise, bergen jedoch die Gefahr, dass Verträge nur an einen einzigen Hersteller gehen und alternative Produktionsstandorte wegbrechen. Die nicht genutzten Gelder aus dem Dienstleistungsfonds sollen zudem zweckgebunden umverteilt werden, um pauschale Zuschüsse für Voll- und Teilnotdienste der Apotheken zu finanzieren.

Breite Front der Krankenkassen gegen Sonderregelungen

Mit ihren Bedenken steht die AOK-Vorstandsvorsitzende im Kassenlager keineswegs allein da. Auch der Verband der Ersatzkassen (vdek) reagierte prompt mit deutlicher Ablehnung auf die Pläne.

Durch die angestrebten Beschränkungen im Bereich der Biologika verliere die gesetzliche Krankenversicherung ein Einsparpotenzial in Milliardenhöhe. Wenn der funktionierende marktwirtschaftliche Wettbewerb nun durch befristete Sonderregelungen künstlich ausgebremst werde, gehe dies unweigerlich zu Lasten der beitragszahlenden Versicherten und Arbeitgeber.

Angesichts der ohnehin extrem angespannten Finanzlage der GKV fordern die Kassenvertreter daher ein Festhalten an den bewährten Spar- und Steuerungsmechanismen.

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Gesundheit: Online-Recherche führt häufig zu Verunsicherung

Debattenkultur
Mattner: „Nach den Arabern kommen wieder die Juden dran“

Ein Gastkommentar von Susanne Mattner

Am Wochenende habe ich mir erstmal einen „Doppelten Baldri-Bomber mit Kamilleninfusion“ eingeschenkt. Ihr wisst schon – dieses Getränk, das man braucht, wenn man ahnt, dass die nächsten Minuten im Internet einem die letzten Reste Menschenvertrauen aus dem Körper prügeln werden.

Denn meine Beiträge werden neuerdings ja fleißig in diesen selbsternannten „Freunde Israels“-Gruppen geteilt. Also dachte ich mir: Schauste mal rein. Vielleicht sind das ja einfach engagierte Menschen mit einer etwas… sagen wir… kernigen Diskussionskultur. Spoiler: Nein.

Ich habe ungefähr zehn Minuten damit verbracht, mir kommentierende Profile anzusehen. Zehn Minuten. Und danach hatte ich das Gefühl, ich hätte aus Versehen die Kommentarspalte der Endzeit geöffnet.

Das sind Gruppen, die sich teilweise ernsthaft noch als „links“ verkaufen. Links. Natürlich. Weil nichts mehr für progressive Werte steht als pauschaler Hass auf Araber und Muslime, das Feiern toter Zivilisten und die moralische Eleganz eines Bierzelttisches nach acht Korn.

Und das Perfide daran? Das sind nicht nur irgendwelche Vollhonks mit Deutschlandflagge im Profilbild und der sprachlichen Ausdruckskraft eines kaputten Toasters. Nein, da mischt sich eine hochtoxische Mischung aus geistigen Tieffliegern und offensichtlich gebildeten Leuten zusammen. Stammtisch trifft Akademikerkeller. Eine bösartige Symbiose aus Ressentiment und Selbstgerechtigkeit.

Da wird wirklich jeder tote Palästinenser gefeiert, als hätte der Lieblingsverein gerade die Meisterschaft gewonnen. Gleichzeitig inszeniert man sich als letzte moralische Bastion gegen Faschismus. Das ist ungefähr so glaubwürdig, als würde ein Krokodil behaupten, es sei Veganer.

Und natürlich wird sich bedingungslos hinter Leuten wie Benjamin Netanyahu, Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich gestellt. Egal was gesagt oder getan wird. Galgenfantasien? Ach komm. Todesstrafe relativieren? Kann man mal machen. Kriegsverbrechen kleinreden? Schwierig, kompliziert, Kontext und so.

Aber wehe jemand sagt:
„Vielleicht sollte man nicht ganze Bevölkerungsgruppen entmenschlichen.“

Dann ist plötzlich Alarmstufe Braun aktiviert und der Nazi-Vorwurf sitzt lockerer als die Schrauben bei manchen dieser Kommentatoren.

Das Absurde ist ja: Weder ich noch Menschen, die ähnlich denken wie ich, verteidigen Terrorismus oder feiern Verbrechen an Zivilisten. Aber genau DAS wird einem dort permanent unterstellt – von Leuten, die gleichzeitig jeden zerbombten Häuserblock mit einem moralischen Schulterzucken quittieren.

Und die Gruppenbetreiber? Bitte. Die wissen ganz genau, was dort abgeht. Niemand kann mir erzählen, dass man diesen offenen Hass übersieht. Dafür ist er viel zu offensichtlich. Das ist keine „unglückliche Dynamik“ mehr, das ist ein ideologischer Güllebehälter mit WLAN-Anschluss.

Falls dort tatsächlich noch ein paar anständige linksgrün Versiffte unterwegs sind, die glauben, sie säßen mit den „Guten“ am Tisch: Herzlichen Glückwunsch. Ihr seid gerade dabei zuzusehen, wie aus angeblichem Antifaschismus ein völlig enthemmter ethnischer Hasscocktail wird.

Und Geschichte zeigt leider ziemlich zuverlässig: Wer heute applaudiert, wenn andere entmenschlicht werden, steht morgen selbst auf der Liste.Nach den Arabern kommen wieder die Juden dran. So sicher wie das Amen in der Kirche.

Und das eigentlich Bittere daran?

Dass man inzwischen auf Seiten, die sich „antifaschistisch“ nennen, Aussagen liest, bei denen selbst AfD-Kommentarspalten manchmal wirken wie ein VHS-Kurs in gewaltfreier Kommunikation.

Manche Menschen sind eben nicht gegen Hass. Sie wollen nur die Deutungshoheit darüber, wer gehasst werden darf.

 


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


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Jerusalem – Israel ist laut einer im Mai 2026 veröffentlichten internationalen Wahrnehmungsstudie das weltweit am negativsten bewertete Land.

Das geht aus dem „Global Country Perceptions 2026“-Ranking des Forschungsunternehmens Nira Data hervor, das gemeinsam mit dem Democracy Perception Index veröffentlicht wurde.

Für die Studie wurden nach Angaben der Herausgeber mehr als 46.000 Menschen in zahlreichen Ländern befragt. Israel landete dabei auf dem letzten Platz des Rankings – noch hinter Staaten wie Nordkorea, Afghanistan und Iran.

Die Untersuchung sorgt international für Aufmerksamkeit und wird von zahlreichen Medien als Hinweis auf Israels massiv verschlechtertes internationales Ansehen interpretiert. Hintergrund sind insbesondere der Gaza-Krieg, die hohe Zahl ziviler Opfer sowie die zunehmende internationale Kritik an der israelischen Regierung.

Auch in den USA kippt die Stimmung

Parallel dazu zeigen aktuelle Umfragen des [Pew Research Center]() einen deutlichen Wandel der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten.

Laut einer im April 2026 veröffentlichten Pew-Studie haben inzwischen 60 Prozent der US-Amerikaner eine negative Sicht auf Israel. Das ist der höchste gemessene Wert seit Beginn der Erhebungen und ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren. 2022 lag der Wert noch bei 42 Prozent.

Besonders stark fällt der Meinungsumschwung bei jüngeren Menschen aus. In beiden politischen Lagern – sowohl bei Demokraten als auch bei Republikanern unter 50 Jahren – überwiegen inzwischen negative Ansichten über Israel.

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