Ratgeber
Cabrio: Mit geschlossenem Dach auf der sicheren Seite

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Coburg – Autofahren mit offenem Verdeck, für viele ist es gelebte Freiheit. Doch irgendwann endet jede Autofahrt und die Parkplatzsuche beginnt. Damit der Zweisitzer nicht zur leichten Beute für Diebe wird, rät die HUK-COBURG Cabriofahrern darauf zu achten, wo sie parken: Durchschnittlich 2 Mio. Euro zahlte Deutschlands größte Kfz-Versicherung in der jüngsten Vergangenheit pro Jahr für gestohlene Cabrios bzw. für Diebstähle aus dem Cabrio.
 

Letztlich entscheidet der Abstellplatz darüber, ob das Verdeck offen bleiben kann oder geschlossen werden sollte. Autobesitzer mit abschließbarer Einzelgarage können das Thema Verdeck getrost vergessen, wenn sie ihren Pkw dort parken. Mehr Vorsicht ist bei Tiefgaragen geboten, die für viele Personen frei zugänglich sind. Hier gelten dieselben Regeln wie auf der Straße: Wer sein Cabrio abstellt, um schnell etwas zu besorgen, kann das Verdeck offenlassen. Wer aber mehrere Stunden parkt, sollte das Dach schließen. Gleiches gilt bei Fahrten in Länder, in denen besonders häufig Autos gestohlen werden wie zum Beispiel in Italien oder Polen.

Fans offener Verdecke sollten keine Taschen, Handys oder Ähnliches im Auto liegen lassen. Fest ein- oder angebaute Teile wie z.B. die Bordelektronik oder Fahrzeugassistenz- oder Infotainmentsysteme sind über die Teilkasko-Versicherung mitversichert. Macht ein Dieb dort lange Finger, stellt sich auch hier die Frage, wo und wie lange der Wagen geparkt wurde.

Mit Konsequenzen rechnen

Cabriofahrer, die ihr Verdeck schließen, können in puncto Versicherungsschutz nie etwas falsch machen. Wer es offen lässt und leichtfertig einen Autodiebstahl ermöglicht, muss mit Konsequenzen rechnen. Es kann sein, dass die Teilkasko-Versicherung den Schaden nicht in vollem Umfang übernimmt. Es gibt auch einen ganz pragmatischen Grund für ein geschlossenes Verdeck: Nach einem Regenguss Sitze und Teppichboden des Zweisitzers zu trocknen, macht deutlich weniger Spaß als eine Spritztour an schönen Sommertagen.

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Digital
Europäische Regeln, nationale Unterschiede: Wie digitale Angebote unterschiedlich reguliert werden

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Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren einen nahezu grenzenlosen Markt geschaffen. Dienste, Plattformen und digitale Geschäftsmodelle sind heute mit wenigen Klicks aus nahezu jedem Land erreichbar. Gleichzeitig bleibt die Regulierung dieser Angebote stark national geprägt. Das führt zu einem Spannungsfeld zwischen globaler Verfügbarkeit und lokalen gesetzlichen Anforderungen, das sowohl Unternehmen als auch Verbraucher vor neue Herausforderungen stellt.

Globale Plattformen treffen auf europäische Regeln

Ein besonders anschauliches Beispiel für diese Dynamik liefern große internationale Technologiekonzerne wie Meta. Plattformen wie Facebook oder Instagram operieren weltweit, müssen sich jedoch innerhalb der Europäischen Union an strenge Vorgaben halten. Dazu zählen unter anderem die Datenschutz-Grundverordnung und der Digital Services Act, die klare Anforderungen an den Umgang mit Nutzerdaten, Transparenz und Inhaltsmoderation stellen. Diese Regelwerke zeigen, wie stark Europa versucht, digitale Märkte zu regulieren und gleichzeitig Verbraucherrechte zu schützen. Unternehmen müssen ihre Systeme anpassen, Prozesse überarbeiten und teilweise sogar ihre Geschäftsmodelle verändern, um den europäischen Anforderungen zu entsprechen. Für Nutzer bedeutet das häufig mehr Transparenz und Kontrolle, gleichzeitig aber auch Unterschiede im Nutzungserlebnis je nach Region.

Der europäische Binnenmarkt und seine Grenzen

Die Europäische Union verfolgt das Ziel eines einheitlichen digitalen Binnenmarktes. Dienstleistungen sollen grenzüberschreitend angeboten werden können, ohne dass Unternehmen in jedem Mitgliedstaat komplett neue Strukturen aufbauen müssen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass nationale Besonderheiten weiterhin eine große Rolle spielen. Unterschiedliche steuerliche Regelungen, Verbraucherschutzgesetze und Lizenzsysteme führen dazu, dass ein Angebot in einem Land problemlos verfügbar ist, während es in einem anderen Land eingeschränkt oder anders ausgestaltet sein kann. Diese Fragmentierung betrifft nicht nur große Konzerne, sondern auch spezialisierte Anbieter in verschiedenen Branchen.

Unterschiede bei digitalen Geschäftsmodellen

Digitale Märkte sind vielfältig und reichen von Streamingdiensten über Finanzplattformen bis hin zu interaktiven Unterhaltungsangeboten. Während einige Bereiche relativ einheitlich reguliert sind, existieren in anderen erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Ein Beispiel sind Finanztechnologien. Während einige Länder besonders innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen, setzen andere stärker auf strenge Kontrolle. Ähnlich verhält es sich bei Plattformen für digitale Inhalte, bei denen Fragen des Urheberrechts oder der Altersfreigabe unterschiedlich gehandhabt werden. Diese Unterschiede führen dazu, dass Unternehmen ihre Angebote gezielt an einzelne Märkte anpassen müssen. Gleichzeitig entstehen für Nutzer Informationslücken, da die jeweiligen Rahmenbedingungen nicht immer transparent sind.

Regulierung und Nutzerorientierung im Vergleich

Besonders deutlich wird die Vielfalt der Regulierungssysteme im Bereich digitaler Unterhaltung am Beispiel der Glücksspielbranche. Hier treffen unterschiedliche nationale Gesetze auf europäische Grundprinzipien und schaffen eine komplexe, für Nutzer nicht immer leicht überschaubare Struktur. Ein Beispiel dafür sind Glückspielanbieter mit ausländischer Lizenz, die innerhalb Europas auf Grundlage etablierter Lizenzmodelle betrieben werden und sich in ihren regulatorischen Anforderungen unterscheiden. Lizenzen aus Ländern wie Malta oder Gibraltar gelten als anerkannt und unterliegen klaren Vorgaben. Für Nutzer, die sich gezielt informieren möchten, bieten spezialisierte Vergleichsportale wie Automatentest.de eine hilfreiche Orientierung zu Casinos mit ausländischer Lizenz, indem sie Anbieter und deren Rahmenbedingungen transparent gegenüberstellen. Dabei wird deutlich, dass es nicht um fehlende Regulierung geht, sondern um unterschiedliche Systeme. Während einige Staaten auf zentrale Kontrolle setzen, ermöglichen andere lizenzbasierte Modelle internationalen Wettbewerb. Für Nutzer entstehen daraus konkrete Vorteile wie größere Spielauswahl, flexiblere Bonusangebote und technisch ausgereifte Plattformen. Gleichzeitig gelten verbindliche Auflagen, etwa zum Spielerschutz, zu klaren Bonusbedingungen und zu sicheren Zahlungsprozessen wie es z.B. PayPal ermögtlicht. Diese Kombination aus Vielfalt und Regulierung verdeutlicht, wie stark digitale Märkte in Europa durch unterschiedliche nationale Ansätze geprägt sind.

Internationale Anbieter im europäischen Kontext

Viele internationale Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre globalen Strategien mit regionalen Anforderungen in Einklang zu bringen. Europa nimmt dabei eine besondere Rolle ein, da die regulatorischen Vorgaben vergleichsweise streng und detailliert sind. Neben Technologiekonzernen betrifft dies auch Anbieter aus anderen Branchen. Streamingdienste müssen beispielsweise lokale Inhalte fördern, Finanzdienstleister strengere Prüfverfahren einhalten und Plattformen im Bereich digitaler Unterhaltung klar definierte spezifische Regulierungen erfüllen, die je nach Markt variieren können. Gerade in der Glücksspielbranche zeigt sich, wie stark nationale Vorgaben die Ausgestaltung von Angeboten beeinflussen. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Europa zunehmend als regulativer Maßstab fungiert. Unternehmen, die hier erfolgreich sein wollen, müssen nicht nur innovative Produkte anbieten, sondern auch regulatorische Kompetenz beweisen.

Politische Perspektiven und zukünftige Entwicklungen

Die Frage, ob digitale Märkte stärker harmonisiert werden sollten, wird auf europäischer Ebene intensiv diskutiert. Befürworter einer stärkeren Vereinheitlichung argumentieren, dass einheitliche Regeln den Wettbewerb fördern und den Zugang zu Dienstleistungen erleichtern könnten. Kritiker hingegen betonen die Bedeutung nationaler Souveränität. Sie sehen in unterschiedlichen Regelungen die Möglichkeit, auf spezifische kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen einzugehen. In der Praxis dürfte sich auch künftig ein Mittelweg durchsetzen. Europäische Rahmenwerke werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, während nationale Besonderheiten bestehen bleiben. Für Unternehmen bedeutet das, flexibel zu bleiben und regulatorische Entwicklungen kontinuierlich zu beobachten.

Zwischen Einheit und Vielfalt

Die Regulierung digitaler Angebote in Europa ist geprägt von einem Spannungsfeld zwischen internationaler Vernetzung und nationaler Gesetzgebung. Während globale Anbieter versuchen, einheitliche Produkte anzubieten, führen unterschiedliche Regeln dazu, dass Märkte weiterhin fragmentiert bleiben. Für Nutzer bringt diese Vielfalt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Einerseits entsteht ein breites Angebot, andererseits wächst der Bedarf an verlässlicher Orientierung. Wer sich informiert und die Unterschiede versteht, kann die Möglichkeiten des digitalen Binnenmarktes gezielt nutzen. Langfristig wird entscheidend sein, wie Europa die Balance zwischen Innovation, Wettbewerb und klaren Rahmenbedingungen gestaltet. Schon heute zeigt sich jedoch, dass Regulierung ein zentraler Treiber für die Entwicklung digitaler Märkte ist.
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Digitaltrend
Gamification im digitalen Alltag

Digitale Anwendungen sind längst mehr als reine Werkzeuge. Sie begleiten den Alltag, strukturieren Abläufe und beeinflussen Entscheidungen oft stärker, als vielen bewusst ist. Ob beim Online-Shopping, in Apps oder im Gaming, Nutzer bewegen sich in digitalen Umgebungen, die gezielt darauf ausgelegt sind, Interaktion zu fördern. Ein zentrales Konzept dahinter ist die sogenannte Gamification. Gemeint ist die Übertragung spieltypischer Elemente auf alltägliche Anwendungen. Besonders Bonusprogramme haben sich dabei zu einem entscheidenden Faktor entwickelt, wenn es um Nutzerbindung und nachhaltiges Engagement geht.

Gamification verständlich erklärt

Der Begriff Gamification mag zunächst technisch klingen, beschreibt jedoch ein einfaches Prinzip. Spielmechaniken werden gezielt in nicht spielerische Kontexte integriert. Dazu gehören unter anderem Belohnungen, Fortschrittsanzeigen oder kleine Herausforderungen. Diese Elemente sprechen grundlegende menschliche Bedürfnisse an. Dazu zählen das Streben nach Erfolg, Anerkennung und kontinuierlichem Fortschritt. Anwendungen werden dadurch nicht nur funktional genutzt, sondern als interaktive Erfahrung wahrgenommen. Ein typisches Beispiel sind Punktesysteme. Nutzer sammeln Punkte für bestimmte Aktionen und erhalten direktes Feedback über ihren Fortschritt. Genau diese unmittelbare Rückmeldung sorgt dafür, dass Anwendungen intensiver genutzt werden und langfristig im Alltag verankert bleiben.

Bonusprogramme als zentraler Erfolgsfaktor

Bonusprogramme bilden das Herzstück vieler Gamification-Strategien. Sie schaffen klare Anreize und belohnen gewünschtes Verhalten auf transparente Weise. In zahlreichen Branchen sind solche Systeme mittlerweile fest etabliert. Im E-Commerce werden Treuepunkte vergeben, im Finanzbereich locken Cashback-Modelle, und selbst Lernplattformen setzen auf Belohnungen für erreichte Ziele. Der Erfolg dieser Programme liegt in ihrer Struktur. Kurzfristige Anreize sorgen für schnelle Erfolgserlebnisse, während langfristige Belohnungen eine nachhaltige Bindung fördern. Nutzer entwickeln Routinen und kehren regelmäßig zurück, um weitere Vorteile zu erzielen.

Psychologische Mechanismen hinter dem Erfolg

Die Wirksamkeit von Gamification basiert auf grundlegenden psychologischen Prinzipien. Menschen reagieren besonders stark auf unmittelbare Belohnungen. Gleichzeitig spielt das Gefühl von Fortschritt eine entscheidende Rolle. Wenn Nutzer erkennen, dass ihre Handlungen sichtbare Ergebnisse erzeugen, entsteht ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit. Dieses Empfinden steigert die Motivation erheblich. Zusätzlich verstärken soziale Elemente den Effekt. Ranglisten, Abzeichen oder sichtbare Erfolge fördern den Vergleich mit anderen. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Anreiz, aktiv zu bleiben und eigene Ziele zu erreichen.

Digitale Märkte im Wandel

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen die Erwartungen der Nutzer deutlich. Reine Funktionalität reicht nicht mehr aus. Gefragt sind digitale Angebote, die intuitiv bedienbar sind, gezielt motivieren und ein konsistentes, qualitativ hochwertiges Nutzungserlebnis bieten. Gamification erfüllt genau diesen Anspruch und hat sich zu einem zentralen strategischen Erfolgsfaktor entwickelt. Bonusprogramme gehen dabei weit über klassische Marketingmaßnahmen hinaus. Sie verknüpfen Nutzererlebnis, datenbasierte Optimierung und wirtschaftliche Zielsetzungen zu einem integrierten System, das gezielt auf langfristige Bindung ausgerichtet ist. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in der Glücksspielbranche. Online-Casinos und Sportwettenanbieter setzen auf differenzierte Bonusmodelle wie Freispiele, Einzahlungsboni oder mehrstufige Treueprogramme. Diese erleichtern den Einstieg, reduzieren die anfängliche Einstiegshürde und schaffen zusätzliche Anreize für kontinuierliche Nutzung. Gleichzeitig sorgen klar strukturierte Bonussysteme für mehr Transparenz und erleichtern die Orientierung in einem stark umkämpften Markt. Dass dieser Wandel längst branchenübergreifend wirkt, wird in aktuellen Analysen immer wieder hervorgehoben. Dass Gamification und Bonusmodelle inzwischen verschiedene Branchen prägen, betont auch Tobias Richter, Chefredakteur von Futurebiz in seiner Einordnung moderner Plattformstrategien. Er verweist dabei auf die wachsende Bedeutung klar strukturierter Bonusangebote im digitalen Glücksspielmarkt und hebt hervor, dass intelligente Bonussysteme heute zu den zentralen Hebeln für Nutzerbindung und nachhaltiges Wachstum digitaler Plattformen zählen.

iGaming als Vorreiter moderner Bonusmodelle

Ein besonders dynamisches Beispiel für den Einsatz spielerischer Anreizsysteme ist der Bereich iGaming. Hier sind Bonusprogramme seit Jahren ein zentraler Bestandteil der Nutzererfahrung. Typische Elemente sind Freispiele, Einzahlungsboni oder gestaffelte Treueprogramme. Diese Modelle kombinieren verschiedene Belohnungs- und Motivationsmechaniken und fördern so gezielt eine langfristige Nutzerbindung. Gleichzeitig zeigt sich in diesem Bereich, wie wichtig Transparenz ist. Nutzer müssen nachvollziehen können, wie solche Bonus- und Anreizsysteme funktionieren und welche Bedingungen gelten. Nur so entsteht Vertrauen, das für eine nachhaltige Nutzung unerlässlich ist.

Gamification und Psychologie im iGaming

Besonders deutlich zeigt sich in diesem Zusammenhang, wie gezielt psychologische Mechanismen eingesetzt werden, um Nutzerverhalten zu beeinflussen und Engagement zu steigern. Online-Casinos kombinieren klassische Bonusmodelle mit spieltypischen Elementen wie Fortschrittsanzeigen, Missionen oder Ranglisten, um zusätzliche Motivation zu schaffen. Analysen dazu, wie Casinos Gamification nutzen, zeigen, dass insbesondere Belohnungssysteme, Fortschrittserlebnisse und soziale Vergleichseffekte eine zentrale Rolle spielen und maßgeblich dazu beitragen, dass Nutzer länger aktiv bleiben und häufiger interagieren. Gleichzeitig zeigt sich in diesem Bereich, wie wichtig Transparenz ist. Nutzer müssen nachvollziehen können, wie Bonusprogramme funktionieren und welche Bedingungen gelten. Nur so entsteht Vertrauen, das für eine nachhaltige Nutzung unerlässlich ist

Chancen und Herausforderungen

Spielerische Anreizsysteme bieten zahlreiche Vorteile. Sie erhöhen die Interaktion, stärken die Nutzerbindung und verbessern die gesamte Nutzererfahrung. Unternehmen können sich dadurch klar differenzieren und ihre Angebote gezielter auf die Erwartungen ihrer Zielgruppen ausrichten. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen. Wirkungsstarke Belohnungsmechaniken können das Nutzerverhalten deutlich beeinflussen. In sensiblen Bereichen ist daher ein verantwortungsvoller Umgang erforderlich. Auch regulatorische Anforderungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Anbieter müssen sicherstellen, dass ihre Systeme transparent, fair und verständlich gestaltet sind, um langfristig Vertrauen aufzubauen.

Zukunftsperspektiven der Gamification

Die Entwicklung von Gamification steht noch am Anfang. Technologische Fortschritte eröffnen neue Möglichkeiten, Bonusprogramme noch gezielter einzusetzen. Künstliche Intelligenz ermöglicht eine stärkere Personalisierung. Nutzer erhalten individuelle Anreize, die auf ihr Verhalten und ihre Präferenzen abgestimmt sind. Dadurch steigt die Relevanz und Wirksamkeit der Programme weiter. Zudem erschließen sich neue Anwendungsfelder. Gesundheits-Apps, Mobilitätslösungen und Smart-Home-Systeme integrieren zunehmend spielerische Elemente. Überall dort, wo regelmäßige Interaktion stattfindet, können Gamification-Ansätze sinnvoll eingesetzt werden.

Die wachsende Rolle spielerischer Mechaniken

Gamification hat sich zu einem festen Bestandteil moderner digitaler Strategien entwickelt. Bonusprogramme spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie Nutzer motivieren und aktiv einbinden. Immer mehr Branchen setzen auf diese Mechanismen, um ihre Angebote weiterzuentwickeln und langfristige Beziehungen zu ihren Nutzern aufzubauen. Entscheidend ist dabei eine verantwortungsvolle Umsetzung, die sowohl wirtschaftliche Ziele als auch die Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt. In einer zunehmend digital geprägten Welt wird die Bedeutung von Gamification weiter wachsen. Wer die zugrunde liegenden Mechanismen versteht, kann digitale Entwicklungen besser einordnen und bewusster nutzen.  
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Iran-Krise
Spanien kündigt Wiedereröffnung seiner Botschaft in Iran an

Madrid – Spanien wird seine Botschaft in Teheran wiedereröffnen, um die Bemühungen um eine friedliche Lösung nach dem kürzlich vereinbarten Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu unterstützen, erklärte Außenminister José Manuel Albares am Donnerstag. Albares sagte, er habe den spanischen Botschafter, Antonio Sánchez-Benedito, angewiesen, nach Teheran zurückzukehren und die diplomatischen Aktivitäten wieder aufzunehmen, nachdem die Botschaft vorübergehend geschlossen worden war, wie „El País“ berichtet. Bei seiner Ankunft im spanischen Parlament erklärte Albares, die Entscheidung spiegele die „neue Situation“ wider, die durch das zweiwöchige Waffenstillstandsabkommen entstanden sei. Er sagte, er habe am Mittwoch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi gesprochen, um ihn über diesen Schritt zu informieren, und fügte hinzu, dies unterstreiche Madrids Engagement, zu „den Bemühungen um Frieden“ beizutragen. Albares führte zudem Gespräche mit mehreren Amtskollegen aus der Region, darunter den Außenministern von Oman, Katar, Bahrain und Kuwait sowie dem Libanon. In einem Telefonat mit dem libanesischen Außenminister Youssef Raggi brachte er Spaniens Unterstützung angesichts der von ihm als „brutal und wahllos“ bezeichneten israelischen Angriffe auf den Libanon zum Ausdruck und bezeichnete diese als „eine Schande für das Gewissen der gesamten Menschheit“. Auf die Frage nach einem Bericht des Wall Street Journal, wonach die Vereinigten Staaten erwägen könnten, Militärstützpunkte in Ländern zu schließen, die ihre Maßnahmen nicht unterstützt haben, darunter Spanien und Deutschland, sagte Albares, er habe keine Informationen zu dieser Angelegenheit. Er erklärte, die bilateralen Gespräche mit Washington über die Nutzung der Luftwaffenstützpunkte Rota und Morón würden fortgesetzt, und beide Einrichtungen würden „völlig normal“ funktionieren. Der Iran und die Vereinigten Staaten kündigten am Dienstag eine zweiwöchige Waffenruhe an, die den Weg für ein endgültiges Abkommen ebnen soll, um den Krieg zu beenden, den Washington und Israel am 28. Februar gegen Teheran begonnen hatten und der zahlreiche Tote und Verletzte gefordert hat. Die Ankündigung erfolgte weniger als zwei Stunden vor Ablauf einer Frist, die US-Präsident Donald Trump wiederholt verlängert hatte, damit der Iran die Straße von Hormus wieder öffnet und ein Abkommen akzeptiert – andernfalls drohe „die Zerstörung einer ganzen Zivilisation“.
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Beauty
Wasserfeste vs. klassische Wimperntuschen im Vergleich: Die beste Wimperntusche richtig wählen

Die Wahl der besten Wimperntusche ist ein wichtiger Schritt für eine gute Augen-Make-up-Routine. Mascara bestimmt, wie ausdrucksstark die Wimpern wirken und wie angenehm sich das Produkt über den Tag anfühlt. Vor dem Kauf sollte man die Unterschiede zwischen wasserfester und klassischer Wimperntusche kennen. Sie unterscheiden sich in Haltbarkeit, Tragegefühl und Abschminken. Eine bewusste Entscheidung für beste Wimperntusche unterstützt schöne Ergebnisse und die langfristige Pflege der Wimpern.

Unterschiede zwischen wasserfester und klassischer Mascara

Wenn man die Grundtypen kennt, fällt die Auswahl leichter. Klassische Wimperntuschen sind für den täglichen Gebrauch gemacht:
  1. Leicht zu entfernen mit milden Reinigungsprodukten.
  2. Gut geeignet für empfindliche Augen und Kontaktlinsenträger.
  3. Ideal für Büro, Alltag und dezentes Make-up.
  4. Weniger Belastung für die natürlichen Wimpern.
Jede Variante ist für bestimmte Bedürfnisse gedacht. Mehr Informationen finden Sie hier: https://makeupstore.de/categorys/23466/.

Wasserfeste Wimperntusche

Wasserfeste Wimperntusche hält auch unter schwierigen Bedingungen:
  1. Beständig gegen Feuchtigkeit, Schweiß und Tränen.
  2. Geeignet für Sport, Reisen und feuchtes Klima.
  3. Benötigt ölhaltige oder Zwei-Phasen-Entferner.
  4. Sehr haltbar, kann aber trockener sein.
Welche Variante besser ist, hängt vom Lebensstil, vom Wetter und von der gewünschten Haltbarkeit ab.

Forschung und Expertenmeinungen zu Halt und Wimperngesundheit

Studien zeigen, dass wasserfeste Formeln spezielle Filmbildner enthalten. Diese sorgen für starken Halt, erhöhen aber die Reibung beim Abschminken. Klassische Mascaras enthalten oft pflegende Wachse und Öle. Sie sind flexibler und schonender für die Wimpern. Experten empfehlen, beide Arten abzuwechseln. So bleiben die Wimpern gesund, und man nutzt die Vorteile beider Produkte. Das hilft, für jede Situation die beste Wimperntusche zu finden.

Wichtige Kriterien vor dem Kauf

Um die beste Wimperntusche sicher auszuwählen, sollte man auf folgende Punkte achten:
  1. Bürstenform: Gebogen für Schwung, gerade für Definition.
  2. Textur: Cremig oder leicht, je nach Wunsch.
  3. Haltbarkeit: Kurzzeitig oder langanhaltend.
  4. Abschminken: Sanft oder intensiver.
  5. Augenverträglichkeit: Wichtig bei empfindlichen Augen.
Diese Punkte sparen Zeit und vermeiden Fehlkäufe.

Volumen, Länge und Definition: Prioritäten setzen

Nicht jede Mascara erzielt denselben Effekt. Manche sorgen für viel Volumen, andere für Länge oder klare Trennung. Produkte für Wimperntusche Volumen machen die Wimpern dichter und voller. Vor dem Kauf hilft es, das Ziel festzulegen:
  1. Für dramatische Looks: Viel Dichte.
  2. Für natürliche Looks: Saubere Trennung.
  3. Für offene Augen: Fokus auf Länge.
  4. Für langen Halt: Wischfestigkeit.
Klare Ziele erleichtern die Auswahl der besten Wimperntusche.

Alltag vs. besondere Anlässe

Make-up-Profis empfehlen oft zwei Mascaras: eine klassische für den Alltag und eine wasserfeste für besondere Situationen. Das schont die Wimpern und bietet Sicherheit, wenn das Make-up lange halten muss. So hat man immer die passende und beste Wimperntusche zur Hand. Hochwertige Mascaras lassen sich gleichmäßig auftragen, klumpen weniger und haben eine bessere Farbabgabe. Bei MAKEUP finden Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an Mascaras bekannter Marken. So lassen sich Produkte einfach vergleichen und passend zu Augen, Stil und Ansprüchen auswählen. Klassische und wasserfeste Wimperntuschen haben beide ihren festen Platz im Make-up. Klassische Mascaras stehen für Komfort und Pflege. Wasserfeste Varianten bieten extra Halt und Widerstand. Wer Lebensstil, Augenempfindlichkeit und gewünschte Effekte berücksichtigt, findet für jede Situation die beste Wimperntusche. Mit der richtigen Wahl werden gepflegte, definierte Wimpern zu einem festen Teil der Beauty-Routine.  
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– Beauty – Neuheiten in der Hautpflege: Wie du eine Star-würdige Haut bekommst

Ein strahlendes, makelloses Hautbild ist der Traum vieler Menschen. Wir alle sehnen uns nach einer Haut, die so frisch und strahlend aussieht wie die der Stars auf dem roten Teppich.

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Sudan-Konferenz
Sudan: Katastrophale Lage von Menschen mit Behinderung

München – Anlässlich der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin schlägt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) Alarm: Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist die Lage für die Zivilbevölkerung katastrophal. Für Menschen mit Behinderung gilt dies in noch stärkerem Maße: Für sie ist es besonders schwierig, zu fliehen, an Hilfsgüter zu gelangen oder eine medizinische Versorgung zu erhalten. Zudem bedrohen Minen und Blindgänger die Zivilbevölkerung. Im Sudan leben mindestens 4,6 Millionen Menschen mit Behinderung, was etwa 16 % der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen unzählige weitere Menschen, die durch den Konflikt schwer verletzt, traumatisiert oder chronisch krank sind. Dennoch fehlen inklusive Hilfsmaßnahmen und spezialisierte Angebote nahezu vollständig. Die Konsequenzen sind gravierend: In Krisensituationen ist die Sterblichkeitsrate von Menschen mit Behinderung zwei- bis viermal höher als die von Menschen ohne Behinderung. Viele von ihnen werden zurückgelassen oder systematisch ausgeschlossen. „Der Fall von El-Fasher hat zu einem Zustrom von Vertriebenen in die benachbarte Stadt Tawilah geführt. Immer mehr Menschen mit schweren Verletzungen, wie Schusswunden, benötigen dringend Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel. Ohne frühzeitige Versorgung drohen diesen Menschen dauerhafte Behinderungen und chronische Schmerzen. Derzeit sind wir eine der wenigen humanitären Organisationen, die diese wichtige Unterstützung im Sudan leisten können. In Darfur sind wir sogar die einzige„, sagt Vincent Dalonneau, Landesdirektor von HI-Sudan. Die Teams von Handicap International arbeiten in Reha-Zentren und Kliniken, verteilen Hilfsgüter und helfen unterernährten Kindern sowie den unzähligen Menschen mit Verletzungen durch Schusswaffen oder Bomben. Zudem unterstützt die Logistiksparte Atlas verschiedene humanitäre Organisationen mit der Lagerung und dem Transport von Hilfsgütern.

Rückkehrer durch Minen und Blindgänger bedroht

Der Krieg im Sudan hat die weltweit größte Flüchtlingskrise mit fast 14 Millionen Vertriebenen ausgelöst. Trotz des anhaltenden Konflikts sind bis Ende Januar aber bereits mehr als drei Millionen Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt, darunter 700.000 aus dem Ausland. Die meisten Rückkehrenden kehrten in Landesteile zurück, in denen die Gewalt weitgehend abgeklungen ist, wie Khartum, Blauer Nil oder Al Dschasira. Dort bedrohen aber explosive Kriegsreste, darunter Antipersonen-Minen, die Zivilbevölkerung in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und auf Straßen. „Andere Konflikte weltweit haben bereits gezeigt, wie sich die Kontamination durch nicht explodierte Kriegsreste über Jahrzehnte hinweg auf das Leben der Zivilbevölkerung auswirken kann, selbst, nachdem der Konflikt beendet ist. Sie gefährdet das Leben der sudanesischen Bevölkerung, schränkt den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen ein und behindert die wirtschaftliche Entwicklung„, unterstreicht Vincent Dalonneau.
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– Gaza – Bericht: Israelische Soldaten foltern Kleinkind in Gaza zur Erpressung eines Geständnisses

Israelische Soldaten sollen in Gaza ein 18 Monate altes Kind misshandelt haben, um ein Geständnis des Vaters zu erpressen. Das Kleinkind wurde mit schweren Verletzungen freigelassen.

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Necla Özmen
Türkische „Trump-Tochter“: Bitte verlängert den Krieg nicht

Ankara – Nur wenige Tage vor dem heute angekündigten Waffenstillstand hatte sich die mutmaßliche türkische Tochter des US-Präsidenten Donald Trump in einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit gewandt. In einem über die Plattform TikTok verbreiteten Video erklärte die in Ankara lebende Necla Özmen:
„Hallo, TikTok-Familie. Ich bin Necla Trump, die Tochter von Donald Trump. Ich wende mich an die ganze Welt: Bitte verlängert den Krieg nicht. Bis bald, danke.“
Bei der 55-jährigen Özmen handelt es sich um eine Social-Media-Persönlichkeit, die bereits seit längerer Zeit behauptet, die leibliche Tochter Trumps zu sein und vor türkischen Gerichten um ihre Anerkennung kämpft. Ihr Video wurde bereits am vergangenen Freitag veröffentlicht, fünf Tage bevor das Weiße Haus am heutigen Mittwoch den diplomatischen Durchbruch verkündete.

Kontinuierliche Appelle an das Weiße Haus

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Özmen direkt an Donald Trump wendet, um politischen Einfluss geltend zu machen. In früheren Videobotschaften forderte sie den US-Präsidenten bereits zu einer Kehrtwende in der Außenpolitik auf. So appellierte sie unter anderem mit den Worten „Vater, bitte lass Maduro frei!“ an ihn, wobei sie sich auf die Spannungen zwischen den USA und Venezuela bezog. Özmen betonte dabei wiederholt, dass sie als seine Tochter wolle, dass er als „gütiger Anführer“ agiere und kein Blut vergossen werde. Parallel zu ihren politischen Forderungen äußerte Özmen in der Vergangenheit wachsende Sorge um ihre persönliche Sicherheit. Sie gab an, zu befürchten, aufgrund ihrer behaupteten Identität als Präsidententochter Ziel von Entführungen oder Lösegeldforderungen zu werden. Vor diesem Hintergrund forderte sie die US-Behörden und die Botschaft in Ankara auf, ihr Schutz zu gewähren.

Juristischer Kampf um Vaterschaftsanerkennung

Während ihre öffentlichen Appelle für mediale Aufmerksamkeit sorgen, wird die Angelegenheit auf juristischer Ebene weiterverfolgt. Nachdem das 27. Familiengericht in Ankara die Vaterschaftsklage gegen Donald Trump in erster Instanz abgewiesen hatte, hat Özmen Berufung eingelegt. Das Gericht begründete die Abweisung damit, dass keine hinreichenden Beweise für eine Vaterschaft vorlägen, die einen erzwungenen DNA-Test rechtfertigen würden. Özmen strebt nun in der höheren Instanz eine genetische Untersuchung an. Die Geschichte sorgt in der Türkei seit Längerem für Schlagzeilen. Özmen behauptet, ihre im Jahr 2017 verstorbene Ziehmutter habe ihr auf dem Sterbebett gestanden, nicht ihre biologische Mutter zu sein. Laut ihren Schilderungen wurde sie 1970 in einem Krankenhaus geboren und einer US-Bürgerin namens „Sophia“ abgenommen, die zu dieser Zeit eine Affäre mit Donald Trump gehabt haben soll. Özmen zeigt sich überzeugt, dass Trump von ihrer Existenz weiß, und betrachtet ihren Kampf als Suche nach Gerechtigkeit. Das Weiße Haus und die US-Botschaft in Ankara haben sich zu dem Verfahren und den Forderungen bislang nicht offiziell geäußert.

Zehn-Punkte-Plan als Verhandlungsgrundlage

US-Präsident Donald Trump gab heute den Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran bekannt. Als Ausgangspunkt für diese Entwicklung dient ein Zehn-Punkte-Plan, den Teheran an Washington übermittelt hat. Trump bezeichnete das Dokument als eine „tragfähige Verhandlungsgrundlage“ und betonte, dass fast alle bisherigen Streitpunkte bereits geklärt seien. Ab dem kommenden Freitag sollen auf Einladung von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif direkte Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad aufgenommen werden. Trotz der offiziellen Ankündigung berichten Agenturen wie Reuters, dass zu einigen Themen der Vereinbarungen noch widersprüchliche Aussagen vorliegen.
ZUM THEMA

– Necla Özmen – Mutmaßliche Trump-Tochter Necla: Vater, lass Maduro frei!

Necla Özmen, die mutmaßliche Trump-Tochter aus Ankara, sorgt mit einem Appell an den US-Präsidenten für Aufsehen: „Vater, lass Maduro frei!“ Alle Infos hier.

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Iran-Krieg
Iran: Juden verurteilen US-Israeli-Anschlag auf Synagoge

Teheran – Die jüdische Gemeinde im Iran hat die Zerstörung der Rafi’-Nia-Synagoge im Zentrum von Teheran infolge der US-israelischen Angriffe scharf verurteilt und die gezielten Angriffe sowohl auf religiöse Stätten als auch auf das Land insgesamt angeprangert. In einem Video, das von der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRIB auf Telegram veröffentlicht wurde, sagte Homayoun Sameh, ein jüdischer Abgeordneter im Islamischen Beratungsparlament des Landes:
„Das zionistische Regime hat dieser Gemeinschaft während der jüdischen Feiertage keine Gnade gezeigt und eine unserer alten und heiligen Synagogen ins Visier genommen.“
In einer Erklärung sagte die Gemeinde: „Wir, die Juden des Iran, verurteilen die brutalen Angriffe des amerikanisch-zionistischen Feindes gegen unser geliebtes Heimatland und die Rafi’-Nia-Synagoge.“ Die Erklärung bekräftigte zudem, dass sie „an der Seite des Volkes und des Systems der Islamischen Republik Iran“ stünden und das Land „bis zu unserem letzten Atemzug“ verteidigen würden. In ähnlicher Weise sagte Najafabadi: „Leider hat die israelische Entität während der jüdischen Feiertage uns ins Visier genommen und nicht einmal die Juden im Iran verschont, da sie eine unserer alten und heiligen Synagogen angegriffen hat.“ Er fügte hinzu, dass das Gebäude vollständig zerstört worden sei und die Thora-Rollen unter den Trümmern begraben lägen, und bezeichnete den Angriff als „etwas, das allen Juden auf der ganzen Welt Schmerzen bereitet“. Er warf Israel zudem vor, weder der muslimischen Gemeinschaft noch anderen Religionsgemeinschaften weltweit, einschließlich der jüdischen Gemeinschaft, Gnade zu zeigen. „Alle Behauptungen des israelischen Regimes, es würde Juden verteidigen, sind nichts weiter als eine schändliche Lüge“, sagte Rabbiner Younes Hamami Lalehzar und bezeichnete Israels Angriff auf die Synagoge in einem Wohngebiet als „unmenschliche und terroristische“ Tat.

Synagoge in Teheran „vollständig zerstört“

Laut iranischen Medien haben US-amerikanisch-israelische Luftangriffe eine Synagoge in Teheran „vollständig zerstört“, während bei den Angriffen im gesamten Iran über Nacht mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben kamen. „Nach vorläufigen Informationen wurde die Rafi-Nia-Synagoge … bei den Angriffen heute Morgen vollständig zerstört“, berichtete die Zeitung „Shargh“ am Dienstag. Aufnahmen zeigten Mitarbeiter des Zivilschutzes inmitten der Trümmer, umgeben von auf dem Boden verstreuten hebräischen Büchern. Dem Bericht zufolge wurden aufgrund der Enge der Straßen rund um das angegriffene Gebäude auch die Außen- und Innenwände der benachbarten Gebäude „schwer beschädigt“. Über mögliche Opfer lag zunächst keine Information vor.
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Lamerd-Anschlag Iran: Der kaum bekannte Anschlag im Schatten von Minab

Ein zweiter US-Angriff am 28. Februar traf eine Sporthalle in Lamerd mit der neuen PrSM-Rakete. Mindestens 21 Personen, darunter Kinder, wurden getötet.

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Lamerd-Anschlag
Iran: Der kaum bekannte Anschlag im Schatten von Minab

Teheran – Während der verheerende US-Angriff auf die Mädchenschule in Minab am 28. Februar 2026 weltweit für Schlagzeilen sorgte, blieb ein zweiter, zeitgleicher Schlag im südiranischen Lamerd weitgehend unbeachtet. Bei diesem Angriff auf eine Sporthalle und eine angrenzende Grundschule kam eine neue, bisher im Kampf ungetestete Waffe zum Einsatz. Experten identifizierten das System als die Precision Strike Missile (PrSM), eine ballistische Kurzstreckenrakete aus US-Produktion, die erst im vergangenen Jahr die Prototypentests abgeschlossen hatte. In Lamerd wurden mindestens 21 Menschen getötet. Die Sporthalle, die auf digitalen Karten seit Jahren als zivile Einrichtung gekennzeichnet ist, wurde zum Zeitpunkt des Einschlags von einem Jugend-Mädchen-Volleyballteam genutzt. Die PrSM ist so konstruiert, dass sie kurz über dem Ziel detoniert und tausende kleine Wolfram-Pellets ausstößt, um eine maximale Streuwirkung zu erzielen. Berichten der iranischen Journalistin Negin Bagheri zufolge durchschlugen diese Metallsplitter das Dach der Halle, während das Team gerade Verteidigungsmanöver trainierte. Unter den Opfern befand sich die elfjährige Elham Zaeri, eine Schülerin der fünften Klasse, die noch vor Erreichen des Krankenhauses verstarb. Die zehnjährige Helma Ahmadizadeh, eine Viertklässlerin, schien den Angriff zunächst unverletzt überstanden zu haben und stieg eigenständig in den Krankenwagen. Gegenüber ihrem Trainer gab sie an, es fühle sich an, als sei etwas in ihren Körper eingedrungen. Erst bei der Untersuchung wurde ein kleiner schwarzer Metallsplitter entdeckt, der innere Verletzungen verursachte, an denen das Mädchen nach einer Notoperation verstarb. Helma Ahmadizadeh war die Cousine von Zahra Ahmadi Zadeh, einer Spielerin der iranischen Fußballnationalmannschaft der Frauen. Auf einem angrenzenden Fußballfeld wurden zudem der Sechstklässler Ilya Khatami sowie sein Trainer von denselben Schrapnellen getötet. Insgesamt mussten zehn bis zwölf weitere junge Sportlerinnen noch in der Nacht operiert werden. Videoanalysen und Aufnahmen von Überkameras bestätigen den Einsatz der PrSM. Die Silhouette der Rakete sowie die charakteristische Explosion eines Feuerballs in der Luft entsprechen den Spezifikationen des Herstellers Lockheed Martin. US-Zentralkommandant Admiral Brad Cooper bestätigte kurz nach dem Angriff den ersten Kampfeinsatz der PrSM innerhalb der ersten 24 Stunden des Konflikts. Pete Hegseth äußerte sich im Pentagon mit Verweisen auf eine „brutale Effizienz“ und sprach davon, den Feind ohne Gnade zu zerschmettern. Er lobte die tödliche Präzision der neuen Waffengeneration. Da die PrSM ein völlig neues System ist, bleibt unklar, ob der Treffer auf die zivile Einrichtung in Lamerd beabsichtigt war, auf einem Konstruktionsfehler basierte oder die Folge einer fehlerhaften Zielauswahl war. Die US-Regierung dementiert die Berichte über den gezielten Einsatz gegen zivile Infrastruktur und die daraus resultierenden Opferzahlen.
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Künstliche Intelligenz
Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt Künstliche Intelligenz im Job

Berlin – Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation. Künstliche Intelligenz (KI) wird im Arbeitsalltag zur neuen Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche Intelligenz im Job. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige. Demnach erwarten 60 Prozent der Beschäftigten, dass KI in fünf Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre berufliche Tätigkeit spielen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53 Prozent – ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche Intelligenz wird zum festen Bestandteil der Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.
„Der Wandel betrifft nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse. Unternehmen müssen den Einsatz von KI deshalb aktiv steuern, klare Regeln schaffen und ihre Beschäftigten auf die neuen Anforderungen vorbereiten.“
Laut Umfrage nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen (78 Prozent) KI, um nach Informationen zu suchen, 46 Prozent, um Texte zu erstellen oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue Ideen zu entwickeln und 19 Prozent, um Bilder oder Videos zu erstellen. Seltener sind komplexere Anwendungen wie die Durchführung von Berechnungen (13 Prozent), die Erstellung von Code (11 Prozent) oder die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI (10 Prozent).

Ein Drittel sieht eigenen Job durch KI gefährdet

Laut den Ergebnissen der Umfrage geht mit der wachsenden Bedeutung von KI auch Verunsicherung einher. Ein Drittel (33 Prozent) der Erwerbstätigen geht davon aus, dass die eigene Tätigkeit vollständig oder teilweise durch generative KI ersetzt werden kann. Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz, sondern vor allem mit Veränderungen im Arbeitsalltag. Aufgaben werden zunehmend durch KI unterstützt, beschleunigt oder in Teilen automatisiert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Beschäftigten, beispielsweise bei der Formulierung von Eingaben („Prompting“), der Einordnung von Ergebnissen und der kritischen Prüfung von Inhalten. Auffällig ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit mit 36 Prozent häufiger für ersetzbar als Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die Auswirkungen von KI im Job sehr unterschiedlich wahrgenommen werden“, sagt Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch KI bedroht sehen, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben und dem beruflichen Umfeld ab.“

KI-Regeln und Qualifizierung für Beschäftigte fehlen

Generative KI ist in den meisten Bereichen des Arbeitsalltags angekommen – oftmals schneller, als Arbeitgeber dafür klare Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt an, dass es bei ihnen konkrete Vorgaben für den Einsatz von KI gibt. Ein explizites Verbot ist mit lediglich 5 Prozent die Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt gut die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass es weder Regeln noch ein Verbot gibt. 8 Prozent können die Frage nicht beantworten. „Vielen Beschäftigten fehlt es an einer verbindlichen Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler. „Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben für den Einsatz von KI nachlegen.“ Wo klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz von KI erfolgt damit oft ohne systematische Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die beruflich KI nutzen, haben sich dafür weitergebildet. Davon greifen 30 Prozent auf kostenfreie Angebote oder selbstorganisiertes Lernen zurück, beispielsweise über Tutorials, Videos oder Podcasts. Nur 8 Prozent nutzen kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie Seminare oder Workshops. Werden solche Angebote genutzt, übernimmt in den meisten Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die Kosten. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten (19 Prozent) trägt die Weiterbildungskosten allerdings selbst. „In Sachen KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland“, sagt Bühler.
„Viele Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die passenden Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen. Es reicht nicht, dass Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie müssen auch wissen, wie sie dies sicher und verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen hier nachsteuern.“

Begrenztes Vertrauen in KI-Ergebnisse

Trotz wachsender Nutzung wird generativer KI im Arbeitsalltag nicht blind vertraut. Die Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die jeweilige Aufgabe formuliert wird (88 Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an, dass sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen müssen. Mehr als die Hälfte bemängelt fehlende Quellen (56 Prozent) oder unzureichend konkrete Ergebnisse, die nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent). 31 Prozent berichten zudem von fehlerhaften, falschen oder veralteten Inhalten. „KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das aber richtig eingesetzt werden muss. Die Ergebnisse wirken oft plausibel, sind aber nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler. „Mit der Verbreitung von KI im Arbeitsalltag wächst die Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext müssen Inhalte kritisch geprüft und eingeordnet werden.“
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