USA
Chobani kauft Kaffeeunternehmen La Colombe für 900 Mio.

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New York – Der aus der Türkei stammende Geschäftsmann Hamdi Ulukaya gründete in den USA im Jahre 2005 das auf die Herstellung von Joghurt und weiteren Milcherzeugnissen sowie vegetarischen und veganen Alternativen spezialisierte Unternehmen Chobani. Insbesondere der proteinhaltige Joghurt gehört zu den meistverkauften Produkten des Unternehmens. In knapp mehr als zehn Jahren nach der Gründung wuchs das Unternehmen bis 2016 zum größten Joghurthersteller der Vereinigten Staaten. Laut Forbes beläuft sich sein Nettovermögen im Oktober 2022 auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Am 26. April 2016 kündigte Ulukaya seinen Mitarbeitern an, dass er ihnen 10 % der Anteile an Chobani schenken werde. Wie  Chobani am Freitag bekannt gab, hat das Unternehmen den trinkfertigen Kaffeehersteller La Colombe für 900 Millionen Dollar gekauft, um sein Getränkegeschäft zu erweitern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gab Chobani an, dass es das in Philadelphia ansässige Unternehmen durch eine Kombination aus einem neu ausgegebenen Laufzeitdarlehen in Höhe von 550 Mio. USD, Barmitteln und einer Minderheitsbeteiligung von Keurig Dr Pepper (KDP.O) an der Kaffeebrauerei gekauft hat. „In einer Zeit, in der die Branche vor der Herausforderung steht, den Umsatz zu steigern, hat Chobani ein zweistelliges, volumenbasiertes Umsatzwachstum und eine beträchtliche Margenausweitung erzielt. Wir waren noch nie so stark und so gut positioniert, um das nächste Wachstumskapitel aufzuschlagen“, sagte Ulukaya „Wir haben bereits in die Kaffeekategorie mit unseren Kaffeeweißern investiert und freuen uns darauf, La Colombe in die Chobani-Familie aufzunehmen und einer neuen Generation von Verbrauchern die köstliche, qualitativ hochwertige Kaltbrühung und die trinkfertige Handwerkskunst von La Colombe anzubieten.“ Als Teil von Chobani wird La Colombe weiterhin als unabhängige Marke operieren. Dieser Ansatz ermöglicht die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen den beiden Unternehmen und bewahrt gleichzeitig die einzigartige Identität und Innovation, für die La Colombe bekannt ist. Vom „Tellerwäscher zum Milliardär“ Ulukaya wurde 1972 in İliç, einem kleinen Dorf in der türkischen Provinz Erzincan, als Sohn einer kurdischen Milchbauernfamilie geboren. Er hatte sechs Geschwister und seine Familie besaß und betrieb einen Schaf-, Ziegen- und Milchviehbetrieb in der Nähe des Euphrat in İliç, Provinz Erzincan, wo sie Käse und Joghurt herstellten. Nach seinem Studium der Politikwissenschaften an der Universität Ankara zog Ulukaya 1994 in die Vereinigten Staaten, um an der Adelphi University auf Long Island, New York, Englisch zu studieren. 1997 zog er ins Landesinnere und wechselte an die University at Albany, State University of New York, wo er sich für einige Wirtschaftskurse einschrieb. Schließlich nahm er einen Job auf einer Farm im Norden des Landes an. Bei einem Besuch überredete sein Vater Ulukaya, den Käse der Familie aus der Türkei zu importieren, nachdem er den minderwertigen Käse vor Ort probiert hatte. Als sich der importierte Käse als beliebt erwies, eröffnete Ulukaya 2002 in Johnstown, New York, eine eigene kleine Großhandelsfabrik für Fetakäse mit dem Namen Euphrates. Das Unternehmen war bescheiden erfolgreich, hatte aber nach zwei Jahren gerade noch die Gewinnschwelle erreicht. Ulukaya erinnerte sich später: „Es waren zwei Jahre mit den größten Herausforderungen meines Lebens.“ Im Frühjahr 2005 bemerkte Ulukaya eine Werbepost, in der eine voll ausgestattete Joghurtfabrik in South Edmeston, New York, 65 Meilen (105 km) westlich seiner Fetakäsefabrik, zum Verkauf angeboten wurde. Die 84 Jahre alte Fabrik war von Kraft Foods geschlossen worden. Obwohl er das Flugblatt zunächst wegwarf, besichtigte Ulukaya die Fabrik am nächsten Tag und beschloss, sie gegen den Rat seines Anwalts und Unternehmensberaters zu kaufen. Ulukaya finanzierte den Kauf innerhalb von fünf Monaten mit einem Darlehen der Small Business Administration und lokalen Fördermitteln für Unternehmen. Er nannte sein neues Unternehmen zunächst Agro Farma und stellte eine Handvoll der ehemaligen Kraft-Mitarbeiter ein. Ulukaya beschloss, eine Alternative zum Joghurt nach amerikanischer Art herzustellen, da er den Joghurt bevorzugte, mit dem er in der Türkei aufgewachsen war. Er stellte einen Joghurtmeister aus der Türkei, Mustafa Dogan, ein, mit dem er fast zwei Jahre lang sein eigenes Joghurtrezept entwickelte. Zur Herstellung von passiertem Joghurt benötigte Ulukaya eine millionenschwere kommerzielle Maschine, einen so genannten Milchseparator, über den die Kraft-Fabrik im amerikanischen Stil nicht verfügte. Er fand eine gebrauchte Maschine in Wisconsin und handelte den Kauf für 50.000 Dollar aus. Auf der Fahrt zur Abholung des Separators kam ihm der Name „Chobani“ in den Sinn, eine Abwandlung von çoban, dem türkischen Wort für Hirte. Ulukaya stellte Chobani-Joghurt ohne Konservierungsstoffe her. Da er sich keine Werbung leisten konnte, investierte er Zeit und Geld in die Verpackung des Produkts und verwendete eine neue, unverwechselbare Schalenform, um die Marke zu differenzieren. Markteinführung Im Oktober 2007 lieferte er seine erste Bestellung von Chobani, einige hundert Kisten, an einen Lebensmittelhändler auf Long Island. Das Geschäft wiederholte die Bestellung in der folgenden Woche. Ulukayas früher Geschäftsansatz beinhaltete Strategien, die größere Unternehmen nicht anwendeten. Anstatt den Geschäften eine Slotting-Gebühr zu zahlen, die sich sein Start-up-Unternehmen nicht leisten konnte, bezahlte er die Geschäfte mit Joghurt statt mit Bargeld, damit sie seine Waren einlagerten. Außerdem handelte er aus, dass die Slot-Gebühren im Laufe der Zeit mit dem Verkauf des Joghurts abbezahlt wurden. Er führte auch Proben in den Geschäften ein, damit die Kunden das Produkt probieren und sofort kaufen konnten. Da er kein Budget für traditionelles Marketing hatte, ließ Ulukaya sein kleines Team Blogger, Facebook und Twitter kontaktieren, um eine ständige und direkte Kommunikation mit den Verbrauchern zu haben, nachdem er gehört hatte, dass die Kunden anriefen und sagten, dass sie Chobani liebten. Im Jahr 2010 schuf er außerdem einen Sampling-Truck, das CHOmobile, das auf Festivals, Paraden und anderen familienfreundlichen Veranstaltungen in den ganzen USA kostenlose Becher mit Chobani-Joghurt verteilte. In seinem ersten Jahr verteilte der Sampling-Truck 150.000 Chobani-Behälter in voller Größe. Expansion Nachdem BJ’s und die Großhandelskette Costco 2009 begonnen hatten, Chobani zu führen, verdoppelte das Unternehmen seinen Umsatz bis 2013 jedes Jahr. Im Dezember 2012 eröffnete das Unternehmen die größte Joghurtfabrik der Welt in Twin Falls, Idaho, eine Investition von 450 Millionen Dollar. 2012 erzielte Chobani einen Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar,und wurde 2012 zur weltweit führenden Joghurtmarke. 2017 erreichte Chobani in den USA einen Marktanteil von über 50 % bei griechischem Joghurt. Chobani expandierte 2011 international nach Australien, 2016 nach Mexiko und exportierte bis 2021 auch nach China, Malaysia und Thailand.

Strafrecht
Anwälte für Strafrecht – Die richtige Hilfe, wenn es darauf ankommt

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Einen Anwalt im Strafrecht zu benötigen, gehört sicherlich zu den Dingen im Leben, auf die wir alle verzichten könnten. Gerade deswegen erweist sich die richtige Auswahl aber auch als extrem wichtig, wenn es darauf ankommt.

Immerhin kennt sich ein auf Strafrecht spezialisierter Anwalt in allen wichtigen Bereichen aus und kann mit seiner Expertise die Wahrscheinlichkeit auf einen positiven Ausgang des Verfahrens deutlich erhöhen. Wieso man im Ernstfall einen kühlen Kopf bewahren sollte und wie man sich den passenden Spezialisten an seine Seite holt, zeigen wir in diesem Artikel.

Wie Beschuldigte vom richtigen Anwalt profitieren

Grundsätzlich gibt es zwei Gründe, warum man auf einen Strafrecht Anwalt Heilbronn angewiesen sein könnte. Zum einen wäre da natürlich die Rolle des Beschuldigten, der nach einem strafrechtlich relevanten Vergehen eine Anklage erhält. Beispiele dafür gibt es massenweise, wir konzentrieren uns heute aber einmal auf den Bereich der Körperverletzung. Dabei muss es sich noch nicht einmal zwangsweise um ein schweres Vergehen handeln. Vielmehr reichen schon kleinere Auseinandersetzungen, die eine juristische Klärung nötig machen. Wenn der Rechtsanwalt Heilbronn als Wohnort hat und Strafrecht als sein Spezialgebiet ausweist, hilft er Beschuldigten in mehrfacher Hinsicht. Es geht hierbei übrigens nicht nur wie häufig dargestellt um die Verteidigung in einem möglichen Gerichtsverfahren. Das ist nur der letzte Teil, in dem Beschuldigte die Hilfe in Anspruch nehmen. Stattdessen wird der Anwalt schon weit vorher, also direkt nach der Konfrontation mit der Anschuldigung, kontaktiert. Hier schützt er die Rechte des Beschuldigten besonders im Umgang während des polizeilichen Verhörs. Als Laie wäre es völlig unmöglich, seine eigenen Rechte während den Ermittlungen zu kennen, wodurch für die genauen Kenntnisse der Strafrechtsanwalt hinzugezogen wird.

Auch Geschädigte brauchen einen Anwalt

Wenn es um Anwälte im Strafrecht geht, liegt der Fokus meistens auf der Seite des Beschuldigten. Zunächst liegt dies nahe, da dieser bei einer Verurteilung die größeren Konsequenzen tragen muss und daher keine Chance auf ein besseres Urteil auslassen sollte. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, da auch der Geschädigte in vielen Fällen von einem Rechtsbeistand profitiert. Wie beim Beschuldigten geht es auch hier um die maximale Erfüllung der Rechte, die allerdings etwas anders gelagert sind. Klar wird dies wieder anhand eines Beispiels: Wenn jemand Opfer von Körperverletzung wurde, geht es darum, möglichst schnell und auf die richtige Weise Anzeige zu erstatten. Hier kann ein Rechtsanwalt helfen und seinen Mandanten außerdem während des gesamten Prozesses zur Seite stehen. Fragen zu den eigenen Rechten oder den genauen Abläufen stellen damit ein kleineres Hindernis dar. Andernfalls kommt es schnell zu Verwirrung, die am Ende möglicherweise ein Gefühl von Ungerechtigkeit hinterlässt.

Fazit: Der rechtliche Rahmen muss stimmen

Wie wir in diesem Artikel gezeigt haben, kommt ein Rechtsanwalt nicht nur direkt vor Gericht als Verteidiger des Angeklagten zum Einsatz. Tatsächlich beginnt der Einsatz oft schon früher, wenn es um die erste Beratung sowie die Informationen über alle relevanten Rechte geht. Gleichzeitig brauchen auch Geschädigte einen Anwalt, damit sie über die laufenden Ermittlungen im Bilde sind. Viele Kanzleien bieten ihre Dienste dabei in mehreren Städten an, wodurch ein Strafverteidiger Würzburg ebenso ansteuern kann wie Heilbronn oder andere Orte.

Gaza-Krieg
Belgischer Politiker: EU-Heuchelei gegenüber Israel ist ekelhaft

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Brüssel – In einer viral gegangenen Rede verurteilte der belgische Linken-Politiker Marc Botenga die „Doppelmoral der EU“ gegenüber Israel. EU-Politiker, die das Blutvergießen in der Ukraine anprangerten, sehen den Völkermord in Gaza nicht, so Botenga. In seiner Rede vor dem Europäischen Parlament zitierte Botenga die Einschätzung von UNICEF, dass im Gazastreifen ein „Krieg gegen Kinder“ herrscht und bisher mehr als 7.700 Kinder in Gaza getötet wurden. „Als dies in der Ukraine geschah, nannten Sie es Völkermord“, so Botenga. Er kritisierte die Europaabgeordneten, die Israels Aktionen verteidigen, und sagte, es gebe keinen „politischen Unterschied“ zwischen ihnen, sondern „einfach einen Unterschied der Menschlichkeit“. „Die EU unternimmt nichts gegen Israels Verstöße, schlimmer noch, sie (die EU) intensiviert die Beziehungen zu Israel“. „Sie sprechen von Menschenrechten, aber Sie lassen Israel ungestraft töten“, betonte er. „Diese Heuchelei ekelt mich an“ sagte der EU-Politiker bereits im Dezember vergangenen Jahres. „Sie zerstören weiterhin palästinensische Schulen und Häuser, stehlen und besetzen immer mehr Land“, fügte er hinzu. Marc Botenga ist ein belgischer Politiker der Partij van de Arbeid/Parti du Travail de Belgique. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke.

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Arbeitspolitik
Hohe Abbrecherquoten in der Pflegeausbildung

Düsseldorf – „Die hohe Zahl von Ausbildungsabbrechern in der Pflege ist eine direkte Folge der Politik von Minister Laumann.“ So reagiert der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernhard Rappenhöner, auf die alarmierenden Abbrecherzahlen in der Pflege. „Die dramatische Abbrecherquote von 46 Prozent ist ein Ergebnis der generalistischen Pflegeausbildung. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann hatte sich als Minister sowie als Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung für die Zusammenlegung von Alten- und Krankenpflegeausbildung eingesetzt. Nachdem die Azubizahlen im Land zuvor jahrelang deutlich gestiegen waren, führt dies nun zu einem generellen Rückgang der Ausbildungszahlen und einer deutlich höheren Abbrecherquote, während der Bedarf an Pflegekräften zeitgleich massiv steigt. „Minister Laumann muss erklären, warum er dazu beigetragen hat, diese Erfolgsgeschichte in NRW zu beenden.“ Die Ausbildung sei für die Einrichtungen erheblich komplizierter geworden. Viele Praxiseinsätze in Kliniken und im Bereich der Kinderpflege machten es gerade für kleine Pflegedienste oder Einrichtungen in ländlichen Gebieten schwer, diese Praxisstellen zu finden und die Ausbildung zu organisieren, analysiert Rappenhöner. Dazu kommt eine Reduzierung der Anwesenheiten des Azubis beim ausbildenden Betrieb. „Viele junge Menschen, die früher bewusst in die Altenpflege gegangen sind, werden von den zusätzlichen medizinischen Inhalten aus dem Krankenhausbereich abgeschreckt.“ Der bpa-Landesvorsitzende fordert Minister Laumann auf, den Schaden der damaligen Fehlentscheidung zu begrenzen und sich auf der Bundesebene für Vereinfachungen der Ausbildungsabläufe einzusetzen. „Die gezielte Vorbereitung auf die Arbeit in der Altenpflege muss wieder im Mittelpunkt stehen. Praxiseinsätze, bei denen die Azubis wochenlang kilometerweit ins nächste Krankenhaus pendeln müssen, sind nicht praxistauglich. Das gesamte Pflegeberufegesetz muss auf den Prüfstand, weil es erkennbar nicht zur Absicherung und Weiterentwicklung der Ausbildung in der Pflege beigetragen hat.“ Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 13.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 2.200 in Nordrhein-Westfalen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge.

DSGVO
Datenspeicherung: EuGD startet Klagewelle gegen die SCHUFA

Müncher – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am vergangenen Donnerstag in zwei wegweisenden Urteilen das Scoring-System der SCHUFA und deren bisherige Datenspeicherungs­praxis mit Blick auf Privatinsolvenzen mit strikten Vorgaben weitestgehend unterbunden. Betroffene Verbraucher, die auf­grund des SCHUFA Scorings bspw. bei der Vergabe von Krediten oder dem Abschluss von Mobilfunkverträgen diskri­miniert wurden oder deren Restschuldbefreiung von der SCHUFA gespeichert wird, können jetzt mit Unterstützung der Europäischen Gesellschaft für Datenschutz mbH (EuGD) klagen. Im ersten der beiden Urteile hat der EuGH entschieden, dass das Scoring bzw. Profiling der SCHUFA gegen die Europäische Daten­schutzgrund­verordnung (DSGVO) verstößt, wenn SCHUFA-Kunden – etwa Banken oder Energieversorger – ihm eine maßgeb­liche Rolle beimessen und allein auf Basis von automatisiert verarbeiteten Daten und ohne menschliches Zutun beispielsweise über die Kreditvergabe an Verbraucher:innen entscheiden. Im zweiten Vorlageverfahren entschied der EuGH, dass die lange Zeit gängige Praxis der SCHUFA, Informationen zu Restschuld­befreiun­gen von Privatpersonen drei Jahre lang zu speichern, unzulässig sei. Die Entscheidung über die grundsätzliche Zulässigkeit der Speiche­rung dieser Daten durch eine kommerzielle Auskunftei wie die SCHUFA verwies der EuGH zur Entscheidung an das Verwaltungs­gericht Wiesbaden zurück, wo Klage dagegen eingereicht worden war. „Schonfrist vorbei“: EuGD startet Klagewelle gegen die SCHUFAMit den beiden Urteilen im Rücken startet EuGD jetzt eine Klagewelle gegen die SCHUFA. Das Legal-Tech unterstützt Verbraucher:innen bei der Geltendmachung von Schadenersatz (materiell und immateriell) im Falle von Datenschutzverstößen und hat bereits eine erste Klage eines betroffenen Verbrauchers gegen die SCHUFA beim Landgericht Wiesbaden eingereicht. Die Klage zielt auf die Unterlassung rechtswidrigen Scorings und rechtswidriger Datenverarbeitung, die vollständige Auskunft über die zum Verbraucher gespeicherten Daten, die Information aller Vertragspartner der SCHUFA über mangelnde Verkehrsfähigkeit der Scores und auf Schadenersatz wegen Datenschutzverstößen. Peter Hense, Datenschutzrechtsexperte und Partner bei der Kanzlei Spirit Legal sowie von EuGD beauftragter Klägervertreter, erklärt: „Die Schonfrist für die SCHUFA ist vorbei. Der EuGH zieht einen Schlussstrich unter ein seit Jahren rechtswidriges Geschäftsmodell. In Europa besteht kein Recht darauf, Bürgerinnen und Bürger massenweise automatisiert und ohne triftigen Grund hin auf politische oder wirtschaftliche Zuverlässigkeit hin zu bewerten und zu profilieren und solche willkürlichen Werte zu kommerzialisieren. Der Mensch darf nicht der Maschine unterworfen werden. Wir sind nicht China, wir haben Grundrechte. Ein weiteres, seit Jahren bestehendes Problem der SCHUFA ist die häufig fehlerhafte Datenbasis. Diese Mängel in der Datenqualität unterminieren zusätzlich die Zuverlässigkeit der bereits per se zweifelhaften SCHUFA-Scores. Diese rechtswidrigen SCHUFA-Scores haben ihre toxische Wirkung entfaltet, indem sie von verschiedenen Unternehmen – von Banken über Versicherungen bis hin zu E-Commerce-Unternehmen – als verlässliche Indikatoren angesehen wurden. Eine Annahme, die sich nun als falsch herausstellt. Die SCHUFA steht zudem vor der anspruchsvollen Aufgabe, ihre Datenbasis gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern zu bereinigen. Hinzu kommt, dass sie bislang fehlende Erklärungen zur sogenannten ‚Logik‘ des SCHUFA-Scores nachzuliefern hat.Gleichzeitig muss sie sich gegen Vorwürfe verteidigen, dass ihre rechtswidrigen Scores über lange Zeiträume wirtschaftliche Fehlentscheidungen verursacht haben. Diese umfassen unter anderem die unberechtigte Verweigerung von Vertragsabschlüssen und die Festsetzung willkürlich höherer Zinssätze für Kredite.“ Und Thomas Bindl, Gründer und Geschäftsführer EuGD, fasst zusammen: „Die Auswirkungen der exzessiven Datensammlung und Auswertung durch die SCHUFA betreffen fast alle und wurden endlich eingeschränkt. Es liegt jetzt an den Verbrauchern, ihre Rechte geltend zu machen. Der Klageauftakt durch EuGD ist gemacht, jetzt muss jeder Einzelne handeln.“

Gaza-Krieg
Cohen: Israel kann die Hamas nicht besiegen

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Washington – Als Reaktion auf die Angriffe von Hamas-Kämpfern am 7. Oktober an der südlichen Grenze Israels hat Israel im Gazastreifen ganze Stadtviertel dem Erdboden gleichgemacht, die Versorgung mit Hilfsgütern unterbrochen und eine Boden- und Luftoperation eingeleitet. Mehr als 18.000 Palästinenser wurden bei den israelischen Angriffen auf das Gebiet getötet – ein Großteil davon Kinder -, und über 49.000 verletzt. Etwa 90 Prozent der 2,3 Millionen Einwohner des Streifens wurden vertrieben. Laut US-Journalist Dan Cohen könne Israel die Hamas militärisch jedoch nicht besiegen. „Israel kann die Hamas niemals besiegen, weil sie in erster Linie eine Widerstandsbewegung ist. Sie könnten Sinwar, Deif und Haniyeh töten, und die nächste Generation von Waisenkindern, die zu Männern werden, würde sie ersetzen. Solange es die Besatzung gibt, wird es auch den Widerstand geben“, schreibt Cohen auf X. Bei Ismail Haniyeh, Yahya Sinwar, and El Deif handelt es sich um Führer der Hamas, die auf der Tötungsliste der israelischen Regierung stehen. „Bilder wie diese sind das beste Rekrutierungsinstrument der Hamas. Israel macht die effektivste Pro-Hamas-Propaganda“, so Cohen weiter unter einem Bild, das durch israelische Soldaten gefangen genommene Palästinenser zeigt. Israel unter Kritik Israel gerät für sein radikales Vorgehen in Gaza, bei dem hauptsächlich Zivilisten getötet werden, immer mehr in Kritik. Auch US-Präsident Joe Biden, der sich anfänglich noch solidarisch zeigte, verurteilte die Tötung der vielen Zivilisten. Biden hat am Dienstag davor gewarnt, dass Israel wegen der „wahllosen Bombardierung“ von Zivilisten in seinem Krieg gegen die Hamas im belagerten Gazastreifen die internationale Unterstützung zu verlieren droht. In seiner Rede bei einer politischen Spendenaktion kritisierte Biden auch das israelische Kabinett. „Dies ist die konservativste Regierung in der Geschichte Israels“, sagte der Präsident. „Er [Netanjahu] muss diese Regierung ändern. Diese Regierung in Israel macht es uns sehr schwer“. Israel könne auch nicht gegen einen palästinensischen Staat sein, den israelische Hardliner, auch in Netanjahus Regierung, ablehnen. Dies war die schärfste öffentliche Kritik an Israel seit Beginn des Krieges mit der Hamas.    

New York
Taylor Swift und Selena Gomez besuchen palästinensische Spendenveranstaltung

New York – Die kürzliche Teilnahme der Pop-Ikonen Taylor Swift und Selena Gomez an einer von Kabarettist Ramy Youssef moderierten Comedy-Show hat in den sozialen Medien Diskussionen über ihre Haltung zum Konflikt zwischen Israel und Palästina ausgelöst. Bei der Veranstaltung in Brooklyn, New York, tauchten Bilder auf, die Swift neben Prominenten wie Anya Taylor-Joy und Cara Delevingne zeigten. Auch andere Prominente wurden bei der Veranstaltung fotografiert, darunter Zoe Kravitz, Tochter von Lenny kravitz. Youssef kündigte auf Instagram an, dass er alle Einnahmen aus seiner Stand-up-Comedy-Tour an die American Near East Refugee Aid (ANERA) spenden werde, die Hilfe für den Gazastreifen leistet. Weitere Shows fanden unter anderem in Philadelphia, Washington und San Francisco statt. Die Fotos der Prominenten, die an der Comedy-Show teilnahmen, wurden von der Zeitschrift People veröffentlicht und später von der Vogue bestätigt, die die Outfits der Prominenten detailliert beschrieb. Pro-palästinensische Aktivisten haben Prominente und Persönlichkeiten der sozialen Medien aufgerufen, ihre Plattformen zu nutzen, um auf die humanitäre Krise im Gazastreifen aufmerksam zu machen. Mehr als 17.500 Palästinenser wurden bei den israelischen Angriffen auf das Gebiet getötet und etwa 90 Prozent der 2,3 Millionen Einwohner des Streifens wurden vertrieben. Als Reaktion auf die Angriffe von Hamas-Kämpfern am 7. Oktober an der südlichen Grenze Israels hat Israel ganze Stadtviertel dem Erdboden gleichgemacht, die Versorgung des Gazastreifens mit Hilfsgütern unterbrochen und eine Boden- und Luftoperation eingeleitet. Sawsan Chebli ruft zur Unterstützung auf Die ehemalige deutsche Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) hat in einem X-Beitrag deutsche Künstler dazu aufgerufen, es den US-Stars gleichzutun. „Die Liste der Unterstützer:innen in den USA für die Menschen in Gaza wird immer größer. Taylor Swift und Selena Gomez haben an einer Stand-up-Comedy Show teilgenommen, deren Erlös der humanitären Hilfe in Gaza zugute kommt. Warte darauf, dass auch hier Stars aufstehen“, so Chebli in dem Beitrag.

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– Israel – PUMA beendet Zusammenarbeit mit Israel

Der deutsche Sportartikelherrsteller Puma beendet im kommenden Jahr sein Sponsoring der israelischen Fußballnationalmannschaft.

PUMA beendet Zusammenarbeit mit Israel

Israel
PUMA beendet Zusammenarbeit mit Israel

Herzogenaurach – Der deutsche Sportartikelhersteller PUMA beendet im kommenden Jahr sein Sponsoring der israelischen Fußballnationalmannschaft. PUMA hatte Adidas als Sponsor und Hersteller der Trikots der israelischen Nationalmannschaft im Jahr 2018 abgelöst.

Die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) hatte bereits vor dem Anschlag vom 7. Oktober zum Boykott des Sportbekleidungsunternehmens aufgerufen und feiert die Entscheidung als ihren Erfolg. PUMA sieht sich schon seit langem mit Boykottaufrufen wegen seiner Markenallianz mit dem israelischen Fußballverband (IFA) konfrontiert, aber solche Aufrufe haben sich während der zweimonatigen israelischen Offensive im Gazastreifen, bei der mehr als 18.000 Palästinenser getötet wurden, noch verstärkt.

BDS:

PUMA ist seit 2018 Ziel einer weltweiten BDS-Kampagne wegen seiner Unterstützung der israelischen Apartheid, die Millionen von Palästinensern unterdrückt. Durchgesickerte interne Nachrichten enthüllten, dass PUMA unter enormem Druck stand, den Vertrag fallen zu lassen. Dieser Boykottsieg ist ein bittersüßer Sieg, da die ethnische Säuberung der Palästinenser durch Israel weitergeht. Aber er gibt uns Hoffnung und die Entschlossenheit, alle Unterstützer des Völkermords und der Apartheid zur Rechenschaft zu ziehen, bis alle Palästinenser in Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit leben können.

PUMA hat in einer Erklärung jedoch darauf hingewiesen, dass die Entscheidung bereits 2022 im Rahmen der neuen „Weniger-größer-besser“-Strategie von Puma getroffen worden sei und entspreche den regulären Zeitplänen für das Design und die Entwicklung von Mannschaftstrikots.

„Während zwei neu unterzeichnete Nationalmannschaften – einschließlich einer neuen Erklärungsmannschaft – später in diesem Jahr und 2024 bekannt gegeben werden, laufen die Verträge einiger Verbände wie Serbien und Israel 2024 aus“, so der Sprecher des Unternehmens in einer per E-Mail übermittelten Erklärung an die Financial Times.

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– Gaza-Krieg – UNICEF-Sprecher: Dies ist ein Krieg gegen Kinder

„Gaza ist ein Friedhof für Tausende von Kindern geworden“, sagte Elder. Zudem hätten viele der zum Krankenhaus gebrachten verletzten Kinder keine Eltern oder Verwandten mehr.

UNICEF-Sprecher: Dies ist ein Krieg gegen Kinder

Türkei
Antalya: Nuri Şahin verurteilt Angriff auf Schiedsrichter

Antalya – Es sind skandalöse Szenen in der türkischen Süper Lig, die die Welt schockieren. Nach dem Spiel zwischen Caykur Rizespor und Ankaragücü (1:1) stürmt plötzlich Faruk Koca, Ankaragücüs Präsident, auf den Schiedsrichter Halil Umut Meler zu und schlägt ihm mit der Faus ins Gesicht. Während Meler noch auf dem Boden liegt, traten ihm weitere Personen gegen den Kopf. Der Schiedsrichterwurde mit Kopfverletzungen und einem blauen Auge ins Krankenhaus gebracht. Zwei Personen, die Meler ebenso angegriffen hatten, wurden daraufhin festgenommen. Koca musste im Krankenhaus behandelt werden, aber „die Haftverfahren werden nach der Behandlung durchgeführt“, sagte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya. Der türkische Fußballverband verkündete am heutigen Dienstag, dass der Spielbetrieb der Süper Lig auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werde. „Es tut mir so leid. Es tut mir so leid“, schreibt Ex-BVB-Star und Antalyas aktueller Trainer Şahin auf X (ehemals Twitter). „Kinder sehen sich die Spiele auf dem Bildschirm an und träumen davon, Fußballer zu werden. Mütter und Väter arbeiten Tag und Nacht, um die Träume ihrer Kinder zu teilen. Technische Teams, Spieler und Vereinsmitarbeiter arbeiten Tag und Nacht. Die Fans füllen die Tribünen und kommen zu den Auswärtsspielen, vielleicht mit den Mitteln, die sie gespart haben. Alle wollen, dass die Farben, die sie lieben, erfolgreich sind. Wir alle wollen, dass sich der türkische Fußball weiterentwickelt und mit allen Konkurrenten in der Welt mithalten kann“, so der Antalyaspor-Trainer weiter. Auch in einer Erklärung des türkischen Fußballverbands wurde der „unmenschliche und verabscheuungswürdige“ Angriff auf den Offiziellen verurteilt. „Wir verfolgen den Gesundheitszustand von Halil Umut Meler aufmerksam und wünschen unserem wertvollen Schiedsrichter eine rasche Genesung“, hieß es in der Erklärung. „Dieser unmenschliche und verabscheuungswürdige Angriff richtete sich gegen alle Akteure des türkischen Fußballs. Jeder, der Schiedsrichter ins Visier genommen und zu Straftaten gegen Schiedsrichter ermutigt hat, macht sich mitschuldig an diesem verabscheuungswürdigen Verbrechen. Die unverantwortlichen Äußerungen von Vereinsvorsitzenden, Managern, Trainern und Fernsehkommentatoren, die sich gegen Schiedsrichter richteten, haben den Weg für diesen abscheulichen Angriff geebnet“, so der verband weiter. Erdoğan verurteilt Tat Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich nach den schockierenden Szenen. „Ich verurteile den Angriff auf den Schiedsrichter Halil Umut Meler nach dem Spiel MKE Ankaragücü-Çaykur Rizespor von heute Abend und wünsche ihm eine schnelle Genesung“, sagte er. „Sport bedeutet Frieden und Brüderlichkeit. Sport ist unvereinbar mit Gewalt. Wir werden niemals zulassen, dass es im türkischen Sport zu Gewalt kommt. so der türkische Staatschef weiter. Ankaragücü entschuldigt sich MKE Ankaragücü bedauerte in einer Erklärung das Verhalten seines Präsidenten: „Wir sind betrübt über den Vorfall, der sich heute Abend ereignet hat. „Wir entschuldigen uns bei der türkischen Fußballöffentlichkeit und der gesamten Sportgemeinschaft für den traurigen Vorfall, der sich nach dem Spiel von Caykur Rizespor im Eryaman-Stadion ereignet hat.

Türkisch-griechische Beziehungen
Griechenland: Einige EU-Länder waren gegen Visafreiheit für Türken

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Athen – Bei Erdogans Griechenland-Besuch wurden zwischen den beiden Ländern 15 Abkommen unterzeichnet, darunter auch eine Visafreiheit für Türken. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu sagte der griechische Migrationsminister, dass die neue Regelung trotz der starken Skepsis einiger EU-Mitglieder, insbesondere in Nord- und Westeuropa, zustande kam. Kairidis erinnerte daran, dass die Türkei der einzige EU-Beitrittskandidat ist, der im Gegensatz zu den anderen Beitrittskandidaten nicht von der Visafreiheit für den Schengen-Raum profitiert, und versicherte, dass Griechenland die EU-Perspektiven der Türkei und die Visaliberalisierung für türkische Bürger systematisch unterstützt habe. „Es ist uns schließlich gelungen, die Europäische Kommission von den Vorteilen des Programms zu überzeugen, das Türken und Griechen zusammenbringt“, sagte er. Kairidis zufolge ist die Visaerleichterung, für die er sich persönlich eingesetzt hat, im Rahmen der anhaltend guten Stimmung in den bilateralen Beziehungen zu verstehen. Dies sei auch ein Problem für Griechenland gewesen, das mehr türkische Besucher anlocken wollte, sagte der Minister und fügte hinzu, dass türkische Touristen von der griechischen Tourismusbranche als ausgabefreudige und familienorientierte Menschen geschätzt würden. Der Minister wies auf die Rolle der Politiker bei der Gestaltung der bilateralen Beziehungen hin: „Wir, die Politiker sowohl der türkischen als auch der griechischen Seite, wollen Probleme lösen und sie nicht aufrechterhalten oder vergrößern.“ Kairidis erläuterte, dass das Programm türkischen Staatsbürgern das ganze Jahr über den Besuch von 10 griechischen Inseln – darunter Lemnos, Lesbos, Chios, Samos, Leros, Kalymnos, Kos, Rhodos und Kastelorizo – für bis zu sieben Tage ermöglichen wird, indem die griechische Polizei bei ihrer Ankunft ein spezielles Visum ausstellt, nachdem ihre Daten in den Schengen-Visum- und Europol-Datenbanken überprüft wurden, anstatt ein umständliches reguläres Visumantragsverfahren zu durchlaufen. Darüber hinaus betonte er, dass, wenn dieses Pilotprogramm erfolgreich ist, die Argumente für weitere Visaerleichterungen für Inhaber türkischer Pässe auf der Ebene der Europäischen Kommission stark sein werden.

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– Erdogan in Athen – Griechenland unterstützt EU-Beitritt der Türkei

Erdogan sagte, man wolle „die Ägäis in ein Meer des Friedens und der Zusammenarbeit verwandeln und mit gemeinsamen Schritten ein Vorbild für die Welt sein.“

Griechenland unterstützt EU-Beitritt der Türkei