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Silvester ohne Stress: Mit Heimtieren entspannt ins neue Jahr
Türkisch-griechische Beziehungen
Atomkraft: Mögliche türkisch-griechische Zusammenarbeit
Erdogan says Turkey, Greece could cooperate on nuclear energy https://t.co/Ot3ypI063Z
— Soner Cagaptay (@SonerCagaptay) December 9, 2023
Mitsotakis erklärte seinerseits am Donnerstag, dass er die Türkei im EU-Beitrittsprozess unterstützen werdedund sagte: „Wir haben auch über die Frage der Visumbefreiung für Studenten gesprochen, um eine engere Zusammenarbeit in der Visumfrage sicherzustellen. Wir haben die Reisefreiheit türkischer Bürger berücksichtigt“, so Mitsotakis während seiner Rede in einer Pressekonferenz.
Die Türkei und Griechenland hätten in der Vergangenheit immer wieder Situationen erlebt, die den Frieden bedrohten. Daher sei es jetzt für beide Länder besonders wichtig, ihre Beziehungen in einem ruhigen Umfeld fortzusetzen und Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen Griechenland und die Türkei konfrontiert sind. Bei einem Treffen letzten Juni in Vilnius habe man beschlossen, die Beziehungen wiederzubeleben und Vertreter beider Seiten hätten sich in den letzten sechs Monaten bereits drei Mal getroffen.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Wirtschaftsbeziehungen und den bilateralen Handel zu verbessern. Wir haben ein sehr wichtiges Ergebnis erzielt, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Migration auszubauen“, so der griechische Regierungschef.
Wie sein Großonkel, Eleftherios Venizelos, der in den 1930er Jahren die Entspannungspolitik mit der Türkei leitete und weithin als der bahnbrechende Staatsmann des Landes im 20. Jahrhundert gilt, wünscht sich Mitsotakis eine Annäherung, und sei es nur, weil sie gut für die Wirtschaft wäre.
Mitsotakis erinnerte an die Worte Venizelos‘ und sagte: „Venizelos sagte einmal zur Türkei: ‚Wir reichen Ihnen die Hand der Freundschaft, wir glauben, dass die feindseligen Beziehungen zwischen uns ein Ende haben werden’“.
Glücksspiel
Einleitung: Begriffe für Online-Sportwetten
NATO-Beitritt Schwedens
Jürgens: Beziehungen zwischen Türkei und Schweden werden prosperieren
ein Gastbeitrag von Klaus Jürgens
Wenn man sowohl aus beruflichen als auch aus privaten Gründen in der Vergangenheit aber auch gerade während der letzten zwei Jahre viel Zeit in Stockholm und Schweden verbrachte, kann man besser verstehen, wie sowohl hiesige Entscheidungsträger als auch „normale Bürger“ die Türkei und den laufenden NATO-Beitrittsprozess sehen.
Nachdem was man inoffiziell und offiziell vor Ort hört wird das nun in Kürze erwartete „Ja“ Ankaras zu einem schwedischen NATO-Beitritt sehr begrüßt. Das Gleiche galt übrigens auch für Helsinki und die finnische Bevölkerung.
Ganz wichtig ist hierbei zu bedenken, dass mittlerweile in Stockholm ein Denkprozess begonnen hat, an dem auch die ehemalige Außenministerin Ann Linde beteiligt ist, die vor kurzem zugab dass die PKK-Terror-Organisation finanzielle Unterstützung aus Schweden erhält; natürlich nicht von der Regierung sondern von illegalen Geldwäschern, die auf schwedischem Boden tätig sind.
Beobachter gehen davon aus, dass die bi-lateralen Beziehungen zwischen Stockholm und Ankara bald eine neue Blüte erleben werden; eine neue positive Phase, in der die schwedischen Behörden sowohl die PKK/YPG als auch die FETÖ-Sympathisanten, die sich in Schweden verstecken, viel genauer unter die Lupe nehmen werden. Dies gilt für das benachbarte Finnland weniger da es dort nur vereinzelte Terrornester gibt. Dies wiederum wird eine vollständige Umstrukturierung der bi-lateralen Beziehungen zwischen Stockholm und Ankara (Handel, Tourismus, Bildung, intelligente Städte, Energie und so weiter und so fort) ermöglichen.
Richtungswandel in schwedischer Sozialdemokratie war auschlaggebend
Man muss fairerweise sagen, dass der Vorschlag der NATO beizutreten eine der schwierigsten internen Entscheidungen war, die die schwedischen Sozialdemokraten je zu treffen hatten. Sie muss im Rahmen von zwei völlig gegensätzlichen Paradigmen analysiert werden.
Erstens sind die Sozialdemokraten von ihrer Geschichte her eine friedensfördernde Partei, und das schließt den Kampf gegen Unterdrückung in der ganzen Welt ein. Das einzige Land, der einzige Terrorclan, den sie immer völlig falsch verstanden haben, war und ist die PKK und ihr YPG-Satellit, die sie mit und für Freiheitskämpfer verwechseln anstatt was sie wirklich sind – Babymörder.
Weder ein Beitritt zur EG noch zur NATO stand jemals auf ihren Karten
Dann änderten sich die Zeiten, der Europarat verlor den größten Teil seiner Glaubwürdigkeit, Brüssel hatte damit begonnenen Stück für Stück einen Binnenmarkt aufzubauen, und schließlich kam das Jahr 1995 als Schweden der EU beitrat. Bald reichlich fließendes europäisches Geld war zweifellos ein wichtiger Anreiz, ebenso wie die Erlangung führender Verwaltungspositionen in Brüssel und natürlich die Entsendung von zahlreichen Abgeordneten ins Europäische Parlament. Erhöhtes internationales Ansehen durch den Beitritt zur EU? Fragen Sie Deutschland, natürlich!
Der NATO-Beitritt war jedoch ein völlig anderes politisches Spiel. Er stellte die sozialdemokratischen Neutralitätswerte auf den Kopf. Aber Stockholm konnte dem Ukraine-Krieg und der Invasion durch Moskau nicht tatenlos zusehen; es gab sogar vermehrt warnende Stimmen, ob Russland wie bereits in der Geschichte, erneut Schweden angreifen könnte. Also wie die Ostflanke absichern? Finnland allein Mitglied werden lassen? Nein – die einzige logische Lösung: Schweden muss der NATO beitreten.
Und nicht zuletzt hatte sich das politische Spektrum Schwedens dramatisch verändert. Die rechte Mitte begann das politische „Sweden First“- Spiel, also müssen die Sozialdemokraten dasselbe tun, um an der Wahlurne wieder zu gewinnen. Ein starkes Schweden in einer starken NATO gegen den „ausländischen Aggressor“ – vielleicht eine Erfolgsformel?
Nur dass diese Wahlkalküle der Sozialdemokraten nicht unbedingt aufgingen – es ist wohl Ironie des Schicksals das nun die derzeitige konservative Regierung den NATO-Beitritt als Trumpfkarte ausspielen darf.
Was kommt danach?
Bi-laterale Beziehungen zwischen Schweden und der Türkei werden prosperieren. NATO wird besser aufgestellt sein. Der Kampf gegen globalen Terror wird eine neue Bandbreite erhalten.
Somit kommen wir zu unserer abschließenden Frage: wäre NATO nicht bestens beraten, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen und anzuerkennen, dass Ankara nicht nur ein führendes Mitgliedsland ist, sondern tatsächlich den Weg zu einer politisch viel umfassenderen Struktur gewiesen hat? Warum sollte also ein zukünftiger NATO-Generalsekretär nicht aus der Türkei ernannt werden, um diesen Punkt vor der ganzen Welt zu unterstreichen? Ein NATO-Generalsekretär aus der Türkei – das hieße doch Vorhang auf für NATO 2.0. in der Tat!
Klaus Jurgens – London School of Economics Postgraduate Degree Government. Vormals Uni-Dozent Ankara, Schwerpunkt BWL und KMU. Über zehn Jahre vor Ort Erfahrung Türkei. Zur Zeit wohnhaft in Wien. Politischer Analyst und freiberuflicher Journalist.
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Auf welche Währungen die Anleger 2024 setzen sollten
Die aktuelle Stärke des US-Dollars wird bis ins Jahr 2024 anhalten. Dies wird unterstützt durch das schwache globale Wachstum und die relativ hohen US-Renditen. Die Fed wird die Zinssätze noch länger relativ hoch hatlen.
Außerdem fehlt dem US-Dollar angesichts der Verlangsamung des Kreditwachstums, das die Nachfrage in Europa und in Großbritannien belastet, sowie der schwierigen Aussichten in China ein ernstzunehmender Gegner. Eine Abschwächung des Dollars setzt ein höheres Wachstum in Europa und China sowie eine anhaltende Disinflation voraus.
Außerdem müsste die US-Notenbank einen „Dovish Pivot“ vollziehen und aggressivere Zinssenkungen als in anderen Ländern vornehmen; dies wird nur geschehen, wenn es zu einem „Tail Event“ oder einer Rezession in den USA kommt, was beides nicht der Fall ist.
Aussichten in Großbritannien verschlechtern sich
Beim britischen Pfund sieht es dagegen weniger positiv aus. Wir rechnen nicht damit, dass sich die Outperformance des letzten Jahres wiederholt. Die Aussichten für Großbritannien haben sich erneut verschlechtert, da die Wirtschaft und die Verbraucher die Auswirkungen von 14 aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen (auf 5,25 %) zu spüren bekommen, wodurch die Zinssätze auf dem höchsten Stand seit der Finanzkrise sind.
Viele Wirtschaftsindikatoren zeigen überraschend nach unten, und da der geldpolitische Ausschuss der Bank of England prognostiziert, dass nur 25 bis 30 % der bisherigen Zinserhöhungen in der Wirtschaft angekommen sind, wird es wahrscheinlich noch mehr Probleme geben. Während viele der schwachen strukturellen Rahmenbedingungen bekannt sind, besteht der größte Nachteil für das GBP im Jahr 2024 in der Möglichkeit, dass die Märkte frühere Zinssenkungen einpreisen. Das britische Pfund wird nun wieder nach konventionellen Kritierien wie dem globalen Risiko und den Zinssätzen gehandelt.
Euro benötigt ausländische Impulse
Für den Euro ist eine anhaltende Stabilität derzeit das Beste, was man erwarten kann; ein Aufschwung ist schwer vorstellbar, da die Wirtschaft im Euroraum um eine Wachstumsdynamik ringt. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Konjunkturschwäche auf einen nachgebenden Arbeitsmarkt auswirkt.
Auch die fiskalische Unterstützung vieler Regierungen wird begrenzt sein, da die Verschuldung in Italien, Frankreich und Spanien bei über 100 % des BIP liegt. Damit sich der Euro erholen kann, bedarf es ausländischer Impulse. Eine Wiederbelebung des chinesischen Wachstums durch politische Anreize würde dem Euroraum durch eine positive Verschiebung des lokalen Wachstums und durch einen zyklischen Aufschwung helfen. Ein weiterer, wenn auch weniger wahrscheinlicher Treiber wäre eine schnellere Lockerung der Leitzinsen durch die US-Notenbank als erwartet, wodurch sich die reale Zinsdifferenz verringern und der Euro gestützt würde.
Begrenzter Appetit auf den Yen
Ohne signifikante Zinssenkungen der US-Notenbank und einen entsprechenden Zinserhöhungszyklus der Bank of Japan (BoJ) dürfte der Appetit auf den Yen begrenzt sein, der unter dem Einfluss höherer US-Renditen auf ein 32-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar fiel. Der Carry Trade (Zinsdifferenz zwischen zwei Ländern) war im vergangenen Jahr bedeutsam, da die Anleger den JPY angesichts der negativen Zinsen in Japan als Finanzierungswährung nutzten.
Die Anleger haben den JPY nun deutlich untergewichtet, so dass eine Auflösung dieser Währungs-Carry-Trades zu einer deutlichen Stärkung des JPY führen würde, was jedoch eine wachsende Besorgnis über eine Rezession in den USA voraussetzt, die zu niedrigeren Preisen für Risikoanlagen und niedrigeren US-Staatsanleihen führt. Außerdem muss die BoJ mitspielen, wenn sie in der ersten Jahreshälfte endlich aus den Negativzinsen herauskommen will, während andere große Zentralbanken möglicherweise eine Zinssenkung in Erwägung ziehen.
Lateinamerikanische Hochzinsanleihen
Die Schwellenländer könnten weiterhin Chancen für Anleger bieten. In einem günstigen makroökonomischen Umfeld, in dem die US-Renditen langsam sinken, dürften lateinamerikanische Hochzinsanleihen weiterhin ein attraktives Carry bieten. Auch wenn sie nicht mehr billig erscheinen, haben einige von ihnen (MXN, BRL) starke Fundamentaldaten und ein attraktives Konjunktur- und Rohstoffengagement. Bei den asiatischen Währungen wird viel von der Erholung in China abhängen. Es ist wahrscheinlich, dass die PBOC eine schwache Währung tolerieren wird, um die Wirtschaft bei der Eindämmung des Deflationsdrucks zu unterstützen.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Sie eine Investmententscheidung treffen.
Gareth Gettinby, Investment Manager bei Aegon Asset Management
Karriere
Arbeitsmarkt für Juristen: Spezialisierung immer gefragter
Mit einem juristischen Abschluss stehen Uni-Absolventen verschiedene Karrierewege offen. In der freien Wirtschaft, im Staatsdienst oder als Anwalt in einer Kanzlei warten gute Gehälter und Aufstiegschancen.
Was Arbeitsmarktforscher in vielen anderen Bereichen beobachten, gilt allerdings auch in der Juristerei. Mit einer gefragten Spezialisierung stehen die Karrierechancen besonders gut.
Und dabei gibt es für Nachwuchs-Juristen mehr Auswahlmöglichkeiten, als mancher vielleicht denkt. Denn die Optionen gehen über bekannte Bereiche wie Strafrecht oder Erbrecht weit hinaus. Und in einer sich stetig im Wandel befindenden Welt kommen sogar immer wieder neue Bereiche hinzu.
Gesellschaftspolitik bestimmt oft die Nachfrage nach JuristenEs gibt juristische Arbeitsbereiche, die echte Dauerbrenner sind. Ob Anwalt für Arbeitsrecht in Magdeburg, Köln oder München – um Arbeitsverträge, Kündigungen und Abfindungen wird stets gestritten und es gibt in der Regel genug zu tun. Ähnlich wird es auch dem Anwalt für Sozialrecht oder Erbrecht oder dem Strafverteidiger gehen. Kein Wunder also, dass sich viele Absolventen für diese klassischen Arbeitsbereiche entscheiden.
Doch es gibt auch weniger bekannte Randgebiete des Rechts und die erfordern häufig speziellere Kompetenzen. Juristen mit einer entsprechenden Spezialisierung sind eher selten und entsprechend gefragt. Das gilt besonders für Bereiche, die gesellschaftspolitisch gerade sehr im Rampenlicht stehen.
Ein anschauliches Beispiel gibt aktuell das Energierecht ab. Das beschäftigt sich mit all jenen Rechtsnormen, die Energiewirtschaft und Energieversorgung betreffen. Wer als Anwalt für Energierecht tätig ist, kann sich zurzeit über hohe Nachfrage freuen. Mit einem im Wandel befindlichen Energiemarkt und den entsprechenden gesetzlichen Neuerungen ist das ehemalige juristische Randgebiet stark in den Fokus gerückt. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatleute suchen juristische Hilfe, wenn es um Energiepreissteigerungen oder Photovoltaik-Verträge geht. Der Rechtsanwalt für Energierecht ist aktuell entsprechend gefragt.
Auch andere Spezialisierung immer gefragterFür Nachwuchs-Juristen lohnt sich oft ein spekulativer Blick in die Zukunft, wenn es um die Spezialisierung geht. Der heutige Anwalt für Energierecht hat die aktuellen Entwicklungen wohl kaum in diesem Umfang kommen sehen. In anderen Rechtsgebieten war die steigende Nachfrage allerdings vorauszuahnen. Ein naheliegendes Beispiel dafür liefert das IT-Recht.
Die rasante Weiterentwicklung von Computertechnologie und Internet hat über die vergangenen Jahrzehnte ganz neue Rechtsfragen aufkommen lassen, die es so in der Vergangenheit gar nicht gab. Sie berühren wiederum andere juristische Bereiche wie das Datenschutzrecht, das Urheberrecht, das Vertragsrecht und das Wirtschaftsrecht.
Und in kaum einem anderen Bereich ändern sich die Rahmenbedingungen so schnell wie in der IT-Welt. Mit der aktuell immer leistungsfähiger werdenden künstlichen Intelligenz stehen hier bereits wieder ganz neue rechtliche Fragestellungen vor der Tür.
Ähnlich gefragt sind zur Zeit Fachkenntnisse im Umweltrecht. Auch dort gibt es große Umbrüche und entsprechend viele Fragestellungen und Streitpunkte. Klima- und Umweltschutz werden immer drängendere Themen, die aber oft im Widerspruch zu Wirtschafts- oder Bürgerinteressen stehen. Ein besonders interessanter, aber – auch in ethischer Hinsicht – komplexer Bereich ist das Medizinrecht.
Mit immer besser werdenden medizinischen Möglichkeiten entstehen auch hier immer neue rechtliche Problembereiche, in denen es oft nicht nur um sehr viel Geld, sondern auch um Leben und Gesundheit von Menschen geht.
Chancen und Möglichkeiten gibt es für angehende Juristen also viele. Die Entscheidung für eine Spezialisierung macht das aber sicher nicht leichter.
Erdogan in Athen
Griechenland unterstützt EU-Beitritt der Türkei
Bei Erdogans heutigem Besuch wurden zwischen den beiden Ländern 15 Abkommen unterzeichnet, was laut Analysten ein Zeichen dafür sei, wie bahnbrechend der Besuch des türkischen Präsidenten war. Zu den Vereinbarungen gehört ein Abkommen über ein 12-monatiges Visaprogramm, das es der wachsenden Zahl türkischer Touristen ermöglichen würde, das ganze Jahr über nahegelegene griechische Inseln zu besuchen, ohne eine Genehmigung beantragen zu müssen.
Mitsotakis erklärte, er unterstütze die Türkei im EU-Beitrittsprozess und sagte: „Wir haben auch über die Frage der Visumbefreiung für Studenten gesprochen, um eine engere Zusammenarbeit in der Visumfrage sicherzustellen. Wir haben die Reisefreiheit türkischer Bürger berücksichtigt“, so Mitsotakis während seiner Rede in einer Pressekonferenz.
Die Türkei und Griechenland hätten in der Vergangenheit immer wieder Situationen erlebt, die den Frieden bedrohten. Daher sei es jetzt für beide Länder besonders wichtig, ihre Beziehungen in einem ruhigen Umfeld fortzusetzen und Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen Griechenland und die Türkei konfrontiert sind. Bei einem Treffen letzten Juni in Vilnius habe man beschlossen, die Beziehungen wiederzubeleben und Vertreter beider Seiten hätten sich in den letzten sechs Monaten bereits drei Mal getroffen.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Wirtschaftsbeziehungen und den bilateralen Handel zu verbessern. Wir haben ein sehr wichtiges Ergebnis erzielt, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Migration auszubauen“, so der griechische Regierungschef.
Wie sein Großonkel, Eleftherios Venizelos, der in den 1930er Jahren die Entspannungspolitik mit der Türkei leitete und weithin als der bahnbrechende Staatsmann des Landes im 20. Jahrhundert gilt, wünscht sich Mitsotakis eine Annäherung, und sei es nur, weil sie gut für die Wirtschaft wäre.
Mitsotakis erinnerte an die Worte Venizelos‘ und sagte: „Venizelos sagte einmal zur Türkei: ‚Wir reichen Ihnen die Hand der Freundschaft, wir glauben, dass die feindseligen Beziehungen zwischen uns ein Ende haben werden'“.
Erdogan erklärte seinerseits, dass sie auch die Haltung der beiden Länder in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer erörtert hätten: „Es ist unser Wunsch, unsere aktuellen Probleme durch konstruktiven Dialog, gute Nachbarschaft und gemeinsame Anstrengungen im Rahmen des Völkerrechts zu lösen. Das wollen wir. Wir haben betont, wie wichtig es ist, die Kanäle des Dialogs offen zu halten. Mit der Athener Erklärung haben wir unseren positiven Willen auf hohem Niveau bestätigt“, so der türkische Staatschef.“Ege’yi barış ve iş birliği denizi hâline getirelim istiyoruz” https://t.co/lAta3m2BaF pic.twitter.com/nqIDGiRoSK
— T.C. Cumhurbaşkanlığı (@tcbestepe) December 7, 2023
Man wolle die Ägäis in ein Meer des Friedens und der Zusammenarbeit verwandeln und mit gemeinsamen Schritten ein Vorbild für die Welt sein.
Wir sind zwei Nachbarländer, die das gleiche Meer teilen, die gleiche Geographie und die gleiche Kultur. Während es sogar Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Geschwistern gibt, ist es natürlich, dass es Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Nachbarn gibt. Es gibt kein Problem zwischen uns, das nicht gelöst werden kann. Lasst uns nicht zu denen gehören, die das Meer überqueren und im Bach ertrinken. Ich freue mich, dass Kyriakos die gleiche Meinung mit uns teilt.“
Türkiye-Yunanistan Yüksek Düzeyli İşbirliği Konseyimizin beşinci toplantısını @PrimeministerGR ile bugün Atina’da gerçekleştirdik.
Dostane İlişkiler ve İyi Komşuluk Hakkında Atina Bildirgesi ile ilişkilerimizi geliştirme yönündeki irademizi en üst seviyede teyit ettik. 🇹🇷🇬🇷… pic.twitter.com/f7qwVqFBpS — Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) December 7, 2023
Yunanistan Başbakanı Miçotakis:
Türkiye’ye AB üyeliği sürecinde destek vereceğiz. pic.twitter.com/KzJLmt0Zod — Abdullah Çiftçi (@abdullahciftcib) December 7, 2023
Medien
Sophia Weimer wird neue dpa-Nachrichtenchefin
Neue @dpa-Nachrichtenchefin: @SophiaWeimer komplettiert zum 1.3.2024 das fünfköpfige Team. „Nachrichtenprofi und profilierte Führungskraft“, sagt Chefredakteur @SvenGoesmann 👉 Mehr: https://t.co/Eq03ARfp6w pic.twitter.com/KjRvEOPqUL
— dpa_unternehmen (@dpa_unternehmen) December 5, 2023

